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1

Dienstag, 29. März 2005, 22:50

Frage zu magneten

hallo an alle ,
leider sind meine statoren nicht immer so groß wie auf der seite slope-combat beschrieben . als mein stator etwas kleiner war hatte mir jemand geantwortet ich könne auch zehn anstatt zwölf magnete nehmen .
Jetzt ist mein stator etwas größer und ich wüßte gernob ich auch 14 anstatt 12 magnete 5x5x1 nehmen kann .
würde eine abdeckung von ca 80 % ergeben .
Die wicklung würde ich von der chipsledde übernehmen 27windungen aber wahrscheinlich mit ,5mm draht würde passen .

Geht das ?



MfG holger
Und vielen dank im vorraus.
Aller Anfang ist schwer...
Colco Apache AH 64
Silverlit PicooZ DHL Edition :D

2

Dienstag, 29. März 2005, 23:22

RE: Frage zu magneten

www.powerditto.de/kombinationstabelle.html

und einfach nachlesen.


geht grunsätzlich.

aber.
1. blödes asymmetrisches wickelschema
2. kotzgrenze uberschritten (konstruktionsregeln)
3. mieser wirkungsgrad, wie z.b. bei jörgs halbachversuch mit dieser kombi.

3

Dienstag, 29. März 2005, 23:35

:dumm:
Wann kommt endlich die LRK Fiebel raus? Ich will endlich wissen warum was geht und was nicht und was geht warum das geht und ob überhaupt was geht. Kann mich nicht damit zufrieden geben das es geht muss einfach wissen warum es das tut. :dumm:
Aller Anfang ist schwer...
Colco Apache AH 64
Silverlit PicooZ DHL Edition :D

4

Dienstag, 29. März 2005, 23:53

das steht da auch nicht drin.
es sei denn, die haben sie inzwischen ordentlich aufgebohrt.
aber ist doch egal, ob du es aus dem heft oder vom computer liest.
ich habe z.b. deswegen die gesamten lrk-seiten von peter rother offline und fast alle forumsbeiträge von helmut schenk....
und natürlich alle seiten von powerditto, auch die unveröffentlichten... :D

aber was du suchst, das ist eigentlich "nur" elektrotechnik- synchronmotor in eine suchmaschine eingeben und leeeesen......(bildet :D )

und wenn du es wirklich ganz genau wissen willst, lies die doktorarbeit von kollegen rattei.

5

Dienstag, 29. März 2005, 23:58

Ahh und ich such immer bei elektromagnetismus. Steht viel interesantes nur nichts was weiter hilft :D
Synchronmotor klingt aber auch ganz schlau :D

wo find ich denn diese doktorarbeit ??? :dumm:
Aller Anfang ist schwer...
Colco Apache AH 64
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6

Mittwoch, 30. März 2005, 00:14

ich hab auch die offline...:D

aber der link steht irgendwo hier im forum, ist ne riesige pdf-datei. :nuts:

permanenterregt
gibt bei google auch recht interessante treffer
und
reluktanzmotor genauso!

Dennis

RCLine User

Wohnort: Königreich Gründau

Beruf: Elektriker

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7

Mittwoch, 30. März 2005, 00:45

Das hier evtl ?
Es ist gelogen, dass Videospiele die Kids beeinflussen ... !!! Sonst würden wir ja wie Pacman durch dunkle Räume irren, Pillen fressen und elektronische Musik hören ... !!!

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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8

Mittwoch, 30. März 2005, 00:45

Hi becki,

Zitat

wo find ich denn diese doktorarbeit


Hier:
http://tumb1.biblio.tu-muenchen.de/publ/…2002/rattei.pdf
"Modulare Dauermagnetmaschine mit optimierter Feldführung"

Mach dich aber auf Einiges gefasst, ist eine größere Sache.
Das, worum´s hier geht, steht in Kapitel 3, genauer in 3.1 bis 3.3.

Gruß,
Helmut

pem

RCLine User

Wohnort: bei Frankfurt / Main

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9

Mittwoch, 30. März 2005, 10:13

@ r

Abbildung 3
zeigt eine Anordnung mit eingebetteten Magneten. Sind die Magnete nun in das Eisen eingebettet,
so kann sich der magnetische Kreis schließen, ohne die Magnete durchdringen zu
müssen (Abbildung 3, rechte Darstellung). Damit erhöht sich die Leitfähigkeit des magnetischen
Kreises und damit auch die Induktivitäten. Nachteilig an dieser Anordnung ist, daß
den Magneten ein guter Rückschluß direkt über das Eisen im Rotor ermöglicht wird
(Abbildung 3, linke Darstellung). Dadurch reduziert sich der magnetische Fluß in den
Statorzähnen, was einen unerwünschten Nebeneffekt darstellt.

S23 ebd

FYI
Ey ömma, wir sinne Borg. Uns kannze nich widderstehn. Jetzt tunwer dich bei uns beipackn

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pem« (30. März 2005, 10:14)


10

Mittwoch, 30. März 2005, 11:25

kenne ich.

du meinst sicher, ohne den stator zu durchdringen.

wenn sie völlig eingebettet sind wie in der skizze, ist das so.
wenn sie sich aber nur in einer schmalen zone berühren, entsteht dort eine übersättigungszone, die nicht in der lage ist, mehr als einen kleinen teil der magnetkräfte "kurzzuschließen".

das prinzip hat flyware bei seinen nach dem "flußleitkeilprinzip" in den innenläuferrotor eingebetteten magneten genutzt.( du erinnerst dich sicher an die skizze in dem alten fred.
die verluste sind relativ so gering, daß wirkungsgrade über 80% dabei herauskommen.

bei 100% abdeckung werden nach helmuts abdeckungs- untersuchungen (jetzt auch auf meiner "magnetsystem"-seite) etwa 20% der magnetkraft kurzgeschlossen.
dieser kurzschluß ist die ursache, daß bei konventioneller anordnung mit dicken magneten und dickem rückschluß die magnetkraft bei etwa 80% der halbacharraywerte verharrt und nicht mehr weiter ansteigt.

für mich sicnd die mechanischen vorteile der auf 100% in presspassung eingesetzten magnete ausschlaggebend.
die gegeneinander verspannten und sich gegenseitig anziehenden magneten braucht man eigentlich nichtmal zu kleben, wenn der rückschluss dick genug ist.

aber 80% abdeckung und leichte, aber sehr feste abstandhalter wären optimal.
eine "bettungsring" aus z.B magnesium oder POM oder teflon, der die magnete allseitig (ausser vorn und hinten umschließt) wäre die optimale lösung.

das 2. problem ist, daß wir aufgrund unserer miesen bleche jede menge magnetkraftüberschuß haben, den man so verschwenden kann.... :D

bist du mit deinen halbach- experimenten eigentlich inzwischen weiter gekommen?

11

Mittwoch, 30. März 2005, 16:18

Vielen dank für die vielen schnellen und hilfreichen antworten .
Nun habe ich ja einiges zu lesen und zu verstehen .


Dank an alle


MfG holger
Aller Anfang ist schwer...
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