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1

Freitag, 10. Juni 2005, 10:34

Wie dimensioniere/kontstruiere ich einen Brushless-Motor?

Halllo

Irgendwie bin ich fasziniert von diesen BL Motoren.
Ich hätte interesse so einem Motor für einen Elektrofahrradmotor zu machen.
Vor allem wegen des guten Wirkungsgrades.

Bis jetzt habe nich noch nie was mib Bl gemacht. Aber es schein relativ einfach zu sein selber so einen Motor selber zu machen.

Mir schwebt ein Motor mit ca 1000 Watt vor.

Gibt es gute Bücher die erkären die man solche Motoren dimensioniert(berechnen) um das beste resulat zu erreichen?

Gibt es vielleicht ein paar gute Websiten zu diesem Thema?


Gruss
Nitromax
Gruss

Nitromax

2

Freitag, 10. Juni 2005, 10:59

www.torcman.de dann schau dir die verschiedenen Motoren durch, bis du einen mit 1Kw gefunden hast, dort steht die Statorbezeichnung immer dabei...
Verkaufe leere 1.8m Extremeflight YAK 54

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=238417&sid=

Suche: KORA TOP 30-xx und KORA 15-xx

3

Freitag, 10. Juni 2005, 11:39

und

4

Freitag, 10. Juni 2005, 17:11

Vorerst mal Danke.

Warum sind eigentlich diese Brushless so beliebt worden?

Vor 20 Jahren waren die eher weniger bekannt?

Gibt es eine technische Grenze(Leistung) wo es keinen Sinn mehr macht mit BR-Motoren?
Gruss

Nitromax

5

Freitag, 10. Juni 2005, 17:38

Hi Nitromax

Bürstenlose Motoren haben fast keinen Verschleiß und sind leicht selber zu bauen. Besonders die Außenläufer :ok:

Ich baue auch einen LRK mit 1kW (LRK 430-20)
Gruß Robert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robert« (10. Juni 2005, 17:39)


6

Freitag, 10. Juni 2005, 18:03

Hallo

Kann man wirklich auch als Einsteiger so hohe Wirkungsgrade erzielen?

Welches sind eigentlich die Nachteil der BR-Motoren?

Kann man kleinere Regler mit grösseren Tranistoren aufmotzen?


@Robert Schilling
Was heisst (LRK 430-20) in der Fachsprache?
Wie weit bist du mit einem Motor? Der würde mich auch interessieren.
Wie gross und schwer wird dieser?


Gruss
Gruss

Nitromax

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nitromaxc« (10. Juni 2005, 18:05)


7

Freitag, 10. Juni 2005, 18:13

Hi Nitromax

Drehteile sind schon fast fertig

Hab heute einen Stator + Magnete gekauft.

430-20 bedeutet Durchmesser 43mm und Statorhöhe: 20mm

Er wird ungefähr 350 - 380 g wiegen. Ich kann dir am Wochenende ein paar Bilder schicken wenn du willst.
Gruß Robert

8

Freitag, 10. Juni 2005, 18:17

Hallo Robert würde mich auf ein paar Bilder freuden wenn du die hier einstellen würdest.

1000 Watt mit so einem Motor ist schon beachtlich.

Was ist eigentlich besser eher einen grösseren Motorendurchmesser oder den Motor eher länger machen?
Gruss

Nitromax

9

Freitag, 10. Juni 2005, 18:36

HI Nitromax

Am besten ist es in die Breite zu gehen. Denn ab ab einer gewissen Länge hast du zu viel Schwingungen. Hie ist ein 3. Lager (Dünnringlager) zu empfehlen. Das ist aber aufwendiger zu konstruieren
Gruß Robert

10

Freitag, 10. Juni 2005, 19:13

Sorry aber jetzt verstehe ich dich nicht.

Breite ist für dich der Durchmesser da du gegen die Länge bist?
Gruss

Nitromax

11

Freitag, 10. Juni 2005, 19:15

Breite = Statordurchmesser

Länge = Statorhöhe
Gruß Robert

12

Samstag, 11. Juni 2005, 16:12

RE: Wie dimensioniere/kontstruiere ich einen Brushless-Motor?

@ Nitromax:

Willst Du einen Nabenmotor bauen, oder soll der Motor über die Kette oder ein zusätzliches Getriebe auf das Rad wirken? Die Leistungen, die hier diskutiert werden, beziehen sich auf Drehzahlen, die für einen Direktantrieb viel zu hoch sind. Selbst unter günstigen Annahmen (kleines Laufrad) wirst Du nur auf wenige hundert Umdrehungen pro Minute kommen. Und dann werden so aus 500 Watt bei 2000 Umdrehungen nur noch 50 Watt bei 200 Umdrehungen.

Überleg Dir, ob es nicht sinnvoll wäre, die angepeilte Leistung zu reduzieren (kein Mensch braucht 1000 Watt am Fahrrad). Rechenbeisiel: Ein 20 Zoll-Rad dreht bei 25 km/h mit ca. 260 U/min. Ein 685-40 hat eine Mantelfläche von ca. 8600 mm². Mit einem angenommenen Drehschub von 30 kN/m² ergibt das ein Drehmoment von 8,8 Nm, also 240 Watt. Mehr als ausreichend, um am Berg oder bei Gegenwind den Spaß am Treten nicht zu verlieren. Legal und versicherungsfrei sind Leistungen unter 250 Watt zudem auch noch, wenn sich der Antrieb abschaltet, sobald Du nicht mehr mittrittst oder die Geschwindigkeit größer als 25 km/h wird.

Ob 30 kN/m² realistisch sind oder nicht, wird vielleicht der ein oder andere Mitleser aus Erfahrung beantworten können, aber selbst bei nur 20 kN/m² wären es noch ausreichende 160 Watt.

Wenn Dir das trotzdem nicht genug ist:

Statordurchmesser größer wählen, dann wird's aber schwierig mit der Blechbeschaffung,

oder

Getriebe in den Motor integrieren (siehe z.B. Fa. Heinzmann, www.estelle.de)

oder

per Kettentrieb übertragen (siehe z.B. Fa. Lohmeyer, www.leichtfahrzeuge.de)


Gruß,

Christian

13

Samstag, 11. Juni 2005, 16:48

Hallo CaDe

Wie es aussieht muss ich ein Getriebe einsetzen.
Vor allem ist mir der Wirkungsgrad sehr wichtig da ja die Schwachstelle die Batterien sind.

Mit Radnabenmotoren kenn ich mich nicht aus. Habe keine Ahnung wie es mit Wirkungsgrad, Gewicht , Grösse usw steht.

1000 Watt sind sicher nicht nötig aber spekatkulär und könne ihn auch für ein Elektromofa oder sonst ein Elektrofahrzeug einsezten.
Auf 1000 W könne man aufbauen.


Gruss

Nitromax
Gruss

Nitromax

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nitromaxc« (11. Juni 2005, 16:52)


14

Samstag, 11. Juni 2005, 17:52

die normalen lrks sind für dein projekt nicht geeignet.

guck dir mal die neuen waschmaschinen bl-direkt drives an. der stator hat genug durchmesser und drehmoment für dein projekt.
auch die mindestens 45 statorzähnein einer vernünftigen polkombination bringen die drehzahl in einen vernünftigen bereich.
das ist der weg, auch ohne getriebe.

15

Samstag, 11. Juni 2005, 18:43

Hi R

<die normalen lrks sind für dein projekt nicht geeignet.
Warum?


<guck dir mal die neuen waschmaschinen bl-direkt drives an. der stator hat <genug durchmesser und drehmoment für dein projekt.
<auch die mindestens 45 statorzähnein einer vernünftigen polkombination <bringen die drehzahl in einen vernünftigen bereich.
<das ist der weg, auch ohne getriebe.

Wo kann man so was anschauen ohne dass man gleich eine neue Waschmaschine kaufen muss?
Gruss

Nitromax

16

Samstag, 11. Juni 2005, 18:54

die nur 12 statorzähne schränken die möglichkeiten stark ein, den motor entsprechend langsam zu machen.

du solltest dir peters lrk seiten und den konstruktionsbereich auf meiner web durchlesen, das würde dir manche frage ersparen.

so sehen die waschmaschinendinger aus (durchmesser etwa 25-30cm)
so ein ding auf die nabe und einen magnetring ins rad.
»ano0013« hat folgendes Bild angehängt:
  • Smart Stator1.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (11. Juni 2005, 18:55)


17

Samstag, 11. Juni 2005, 20:13

Ich finde eure Webseiten gut und sind sehr ausführlich deshalb werde ich noch eine Zeit brauchen bis ich alles gelesen und verstanden habe.
Gruss

Nitromax

18

Samstag, 11. Juni 2005, 20:50

Hallo Ralph,

traumhafte Bleche. Wie realistisch ist der Einsatz in einem nichtkommerziellen Selbstbauprojekt? Wo hast Du sie her?

Gruß,

Christian

19

Samstag, 11. Juni 2005, 21:15

das bild ist gestohlen, weil sie für meine zwecke zu groß sind.
live gesehen habe ich sie in einem demo- waschautomaten.

bei ebay waren solche drives schon mehrfach im angebot.
auch in kleineren windkraftgeneratoren werden deratige teile eingesetzt.

der einsatz an sich sollte imho keine schwierigkeiten bergen, wenn man den maschinenpark hat, die mechanische seite zu bewältigen.
einem guten regler ist es egal, wo er seinen strom reinschickt.

ich denke, da wo der durchmesser passt, kann man absolute high torque motoren damit aufbauen.