1

Montag, 31. Oktober 2005, 19:26

Leistng des Günni Props ( Standschub)

Hallo Experten,
da ich meinen Selbstbaumotor bewerten möchte habe ich mir "Standschub"
angeschaut. Ist diese berechnung denn für den Gunther Prop überhaupt relevant ? Wofür ist denn der grosse Günther gut ?
Hier meine gemessenen Daten :

9 A 12000 Umdrehungen . c 8 V ( zwei Zellen Lipo )
Mein Teststand ist recht einfach, Amperemeter aus dem Baumarkt ,

Wen ich eine 8 x4 Gws zum Test dranhänge macht das nicht viel Sinn da ich die in der Konstalltion nicht einsetzen möchte.

Andreas

hvdh

RCLine User

Wohnort: Rheine

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2

Montag, 31. Oktober 2005, 23:48

Hallo
Deine Messungen haben zu viel Ungenauigkeiten.
Der Günniprop ist nicht unbedingt der Optimale Referenzpropeller, wenn er langsam dreht, hat er mehr Steigung als bei hohen Drehzahlen.

Bei 2 Lipozellen würd ich eher von 6V - 6,8V ausgehen als von deinen angenommennen 8 V ( es sei denn bei 3200er 2S4P geschaltet).

Dein Baumarktmessgerät erzeugt beim Einschleifen auch noch einen Spannungsabfall, da geht auch noch mal schnell ein halbes Volt verloren.

Du musst also zumindet Drehzahl, Strom und Spannung direkt am Regler gleichzeitig messen.

Dann kannst du auch gleich den Leerlaufstrom messen und die Werte in den
Antriebsrechner eingeben.

Hermann

Nordbayern

RCLine User

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Beruf: Ingeniöse

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3

Dienstag, 1. November 2005, 00:33

Hallo,

Zitat

Original von hvdh
Dein Baumarktmessgerät erzeugt beim Einschleifen auch noch einen Spannungsabfall, da geht auch noch mal schnell ein halbes Volt verloren.


Sorry, Quatsch! Bemüh mal den alten Onkel Ohm, um bei ca. 6,4V und 9A einen Spannungsabfall am Multimeter von >0,5V zu haben müßte das Ding einen Ri von mehr als 0,7 Ohm haben! Und das trifft selbst für die lausigsten Teile aus dem Baumarkt nicht zu...

Zitat


Du musst also zumindet Drehzahl, Strom und Spannung direkt am Regler gleichzeitig messen.


Gleichzeitig - stimme ich zu, sonst wird die Spannungslage des Akkus nicht berücksichtigt. Kann er aber in der Praxis auch am Akku messen. Die paar mV Spannungsabfall am Kabel bei 9A machen das Kraut nicht fett, da wäre schon interessanter, ob er Strom- oder Spannungsrichtig misst. Und außerdem war's dann da wieder, das Multimeter aus dem Baumarkt mit seiner irren Genauigkeitsklasse... :D

Wenn Du Deinen Selbstbaumotor bewerten möchtest, dann nehm die allseits verwendeten Props! Nur so weißt Du, wo er imVergleich zu anderen steht und kannst 'ne Aussage über Qualität, eta etc.treffen. Was Du dann zum Fliegen drauf schraubst, steht wieder auf einem anderen Blatt Papier.

Gruß Markus

Dicker

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Wohnort: Hamburch

Beruf: Ezialist

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4

Dienstag, 1. November 2005, 04:49

Zitat

Original von Nordbayern
Hallo,

Zitat

Original von hvdh
Dein Baumarktmessgerät erzeugt beim Einschleifen auch noch einen Spannungsabfall, da geht auch noch mal schnell ein halbes Volt verloren.


Sorry, Quatsch! Bemüh mal den alten Onkel Ohm, um bei ca. 6,4V und 9A einen Spannungsabfall am Multimeter von >0,5V zu haben müßte das Ding einen Ri von mehr als 0,7 Ohm haben! Und das trifft selbst für die lausigsten Teile aus dem Baumarkt nicht zu...



nein, kein Quatsch. Bis du das Ding da drin hast, musst du 2 Uebergangswiderstaende (Kontaktstellen Messgeraet - Regler, Messgeraet - Akku), den Widerstand des Kabels und den des Messgeraetes Addieren. 0,7 Ohm sind da noch friedlich wenig :)

Also, bitte nicht gleich so ausfallend werden. Andere Muetter haben auch schoene Toechter ;)

Gruss Julian
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I :heart:Alex

GSchroth

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5

Dienstag, 1. November 2005, 08:05

Hallo,

0,7 Ohm x 9A ergibt aber 6,3V am Meßgerät, da bleibt dem Motor nicht mehr viel.

Gruß

6

Dienstag, 1. November 2005, 09:21

Zitat

Original von Nordbayern
Sorry, Quatsch! Bemüh mal den alten Onkel Ohm, um bei ca. 6,4V und 9A einen Spannungsabfall am Multimeter von >0,5V zu haben müßte das Ding einen Ri von mehr als 0,7 Ohm haben!


Hallo Markus,

den alten Onkel hättest besser du vor diesem Kommentar fragen sollen. Es reichen schon 56 Milliohm bei 9A. Hinzu kommt, dass die dünnen Shunts in manchen Messgeräten schnell heiß werden, wodurch ihr Widerstand wächst. Damit wächst auch der angezeigte Strom. Auch der Spannungsabfall an den Kabeln und Stecker spielt eine Rolle.
Also Spannung unbedingt direkt am Regler, hinter dem Stromshunt, messen.
Grüße
Christian
www.drivecalc.de

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7

Dienstag, 1. November 2005, 10:05

Hallo,

Zitat

dass die dünnen Shunts in manchen Messgeräten schnell heiß werden, wodurch ihr Widerstand wächst.


Sollte er eigentlich nicht oder nur sehr sehr wenig. Die Widerstände sind aus Konstantandraht.


Zitat

Auch der Spannungsabfall an den Kabeln und Stecker spielt eine Rolle.


Ja, das wird oft nicht berücksichtigt.
Schaltet man das Voltmeter hinter das Amperemeter redet man von der Stromfehlermessung, schaltet man das Voltmeter vor das Amperemeter redet man von der Spannungsfehlermessung. Erstere ist bei heutigen Voltmetern von bis zu 10 MOhm Eingangswiderstand völlig vernachlässigbar, letztere jedoch nicht.

Unser Fachlehrer sagte immer: Wer misst misst Mist.

Gruss Bruno

8

Dienstag, 1. November 2005, 10:42

eine einfache probe:

halte die enden der messleitungen im kleinsten widerstandsmessbereicht des multimeters direkt aneinander.

bei den meisten baumarktmultimetern wird die anzeige 0,6-0,8 Ohm sein.
das sind die übergangswiderstände der stecker und meßspitzen.

Dicker

RCLine User

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9

Dienstag, 1. November 2005, 14:50

Zitat

Original von GSchroth
Hallo,

0,7 Ohm x 9A ergibt aber 6,3V am Meßgerät, da bleibt dem Motor nicht mehr viel.

Gruß


Ok :)

Ich hab nicht gerechnet :)

bin auch nur ein fauler Mensch.

Gruss Julian
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