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1

Dienstag, 7. November 2006, 15:27

Wieviele Statorbleche...

Hallo Zusammen!
Ich bin irgendwie beim E-Motorenbau gelandet???
Auf der Seite von Ralph Okon habe ich schon sehr viele nützliche Infos bekommen!
Hier erst einmal " VIELEN DANK!"
Jetzt meine Frage: In welcher Weise ändern sich die Motoreigenschaften, wenn ich den Querschnitt des Kupferdrahtes, die Anzahl der Wicklungen und die Anzahl der Magneten beibehalte, aber die Zahl der Statorbleche verdopple oder verdreifache?
Gruß Dietmar

Den Motor hab ich aus Schnurzzteilen gebaut: 11 X 0,6 , gebogene Magneten
mit 7 X 3,5 GWS an 3 Lipos, 14400 rpm...
»MAD« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSCF0030.jpg
...die Leidenschaft ist umgekehrt proportional zur Menge der verfügbaren wirklichen Informationen...

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

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2

Dienstag, 7. November 2006, 16:29

RE: Wieviele Statorbleche...

Grob vereinfacht nimmt die spez. Drehzahl umgekehrt proportional zur Statorlänge ab, doppelte Statorlänge -> ca. halbe spez. Drehzahl.

Um wieder auf die gleiche Zieldrehzahl zu kommen müsste man die Windungszahl halbieren (und entsprechend dickeren Draht verwenden)

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

3

Dienstag, 7. November 2006, 16:58

RE: Wieviele Statorbleche...

Das heißt in Zahlen: 9 X 0,7 bei 12 mm Statorhöhe > 3300 rpm entsprechen ca.
5 X 0,7 doppelt bei 24 mm Statorhöhe > wieder ca. 3300 rpm!?
Erhöht sich dadurch auch das Drehmoment? Und zieht er dann mehr oder weniger Strom?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MAD« (7. November 2006, 21:28)


_Michael_

RCLine User

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Beruf: Schüler

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4

Dienstag, 7. November 2006, 17:03

RE: Wieviele Statorbleche...

Zitat

Den Motor hab ich aus Schnurzzteilen gebaut: 11 X 0,6 , gebogene Magneten mit 7 X 3,5 GWS an 3 Lipos, 14400 rpm...


bei was für ner statorhöhe? hast du schonmal den strom gemessen? bei 5mm storhöhe wäre das nämlich viel zu heiß
Gruß Michael :w


Lesen gefährdet die Dummheit :evil:

5

Dienstag, 7. November 2006, 17:24

RE: Wieviele Statorbleche...

Mit dem standart Stator!
Ich hab noch irgend etwas mit 12 Amper im Kopf die 850ger HDHE`s stecken es auf jeden Fall noch wech! Mit meinem 200 g Deproniten kann ich sowieso nur selten Vollgas fliegen.
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enrico

RCLine User

Wohnort: Schweiz

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6

Dienstag, 7. November 2006, 19:12

Ich muss dazu jetzt auch noch eine Frage einwerfen: Ist dann 11mal0,6-er mit dem 10-er Stator an drei Zellen und einer 8-er Latte zu heiss? Steugt der Standstrom über 9A?

GRuss Enrico

7

Dienstag, 7. November 2006, 21:41

Hab noch einwenig im Net gesucht...
Ist es richtig das mann einem entsprechend verdoppelten Motor mehr
abverlangen kann? Ich meine wenn eine Wicklung mit 9 X 0,7 im Dreieck
30 Amper verkraftet, eine entsprechende Wicklung bei doppeltem Qerschnitt
auch doppelt so viel Amper verträgt?
Dietmar
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MAD« (7. November 2006, 21:41)


9

Dienstag, 7. November 2006, 22:46

:ok:
Vielen Dank Ralph!
Jede Menge Input für mich da lacht mein Herz!
Ich denke daraus wird sich eine Lösung für mein Antriebsproblem formen (wickeln) lassen!
Gruß Dietmar
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10

Freitag, 10. November 2006, 09:01

Da ich im Motorenbau "Anfänger" bin, hab ich hier noch eine Frage:
Welches Ausgangsmaterial verwendet ihr für die Glocken und wo kann mann es erwerben???
Ich habe bis jetzt Aluglocken gefertigt und als Rückschlussring eine abgestochene Schnurzzglocke verwendet.
Gruß Dietmar
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11

Freitag, 10. November 2006, 09:54

Am häufigsten ist die Variante Glockendeckel Alu / Rückschlußring Stahl.

Stahlrohre gibts billig beim Schrotthändler. Als Meterware beim Stahlhandel eher teuer, da meist ganze Stangen verkauft werden und der Stahlpreis derzeit sehr hoch ist.

Andere Variante: aus Stahl aus dem vollen drehen (meines Wissens nach baut Frank Schwaab seine Motoren so). Deutlich schwerer, mit der entsprechenden Ausrüstung (CNC) aber einfacher in der Fertigung (nur ein Teil), aber praktisch unzerstörbar.

Leichtvariante: Glockendeckel aus Kunststoff / CFK. Allerdings mechanisch etwas empfindlich.

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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12

Freitag, 10. November 2006, 10:33

Zitat

Original von planw

Leichtvariante: Glockendeckel aus Kunststoff / CFK. Allerdings mechanisch etwas empfindlich.


Nein, nicht empfindlich wenn aus dem richtigen Material, sogar wesentlich weniger als Blechglocken - bei Kunststoff kann sich nix verbiegen, auch wenn der Motor Schläge abbekommt, das Material federt wieder zurück. Hab Schon welche aus Polyamid gemacht, Polycarbonat ist sicher auch sehr gut geeignet. Acrylglas natürlich nicht (spröde), hab ich aber auch schon erfolgreich verwendet.

Kohlefaser bisher nur bei nem Schnurzz, da gibt's auch kein Problem (Negativform gefräst, Harz/Kohlefaserschnetzelgemisch eingefüllt und verpresst)

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (10. November 2006, 10:34)


Philippflieger

RCLine User

Wohnort: Leverkusen

Beruf: Zivildienstleistender

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13

Freitag, 10. November 2006, 12:10

Zitat

Original von planw
Am häufigsten ist die Variante Glockendeckel Alu / Rückschlußring Stahl.

Stahlrohre gibts billig beim Schrotthändler. Als Meterware beim Stahlhandel eher teuer, da meist ganze Stangen verkauft werden und der Stahlpreis derzeit sehr hoch ist.

Andere Variante: aus Stahl aus dem vollen drehen (meines Wissens nach baut Frank Schwaab seine Motoren so). Deutlich schwerer [...]
.

Nein, bei guter Fertigung nicht mal deutlich schwerer.
Stahl hat zwar eine höhere Dichte als Alu, ist dafür aber auch stabiler.
Dadurch kann man wieder die Materialstärke reduzieren und/oder größere Löcher bohren, was das Gewicht verringert.
Alles in allem müsste sich das so Pi mal Daumen gleich bleiben.

Grüße, Philipp

14

Freitag, 10. November 2006, 13:18

Stahl? Ich habe bis jetzt nur V2A für meine Zwecke missbraucht ist aber nicht magnetisch!? Entschuldigt bitte meine Ahnungslosigkeit, mit Glas und Harz kenne ich mich ein wenig besser aus.
Danke Dietmar
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15

Freitag, 10. November 2006, 15:16

Oder anders gefragt: Ist in der Glocke eine Magnetisierung nötig!
Ich frage, weil die Magneten an der Schnurzzglocke haften... ???
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16

Freitag, 10. November 2006, 15:50

warum wohl hatte ich dir die links gepostet???

das steht alles in den konstruktionsregeln.
-> rückschlussring.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (10. November 2006, 19:42)


17

Freitag, 10. November 2006, 19:35

Tut mir Leid, dass da was missverstanden wurde!
Mit dem Rückschlussring hab ich schon kapiert!!!
Meine Frage drehte sich um den Stahl, weil ich zu wenig Materialkenntnis
besitze, wie bereits erwähnt. Dass Eisen magnetisch ist, war mir bekannt, nicht aber Stahl! Deswegen meine Verwirrung.

@ Ralph
Wie du vielleicht an meinen Motordaten erkennen kannst, befinde ich mich ganz unten in der Nahrungskette der Motorenwickler und hoffe auf etwas Verständnis der erfahrenen Motorenbauer.

Danke Dietmar
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18

Freitag, 10. November 2006, 19:43

es gibt solche und solche stahlsorten.
ich verwende am liebsten gezogenes hydraulikrohr und motorradfedergabelrohre.

19

Freitag, 10. November 2006, 20:26

Ich bin von einer Materialbezeichnung ausgegangen ( V2A, V4A...)
also mit Magneten ausprobieren, kein Problem!
Motoradfedergabeln ist nicht unbedingt der Durchmesser der mir vorschwebt...
Meine Ziel ist ein Doppelter Powerschnurzz der mit 3S und 5 X 4,3 17-18 Tausend dreht! Bei all denn Infos in erster Linie von deiner Seite sollte das machbar sein!
Gruß Dietmar
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20

Freitag, 10. November 2006, 20:49

das schafft doch schon ein 5mm mit ca. 27g:
("getürkte chipsledde" 24,0 /5,0 mit 11x0,75Y)
»ano0013« hat folgendes Bild angehängt:
  • chipsledde1.gif

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (10. November 2006, 20:50)