focal25

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1

Sonntag, 3. Januar 2010, 13:46

Harz vom Stator entfernen

Hallo,
Ich will den Motor von meinem 450 Heli neu wickeln.
Die original Wicklung war aber mit Harz getränkt, und jetzt habe ich nach dem Entfernen der Wicklung noch Harzreste am Stator.

Wie kann ich die entfernen?
Grüße
Thomas

2

Sonntag, 3. Januar 2010, 14:28

Hi!

Am besten dürfte hierbei Aceton sein. Einfach ein kleines Marmeladenglas mit Deckel (wg. der Dämpfe) nehmen, entsprechende Menge Aceton einfüllen und den Stator über Nacht drin einweichen.
:evil: Fliegst du nur oder kannst du auch bauen? :evil:

3

Sonntag, 3. Januar 2010, 14:30

Nachtrag:


Warum willst du den Motor neu Wickeln und was versprichst du dir davon? Ich denke, das wird recht experimentell werden und ich würde mir da keine allzu großen Hoffnungen machen, dass der Motor anschließend besser läuft.
:evil: Fliegst du nur oder kannst du auch bauen? :evil:

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4

Sonntag, 3. Januar 2010, 15:03

Danke für den Tip!

Also bis jetzt ist noch jeder Motor besser gegangen als vorher!

Ist nur so ein Biligmotor aus dem verbotenen Shop!
Da geht noch einiges an Kupfer in die Slots
Grüße
Thomas

5

Sonntag, 3. Januar 2010, 15:08

Hi!

Na, unter den Voraussetzungen würde ich es auch mal mit Neubewickeln versuchen :ok: Versuch macht ja bekanntlich klug :) Berichte mal, wie das alles verlaufen ist und ob der Motor wirklich besser läuft!
:evil: Fliegst du nur oder kannst du auch bauen? :evil:

6

Sonntag, 3. Januar 2010, 19:12

Bei praktisch jedem China-Motor ist, soferne man die Zeit investieren will, eine Neubewicklung sinnvoll. Ich habe bei den kleineren Motoren (so unter 300 W) bis jetzt immer ohne Anstengung den doppelten Querschnitt draufgebracht, was dann die Cu-Verluste halbiert.
Wegen Einlegen in Azeton: nicht jede Statorisolierung hält Azeton aus. Würde vorher mal Spiritus probieren.

7

Sonntag, 3. Januar 2010, 19:22

Hi!

Das mit der Statorisloierung stimmt natürlich. Ggf. muss man da halt dann nachbessern.
:evil: Fliegst du nur oder kannst du auch bauen? :evil:

Paul H.

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8

Sonntag, 3. Januar 2010, 19:31

Ich persönlich neige eher zu mechanischen, vielleicht arbeitsintensiveren Verfahren: Schlüsselfeile. Hab mir extra eine Vierkantfeile so zurechtgeschliffen dass sie in alle gängigen Nuten kommt, und nur mehr 2 Seiten Zähne haben, eine lange für die Flanken, und im rechten Winkel dazu eine kurzgeschliffene für den Nutgrund/Hammerkopfecken.

So kann ich auch übermässig dicke Isolierung in den Nuten abtragen.

:w Paul
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Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (3. Januar 2010, 19:33)


9

Sonntag, 3. Januar 2010, 19:36

Hi!


Das ist natürlich auch nicht blöd ;) Vor allem, weil man das Blechpaket dann bei Bedarf noch etwas nacharbeiten kann. Oft entscheiden ja hier Bruchteile von Millimetern, ob man noch 'ne Wicklung rein bekommt oder nicht.
:evil: Fliegst du nur oder kannst du auch bauen? :evil:

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10

Sonntag, 3. Januar 2010, 19:49

Das mit der Schlüsselfeile ist eine gute Idee.
Bin schon gespannt, bis jetzt habe ich mit max 0,5 Draht gewickelt. Brauche nur 6 Windungen. Hab mal geschaut 0,8er bringe ich so wie es aussieht leicht hinein, nur muß ich den dann um die Kanten biegen, das habe ich noch nie gemacht. Wenns funktioniert werde ich mich dann mal an die maximale Drahtstärke rantasten!
Grüße
Thomas

11

Montag, 4. Januar 2010, 11:27

Eine Alternative mit dünnem Draht wäre Gruppenparallel-Schaltung (siehe www.powercroco.de). In dem Fall (ich gehe von 9N - Motor aus) eben 18 Wdg. pro Zahn

12

Montag, 18. Januar 2010, 15:40

Um solche Kleber zu entfernen ist heißes Wasser auch gut, aber nur wenn es aber ein schwarzer Kern ist (Ferritkern) und da musst du verdammt gut aufpassen. Die zerbröckeln sehr leicht.

Wenn es ein Ferritkern ist einfach in kochendes Wasser einlegen, am besten eine alte Büchse, aus dem Topf würde ich dann nichts mehr essen und 10 Minuten drinlassen. Dann sollte der Kleber weg sein und du kannst den Draht abwickeln, wenn die ganze Sache kalt ist.

Wichtig: Gaaaanz langsam abkülen lassen, sonst kann es passieren, dass dir der Kern springt und du ihn in die Tonne werfen kannst. Am besten einfach im Wasser lassen bis alles wieder auf Zimmertemperatur ist.

13

Dienstag, 19. Januar 2010, 22:04

:D Ich glaube einen Ferritkern würde ich sofort wegwerfen und nicht erst den Kleber ablösen. Die üblichen Statoren sind Blechpakete.
[SIZE=2]Mit freundlichen Fliegergrüßen,Björn :w[/SIZE]

14

Dienstag, 9. November 2010, 03:43

Hi,

ich trage ueberfluessiges Material mit einem MICROMOT 50/EF ab, in dem ich einen duennen Bohrer spanne, der wie ein Fraeser eingesetzt wird.

Peter
MfG Peter
Was nicht passt, wird passend gemacht.
[SIZE=1]Walkera HM 5G4 RE3LY Basic one HBK2 m. Direktantrieb
Graupner MX12 / FrSky V8HT 2,4 GHz[/SIZE]
Im Bild: meine E91 in 5Zoll