321

Sonntag, 24. Juli 2005, 23:40

Hi Stefan,
das einzige was ich jetzt bei der Variante noch nicht ganz begriffen habe ist die Laenge der Statoraufnahme bzw. die Sache mit der Statorhoehe.
Ralph geht in seinem Bild von einer Statorhoehe von 5mm aus. Laesst sich das nun auch bei 20mm einsetzen? Welche Welle gilt dann jeweils?
Gruss
Thomas
🖖

Healthy for the mind in spirit. Love it. Lets grill.

322

Montag, 25. Juli 2005, 00:05

Hallo Thomas,

Soweit ich das verstehe ist die Skizze eben ein Beispiel für die "Minimallänge", weiter vorne war ja die Rede von 20mm, daher ging ich davon aus daß wir von 20mm und kleiner reden.
Daher auch immer die Anforderung daß man (notfalls mit Säge und Feile) kürzen kann.

Es ist ja eine 8mm Welle eingezeichnet, bei 5mm Stator kann man sicher auf was hohles umsteigen... ist ja super austauschbar.
Falls nicht eh schon so geplant.

N8
Stefan
"How can we win when fools can be kings" Muse

spacedog

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323

Montag, 25. Juli 2005, 00:07

hallo,

CHROM oder GOLD (...als rostschutz :D ) ??? für die dreh/frästeile?

mfg matthias
mfg matthias

324

Montag, 25. Juli 2005, 07:39

ja, die skizze ist die miinimallänge, weil es da am schwierigsten ist, alles unterzubringen. dem rohrstück ist es egal, wie lang es sein soll. (für 20mm eben länger)


die wellendicke kann einfach mit den lagern variiert werden.
14 - 8 - 5 für 8er welle bis
14 - 4 - 4 für 4er welle bei den ganz kleinen.

mal sehen, ob holle hinsichtlich titanrohr erfolgreich ist, ansonsten muß es halt edelstahl sein, weil es besser ist . einen amagnetischen träger zu haben.

mit den 2 "mutern" oder überwürfen kann der sator scoh zum wickeln zusammengeschraubt werden, das ganze wird dann nur noch in die grundplatte eingeschraubt.

mit lutz' korrekturen habe ich kein problem, die machen sinn.
jetzt müssen die teile nur noch in eine anfragefähige form (dfx) gebracht werden.

hinsichtlich der glocke müssen wir da noch ein wenig auf die maße luftspalt/magnetdicke/rückschlußdicke warten.

immerhin wäre das schon ein wichtiger teilerfolg - wenn dann auch genug bedarf da ist.

325

Montag, 25. Juli 2005, 08:19

Sehe ich das richtig, daß die Bleche am durchgezogenen Außengewinde des Statorträgers sitzen ? Fürchte, daß das nicht ausreicht, die Bleche sauber zu zentrieren (das Gewinde hat einen Außendurchmesser, der schon ein paar Zehntel geringer ist als des Nennmaß und eine saubere Auflagefläche ist es auch nicht).
Für eine saubere Lösung muß man den Gedanken der variablen Statorlänge mit gleichen Bauteilen aufgeben. Am einfachsten wäre eine Buchse mit stirnseitigem Bund (Richtung Glocke; 3 - 4 mm lang, damit ausreichend Wickelraum zur Verfügung steht)) und Feingewinde am anderen Ende; dort wird mit dem Schraubflansch (sieht so aus wie jetzt, zusätzlich mit Bund zur Abstützung des Blechs) verschraubt. Zum Wickeln wird dann noch eine 'Feingewindemutter' benötigt. Ist zwar ein zusätzlicher Teil, wird aber für mehrere Motoren nur einmal benötigt.
Ich würde außerdem flanschlose Lager verwenden, sind einfacher in der Beschaffung (allerdings sind dann 2 zusätzliche Bearbeitungsschritte erforderlich für die Lagersitze)

DG3ACM

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326

Montag, 25. Juli 2005, 08:49

@Thomas
Bei den Isoscheiben meinste da auch einen "Satz"?

@Ralph
in Deiner Sig. ist http://[Leerschritt]Powerditto.de etwas fehlerhaft. ! ==[]

Also bisher gefällt mir durchaus die Variante von Ralph sehr gut.
Zwar viele Teile aber vereinfachte Produktion.
Sehe aber auch die Probs von Wolfgang beim Stator auf dem Gewinde.
Braucht man das?

327

Montag, 25. Juli 2005, 09:19

der stator ist in sich verklebt- also kein blechstapel, sodern ein massiver block.

für den spielausgleich des blechstapels auf dem rohr gibt es sehr dünne hartpapiersorten- das wurde (früher) sogar industriell so gemacht.




@ wolfgang

du brauchst für jede statorlänge ein anderes teil.
5, 10, 15 - weitere 3 teile.

hast du auch die firma dazu, bei der dann auch die zusätzlichen bearbeitungsschritte nix kosten?


bundlager und normale sind gleich beschaffbar, es sei denn, man nimmt china- die machen nur die vorzugsgrößen, auch schön billig.


ich persönlich weigere mich aber, 1 € lager in die von mir fertiggebauten croco motore einzubauen.

328

Montag, 25. Juli 2005, 09:54

@R: ist sicher richtig, billige Lager haben da nichts verloren. Anders sehe ich aber die Sache mit der Zentrierung: speziell beim Einsatz als Direktantrieb in Kleinhelis werden dicke Magnete und wenig Luftspalt erforderlich sein, damit die Cu - Verluste nicht ins uferlose steigen, also viel Induktion und damit hohe Kräfte. Da ist es schon gut, wenn die Bleche so exakt und unverrückbar wie möglich sitzen.

Thomas Simon

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329

Montag, 25. Juli 2005, 10:16

Zu den Statormuttern/Gewinderingen:

2mm breite minus 2x0.5mm Fase = 1mm Gewindelänge. Bei M18x1 -> 1 Gewindegang. :(

mehr=besser.

Wie zieht man die an, ohne die geringe Wandstärke zu zerdrücken?

Dicker

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330

Montag, 25. Juli 2005, 10:54

Zitat

Original von t_simon
Zu den Statormuttern/Gewinderingen:

Wie zieht man die an, ohne die geringe Wandstärke zu zerdrücken?


Was passiert denn wenn ich einen Zylinder gleichmaessig von allen Seiten auf Druck belaste?

Der noch dazu Formgestuetzt vom Stator ist...

Gruss Julian
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Thomas Simon

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331

Montag, 25. Juli 2005, 11:09

Zitat

Original von Dicker
...
Was passiert denn wenn ich einen Zylinder gleichmaessig von allen Seiten auf Druck belaste?


Wie machst Du das? Mit der irgendwann vorgeschlagenen Rohrzange? Oder mit einem Ölfilterschlüssel? Hab ich was verpasst?

Zitat


Der noch dazu Formgestuetzt vom Stator ist...

Wie meinen?

Nicht falsch verstehen, will nicht nur Meckern. Will lediglich, dass die Teile, die später bestellt werden

- sich fertigen lassen
- sich montieren lassen
- funktionieren
- haltbar sind

Wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, nur sagen. Dann halt ich mich zurück.

Thomas Simon

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332

Montag, 25. Juli 2005, 11:42

... Es sind lediglich Fragen. Wenns Antworten gibt ist ja alles in Butter.

Nochwas zu der Breite der Muttern. Wenn diese 2mm breit sind und mit 1mm Draht gewickelt wird, verschwindet die Hälfte unter dem Wickelkopf. -> Man hat noch 1mm minus Sicherheitsabstand zur Wicklung, um die Mutter gleichmäßig von allen Seiten mit Druck zu belasten.

Warscheinlich bin ich nicht auf dem neusten Stand.

333

Montag, 25. Juli 2005, 11:57

@ Thomas

gut daß du wieder fragen stellst, habe echt schon drauf gewartet.
der praktiker ist durch nix zu ersetzen.

die "muttern" fixieren schon vor dem wickeln das rohr im stator und pressen diesen zusammen.
also wickelst du außen um die muttern rum.
wenn du es wieder auseinader nehmen willst , wirst du deine gründe haben und dann nicht mehr auf die wicklung achten, oder :D
daß seitlich nur 1 mm bleibt ärgert mich eher ein wenig, aber da ja nix da, wo man mehr herzaubern könnte.


zum anziehen der muttern kann man ein altes lager in die hülse stecken, das sollte reichen, um das zerdrücken beim anziehen zu verhindern.

allerdings drückst du auch auf 2mm mutter + 2mm stahlrohr, also auf einen 4mm statrken ring.
der sollte doch etwas stabilität haben, oder?

der nur 1 gewindegang ist eindeutig zu wenig,
also müssen wir auf 3mm höhe gehen, dann sinde es 2e.
reicht das???


wäre halt schön, wenn jemand mal ein paar testteile herstellen könnte, nur um zu sehen, wie stabil es ist und ob das hält!

und wenns erstmal nur aus billigeisen ist.....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (25. Juli 2005, 12:00)


Thomas Simon

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334

Montag, 25. Juli 2005, 13:40

Wenns zumindest 5mm werden könnte, wärs klasse.
Hab keine bedenken, dass der Statorträger mit zerdrückt wird, sondern, dass lediglich die Mutter oval gedrückt wird.

Hab mal n Bild von nem Teil mit M18x1 gemacht, ist nur "anderstrum". Ist eine Überwurfschraube eines Kühlmitteladapters einer HSK63-Werkzeugaufnahme. Wenn man der Mutter auch stirnseitig 2 Nuten spendieren könnte, kann man sich aus einem Rohr einen Schlüssel feilen, den man stirnseitig draufsetzt oder mit ner Spitzzange und nem Maulschlüssel sich behelfen. Vielleicht hat zu den Nuten sonst noch jemand ne idee.
»Thomas Simon« hat folgendes Bild angehängt:
  • 01.jpg

335

Montag, 25. Juli 2005, 13:49

mit den drin nuten geht sogar 5 mm.
durch die kommt man ämlich wieder an die madenschrauben in der glockensicherung, die genau dort sitzen. würde dann ineinandergreifen und den motor nicht verlängern.


dann haben wir 16mm max. durchmesser der wellenführiung, sollte reichen.
(4mm fleisch fürs gewinde in stahl)

nur unten wäre es etwas viel luft im motor.
und es wären wären es wieder 2 verschiedene teile.....
es sei denn, unterer überwurf und grundplatte verschmelzen miteinander, aber dann wäre die grundplatte wieder ein drehteil. und mit dem wickeln auf dem rohr wäre es auch essig...

es ist zum K.....

Dicker

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336

Montag, 25. Juli 2005, 13:55

Ich hab mal Preise fuer Titanteile angefragt.

18/14er Rohr

eine Seite 2,5mm Gewinde
andere Seite 6mm Gewinde

Passende Mutterscheiben 2,5mm hoch mit kleinstmoeglicher Fase.

jeweils 20 Stueck fuer 5, 10, 15 und 20mm

Gruss Julian
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Thomas Simon

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337

Montag, 25. Juli 2005, 14:06

Der Stator soll aufgeschraubt werden, damit man ihn zum neuwickeln abbauen kann.
Im Weg ist eigentlich nur die Grundplatte.

Wenn man bei dieser Version

den Stator einfach aufklebt, auch wenns manche Leute nervt, und sich Gedanken drum macht, die Grundplatte abnehmbar zu gestalten, seis durch auf- oder durch anschrauben, kann man den Stator doch auch neu bewickeln. Für die Längenvarianz kann man da auch Bundlager nehmen oder ein Distanzröhrchen nach dem ablängen passend innen einkleben.

Die Kerbwirkung des Gewindes fällt ausserdem auch weg.

338

Montag, 25. Juli 2005, 14:24

thomas, du bist jetzt nicht ganz up to date.

hast aber genau die gleichen ideen (bundlager.....) :D

röhrchen einkleben geht auch, ist aber wieder ein teil mehr.

du hast gleich ne mail mit den 3 "fast aktuellen" zeichnungen vom lutz.

wenn natürlich der julian passende preise bekommt...
wäre das doch die goldrandlösung, oder???

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (25. Juli 2005, 14:25)


Thomas Simon

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339

Montag, 25. Juli 2005, 15:01

... noch nix da. Na ja, ich warte.

Unabhängig davon: Manchmal ist auch ein Schritt zurück ein Schritt in die richtige Richtung.

Dicker

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340

Montag, 25. Juli 2005, 15:27

Zitat

Original von t_simon

Zitat

Original von Dicker
...
Was passiert denn wenn ich einen Zylinder gleichmaessig von allen Seiten auf Druck belaste?


Wie machst Du das? Mit der irgendwann vorgeschlagenen Rohrzange? Oder mit einem Ölfilterschlüssel? Hab ich was verpasst?



Ahhh :) du meinst die Montage.

ok :)
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