wurpfel1

RCLine User

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561

Donnerstag, 4. August 2005, 09:54

Hi Helmut

das waren heftige schlachten volldraht gegen litze :nuts:

habe keinen eta-vergleich gemacht: der volldraht lässt sich gar nicht um den zahn biegen 8(

im vergleich zu einem volldraht wickelt sich litze ganz famos..
für den 4320/30 und 5013 verwende ich 2,5mm2 HF-litze im rechteckprofil. weil die litze umsponnen ist geht zwar weniger kupfer drauf, dafür sind die wickelzöpfe schön anliegend. das wird auch die isoscheibenproblematik entschärfen. bin mit dem material sehr zufrieden.



@Stefan
ist für dich das halten des stators an einem kurzen rohr zerlegbar genug :D
ich habe so keine probs beim wickeln ;) zum besseren halten kannst du zusätzlich eine 8mm achse durchstossen.

der statorhalter ist wie bei CDRs rohrförmig und mit kulags ausgerüstet. ich mache sogar durchgehende lagersitze und verwende distanzhülsen zur korrekten positionierung. dann wird alles verklebt :evil:
die welle ist mit einem seegerring gesichert, die axialkraft wird nur von einem lager aufgenommen. habe es nachgerechnet, funzt sogar mit alten video-recorderlagern 16/8x5 zuverlässig!

in etwa 15min fahre ich los zum drehen. mache einen 4320lrk und teile zu 4310, 5013 und zwei 2310cdr.
jeder motor besteht aus montageflansch, statorhalterrohr, distanzhülse, achse, glockenboden (speichendesign aus 12x12 oder vollteil) und rückschlussring.
je nach lage der achse kann der motor vor/hinter dem spant verbaut werden, als pusher oder traktorantrieb :shy:

bis auf die länge von statorhalterohr, achse und dem rückschlussring sind alle teile gleich pro blechtyp ==[]

einige montageflansche sind aus cfk-wabensandwich mit einer alu-lagerhülse.
als wellen hat sich ETG100-vergütungsstahl bewärt, alte druckerachsen funzen aber auch.
das speichendesign für 4blatt-klappies ist recht aufwändig: muss mit cfk-roving umwickelt werden.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Alfy

RCLine User

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562

Donnerstag, 4. August 2005, 13:50

@Peter:

ok, an der Stelle müssen die Löcher sein, woanders geht es nicht, nur gebe ich zu Bedenken: an der Stelle kann man nicht bohren (ist genau eine Kante),
d.h. die Löcher müssen gefräst werden --> teuer, ausserdem scharfe Kante, bei geringen Verdrehungen des Stators während der Bauphase !

Lutz, [SIZE=1]der immer noch die Variante mit den 6 Schrauben bevorzugt[/SIZE]
Linux is like a wigwam: no Windows, no Gates and Apache inside. :O

Dicker

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563

Donnerstag, 4. August 2005, 14:15

Die Litze macht tatsaechlich nochmal etwas aus, da der Motor eh schon grenzwertig (an jeder Stelle hoechstmoegliche Optimierung) ausgelegt ist. Auch die Kleinigkeiten (Litze/Draht, Aluminium zwischen den Statorzaehnen etc) koennen hier dann shcon messbar den Motor verschlechtern.

Das ist wie beim Leichtbau, 200mg sind nicht viel, 30mal eingebaut dann aber doch 6g :)

Auserdem Laesst sich die Litze vernuenftig wickeln.

Gruss Julian
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I :heart:Alex

Thomas Simon

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564

Donnerstag, 4. August 2005, 17:03

Ich werde meinen auch mit Litze wickeln. Hab mich mal an den dickeren Drahtstärken versucht und es dann gelassen. ;(

Anschlusskabel durch die Mitte rausgeführt finde ich klasse. Muss man nicht so drauf achten, dass die Glocke nicht die Anschlussleitungen durchsemmelt.

565

Donnerstag, 4. August 2005, 21:56

Neuigkeiten und Strategie- Änderung:

War heute beruflich beim Fräser.
Habe Ihm einen konventionell aufgebauten 280/5 dagelassen um einen Schätzpreis von der einfachen Variante zu bekommen, zu sehen ob Er tief genug gehen kann und dann von da aus aufbohren zu können... oder es mit Ihm ganz bleiben zu lassen und sich nach alternativen umzusehen ;)

@Ralph:
Dittoseite...
"...Was wir imho brauchen, ist die stabile, alltagstaugliche Form für den Otto-Normal-User und nix overingenieurtes!
Mittlerweile bin ich echt gespannt, was am Ende von den Traumschlössern wirklich realisiert wird....."

Wir haben das Torcman- ähnliche Design das bei Holger schlecht abgeschnitten hat als low- cost- Variante von der wir die Tage einen Startpreis bekommen.
Und am oberen Ende die Peter-Hollebach- Variante deren Preis Wir in 2-3 Wochen wissen.

Daher werden Wir spätestens im September wissen wie viele Features wir uns leisten können... bei einem der unzähligen Fräser.

@Wurpfel:
ich habe nur angefangen ein paar Punkte aufzuzählen die ich dachte hier im Thread schön öfter gehört zu haben. Für mich selbst isses wurscht da ich als fauler kerl nur 1x wickeln werde :evil:

@Lutz:
Das mit den Löchern bekäme man schon hin. Entgraten kann der Typ auch :evil:

"....Lutz, der immer noch die Variante mit den 6 Schrauben bevorzugt..."
ist IMHO preislich -fast- identisch mit der Schraubflansch- Methode, von daher können Wir die Statorträger- Rohr- Varianten generell der Hohlwellen- Variante gegenüberstellen. Wenn da die engültige Entscheidung gefallen ist können Wir das ja nochmal aufgreifen.


@Helmut: ganz wichtig:
Bitte denk' Dir mal ein Verfahren aus den Stahl für den Rückschlußring zu qualifizieren.... also die Magn. Eigenschaften einfachst zu testen. Es steht nämlich 1.4104 im Raum, ist magnetisch und Korrosionsbeständig.... trotzdem gut zu verarbeiten. Zur Verfügung habe ich 15mm Rundmeterial (50 cm) und div. Magnete.
"How can we win when fools can be kings" Muse

566

Donnerstag, 4. August 2005, 22:11

@ stefan

volle zustimmung.
glücklicherweise verschafft und thyssen-krupp genug zeit.

wir werden sehen, ob du mit einem einzigen wickelversuch genau das bekommst, was du haben willst.

bei den vielen kleinigkeiten, die da eine rolle spielen, mag ich das gar nicht glauben.

567

Donnerstag, 4. August 2005, 22:21

@Ralph:

".....wir werden sehen, ob du mit einem einzigen wickelversuch genau das bekommst, was du haben willst...."

Sicher, ich werde nämlich wie ich mich kenne ein paar Monate nach Euch das Wickeln anfangen :ok:

Beweis: 1 280/5 von der Torcman Weihnachtsaktion liegt immer noch ungewickelt rum :nuts:
"How can we win when fools can be kings" Muse

568

Donnerstag, 4. August 2005, 22:31

diese methode erscheint mir etwas unfair -

aber zugegebenermaßen sehr zweckmäßig. :ok:

vielleicht sollten wir es ja alle so machen! :evil:

569

Donnerstag, 4. August 2005, 22:39

So nebenbei: Sollte nicht eigentlich Litze dann auch mit bestellbar sein? Gerade da macht ja eine Sammelbestellung sicher Sinn.
Gruss
Thomas
🖖

Healthy for the mind in spirit. Love it. Lets grill.

wurpfel1

RCLine User

Wohnort: CH-rheintal

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570

Donnerstag, 4. August 2005, 23:57

Hi Leutz

hier ein paar bildle eines ganz ähnlichen motors.
habe mich bemüht mal den untersten aufwand zu testen..

werden beide als ersatz von verbrennern statt den motorträgern montiert.
sind beide in 43.5/0.5/12n als 16p (32x4/2/20 mags) ausgeführt.

gewickelt wird mal mit 2,5mm2 HF-litze, drei windungen ;)
prop kann max ein 15x8 rauf, an 12-16zellen :shy:





das magnetsystem ist eingeklebt, läuft recht rastig :evil: und trotz 0,2mm laufspiel sehr gleichmässig.

morgen mehr, muss den zugehörigen flieger zuerst vom sabber befreien, strippen und den akku irgendwie feskriegen.

so wie das teil ausschaut sollte ich mal unter die folie gucken...
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dicker

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Wohnort: Hamburch

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571

Freitag, 5. August 2005, 00:52

@thomas:

Sandra sucht schon Litzenlieferanten :)
und wenn du hier postest - koenntest du auch mal auf meine Mail antworten :)

Gruss Julian
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I :heart:Alex

Holger_Lambertus

RCLine User

Wohnort: 31535 Dingendskirchen

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572

Freitag, 5. August 2005, 11:16

Was für eine Litzengröße braucht ihr '?
Gruß Holle

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Holger_Lambertus« (5. August 2005, 11:17)


haschenk

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573

Freitag, 5. August 2005, 12:32

Hallo,

an eine Bestellung von Litze könnt ihr dann denken, wenn 1 oder 2 Vorabmuster des Motors auf dem Bremsstand gelaufen sind und klar wird, wie die Bewicklung aussehen muß. Bis jetzt gibt es noch keine Grundlagen zur Dimensionierung der Wicklung, nur (nicht abwertend gemeint!) Erfahrungswerte von Ralph.


Stefan:
Ich fürchte, daß ich dir nicht viel mehr sagen kann, als du eh schon weißt. Von der Verwendung eines so hochlegierten Stahls würde ich absehen, solange dessen magnetischen Eigenschaften nicht sicher bekannt sind.

Vor längerer Zeit hab ich schon mal erfolglos versucht, Infos zu den magnetischen Eigenschaften (damals von unlegiertem) Automatenstahl zu finden. Es gibt zwar Dienstleister auf diesem Gebiet, die sind aber auf Kunden aus der Industrie ausgerichtet, können wir vergessen.

Die notwendigen Daten (mindestens Permeabilität, Sättigungsinduktion, möglichst auch Ummagnetisierungsverluste) können mit Bastlermitteln nicht ermittelt werden.
Denkbar wäre evtl. ein "praxisorientierter" Test, indem man für einen vorhandenen Motor einen Rotor aus dem fraglichen Werkstoff anfertigt und dann Vergleichsmessungen auf dem Bremsstand macht.

Von den Herstellern Informationen zu bekommen, ist für Private eine Glückssache. Eher würde ich da versuchen, mit FHs in Kontakt zu kommen, die eine einschlägige Fakultät (E-Maschinen und/oder Werkstoffkunde) haben.

Wenn das alles nichts bringt, dann sehe einen unlegierten, kohlenstoffarmen Automatenstahl vor, da kann nicht viel passieren. Da muß dann halt eine "Oberfläche" drauf. Ich würd´s brünieren, aber das ist den Meisten wohl nicht exklusiv genug.

Die Wandstärke (und magnetischen Anforderungen) müsste eigentlich Dieter liefern; bei den FEMM-Untersuchungen fällt das mit an bzw. muß angenommen/variiert werden.


Grüße,
Helmut

Dicker

RCLine User

Wohnort: Hamburch

Beruf: Ezialist

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574

Freitag, 5. August 2005, 13:00

Das einzige Problem das ich noch habe mit den Rueckschlussringen ist das Schlussgluehen. Kennt jemand jemanden mit einem Toepferofen?
600-700 Grad innerhalb von 2 Stunden hoch, dann 2 Stunden wieder runter. Schoen langsam.

Gruss Julian
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I :heart:Alex

575

Freitag, 5. August 2005, 18:17

Ralph:

"...etwas unfair -...."
Gebe ich Dir recht, bis ich die Zeit finde einen Motor durchzumessen gibt's allerdings schon den Alligator mit viel besserem Blechschnitt ;)

@Helmut:
".....können mit Bastlermitteln nicht ermittelt werden...."
Danke, das wollte ich wissen.

".....Denkbar wäre evtl. ein "praxisorientierter" Test,...." Wäre das nicht wegen der Toleranzen (Magnetstärke, Luftspalt,...) schwierig?

"....ist für Private eine Glückssache...." Habe gestern ein Teil auf dieses Material umgestellt, von daher könnte ich eine nicht private Nachfrage auch mit etwas mehr Aufwand rechtfertigen. Allerdings sind unsere Teile nicht sehr groß so daß Wir kein relevanter Kunde eines Stahllieferanten sind ;)
Mal in Ruhe nachfragen....

"...Wenn das alles nichts bringt, dann sehe einen unlegierten, kohlenstoffarmen Automatenstahl vor, da kann nicht viel passieren. Da muß dann halt eine "Oberfläche" drauf. Ich würd´s brünieren, aber das ist den Meisten wohl nicht exklusiv genug...."

Das triffts glaube ich ganz gut.
Chem. Vernickeln ist bei den Teilen nicht preisrelevant, vielleicht fällt dem Fräser was anderes ein.
Sonst roh liefern, ich würde dann ohne Oberflächenbeschichtung arbeiten.

@Julian:
"....ist das Schlussgluehen...."
Fast überall hat's einen Härteofen, so auch jeder Metallverarbeiter. Habe evtl. Zugang zu einen.

Wieso, wegen den magnetischen Eigenschaften oder mechanischen?
Komme nämlich gerade ins Grübeln wie's danach mit der Maßhaltigkeit (Rundlauf) aussieht...
"How can we win when fools can be kings" Muse

Dicker

RCLine User

Wohnort: Hamburch

Beruf: Ezialist

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576

Freitag, 5. August 2005, 18:25

wegen der magnetischen Eigenschaften. Genau das Thema Rundlauf ist mein Problem.

schaumermal :)

Gruss Julian
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I :heart:Alex

577

Freitag, 5. August 2005, 19:53

@Julian

Zitat

und wenn du hier postest - koenntest du auch mal auf meine Mail antworten

Welche Mail ???
Auf die "Bestaetigungsmail" hatte ich mit OK geantwortet. Hast du mir noch eine Mail geschickt?

Edit: gesendet am 3.8. 16:21Uhr
Gruss
Thomas
🖖

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_R.« (5. August 2005, 19:57)


haschenk

RCLine User

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578

Freitag, 5. August 2005, 19:59

Hi,

"Rückschlußglühen"-
da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich...

Gruß,
Helmut

Dicker

RCLine User

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579

Freitag, 5. August 2005, 21:11

durch die mechanische Bearbeitung beim Drehen wird das Metallgefuege gestoert und durch das gluehen wird dieses wieder geradegerueckt. (Das ist absichtlich einfach formuliert)

Ich hab das mal in Werkstoffkunde gelernt, allerdings hat mich Dieter drauf aufmerksam gemacht das das hier durchaus sinnvoll sein kann. Von selber waere ich denke ich nicht draufgekommen ;)

Gruss Julian
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I :heart:Alex

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dicker« (5. August 2005, 21:13)


580

Samstag, 6. August 2005, 15:48

Ooops. Der parallel Thread bei RCGroups laeuft aus dem Ruder. Billig Blech ueber alles ;(
Hakt da mal jemand ein der da kompetent was schreiben kann?
Gruss
Thomas
🖖

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