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Webra4ever

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1

Freitag, 31. März 2006, 12:15

Komplettzerlegung: OS FS 91

Hallo zusammen,

Im Moment versuche ich gerade einen OS FS 91 (der alter, kein Surpass), der mehr oder weniger im Riszinus-Sumpf erstickt ist, zwecks Komplettreinigung zu zerlegen.
Derzeitige Status:
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Webra4ever

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2

Freitag, 31. März 2006, 12:16

RE: Komplettzerlegung: OS FS 91

Alle Kugellager sind noch drin.
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3

Freitag, 31. März 2006, 12:18

RE: Komplettzerlegung: OS FS 91

Das Problem ist, dass es diese zwei Stellen komlett mit Rizinus zugekleister hat. Werder Wärme, noch reichlich Öl bzw. Ölbad halfen bisher.
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4

Freitag, 31. März 2006, 12:21

RE: Komplettzerlegung: OS FS 91

Meine Frage, was zerlege ich als nächstes? Anscheinend hat es beim Nockenwellenlager eine Schraubverbindung. Die lösen, Lager ausbauen und Gehäusedeckel lösen? Wie löse ich die Schraubverbindung am besten?
Danke und Gruss
Andi

Edit: Eine Explosionsdarstellung wäre schon sehr hilfreich.
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5

Freitag, 31. März 2006, 16:32

Du kannst das Gehäuseteil mit der Nockenwelle komplett nach hinten abziehen.
Wahrscheinlich ist nur die Dichtung festgeklebt.

MatiasR

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6

Freitag, 31. März 2006, 21:49

Servus Mr. Rasant,
ich habe zwar keine Explosionszeichnung, aber eine Skizze des Nockenwellenantriebes mit einigen Detailangaben, vor Allem zu dem korrekten Zusammenbau (muss ja auch mal sein...)
Das ganze ist in einem Büchlein "A guide to O.S. Model 4/Strokes" von Graham C. Rise, erschienen bei RCM in den USA.

Ich werde versuchen die beiden relevanten Seiten einzuscannen und Dir zu schicken.

Gruss

Matias
Ever tried. Ever failed.
No matter.
Try again. Fail again.
Fail better!
Samuel Beckett

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Webra4ever

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7

Sonntag, 2. April 2006, 13:29

Hallo zusammen,

Danke für Eure Antworten. Eine Skizze wäre super. Das erste kleinere Problem bestand darin, dass die Stösselpfannen festgehockt waren. Unter fachkundiger Anleitung konnte das jedoch mittels "sanfter Kraufaufwendung" behoben werden (danke Peter !).

Leider war da auch noch ein verdächtiges Klicken beim hin und herdrehen der Kurbelwelle zu hören. Ich befürchtete, das Pleuellager könnte was abbekommen haben und sei ausgeschlagen. Nachdem es mir gelang, den vorderen Teil (Kurbelwelle sowie Lager) zu demontieren, musste ich fesstellen, dass das "Nockenwellengetriebe" ca. 0.5mm Flankenspiel aufweist.
Kann man da noch was machen? Hattet ihr vielleicht schon ähnliche Probleme? Motor weiter laufen lassen oder ab in die Vitrine?

Eins würde mich noch interessieren: Demontiere ich die hintere Gehäuseabdeckung, so muss ich beim Zusammenbau doch darauf achten, dass das Getreibe wieder richtig zusammengesetzt wird (dafür hast's doch diverse Markierungen). Jedoch wird meistens davon abgeraten, diesen Teil auseinander zu bauen, da der Zusammenbau anscheinend doch nicht so einfach sei.
Könnt ihr mir kurz beschreiben, worauf man achten sollte? Tipps, Erfahrungen und Tücken?
Danke für Eure Bemühungen und Gruss
Andi
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8

Sonntag, 2. April 2006, 14:15

Das Spiel im Nockenwellentrieb ist völlig normal.
Im Betrieb läuft die ganze Geschichte immer unter Vorspannung (Ventilfedern), und damit gibt es im Ventiltrieb keinen Lastwechsel, d.h. die Zahnflanken liegen immer nur an einer Seite an.

Beim Zusammenbau darauf achten, das der Ventiltrieb im OT auf Überschneidung steht, den Rest macht die Nockenwelle.

MatiasR

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9

Sonntag, 2. April 2006, 23:28

...habe Skizzen per email gesendet.

Gruss

Matias
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Fail better!
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Renton17

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10

Montag, 3. April 2006, 08:56

Sieh an, wieder mal der schlaue Andi. Und wieder schützt er uns mit seinem unerschöpflichen Erfahrungsschatz vor unserer Torheit. " Beim Zusammenbau darauf achten dass der Ventiltrieb im OT auf Überschneidung steht" ja super! Endlich, nachdem es hundert Jahre falsch gemacht wurde bringt uns Andi die Erleuchtung. "und den Rest macht die Nockenwelle" einfach nur genial! Jetzt noch ein Rund-Mail an ein paar hundertausend Werkstätten auf dieser Welt damit sie aufhören mögen es falsch zu machen, und die Menschheit sagt "Danke Andi, nun wissen wir wie man einen Viertaktmotor montiert!" Falls es jemand doch so machen möchte wie man es schon immer macht: Kolben auf OT, Ein- und Auslassventil(e) geschlossen, also dem Zündungstakt entsprechend, und die Nockenwelle(n) auf die passende Markierung stellen, so dass auf jeden Fall keins der Ventile betätigt ist.

Gruss! Boris

11

Montag, 3. April 2006, 14:23

.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »toki two« (3. April 2006, 21:03)


mottobug

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12

Montag, 3. April 2006, 14:59

Zitat

Original von Renton17
Sieh an, wieder mal der schlaue Andi. Und wieder schützt er uns mit seinem unerschöpflichen Erfahrungsschatz vor unserer Torheit.


Habt ihr ein Problem miteinander?

Komischer Ton...

Tom.

13

Montag, 3. April 2006, 15:08

Zitat

Original von Renton17
Falls es jemand doch so machen möchte wie man es schon immer macht: Kolben auf OT, Ein- und Auslassventil(e) geschlossen, also dem Zündungstakt entsprechend, und die Nockenwelle(n) auf die passende Markierung stellen, so dass auf jeden Fall keins der Ventile betätigt ist.


Wie ich bereits andernorts bemerkte, wird ein Ablauf nicht dadurch zwingend richtiger, weil man ihn lange genug falsch macht. :D

Bei dem OS Motor kann ich im Zündungs-OT den Nockentrieb problemlos um zwei Zähne verdreht einbauen, OHNE das die Ventile betätigt werden. :w
Die Markierungen sind, vor allem bei älteren Motoren, häufig kaum noch zu erkennen, so das die hier auch nicht viel nützen.

Montiere ich die Nw im Überschneidungs-OT, kann ich die Montage durch einfaches Peilen von der Seite über die Kipphebel (beide Ventile stehen gleich weit offen) mit 100%tiger Sicherheit darstellen.

Nur mal so am Rande, wg. Erfahrung und so... :D :D :D

14

Montag, 3. April 2006, 15:58

Moin Andi,
so ist das nun mal, Fundmentales Halbwissen ist schon was schlimmes,

Schlimmer wird es jedoch, wenn damit nur so rumgeworfen wird, und Fachleute wie wir es zweifelslos sind dadurch in frage gestellt werden.

Gruss Armin
www.modellmotoren.de

15

Montag, 3. April 2006, 16:06

Armin, man könnte einen Einwand durchaus gelten lassen:
Wenn der Motor ein unsymmetrisches Steuerdiagramm hätte.

Dann gäbs zwar auch eine Überschneidung, aber halt ungleich.

Nur:
Der OS zählt nicht dazu, und in der Modellmotorenecke musst Du unsymmetrische Steuerdiagramme bei 4-Taktern mit der Lupe suchen.

Kavan fällt mir so auf Anhieb ein, dann wird's aber auch schon finster...