acrowingflyer

RCLine User

  • »acrowingflyer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bargteheide

  • Nachricht senden

1

Samstag, 19. Juni 2010, 10:25

Zündkerzenwechsel

Nach etwa 50 verflogenen Litern Aspen mit dem S 24 von Pichler



sieht meine Kerze NKG BPM R6F so aus (die rechte):



Sollte ich sie gegen die linke BERU ultra Z 106 14 SR-6F

austauschen? Oder sieht die alte noch gut aus? Ist die neue auch entstört?

Auf der BERU-Seite habe ich dazu nichts gefunden.

http://www.beru.com/deutsch/produkte/zuendkerzen/ultra.php

Ich fliege mit dem Spektrum 2,4 GHz. - Modul für meine Graupner MX 22.

Brauche ich da überhaupt eine entstörte Kerze?
Gruß,
Harald

_______________________________________
http://www.szenerien.de

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »acrowingflyer« (19. Juni 2010, 10:26)


2

Samstag, 19. Juni 2010, 14:44

Hallo Harald,

schön, mal wieder was von Dir zu lesen.

Ob das eine entstörte Kerze braucht oder nicht, hängt von dem Kerzenstecker ab, ob es da schon einen Entstörwiderstand drin hat.
Kann man messen, wenn man vom Kerzenkontakt im Stecker gegen Masse misst. Ist das so bei 2 kOhm, hat es da schon einen Widerstand drin.
Mit einer entstörten Kerze ("R" für "Resistor" = Widerstand) in der Typenbezeichnung zusatzlich macht man nichts kaputt und die Zündung hat auch keine schlechtere Leistung, der Widerstand zwischen den Elektroden ist ohnehin schon nahe unendlich, und ein nennenswerter Strom fliesst da auch nicht.

Der exakte Wert ist auch ziemlich unwichtig, es dürfen 2KOhm oder 15KOhm
sein. Er hat die Funktion, den hochfrequenten Schwingkreis zu dämpfen,
der zwischen Zündspule (Induktivität) und Kerze (Kapazität) entsteht.

Elektrodenabstand der Kerze kontrollieren, 0,4 mm sollten es sein, sonst schaut das Ding noch ganz brauchbar aus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MechWerkAndi« (19. Juni 2010, 14:45)


acrowingflyer

RCLine User

  • »acrowingflyer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bargteheide

  • Nachricht senden

3

Samstag, 19. Juni 2010, 20:04

Hallo Andi,

danke für Deine Tipps und Infos! Den Widerstand messe ich dann mal aus. Siehst du die kleinen Schmelztropfen an der Masse-Elektrode? Ist die Kerze zu heiß geworden?
Ich bin jetzt wieder auf der Suche nach der richtigen Einstellung der Leerlauf-Düsennadel.
Selbst mit der Werkseinstellung Vollgasnadel 1 Umdrehung auf, Leerlaufnadel 1,5 Umdrehungen auf bekomme ich keinen sauberen Gaswechsel von Leelauf zu Vollgas hin.
Oft stirbt der Motor dann ab. Da hatte ich schon an eine verschlissene Kerze gedacht.
Vielleicht liegt es an der neuen Aspen-Mischung, die jetzt auch in anderer Färbung geliefert wird.
Gruß,
Harald

_______________________________________
http://www.szenerien.de

4

Samstag, 19. Juni 2010, 21:00

Schau dir doch die Perlen an der Kerze mal genauer an, das weren Ablagerungen vom Sprit sein. Wäre irgendwas an der Kerze angeschmolzen müsste das an den Elektroden zu sehen sein, einmal drüberbürsten über die alte Kerze, Abstand neu einstellen und weiter gehts.
Die besten Erfahrungen habe ich bisher mit NGK Kerzen gemacht. Lange Lebensdauer, im Gegensatz zu Bosch z.B. besseres kalt- start und -laufverhalten. Funzen tun sie alle, laufen tun die Motoren auch, nur mit NGK eben am besten.
Mit Championkerzen habe ich bisher die schlechtesten Erfahrungen gemacht, ich habe ein Moped da hält ne Championkerze trotz richtigem Wärmewert und Elektrodenabstand 5km, dann ist sie tot und funkt absolut nicht mehr, nicht nur eine, ich habs mit 3 neuen Kerzen ausprobiert. Mit NGK Kerzen habe da keine Probleme dieser Art.
Meine Erfahrungen beziehen sich zwar auch überwiegend auf Kleinmotoren, allerdings meistens auf hochgezüchtete 2 Takt Mopedmotoren.

5

Sonntag, 20. Juni 2010, 11:00

Zitat

Original von acrowingflyer
Ist die Kerze zu heiß geworden?

Eine deutlich überhitzte Kerze ist eigendlich mehr grau-weiss, nicht braun-schwarz wie das Ding.
Überhitzte Kerzen führen auch primär zu Fehlzündungen, das hättest Du gemerkt.

Leih' Dir mal irgendwo einen Tank voll normalem Tankstellensprit, und dann wiederhol Deine Versuche.

In meinem Dunstkreis reichen die Erfahrung mit Alkylat-Treibstoffen von "wie immer, keine Probleme" über "bisschen nachregeln" bis "geht gar nicht mehr".
Der Versuch ist nicht aufwendig und jederzeit rückgängig zu machen.
Den Elektrodenabstand beachten.