baphomet

RCLine User

Wohnort: Deutschland,NRW/ 48703 Stadtlohn

Beruf: Weber

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21

Dienstag, 6. September 2005, 11:59

Mahlzeit !

Der beste Trick ist immer noch gegen die Laufrichtung anwerfen , dann sind die Finger weg , wenn der Motor in Laufrichtung zurückschlägt . Die Latte steht bei Kompressionsaufbau auf 1 bzw 7 Uhr . Mit Spinner braucht man garnicht mehr an die Latte fassen .
Erfahrene Piloten , die an das Material das sie Einsetzen glauben,werden durch dieses im Standpunkt beeinflusst.

http://smc-berkelflieger.de/


Gruß Rolf

SFL

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Wohnort: Weyhe b. Bremen

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22

Dienstag, 6. September 2005, 20:16

Ihr meint, den Propeller in Gegenlaufrichtung garnicht über den OT drehen, sondern den quasi den Rückschwung des Propellers nutzen ?

Das geht ???

Muß ich mal versuchen .......
Kraft kommt von Kraftstoff -> Das ist eben so !!!

Diverse Flächenmodelle &
TRex 600N, Webra 55P5, NitroPipe, G600, 3x Savöx SC-1258TG, Hitec 6975HB, GY401 & 9254, Jeti MaxBec

23

Dienstag, 6. September 2005, 20:33

Hey, na sicher geht das! im prinzip einfach gegen den Ot schippen und dann zuschauen wie der Prop in die andere richtung anläuft :D
Das Funzt ganz gut!
Aber werfe meine Metanoler eigentlich alle mit nem e-starter an!
Beim 26ccm :evil: Benziner nehm ich die Hand! :ok:

Gruß Julian
GET YOUR KICKs WITH 2-TAKT MIX!!!

baphomet

RCLine User

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Beruf: Weber

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24

Dienstag, 6. September 2005, 23:08

@ SFL

Ist Dir der Motor beim Anwerfen noch nie andersherum ( falsch ) angesprungen ?

Diesen Effekt nutzt Du beim Anwerfen in Gegenrichtung .
Erfahrene Piloten , die an das Material das sie Einsetzen glauben,werden durch dieses im Standpunkt beeinflusst.

http://smc-berkelflieger.de/


Gruß Rolf

SFL

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Wohnort: Weyhe b. Bremen

Beruf: Energieelektroniker

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25

Mittwoch, 7. September 2005, 00:20

Klar ist mir der Motor schon of in die falsche Richtung angelaufen.
Nach einem kurzen Verschlucker läuft er dann richtig herum.

Ich werds aber mal testen, .......und berichte. ;)
Kraft kommt von Kraftstoff -> Das ist eben so !!!

Diverse Flächenmodelle &
TRex 600N, Webra 55P5, NitroPipe, G600, 3x Savöx SC-1258TG, Hitec 6975HB, GY401 & 9254, Jeti MaxBec

26

Mittwoch, 7. September 2005, 13:25

Ich nehme aus Bequemlichkeit und wegen der Sicherheit fast immer den E-Starter.

Die APC-Latten leiden mir mit der Stöckchen-Methode zu sehr (Dellen an der Blatthinterkante)

Mit dem "Simprop-Gummifinger" arbeite ich nur, wenn ich den E-Starter mal wieder daheim habe liegen lassen.

Mein 20er Viertakter hat mir die APC-Latte beim Zurückschlagen auch schon 4mm tief in den Gummifinger gehauen - Naja was solls, der Gummi ist etwa 5mm dick.

Echte Männer starten grundsätzlich nur von Hand und ohne Hilfmittel.
Dabei verwenden sie gerne leere Glühakkus um noch mehr Manneskraft einsetzen zu dürfen ;)

Gruß
Mike

baphomet

RCLine User

Wohnort: Deutschland,NRW/ 48703 Stadtlohn

Beruf: Weber

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27

Mittwoch, 7. September 2005, 23:03

Zitat

Echte Männer starten grundsätzlich nur von Hand und ohne Hilfmittel.

Zitat

Dabei verwenden sie gerne leere Glühakkus um noch mehr Manneskraft einsetzen zu dürfen



:D :D :D :D :D :D :D :ok: ==[] ==[] ==[]
Erfahrene Piloten , die an das Material das sie Einsetzen glauben,werden durch dieses im Standpunkt beeinflusst.

http://smc-berkelflieger.de/


Gruß Rolf

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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28

Donnerstag, 8. September 2005, 06:41

Zitat

Dabei verwenden sie gerne leere Glühakkus um noch mehr Manneskraft einsetzen zu dürfen
Jetzt ist mir klar, wieso es in Bälde zu einer Wiedergeburt der Modelldiesel kommen wird. :D :D :D
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Ingo_Seibert

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Wohnort: D- Münsterland

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29

Sonntag, 11. September 2005, 08:58

Moin,

zurück aus dem Mopedurlaub. Geil war´s :evil: !


Zitat

Ihr meint, den Propeller in Gegenlaufrichtung garnicht über den OT drehen, sondern den quasi den Rückschwung des Propellers nutzen ?

Das geht fragend


Guckst Du H I E R ;)

An die Anlasserfraktion: Versucht doch mal, einen (Methanol-)Motor > 30 ccm mit nem Anlasser anzuwerfen :nuts:

30

Samstag, 24. September 2005, 12:35

metahanoler mit nem anlasser zu starten ist eine qual für das pleul, denn das drehmoment vom anlasser führt schnell dazu, dasdas pleul sich verbiegt und dann ist schluss mit lustig.

Ich werfe methanoler egal welche größe wie folgt an:
1.) ohne glühung bei vollgas linksrum ansaugen ( mit nem finger auf dem vergaser) bis der finger nass wird)
2.) finger runter in einmal linksrum durchdrehen dann kommt überflüssiger sprit raus.
3.) vergaser zu und 2-3 mal linksrumdurch drehen (mit bissel schmackes) , so kommt der sprit dahin wo er hin soll (brennraum)
4.) glühung ran und rechtsrum schwung geben, meist zündet er dann schon und nach 2-max.3 versuchen müsste er laufen! ist das nicht so von 1 anfangen und nochmal von vorne und alles überprüfen



ps: gestern hab ich einem neuen 10ccm von nem freund sein erstes lebenselexier gegeben. der war ziehmlich eng im Ot gefertig und wollte immer klemmen. dennoch ist er angesprungen und sofort gelaufen

wenn diese prozedur mit nem anlasser gemacht worden wäre bin ich mir sicher, das da pleul ziehmlich schnell beim klemmen aufgegeben hätte..

Also bitte gerade neue motörchen mit hand anwerfen denn sonst sind sie ganz schnel reif für die tonne.....
:ansage: Letztes Update: 28.08.2007 :ansage:

Walker

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Wohnort: Eppstein im Taunus (In der Nähe von Wiesbaden)

Beruf: Industriekaufmann

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31

Sonntag, 25. September 2005, 12:39

Zitat

Original von Patrick_D
metahanoler mit nem anlasser zu starten ist eine qual für das pleul, denn das drehmoment vom anlasser führt schnell dazu, dasdas pleul sich verbiegt und dann ist schluss mit lustig.


Hi,

so ein Quark, ich verwende seit 30 Jahren einen Anlasser, und hatte noch nie einen Pleul- oder Lagerschaden deswegen. Ich kennen auch keinen aus unserem Verein, der damit je ein Problem hatte.

Dem Pleul ist es völlig schnuppe, ob du einen Anlasser benutzt oder mit der Hand startest. Wenn der Motor läuft, ist das Pleul weitaus höheren Belastungen ausgesetzt, als beim Anlassen mit einem E-Starter.....

Wenn du aber die Methode "Vergaser zuhalten und ansaugen" benutzt, kann der Motor mit Sprit überflutet werden und wenn zuviel Sprit in flüssiger Form in den Brennraum kommt kann das Pleul oder das Lager , bei Verwendung eines Anlassers, Schaden nehmen weil sich Flüssigkeiten nicht komprimieren lassen und der Motor blockiert.

Deshalb halte ich von der Vergaserzuhaltmethode rein gar nichts.
Besser ist es, den Auspuff zuzuhalten und die Schraube von Hand ein paarmal anlassartig durchzudrehen, damit durch den Überdruck im Tank Sprit zum Vergaser befördert wird. Das hat den Vorteil, daß der Sprit beim Ansaugen mit Luft vermischt wird, was beim Zuhalten des Vergasers ja verhindert wird.
Man hört dann am "schmatzenden" Ansauggeräusch, wenn der Vergaser Sprit bekommt.
Jetzt kann der Motor mit dem Anlasser oder auch mit der Hand angeworfen werden und springt in der Regel sofort an.
(Funktioniert natürlich nur, wenn man mit einem Drucktank arbeitet)

Noch ein Vorteil: Diese Methode funktioniert auch bei Modellen, bei denen der Vergaser durch die Motorhaube nicht erreichbar ist.

Natürlich gibt es bestimmt noch andere gute Methoden einen Motor anzulassen, jeder macht da seine eigenen Erfahrungen.

Tschau
Markus
Flieger von 80 cm bis 220 cm Spannweite.
(Nur Elektrisch)
Funke: Graupner MZ 24 PRO

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Walker« (25. September 2005, 12:42)