1

Montag, 17. März 2008, 17:06

Dragon OSD verfügbar!!!

Hallo FPVler,

Wie ihr vllt. alle wisst ist das OpenSource OSD schwer oder garnicht zu bekommen.
ich würde bei einer großen Bestellung aber trotzdem eine Lieferung bekommen, kleine Stückzahlen werden scheins nicht verteilt.
Jetzt möchte ich erst mal so in die Runde fragen wie es mit euch aussieht, hätte jemand Interesse an einem fertig Flugfertigen OSD mit Failsafe Autopilot, Künstichen Horizont, Datenlogger und allen anderen Möglichkeiten, die andere OSD sonst liefern.
Und das ganze auf OpenSource Basis, es darf also selbst weiterentwickelt werden.

Weiteres hier auf English:Anleitung DragonOSD

Preise bekomme ich heute noch, kommt eben auf die Anzahl drauf an, ich verhandle noch.

Für ein kurzes Feedback wäre ich euch dankbar.
Gruß Sebastian
Team Globe Flight
Setz dich ins Cockpit und fliege dein Flugzeug !!!
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Joseph87

RCLine User

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2

Montag, 17. März 2008, 18:08

Hört sich interessant an, der Preis wär auch ínteressant :-)(-:

Gruss,
Joseph

BlackJack

RCLine User

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3

Montag, 17. März 2008, 18:23

tja also interesse hätte ich auf jeden fall. Hängt halt in erster linie mit edm Preis zusammen. Ausserdem Währe die sache für mich erst in etwa nem Halben Jahr atraktiev. momentan lerne ich das fliegen noch.
Your-Aerial-Pic.de

Schulz

RCLine User

Wohnort: Berlin

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4

Montag, 17. März 2008, 19:08

RE: Dragon OSD verfügbar!!!

Wenn der Preis stimmt und ich als Elektronulpe das Ding benutzen kann, wäre ich dabei.
Gruß André

5

Dienstag, 18. März 2008, 17:13

Hallo,

Ich habe also jetzt den Preis für das DragonOSD bekommen.

für die Grundausstattung mit dem BOB4 Board würde ich ca. 180€ verlangen, dazu noch ein GPS mit ca. 60 € und eben die gewünschten Sensoren, also noch einen Ampere Sensor, Temperatur evt. , da funktionieren wie in der Anleitung von oben zu sehen die von Intelligentflight, ich bekomme das Intelligentflight OSD wenn es wieder lieferbar ist ind ca. 4 Wochen, dann kann ich über die Preise der Sensoren mehr sagen.

Dazu kommt in kürze noch eine neue Kamera mit einen OnScreen Konfigurierbaren Chip, der auf alles angepasst werden kann, sprich wenn das Wetter mal nicht so sonnig ist, kann man die Helligkeit manuel schon voreinstellen, erste Testvideos schauen sehr gut aus...
Ja und einen portablen Digitalen Video Recorder ist auch dabei, mit 2,5" Festplatte bis zu 160GB also mind 100h aufhemen möglich, und dann gleich saubere AVI´s oder Mpegs fertig zum weiterbearbeiten, Preis, bleibt unter den sonstiges in D.
Ein Diversity, der mehr Möglichkeiten wie der von Yellojack hat, aber deutlich günstiger werden soll.

JAJA ich könnte noch lange weitererzählen, ich versuche die besten Kontakte was den FPV angeht zu bekommen und bis jetzt siehts gut aus.
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BlueAngel

RCLine User

Wohnort: Center of Upperaustria

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6

Dienstag, 18. März 2008, 17:26

Wow, Preise klingen sehr human.

Bin ebenfalls interessiert.

janus4

RCLine User

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Beruf: Solaris Admin HA Umgebungen

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7

Dienstag, 18. März 2008, 18:17

Zitat

Original von da_waschtl
Hallo,

Ich habe also jetzt den Preis für das DragonOSD bekommen.

für die Grundausstattung mit dem BOB4 Board würde ich ca. 180€ verlangen, dazu noch ein GPS mit ca. 60 € und eben die gewünschten Sensoren, also noch einen Ampere Sensor, Temperatur evt. , da funktionieren wie in der Anleitung von oben zu sehen die von Intelligentflight, ich bekomme das Intelligentflight OSD wenn es wieder lieferbar ist ind ca. 4 Wochen, dann kann ich über die Preise der Sensoren mehr sagen.

Dazu kommt in kürze noch eine neue Kamera mit einen OnScreen Konfigurierbaren Chip, der auf alles angepasst werden kann, sprich wenn das Wetter mal nicht so sonnig ist, kann man die Helligkeit manuel schon voreinstellen, erste Testvideos schauen sehr gut aus...
Ja und einen portablen Digitalen Video Recorder ist auch dabei, mit 2,5" Festplatte bis zu 160GB also mind 100h aufhemen möglich, und dann gleich saubere AVI´s oder Mpegs fertig zum weiterbearbeiten, Preis, bleibt unter den sonstiges in D.
Ein Diversity, der mehr Möglichkeiten wie der von Yellojack hat, aber deutlich günstiger werden soll.

JAJA ich könnte noch lange weitererzählen, ich versuche die besten Kontakte was den FPV angeht zu bekommen und bis jetzt siehts gut aus.


Hallo,
bin gerade dabei mich bei FPV einzulesen.
KX131 mit 2.4GHz Sender/Empfänger habe ich schon.
Da ist das OSD für mich sehr interessant. Der Zeitrahmen 4 Wochen bis zur Entscheidung klingt ebenfalls sehr interessant.

Also vermutlich bin ich dabei. OSD + GPS und ein paar Sensoren.

Gruß

Mario
Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit zu haben!
[SIZE=1]
- Honey Bee FP
- Honey Bee King2, 3900er BL, 11T, 3114, 3*HS-55
- HBK2, 3800er BL, 11T, E-Sky HH Gyro, 3110
- Mikrokopter
[/SIZE]

SpyDrone

RCLine User

Wohnort: Hessen

Beruf: freiberuflicher Software-Entwickler, Hobby Elektrotechnik

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8

Dienstag, 18. März 2008, 18:30

Hallo Sebastian,

meiner Meinung nach, hat das Dargon OSD einen gravierenden Nachteil, nämlich der Preis. Das liegt am den BOB4 Chip welcher allein schon über 100$ kostet! Wenn ich skydivers (ein paar Threads tiefer) Prototyp OSD mit dem MAX7456 Chip anschaue, welcher nur 10$ kostet, dann würde ich mir die Anschaffung im großen Maße nochmal überlegen... Hast Du mal Anthony von Aeropix wegen seinem OSD gefragt? Sollte wesentlich günstiger sein, und kommt nicht vom anderen Ende der Welt (Transportkosten!).

Gruß,
Sebastian

Blackbowl

RCLine Neu User

Wohnort: Ingolstadt

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9

Dienstag, 18. März 2008, 18:34

wow hört sich super an.
also ich wäre wahrscheinlich auch dabei sag bescheid wenn du was näheres hast bzw. die bestellung überhaupt machen willst.

Gruß Blackbowl
Gruß Blackbowl

Robbe Balance
MPX Twinstar
MPX Aplha27
CMP Extra330l (im Bau)
Simprop Excel Competition 3

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Blackbowl« (18. März 2008, 18:37)


10

Dienstag, 18. März 2008, 19:01

Hallo Sibi,

Du hast schon Recht was das teure BOB4 angeht.
Andererseits bietet das DragonOSD eben Features die andere nicht bieten und das es OpenSource ist macht es auch sehr interessant.

Die Waypointnavigation ist sehr interessant und macht den FPV Flieger zur Drohne, das kann kein anderes mir bekanntes OSD liefern, und ein Autopilot auch nicht für diesen Preis.

Und ja ich habe mir noch einige andere Lösungen angeschaut, Anthoys ist eines davon, auch aus Spanien kommt eines bald auf den Markt, aber ohne das es Marktreif ist fange ich damit nichts an, da ich nicht für alle Bugs und Softwareupdates geradestehen möchte, wenn ich nicht weiß das es sicher geht.

Gruß Sebastian
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BlackJack

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11

Dienstag, 18. März 2008, 21:42

180€ hören sich wirklich sehr gut an. aber 4 Wochen sind für mich zu früh!!!! willst du das ding dann dauerhaft vertreiben oder wird das sonne art einmal Aktion. denn für mich ist das ganze wie gesagt frühestens in nem halben Jahr akut.
auto pilot ist natürlich super Wapointnavigation ist zumindest ein nette gimick.

Gruß


Jack
Your-Aerial-Pic.de

12

Dienstag, 18. März 2008, 21:47

Wenn ich Abnehmer finde, dann möchte ich das auch immer im Angebot haben.
Ich möchte eine ganze Auswahl an OSD´s anbieten, kann das Lager aber nur langsam aufbauen.

Gruß Sebastian
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skydiver37

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13

Mittwoch, 19. März 2008, 00:28

@Sibi: Natürlich steht und fällt der Preis meines OSD mit der Stückzahl. Der Preis für den Chip von 10$ ist natürlich schon heftig. Aber ab 50 Stck. kostet der Chip ab Lager in D ~13 € inkl. MWSt. Allein der von Maxim empfohlene Kerko (100µF) am Vid-Ausgang kostet bei Abnahme von 10 Stck. mal eben schlappe 5,50€ zzgl. Steuer und Versand! Aber ich denke ab 50 Stck. wäre ein Preis von ~120€ für das Fertiggerät (und wirklich nur Pi mal Daumen!) inkl. GPS-Modul realistisch. Und sollte ich mal keine Zeit mehr haben, die Software des OSD zu pflegen und zu erweitern (Firmware kann über PC upgedated werden) werd ich den Source natürlich offenlegen.

@Sebastian: Ein Open-Source ist ja schön und gut, aber wieviel % der Anwender werden später wirklich den (umfangreichen!) Source anpassen/ändern und haben entspr. Prog.-Geräte usw.? Und da beißt sich die Katze dann auch wieder in den Schwanz: Wie sieht es mit der Garantie/Gewährleistung aus, wenn jemand sein OSD dabei "abschießt" und wer kann dann letztlich feststellen, was die Ursache für einen Defekt war? Und was verstehen die Dragon-Jungs eigentlich unter dem Begriff "Autopilot"? Hab die Anleitung überflogen aber nur was über eine Steuerung des Seitenruders gefunden. Braucht man da für Höhe und Quer noch einen gesonderten und somit "echten" Autopiloten?

Verkaufe mein IntelligentFlight-OSD (bitte um Entschuldigung für OT):
Wenn jemand Interesse an einem im Januar bei RC-Tech.ch gekauften und nur zu Testzwecken benutzten Intelligentflight-OSD mit GPS und allen Sensoren hat bitte eine PN an mich. Meine Preisvorstellung ist 320,- Euro inkl. vers. Versand innerhalb D oder Preisvorschlag an mich. Der Preis inkl. Versand, MWSt. und Zoll lag bei über 370,- Euro. Rechnung von RC-Tech wg. Garantie leg ich natürlich bei.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »skydiver37« (19. März 2008, 07:59)


14

Mittwoch, 19. März 2008, 02:48

@skydiver

Mit dem Open Source hast du sicher Recht, es geht aber darum ,dass andere daran rumbasateln und dann ihren neuen evt. besseren sourcecode zur verfügung stellen können.

Der Autopilot kann das Seitenruder, die QR und das Höhenruder ansteuern, sowie den Motor und lässt sich voll auf "autopilot" fliegen, man kann als Waypoint einen beliebigen Punkt oder den Startpunkt als Failsafe wählen, dann kommt das Modell bei Signalverlust oder bei Aktivierung des AP zurück. Es lassen sich die angestrebte Höhe und die Agressivität einstellen, sowie noch viele andere Sachen.

Ich denke das ist schon ein gutes Hilfsmittel um einfache UAV Lösungen zu realisieren, aber was ganz wichtig ist, FPV mit teuren Großfliegern ist kein Problem mehr, Verlust des Modells bei gut eingestelltem AP ist so gut wie unmöglich.

Gruß Sebastian
Team Globe Flight
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skydiver37

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15

Mittwoch, 19. März 2008, 08:13

@Sebastian: Ja, überflogen hab ich das mit dem AP wohl schon. Hab aber auf den Bildern in der Anleitung die evtl. dafür in Frage kommenden Sensoren nicht gefunden. Ist dafür eine zusätzl. Sensorplatine bei oder befinden sich die Sensoren auf der Unterseite der (Haupt-)Leiterplatte. Dann müssten es doch eigentlich Gyros sein, oder? Könntest Du mir bitte eine Seite nennen, wo das ganze besser dokumentiert ist (mit Schaltplan und Source)? Hab mir schon die Finger wund gegoogelt ...

Vielen Dank im Voraus!

Gruß
Rainer

SpyDrone

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16

Mittwoch, 19. März 2008, 09:36

Hallo Sebastian,

Zitat

Ein Open-Source ist ja schön und gut, aber wieviel % der Anwender werden später wirklich den (umfangreichen!) Source anpassen/ändern und haben entspr. Prog.-Geräte usw.? Und da beißt sich die Katze dann auch wieder in den Schwanz: Wie sieht es mit der Garantie/Gewährleistung aus, wenn jemand sein OSD dabei "abschießt" und wer kann dann letztlich feststellen, was die Ursache für einen Defekt war?


Das ging mir auch durch den Kopf, als ich Dein Argument gelesen habe. Open Source ist kein richtiges Kauf Argument, denn vielleicht werden 5% der Leute die Funktion nutzen, oder sich mod. Firmware draufspielen. Im Endeffekt wirst Du mehr Stress haben, falls ein Benutzer die Firmware zerschossen hat, als nicht Open Source Geschichten.

Übrigens Anthony ist zum Beispiel bekannt dafür, dass er nur ausgereifte Produkte auf dem Markt bringt. Soweit ich mich erinnern kann, hat das IF osd auch SW bugs gehabt und musste vom Kunden zurück an Mark nach Australien geschickt werden.

Der BOB4 Chip war preislich eine krasse fehlentscheidung von den jungs, andere chips gibt es für einen Bruchteil des Geldes und die Fonts/Schriften sehen genauso gut aus wie beim BOB4. Aber, wer es zahlen will, der soll es zahlen :)

Gruß,
Sebastian

wurpfel1

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17

Mittwoch, 19. März 2008, 11:07

Hi Sebastian


opensource macht sinn wenn vorkompilierte, brennfertige HEX geliefert werden.
nur die wenigsten user werden an den funktionen rummachen wollen..


CSR stellen die bluetoothSW/HW der WT11 her, steigen aber neu ins GPS geschäft ein. diese embedded-teile können direkt über BT angesprochen und ausgelesen werden.
diese technologie ist sehr vielversprechend: die genaue position für knapp 1.-€ :evil:


vorerst bastle ich auch mit dem MAX rum, allerdings bodengestützt mit den daten aus der bidirektionaler funke ;)
die telemetriedaten werden in vier byte übertragen, eine klasseneinteilung ermöglicht ein effizientes händling. die sensorwerte werden vor dem versand auf 16bit normiert und mit zwei Byte klasseneinteilung versehen.

um das auf dem display darzustellen ist zb der platz oben links für die klasse "speed", das feld darunter für "höhe", die künstliche-horizontlinie ist die klasse "AH" usw.

der nutzer wählt nun seinen displaytyp (bzw besitzt ein konf-file für sein display) und sucht sich eine für ihn passende maske. hier wird auch die darstellungsart und skalierung sowie das ablegen (logview-openformat) auf SDcard geregelt.

dieses vorgehen ermöglicht eine HW-unabhängige auswertung und das problemlose austauschen von logdaten ;)

opensource könnte die erstellung der konf-file sein: jeder der eine maske geschrieben hat kann sie für andere hochkladen.
ebenso wird die SW-schnittstelle offengelegt.


das habe ich bei wurpfelRC vor, leider bin ich mit der doku noch nicht soweit :shy:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

skydiver37

RCLine User

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18

Donnerstag, 20. März 2008, 18:21

Dragon OSD und Autopilot

Hallo Sebastian,

meine Frage von gestern hat sich hiermit erledigt.

Stutzig wurde ich nach folgender Beschreibung:

Zitat

I Autopilot – can be set to fly the plane home automatically (only suitable for stable high wing planes - only return to home function, see manual)

Also funktioniert der Autopilot NUR mit EINEM Wegpunkt (nämlich dem Ausgangspunkt). D.h. bei Aktivierung will der Flieger sofort zurück zum Halter. Leider schweigt sich das Manual darüber aus, ab welchem Maß hier von Fliegern mit großer Spannweite ausgegangen wird.

und das noch aus dem Manual:

Zitat

IThis also means that it won’t fare as well in very strong wind conditions, or with inherently unstable planes.)

Also am Besten nur bei Windstille.

und das:

Zitat

INote that since the autopilot relies heavily on the GPS input, one should verify that the GPS reading is reliable before engaging the autopilot..

Der "Autopilot" funktioniert also GPS-gestützt.

und das:

Zitat

I should add... the Dragon has no direct sense of the aircraft's attitude. It does not know specifically what pitch/roll configuration the aircraft is in. It infers this based on the ROT (rate of turn) and ROC (rate of climb) information from the GPS. That is why it's important for the aircraft to be very stable. If it were to suddenly roll over, the Dragon would not know it, and would not be able to cope with the sudden change in attitude. However, Daniel is working on an IMU (Inertial Measurement Unit) to interface with Dragon that will give exact roll/pitch readings.

d.h. de facto: Es gibt im Dragon OSD keinen Autopiloten im herkömmlichen Sinne. Es werden lediglich berechnete Werte des GPS (hier die Steig- und die Rollrate) als Basis für eine FluglageSCHÄTZUNG verwendet und deshalb sollte es sich bei dem Flieger um einen von der besonders eigenstabilen Sorte handeln. (diese Aussage kann übrigens anhand des Source-Code (http://www.intelligentflight.com/Support.Downloads.aspx) selbst überprüft werden).

Ich möchte nun wirklich nicht klugsch***. Aber ich finde, dieser Umstand sollte doch erwähnt werden, wenn von Begriffen wie "Autopilot" geschrieben wird. Per Definition hat ein Autopilot nunmal eine Bezugsreferenz (egal ob absolut durch bspw. Thermopiles oder inertial). Ist ja eigentlich auch logisch: Sonst wäre das Dragon ja auch ein Autopilot mit OSD und nicht umgekehrt...

Anfangs war ich von den vielen Einstellmöglichkeiten auch stark beeindruckt - macht schon was her. Mittlerweile wünsche ich jedem beim parametrisieren viel Spaß - und vor allem: viel Geduld. Denn jeder Dreh an einem Parameter beeinflußt mindestens(!) irgend einen anderen. Und bei anderen Windverhältnissen kann man das zuvor erflogene eh gleich wieder vergessen...

Der "Autopilot" existiert nur in Form von ein paar Dutzend Zeilen Software und basiert auf Sensordaten, die DAFÜR nix taugen!

Google doch selbst mal nach GPS-basierten Autopiloten im Net, gibts massig Erfahrungsberichte von. Oder nenn mir wenigstens EIN labiles System, das bei einer Totzeit von 0,2 od. 0,25 sek.. und entspr. Sollwertabweichungen durch Sollwerttoleranzen und entspr. Einflüssen von aussen sauber ausregelt - nur ein einziges!

Gruß
Rainer

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »skydiver37« (21. März 2008, 00:48)


wurpfel1

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19

Freitag, 21. März 2008, 12:50

Hi Rainer


ein "nur GPS" autopilot ist machbar, leider reagieren diese systeme auf störungen oft etwas SEHR dynamisch. kein wunder: das system kann nur den kurs bestimmen.

eingesetzt werden kalman-filter, sowas geht über einige zeilen code :D


zuverlässiger ist eine kombination aus kurzzeitstabilisierung und wegbestimmung.
bewährt haben sich horizontsucher oder kreisel in zusammenarbeit mit GPS/magnetfeld oder peilantennen.


ein lowcost-system dämpft bewegungen eines hochdeckers um die längs- und hochachse mit einem piezokreisel. die kreiselachse ist etwa 70° geneigt, der gyro wirkt auf das SR.
mit einem kalmanfilter wird aus dem GPS der soll- kurs und höhe extraiert und mit max 15% grossen SR ausschlägen aufgemischt, in impulsen alle 2-5sec!
die einhaltung der sollhöhe wird am besten über die gasstellung geregelt. das HR bleibt unbeeinflusst, dh der pilot gibt vor der APeinschaltung was vernünftiges vor.
um rodeo vorzubeugen erfolgt das nur in 10sec abständen...


ein TSII oder ne piper folgt damit auch bei unruhigen verhältnissen ihren waypoints, etwas eckig anzuschauen aber ohne die GPSonly-fassrollen :evil:
so ein autopilot wiegt weniger als 30gr. mit einem kompassmodul kommt man unter 15gr.
verwendet man eine richtantenne (WLANstick) und ein 2G4funkmodul lässt sich ein zurükfliegemodul recht simpel implementieren.



für leistungsfähige, nicht eigenstabile modelle ist wesentlich mehr aufwand notwendig ;)
ein fahrtmesser und eine druckdose unabdingbar. bewährt hat sich die SCP1000-druckdose und ein hitzedraht-anemometer.
eine IMU5 (drei accelometer und zwei kreisel) dämpft das eigenleben des modells.
ein US bodenabstansmesser ist bei selbstlandeversuchen sehr sinnvoll.
eine optische PCmaus mit neuer linse dient dabei der erkennung der pistenachse und als horizontsucher.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (21. März 2008, 12:56)


skydiver37

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20

Freitag, 21. März 2008, 17:10

Hi Wurpfel,

Zitat

Original von wurpfel1
ein "nur GPS" autopilot ist machbar, leider reagieren diese systeme auf störungen oft etwas SEHR dynamisch. kein wunder: das system kann nur den kurs bestimmen.

eingesetzt werden kalman-filter, sowas geht über einige zeilen code :D


Wenn man vorher alle Parameter des Systems kennt und berücksichtigt und unter immer gleichen Bedingungen eine gewisse und kurze Zeit vielleicht. Taugt aber doch hier nix...

Zitat

zuverlässiger ist eine kombination aus kurzzeitstabilisierung und wegbestimmung.
bewährt haben sich horizontsucher oder kreisel in zusammenarbeit mit GPS/magnetfeld oder peilantennen..


Ich weiß, die sind hier aber nicht vorhanden.

Zitat

ein lowcost-system dämpft bewegungen eines hochdeckers um die längs- und hochachse mit einem piezokreisel. die kreiselachse ist etwa 70° geneigt, der gyro wirkt auf das SR.


auch das ist mir bekannt. Die geneigte Kreiselachse ist in der manntragenden Fliegerei schon von den Anfängen an Standard. Weiß nur kaum ein Modellflieger. Geht aber noch besser, wenn der geneigte Gyro auf die QR wirkt...

Zitat

mit einem kalmanfilter wird aus dem GPS der soll- kurs und höhe extraiert und mit max 15% grossen SR ausschlägen aufgemischt, in impulsen alle 2-5sec!
die einhaltung der sollhöhe wird am besten über die gasstellung geregelt. das HR bleibt unbeeinflusst, dh der pilot gibt vor der APeinschaltung was vernünftiges vor.
um rodeo vorzubeugen erfolgt das nur in 10sec abständen...

ein TSII oder ne piper folgt damit auch bei unruhigen verhältnissen ihren waypoints, etwas eckig anzuschauen aber ohne die GPSonly-fassrollen :evil:
so ein autopilot wiegt weniger als 30gr. mit einem kompassmodul kommt man unter 15gr.
verwendet man eine richtantenne (WLANstick) und ein 2G4funkmodul lässt sich ein zurükfliegemodul recht simpel implementieren.

für leistungsfähige, nicht eigenstabile modelle ist wesentlich mehr aufwand notwendig ;)
ein fahrtmesser und eine druckdose unabdingbar. bewährt hat sich die SCP1000-druckdose und ein hitzedraht-anemometer.
eine IMU5 (drei accelometer und zwei kreisel) dämpft das eigenleben des modells.
ein US bodenabstansmesser ist bei selbstlandeversuchen sehr sinnvoll.
eine optische PCmaus mit neuer linse dient dabei der erkennung der pistenachse und als horizontsucher.


auch wenn mir die Regelzyklen etwas lang vorkommen (ich würde das ganze mittels entspr. D-Anteil dämpfen) sind wir im Prinzip einer Meinung...

Gruß
Rainer

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »skydiver37« (21. März 2008, 17:26)