HeliTamer

RCLine User

  • »HeliTamer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: RLP-SÜW

Beruf: Elektronik Entwickler

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 18. September 2008, 20:14

FPV RQ1- Predator

Hi,

ich mach hier mal einen eigenen Thread auf bei dem es um den RQ1- Predator geht. Ein Teilnehmer diese Forums baut ja gerade einen als FPV Flieger auf. Da das Teil interessant ist denke ich auch darüber nach und hab ein paar Infos gesammelt.

Video:
http://br.youtube.com/watch?v=X5FR46AgrR…luavrqprra.html
http://br.youtube.com/watch?v=Ng-rR3BxrFE&feature=related

angeblich mit der Cam:
http://www.multipod5in1.com/pressrelease.html

Motor:
Hacker A30-28S

und hier:
http://www.nitroplanes.com/4eluavrqprra.html
http://www.rcgroups.com/forums/showthrea…t=RQ+1+Predator



so wie könnte die Ausstattung nun aussehen und wie könnte man die Cam am besten anbringen? Aufgrund des hohen Fahrwerks würde es ja passen die Cam in einen Pod wie auch beim Original zu bauen, die Antenne steht dann günstig unten raus

Ah ja.. gibts bei Lindinger und wohl hier http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View…:MEWN:IT&ih=015

http://www.s128420402.online.de/catalog/…cmbr-p-251.html
Gruss
Patrick

___________________________________
was ich fliege? Hubis was sonst :D obwohl manchmal gibt's Ausnahmen :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »PatrickBernhart« (18. September 2008, 21:27)


skydiver37

RCLine User

Wohnort: Göppingen

Beruf: Konstrukteur und Elektroniker

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 18. September 2008, 22:45

RE: FPV RQ1- Predator

Hallo Patrick,

ich hab meine zwei Predator vom Lindi. Preis/Leistung für den Flieger ist ok. Aus Zeitgründen hab ich noch nichts eingebaut.

Ein Bekannter von mir hat einen, den ich auch schon geflogen bin. Fliegt sehr gutmütig, ich würde sagen wie ein "normaler" Motorsegler.

Handstarts sind bei dem Flieger ohne Kettenhandschuh nicht zu empfehlen. Daher ist auf jeden Fall das labile Bugrad zu verstärken und für Bodenstarts von Straßen lenkbar zu machen. Aufgrund des kurzen Leitwerkhebels muß der Schwerpunkt exakt stimmen. Damit das FPV-Equipment Platz hat und der SP passen, ist die Verlegung der beiden Servos fürs V-LW nach hinten obligatorisch.
Die Tragflächenhälften werde ich mit einer MPX-Kupplung versehen.

Ich hab mal mein ganzes Zeugs testweise im Rumpf verstaut:
Die Cam kommt in die Spitze nach unten, die Video-Antenne kurz dahiner und auch nach unten. Mein OSD und der FMA-Copilot finden unter einem zusätzlichen Zwischenboden ziemlich vorn Platz, darüber liegt dann der Akku. An den ursprünglich vorgesehenen Platz für die V-Servos kommt der FS-Rx und davor der Video-Akku (alternativ wg. SP in eine Gondel auf die Unterseite nach hinten). Die Stabantenne für den FS-Rx und der Copilot-Sensor kommen auf den Rücken, das GPS an die Innenseite der Rumpfabdeckung. BL-Regler nebst Stromsensor vor den Motorspant nach hinten.

Besondere Vorsicht bzgl. Störungen ist wg. der langen Leitungen vom Regler zum FS-Rx geboten! Mein Bekannter hatte da bis zur Schrimung der Leitungen eines China-Reglers massive Störungen! Ich denke aber, dass mein Kontronik da keine Probleme machen wird. Vorsorglich werde ich die Servos fürs V-LW geschirmt verlegen. Ansonsten vertrau ich auf einen ACT DSL-8...

Mein RC-Guard kommt auf eine kleine Plattform in ein Softpack über den FMA-Sensor. Somit fliegt auch ein "Schutzengel" immer mit :ok:

Um den kleinen FMA-Copilot verwenden zu können werden die QR mittels Y-Stecker angeschlossen und für das V hab ich einen Kreuzmischer von Conrad, Best.-Nr. 225231. Später wird mein OSD die Mischung der Kanäle übernehmen.

Befeuert wird das ganze von einem AXI 2808/24 mit 9x5, alternat. 9x6. Die Power kommt von sehr leichten 2200ern 3S-Lipos von SLS mit 30C/55C (die besten, die ich je hatte!).

Den FMA-Sensor stören Antennen oder Fahrwerkdrähte übrigen überhaupt nicht ;)

Dann werden noch die Flügelspitzen gebrushed und los gehts...

Bin schon sehr gespannt...

Gruß
Rainer

HeliTamer

RCLine User

  • »HeliTamer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: RLP-SÜW

Beruf: Elektronik Entwickler

  • Nachricht senden

3

Freitag, 19. September 2008, 08:33

Hi Rainer,

wow :ok: da hast ja einiges vor, ich hoffe wir bekommen einen Mitschnitt des Aufbaus :w

wie ist das eigendlich, vom Modell sollte ja bestimmt im Bild etwas zu sehen sein damit man den Überblick nicht verliert..
Gruss
Patrick

___________________________________
was ich fliege? Hubis was sonst :D obwohl manchmal gibt's Ausnahmen :ok:

MichaP

RCLine Neu User

Wohnort: Eppstein / Ts.

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 9. Juni 2009, 19:36

Na, ist der Thread noch am Leben?

Ich will nur mal kurz die Fertigstellung meines RQ-1 melden ;-)
Der Aufbau zieht sich ganz schön lange hin, da alles nicht so passt wie man möchte.
Den Empfänger (Spectrum AR7000) habe ich hinten in den Rumpf gebaut und dazu unten zwischen Flügel und V-Leitwerk einen Ausschnitt geschaffen. Dort treffen sich alle RC-Kabel. Zusätzlich habe ich ein Querruder mit einem Gyro versorgt.
Noch habe ich die 2 Servos fürs V-Leitwerk vorne, aber sie stören da ungemein den Einbau der anderen Teile.
Der Motor ist ein Roxxy 2822 und zieht gut durch. Da er nur ein flaches Montagekreuz beiliegen hatte und damit nicht hinten aus der Verkleidung schaute, habe ich eine 3cm starke Dämm-Gummischaumplatte ausgeschnitten und das Montagekreuz mit Sekundenkleber darauf geklebt. Hält bombenfest und der Motor ist in Betrieb flüsterleise!
Im Cockpit wollte ich ursprünglich die Kamera einbauen und hatte vorne mittig eine Öffnung für s Objektiv geschaffen. Jedoch ist das Gehäuse der Cam so hoch, dass die Haube nicht mehr drüber passte. In die Haube geklebt liegt der Videosender und das GPS. Das Blackstork-OSD liegt hinter den beiden Servos im Rumpf. Die Cam sitzt vorübergehend unter der linken Tragfläche. Ich habe eine neue geordert mit einem schlankeren Gehäuse. Diese kommt wieder vorne in die Kanzel.
Achtung! der Videosender (2,4GHz) darf bei Verwendung einer Spectrum DSM2-Anlage (2,4Ghz) nur auf Kanal 1 betrieben werden. Da stören sich die Geräte nicht. //edit on//...//edit off//

Das Wetter ist diese Woche gewittrig, also dauert es mit dem Jungfernflug. Ich werde berichten. Inzwischen versuche ich das Modell in den Reflex-Simulator zu bringen.

//edit on// Noch vor dem ersten Flug habe ich das Teil wieder zerlegt. Zuerst habe ich die V-Leitwerkssersos an das Heck verlegt. Nun ist richtig Platz im Cockpit. Jetzt löte ich ein lenkbares Bugfahrwerk zusammen und baue es ein. Das Original würde wohl bei der ersten Landung hoffnungslos einknicken. //edit off//


Micha
Immer 2mm Luft unterm Heli ist genug
www.helischool.de

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MichaP« (10. Juni 2009, 07:51)


5

Donnerstag, 11. Juni 2009, 13:21

............... SLS Lipo 30/55C:
Habe die Typen auch im Einsatz. Kann Rainers "Eindruck" nur bestätigen.
ABER wichtiger Hinweis: Die Dinger haben wirkliche eine soooooooooo gute Spannungslage, dass man den Entladeschluss an einer "nachlassenden" Motorleistung nicht bemerkt. Also ZWINGEND nach Zeit fliegen (mit RESERVE!) oder eben OSD mit "Verbrauchsanzeige" verwenden, oder andere geeignete Maßnahmen treffen.
Herkömmliche "Unterspannungswächter" funktionieren NICHT.
Hierzu mal die Hinweise auf Gerds Seite anschauen (und zu Herzen nehmen).

Grüße
Reinhard

MichaP

RCLine Neu User

Wohnort: Eppstein / Ts.

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 11. Juni 2009, 19:43

Ja, die Akkus... das OSD zeigt die verbrauchten mA an. Bei 20% Rest kommt die Warnung ins Bild.

Zum Predator: Habe den 3,4GHz Empfänger gegen 35MHz getauscht. Grund: Der Sender in der Hand strahlt in den RX der Videobrille und vor lauter Streifen geht das nicht mehr.

Der erste Flug dauerte 52 Minuten. Dabei hatte ich den Motor durchgehend auf 1,5A Verbrauch gehalten. In dieser Zeit habe ich die Mischer für Klappen/Höhenruder, Querruder/Seitenruder und Motor/Querruder einstellen können. Der Gyro am linken Querruder macht seine Arbeit wunderbar und hält den Flieger lange auf der geflogenen Bahn. Mal sehen, ob ich auch einen ans Höhenruder bekomme, allerdings ist das ein V-Leitwerk...
Immer 2mm Luft unterm Heli ist genug
www.helischool.de

neonerl

RCLine User

Wohnort: Starnberg

Beruf: Ingenieur

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 15:09

Damit das hier nicht stirbt :D
ich hab mir gerade beim verbotenen Chinesen einen Predator gekauft und werde mein FPV Equipement vom EGE dort einbauen. Bis zum Jungfernflug wird es aber noch 1-2 Monate dauern.
Der vom Chinesen hat knapp 1,8 Meter Spannweite. Bin schonmal sehr gespannt.
Der Trüg scheint.

MichaP

RCLine Neu User

Wohnort: Eppstein / Ts.

  • Nachricht senden

8

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 14:03

Ich hoffe, du hast mit diesem Teil mehr Spaß als ich mit dem Predator. Meiner ist eigendlich unfliegbar.

:no: Der Start von noch so guter Graspiste ist nicht möglich. Der Handstart gelingt alleine nur selten - meist endete dieser, zum Glück, mit Strömungsabriß im Kornfeld...

:no: Der Flug ist an sich ruhig solange man gerade und große Kurven fliegt. Dabei muss ein Mindesttempo eingehalten werden, ansonsten Strömungsabriß und keine Chance diesen nochmals zu beenden. Da nutzt auch nicht, dass ich seid 40 Jahren fliege.

:no: Aus Rücksicht auf meine doch teure Ausstattung habe ich den Flieger an die Decke gehängt und was eigenes gebaut.

:no: Der Predator, so wie er geliefert wird, hat kein vernünftiges Flächenprofil. Jedenfalls kann ich dieses Profil in keiner Datenbank finden. Ist halt chinesische Kinderarbeit.

:ok: Mein Eigenbau eines UAV könnt ihr hier ansehen: Link
Micha
Immer 2mm Luft unterm Heli ist genug
www.helischool.de

neonerl

RCLine User

Wohnort: Starnberg

Beruf: Ingenieur

  • Nachricht senden

9

Samstag, 2. Januar 2010, 14:58

Klingt ja nicht so toll.
Ob da ein stärkerer Motor was bringt?
Der Trüg scheint.

neonerl

RCLine User

Wohnort: Starnberg

Beruf: Ingenieur

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 23. Februar 2011, 21:41

Mal kurz ein Feedback für Nachbauer / Nachkäufer.
Ich habe ihn zuerst ohne FPV Anlage aufgebaut. Der Motor ist ein 1400 KV Motor, damit ein kleiner Prop verwendet werden kann. Bei großen Propellern besteht das Problem, daß diese beim Bodenstart aufsetzen und zersplittern. Ich hab dann das Fahrwerk entfernt und ihn per Handstart gestartet (mit stehendem Motor). Das klappt ganz gut. Wenn er fliegt, darf er auf gar keinen Fall langsam geflogen werden. Gerade in Kurven führt das dann zu den gefürchteten Tip Stalls. Mindestflughöhe ist hier 20 Meter, da er einfach 5- 10 Meter stürzt bevor er wieder stabil genug zum lenken ist. Wenn er oben ist, kann er sogar ziemlich flott geflogen werden. Die reinen Seglereigenschaften sind eher bescheiden. D.h. er fliegt schnell, verliert aber schnell an Höhe. Landen war kein Problem. Aber nach dem ersten Flug war der Aluflächenverbinder so stark verbogen, daß ein zweiter Flug so nicht möglich war. Hier muß unbedingt ein Stahl- oder Carbonstab als Ersatz her.
Es gab in diversen Foren Hinweise, daß eine Verkleinerung des V-Leitwerks die Neigung für Tip Stalls verringern könnte. Das habe ich noch nicht probiert.
Allerdings ist zu sagen, daß der Flieger für FPV völlig ungeignet ist, da er zu wenig Platz fürs Equipment bietet und zu kritische Flugeigenschaften hat.
Der Trüg scheint.