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Anton_E.

RCLine User

Wohnort: Hauskirchen

Beruf: KFZ Techniker

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81

Mittwoch, 7. Januar 2015, 22:20

Zitat

aber jetzt wissen wir wenigstens, wie die schweizer ihre loipen ziehen
:D :D :D :D :D
Grüße Anton :w

Jogs

RCLine User

Wohnort: Karlsruhe

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82

Donnerstag, 22. Januar 2015, 10:14

Hallo zusammen,

mal ne kurze Frage zu den Servos: Welche habt ihr denn verbaut? Ich würde stinknormale 9g-Servos nehmen (HXT-900 oder Turnigys TGY-50090M mit Metallgetriebe), zumindest habe ich die Servonester für diese Größe ausgelegt .... intelligenterweise ohne diese Frage vielleicht vorher zu stellen :wall:
Passt das für den Wal?

In einem Paralleluniversum habe ich übrigens mal mit nem Baufred begonnen.

Vielen Dank schon mal!

Jogs
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83

Donnerstag, 22. Januar 2015, 10:58

Hallo Jogs

Ich hatte erst die günstigsten (Torcster, weiss den Typ nicht mehr) drin. Mir sind dann nacheinander die Servos in den QR kaputt gegangen. Die sind am stärksten belastet: 1. von Spritzwasser 2. mechanisch. Da die Wal keine Stützschwimmer hat, kann schon mal ein Flügel am Wasser hängen bleiben, was dem Modell nichts macht. Aber Budget-Servos (HXT 500) würde ich dort nicht einbauen.
Die Wal ist estaunlich "hochseetauglich" und steckt auch rauhes Wasser gut weg. Entspreched sollten auch die Servos ausgewählt werden. Braucht sicher keine Highend Digitalservos, aber ein robusteres Servo lohnt sich da schon. Ich habe auf hochwertigere Miniservo (Dymond D60) gewechselt.

Gruss Martin
Power is nothing without control - JETI Duplex

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mjg« (22. Januar 2015, 11:03)


84

Donnerstag, 22. Januar 2015, 11:45

Nachtrag meinem Post weiter vorne zu Propeller/Antrieb...

Ich habe neu (hinten und vorne) 7,2" SG Propellerblätter von Ramoser montiert. Da es die nicht für Linkslauf gibt habe ich nun den Nachteil vom Motordrehmoment. Das lässt sich aber gut auskorrigieren, da das Modell mit diesem Setup deutlich mehr Schub hat. Entgegen der Theorie, dass der hintere Propeller kleiner dafür mit grösserer Steigung sein soll, habe ich nun zwei gleiche Propeller.
An meiner Wal ist das eine Verbesserung, nun hat auch der hintere Motor etwas mehr Wirkung. Den höheren Stromverbrauch kompensiere ich mit einem 3300mAh Lipo, meine Wal braucht das Gewicht sowieso in der Nase damit der SP stimmt.

Gruss Martin
Power is nothing without control - JETI Duplex

Jogs

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85

Donnerstag, 22. Januar 2015, 13:11

Hallo Martin,

danke für die Info. Dann werde ich für die QR auf jeden Fall die MG-Servos nehmen, die sind deutlich robuster. Und vorher alles schön mit Wetprotect fluten. Das Zeug wirkt Wunder und ich hab in meinem anderen Wasserflieger noch nicht eine Komponente wegen Wasserschaden verloren.

Allerdings kam mir auch schon in den Sinn, die QR-Servos vielleicht so einzubauen, dass sie gar nicht nass werden. Also in etwa so, dass die Drehachse des Servos in Verlängerung zur Drehachse des QR liegt. Der Servo könnte dann ohne Gestänge/Anlenkung in der Fläche verschwinden und Wasser hätte kaum ne Chance einzudringen. Aber so richtig durchdacht habe ich das noch nicht. :shy: Hat das schon mal jemand gemacht?

Gruß,
Jogs
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86

Freitag, 23. Januar 2015, 09:43

Hallo Jogs, ich mache das oft so. Hat auch den Vorteil das man die Flügel abgenommen schön stapeln kann ohne irgendwelche Gestänge. Trocken bleiben Sie bei mir auch und ich habe normale 9 gr servos von Derkum für 5€ drin. Die sind allerdings gefühlt besser als die blauen China servos. Der Getriebe Ton hört sich hochwertiger an...mag subjektiv sein aber die haben sich bei mir schon in vielen auch größeren Fliegern bewährt. Ich benutze nicht mal mehr wetprotect und habe bisher bei ca 50 gekauften servos noch keinen Schaden gehabt. Sogar mein großer Wal mit 2,1 m Spannweite fliegt mit denen im Querruder.. Die waren von Carson und jetzt gibt es die nicht mehr aber Derkum hat dafür einen Nachfolger. Wie gut der ist kann ich noch nicht sagen da ich mich noch mal mit Vorräten eingedeckt habe. Ob Metall Getriebe im Wasser Sinn macht bin ich mir nicht sicher...ich habe es noch nicht probiert. Aber es klingt nach Korrosion.
@martin: eigentlich sollte der hintere Propeller anders herum drehen. Wenn er gleich rum dreht rennt er dem Luftwirbel praktisch hinterher. Die gleiche Größe ist nicht so problematisch. Macht es halt etwas lauter. Da die Propellerspitzen in einer anderen Luftströmung bewegen als der Propeller Mittelpunkt
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »greenmunster« (23. Januar 2015, 09:51)


Jogs

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87

Freitag, 23. Januar 2015, 13:22

Hallo Jörg,

danke, das klingt sehr interessant. Die zentrale Frage ist, glaube ich zumindest, wie verbindest Du den "Servo-Drehkopf" mit der QR-Drehachse? Das würde mich brennend interessieren! Hast Du evtl. sogar Bilder?

Gruß,
Jogs
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88

Freitag, 23. Januar 2015, 13:43

@martin: eigentlich sollte der hintere Propeller anders herum drehen. Wenn er gleich rum dreht rennt er dem Luftwirbel praktisch hinterher. Die gleiche Größe ist nicht so problematisch. Macht es halt etwas lauter. Da die Propellerspitzen in einer anderen Luftströmung bewegen als der Propeller Mittelpunkt
Da hast Du schon Recht Jörg. Das Setup hatte ich ja zuerst auch so. Nur, der kleine 5,8" Vierblatt hinter dieser Motorgondel kriegte kaum Luft. Und weil die Wal damit so schwach auf der Brust war, wollte ich nach "try and error" einfach mal grössere Props montieren. Die nächst grösseren Ramoser, die in L/R-Lauf erhältlich wären, passten aber nicht mehr auf die Wal. Darum habe ich es einfach mal mit R/R versucht. Ich vermute, das Gesamtkonzept ist sowas von nicht Ideal, dass die Nachteile gleichlaufender Props hier vom Vorteil der grösseren Blätter mehr als kompensiert werden. Christian Ramoser hat mir noch geraten, allenfalls ein zu grosses L/R Paar zu kürzen, das wäre auch noch eine weiter Optimierungsmöglichkeit. Aber sie fliegt ja gut...
Power is nothing without control - JETI Duplex

89

Freitag, 23. Januar 2015, 18:21

Hallo Joerg,

ich empfehle dir ein R/L paar der Props zu nehmen und es auf einer Lehre, Holzlatte mit Dorn die vor einer Dekupiersäge fixiert ist, zu kürzen. Blatspitze dann wieder flach schleifen. Statisch nach Gewicht wuchten und beim ersten Test am Motor etwas vorsichtiger vorgehen.
Ich stand auch mal vor dem Problem und hab mich hinterher gefragt warum ich da so zögerlich war.

Nur die heutigen Akkukapazitäten suggerieren einem einen passablen Wirkungsgrad. Müßtest du noch mit Strom/Flugzeit geizen, würdest du es so nicht machen. Auch täuscht ein geringer Leistungsbedarf bzw. Übermotorisierung eines Modells im Flug über sehr schlechte Anpassungen des Antriebs hinweg.

Die Wal hier ist wirklich ein robuster Flieger. Gelungener Entwurf! :ok:

Grüße, Bernd

90

Sonntag, 25. Januar 2015, 20:27

Hallo Jungs

da gibts ja paar Neuigkeiten seit den letzten Tagen ...

Ich empfehle nicht zu "günstige" Servos in den Rumpf zu packen.
Ich hatte anfangs das typische drama, dass das im Wasser stehende Seitenruder und Anlenkung, einzu"rosten".
Da ich nur den dünnen weißen Bowdenzug eingesetzt habe, steckte der Zug dann fest .. grr.Ich habe dann den orangen größeren Bowdenzug mit durchgezogen und anschließend den weißen Zug mit Draht erneuert. Falls so nun der Stahldraht mit der Zeit festsitzen sollte, läuft die aNlenkung zwischen den beiden Kunststoffröhrchen.
Daher macht sich ein nicht zu günstiges Servo besser, um die ca. 70 cm Zuglängesauber anzusteuern.

Auch ich habe li/re Propeller verbaut. Aufgrund der Lautstärke habe ich aber auf einen Dreiblatt am hinteren verzichtet, hier brummt nun ein zwei Blatt, der um einiges leiser ist.

Grüße
Frank
Scale-Parkflyer.de

Dornier Do 214 / Dornier Wal / B24 Liberator / Airbus A 380 / Mc Donnel Douglas MD83 / Fokker Dr.1 / Pilatus Porter PC6 / Icon A5 / Hibou / Piper PA 15 "Vagabond"
Beriev Be 200 " Sandrova :tongue: " / Dipper aus Planes 2 / Jupiter Shrimp 90 cm

Anton_E.

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91

Sonntag, 25. Januar 2015, 20:46

Zitat

Ich habe dann den orangen größeren Bowdenzug mit durchgezogen und anschließend den weißen Zug mit Draht erneuert. Falls so nun der Stahldraht mit der Zeit festsitzen sollte, läuft die aNlenkung zwischen den beiden Kunststoffröhrchen.
Hallo Frank,
hatte gleiches Problem mit dem festrosten des Drahtes, jedoch an einem anderen Flieger. Hier habe ich das dann fast so gelöst wie Du. Jedoch mit dem Unterschied, dass bei Mir nun das Orangene Rohr das Führungsrohr für das Weiße ist und im weißen Rohr, stecken abgelenkte 0,8er Draht mit CU eingeklebt für die Servohebel und Ruderanlenkungen. Hier rostet nichts mehr ein.
Grüße Anton :w

92

Montag, 26. Januar 2015, 00:25

Wegen Propeller: Wenns geht warum nicht...Never Touch a Running system.

Wegen Querruder: habe gerade kein Bild auf dem IPad. Ich schneide die QR nicht ganz aus. Dann verklebe ich den Servo Arm fest und je nach Modellgrosse leite ich die Kraft noch mit einem dünnen CFk staebchen ins QR ein. Der servo Arm ist nicht verschraubt michr dem Servo. Damit kann man das Servo leicht mal wechseln. Dann schliese ich die Fläche, schneide das QR frei Raeder es aus um die Scharniere einzukleben. Fotos habe ich gerade keine auf dem iPad...
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

Jogs

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93

Montag, 26. Januar 2015, 16:27

@Jörg: Danke für die Antwort bzgl. der Querruder, auch wenn ich's nicht so ganz verstanden hab :dumm: . Du klebst das Servohorn direkt ans Querruder, hab ich das richtig verstanden? Und wie fixierst du dann den Servo am Horn wenn du's nicht festschraubst? Ich hab schon heftig gesucht, aber auch Tante Google konnte mir keine interessanten Fotos oder Beispiele liefern. Interessant fand ich diese Methode mit einer selbstgebauten Kupplung .
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94

Dienstag, 27. Januar 2015, 08:38

Interessante Lösung aber für den kleinen wal etwas ein Overkill.
Ich stecke das Horn ohne Schraube auf das servo. Dann klebe ich das servo auf die Tragfläche zusammen mit dem Horn auf das noch nicht ausgeschnittene Querruder. Wenn ich jetzt das Querruder ausschneide ist das Horn am Ruder fest und kann mit dem Ruder vom servo aus und eingesteckt werden. Die Position passt auch 100% ohne viel messen. Geht sauschnell und auch größere wie mein 1.7 m Delphin fliegen so...
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Jogs

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95

Dienstag, 27. Januar 2015, 15:18

Das ist ja wirklich ne findige Lösung! Allerdings ist das Servo damit auch nicht ganz weg vom Wasser, zumindest der Kopf mit dem offenen Schraubenloch. Aber trotzdem hast du keine Ausfälle wegen der Feuchtigkeit/Nässe?

Gruß,
Jogs
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96

Mittwoch, 28. Januar 2015, 11:15

Der Kopf ist gegen Spritzwasser gut abgedeckt, es schaut ja nur das Horn und das allerletzte Ende ins QR. Wenn der Spalt klein ist dann geht da nicht viel rein. Eintauchen wäre natürlich nicht abgesichert....aber so tief taucht meine Tragfläche normal nie ab. Und wenn er auf dem Kopf liegt dann mit der Nase nach unten, daher ist die hintere Kante der Fläche wo das Servo steckt über Wasser..
Bei meinem Delphin habe ich das Servo ganz nach oben verbaut, daher bündig mit der Flügelhaut, und mit Alutape abgedeckt. In das Alutape habe ich mit einem Kuli Nieten eingedrückt so sieht es aus wie ein Blechdeckel...davon haben die echten viele :-) und dadurch komme ich einfach ans Servo...
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

Jogs

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97

Mittwoch, 28. Januar 2015, 13:23

Vielen Dank für Deine Erklärung :ok:

Ich denke, dass ich die QR-Servos genauso einbauen werde :prost:

Gruß,
Jogs
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Jogs

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98

Donnerstag, 29. Januar 2015, 08:35

Da taucht auch gleich die nächste Frage auf: Fliegerbernie hat ja weiter vorne schon berichtet, dass er die Regler wegen Wärmeproblemen vom Rumpf in die Gondel verlegt hat. habt Ihr anderen eure Regler alle im Rumpf untergebracht?
Ich will mir auch das Torcster-Antriebsset für die Twinstar besorgen und entweder 3-Blatt oder Ramoser 4-Blatt-Props verwenden. Ist natürlich schwer zu sagen ob da Wärmeprobleme zu erwarten sind, deswegen ganz allgemein die Frage an Euch wie Ihr das gelöst habt.

Danke und Gruß,
Jogs
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99

Donnerstag, 29. Januar 2015, 09:46

Ich habe bei meinem 2.1 m Wal die Regler in der Gondel aber der schwimmt auch bei Sturm wie ein Fels in der Brandung .... bei den kleinen Fliegern vermeide ich das, weil ich auch mal bei riskanteren Windbedingungen fliege....ich war neulich fliegen da habe ich es kaum geschafft den Wal vom Auto zum Strand zu tragen, konnte rückwärts fliegen und es waren weiße Schaumkronen auf dem Wasser! Da besteht natürlich immer mal das Risiko das er über Kopf geht und dann sind die Regler in der Gondel evtl hin. Mir ist auch meine 1.7 m Do 18 bei viel Wind mal auf den Kopf gegangen. Ist kein Beinbruch wenn man alles im Rumpf hat. Außerdem kann der kleine Wal bei einem Strandstart mit hohen Wellen schon mal bis über die Gondeln überspült werden. Daher plädiere ich für großzügige Regler Auslegung aber im Rumpf...mein grosser Wal und meine DoX sind die einzigen wo sie in der Gondel sind weil das meine einzigen Modelle sind wo nie Wasser bis zur Gondel kommt....alle anderen funktionieren im Rumpf.

Grüße
Jörg
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

100

Donnerstag, 29. Januar 2015, 17:26

Ich hatte die Regler von Anfang an in der Gondel, und (oben) sogar noch eine zusätzliche Lüftungsöffnung angebracht. Der hintere Motor ist am wenigsten gekühlt, aber thermisch funktioniert es auch im Sommer. Die Aussagen von Jörg sind nicht falsch, nur bei solchen Bedingungen fliege ich lieber am Hang, aber es kann natürlich immer mal vorkommen. Aber ist sicher "on the safe side".


Ein gewisses Restrisiko besteht natürlich auch unter "normalen" Bedingungen obwohl ein Flugboot wie die Wal nur schwer über Kopf geht. Für den Notfall habe ich vorgesorgt, indem ich die Kontaktstellen der Regler mit Plasti-Dip zusätzlich abgedichtet habe. Einfach stirnseitig am Regler, dort wo kein Schrumpfschlauch ist, mit Füssigkunststoff satt aufgefüllt. Poste noch ein Photo wenn ich wieder zuhause bin. Meine JU A25-W lag so mal 10 Minuten auf der Nase, der Regler war im Wasser, er hat aber keinen Schaden genommen.


Für einen Einbau der Regler in den Rumpf würde noch was anderes sprechen. Die Kabel zwischen Regler und Lipo sollten ja nicht zu lang sein, sonst leidet bekanntlich der Regler bei Lastwechseln unter Spannungspitzen. Überdimensionierte Regler - wie wir sie beim Wasserflug wegen der fehlenden Kühlung meist einbauen- ertragen da sicher etwas mehr ohne zusätzlichen Kondensator.
Trotzdem, wenn es vom Lipo bis zum Regler in Gondel 50cm Kabel braucht, dann den Regler doch besser in den Rumpf platzieren und von dort zum Motor die langen Kabel verwenden.



Gruss Martin



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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mjg« (29. Januar 2015, 17:36)