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281

Donnerstag, 13. August 2015, 23:13

Hi, hab noch schöne Bilder vom Wisseler See :w
Bobby
»bobbyflight« hat folgende Bilder angehängt:
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bobbyflight

282

Freitag, 14. August 2015, 11:05

Power is nothing without control - JETI Duplex

283

Freitag, 14. August 2015, 13:16

hallo martin,

video gerade angschaut. hast du den schwerpunkt nochma kontrolliert? vielleicht kommt das pumpen durch hecklastigkeit?
im fllug würde man das kaum merken durch das pendelleitwerk wenn sie hecklastig wäre.
probiere mal akku etwas vor zu setzen und dafür bissl höhe trimmen zum ausgleich.
schau dann ob sie in der startphase immer noch so wippelt (die lange welle im video verstärkt das problem natürlich).
im video ist auch schön zu sehen wie sie sich mit dem heck am wasser fest saugt.
das kielwasser hinter dem rumpf zeigt auch, dass das wasser am heck abreisst und nicht an der stufe.
hatte ich bei irina 1 auch. warte mal deine tests ab mit den stracken (oder war das video schon mit den stracken die du gestern montiert hast?)
weiterhin good luck and keep smile
gruß frank
Scale-Parkflyer.de

Dornier Do 214 / Dornier Wal / B24 Liberator / Airbus A 380 / Mc Donnel Douglas MD83 / Fokker Dr.1 / Pilatus Porter PC6 / Icon A5 / Hibou / Piper PA 15 "Vagabond"
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284

Freitag, 14. August 2015, 14:31

Nee das Video war noch ohne die Straken, werde auch SP nochmals kontrollieren. Ich glaube ich hab während all den Versuchen zu viel gezogen um sie schnell vom Wasser zu haben. Die allererste Sequenz, das war auch der erste Versuch auf dem See, da läuft sie schnurgerade... dort hätte ich allenfalls gleich durchziehen sollen. Versuche mal das Gleiten besser auszusteuern, bei der PT 2 ging das erst auch gar nicht... heute "surfe" ich damit mehr als ich fliege. ;)

lg Martin
Power is nothing without control - JETI Duplex

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mjg« (14. August 2015, 14:39)


Dix

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285

Freitag, 14. August 2015, 21:06

Habt Ihr Euch mal die Original-Videos angesehen?
Die starten immer mit Nase hoch! Die werden nen Teufel tun und das Vorderschiff ins Wasser kommen lassen. Die sind vieeel schwerer als die Modelle.

Probierts doch mal - kein Witz - mit so richtig wenig Schub! Oder wenigstens mit ganz langsam hochlaufenden Motoren.

Ich denke, die Modelle sind zu stark motorisiert und werden vom Unterwasserschiff schon aus dem Wasser gedrückt, bevor der Flieger stabil fliegen will.
Das kopflastige Moment durch den Schub drückt die Nase mit Gewalt wieder runter.
Liebe Grüße
Dirk

Flat

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286

Samstag, 15. August 2015, 11:08

siehe Beitrag 267
viele Grüsse

Bernd

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

Die Anrede "Jungs" gilt im Rahmen der Vereinfachung für Personen beiderlei Geschlechts. :D

dont feed a Troll :evil:

287

Samstag, 15. August 2015, 13:07

Hallo Martin,

hab auch gerade das Video gesehen. Deine Analyse deckt sich mit meinen Beobachtungen. Zu viel Höhe gezogen bei zu geringer Geschwindigkeit. Die Antriebe sind stark und Befördern den Flieger aus dem Wasser bevor die schlanke Fläche überhaupt die Chance hat den Flieger zu tragen. Das Pendelleitwerk unterstütz das noch. Allseitiger Strömungsabriss, auch am HLW! Resultat wie zu sehen, kopfüber in den Teich.
Hier stand es schon irgendwo, lieber ganz leicht drücken um dem Flieger die Chance zu geben Speed aufzubauen. Langsam Fahrt aufnehmen. Mit Gewalt und Höhe aus dem Wasser reißen wird nicht helfen.
Wenn die Maßnahme mit den Leitblechen nicht hilft, würde ich den Cutter zücken und Landeklappen schneiden.

Eine saubere Steuerung ist wohl gerade bei dem Model besonders wichtig. Änlich wie schwierige Tail Dragger an Land. Ohne vernünftige Start und Landeeinteilung ist da schnell Sperrholz zerbröselt. Mir fällt in vielen Videos immer wieder auf wie die meisten ihre Wasserflugmodelle mit Gewalt aus dem Wasser reißen und sie nach dem Flug wieder rein plumpsen lassen. Liegt wohl an den heutigen starken Motorisierungen und den günstigen Schaumwaffeln. Bei den großen selbstgebauten Flugbooten und anderen sieht man so ein Verhalten nicht. Ist nicht böse gemeint, aber an Land würde auch eine Schaumwaffel mit so einer Flugweise nicht lange halten.

Die Originale benehmen sich durch die hohe Masse ganz anders. Da wird die Anstellung gehalten um das Boot überhaupt erst zum Gleiten zu bringen und den Widerstand zu minimieren. Maximaler Auftrieb wird generiert. In der Abhebephase liegt aber eine moderate Anstellung mit langsamen steigen an. Da wird die Canadair teils kräftiger aus dem Wasser geprügelt. Die BE ist kein STOL Flugzeug.

Schau mal hier, da sind einige sehr interessante Sequenzen zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=E858ja856Cw


Auch auf Land wird mit flachem Steigwinkel gestartet. Nicht nur wegen dem Rumpfboden. Sonst würden die Piloten nach gewissem Abstand den Flieger steiler anstellen um schneller auf Höhe zu kommen. Siehe Passagierjets.

Ich drück dir die Daumen und bin gespannt auf die weiteren Flüge mit den Modifikationen. :ok:


Trauriger Weise hat man die BE in letzten Tagen häufiger in den Nachrichten gesehen. Es brennt aber auch überall.

Grüße, Bernd

P.S.
Im Beitrag wie von Bernd (Flat) zitiert sieht man deutlich das Original und Modell absolut nicht den selben Anstellwinkel haben!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bernd E.« (15. August 2015, 13:16)


288

Samstag, 15. August 2015, 18:40

Straken sind dran, mal sehen wie sich das auswirkt. Die Idee ist, dass sich der Staudruck unter der Stufe erhöht, und sie sich damit besser ins Gleiten kommt.

@ Dix: Ich habe mir die Originalvideos angesehen. Zuerst ist die Nase ganz hoch um überhaupt ins Gleiten zu kommen. Dann mit zunehmender Geschwindigkeit (wenn sie gleitet) kommt die Nase leicht runter um aerodynamisch nicht zu viel Widerstand zu haben und weiter zu Beschleunigen. Diese Lage wird dann gehalten bis zum erreichen der Geschwindigkeit zum Abheben. Die muss etwas höher sein, als die minimale Geschwindigkeit damit zum abheben etwas gezogen werden kann ohne gleich in den Strömungsabriss zu fallen. Es ist etwas schwierig zu sehen ab wann sie auf Stufe ist. Bei Franks Fotos der sieht man, dass seine BE sehr schön auf Stufe ist. Ist ja nur eine Momentaufnahme aber ich vermute seine BE gleitet ausgeprägter auf der Stufe als das Original. Ich hab versucht mit dem Modell so zu starten wie das Original, und die Nase oben zu behalten aber das zu steuern ist nicht ganz einfach. 1. ist sie schwierig geradeaus zu halten und 2. zieht man schnell zu viel und dann kopfüber in den Teich... Mit falscher EWD und/oder Schwerpunkt, wird das umso schwieriger. Aber ich überprüf das Setup nochmal.

@ Bernd: So sehe ich es auch. Und ja, da würden Flaps, vermutlich sehr helfen. Sie würde bereits bei weniger Geschwindigkeit abheben, was sich positiv auf die beiden oben genannten Schwierigkeiten auswirken würde. Nur ist es beim Wasserflieger (und bei diesem langen Rumpf speziell) nicht ganz so einfach die Lage bei tiefer Geschwindigkeit sauber zu kontrollieren. Da sind die Landflieger im Vorteil. ;)

Danke für alle Kommentare & Herzliche Grüße aus der Schweiz

Martin
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mjg« (15. August 2015, 19:08)


Dix

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289

Samstag, 15. August 2015, 22:08

Ich glaube, dass gerade bei diesem Flugzeug mehrere Effekte krass aufeinandertreffen.

1. Kursstabilität. Hochachse/Gieren:
Der Vorderrumpf ist sehr lang. Sobald dieser seinen Kiel im Wasser hat, wirkt dieser destabilisierend. Der hydrodynamische Druckpunkt liegt weit vor derm Schwerpunkt des Fliegers. Taildragger-Effekt! Durch die pfeilungsbedingte weit hinten liegende Schwerpunktlage hat das ja nochmal den Rumpf nach vorne "verlängert". Die Kielung lässt das so richtig zur Geltung kommen, von daher ist der Ansatz mit dem abgeflachten Rumpfboden (=Kante wegnehmen) gar nicht doof.
Der Hinterrumpf ist sehr flach, damit ist von Arsch-hoch-damit-er-frei-ist-und-nicht-anklebt bis den-Kiel-des-Vorderrumpfes-ins-Wasser-drücken nicht viel Luft. Das Problem werden die Jungs im bemannten Flugzeug wahrscheinlich auch schon erkannt haben und halten deshalb die Nase so verdammt hoch. Das zuvor genannte Video zeigt das ebenfalls sehr deutlich. Es ist nur soviel Kiel im Wasser, wie unbedingt sein muss, die Nase bleibt immer sehr hoch! Das Fahrverhalten mit dem Vorderrumpf im Wasser ist, als würde man mit einem Gabelstapler (Hinterachslenkung!) Rennen fahren wollen...
Sobald der Pott anfängt zu nicken (siehe 2.), taucht der Vorderrumpf ein und das Spiel los mit dem Ausbrechen geht los.

2. Springen, wippen. Querachse/nicken:
Ein Schiff neigt bei rückwärtiger Schwerpunktlage zum extremen springen. Unser Flugboot ist "auf Stufe" genau solch ein Schiff. Wir wollen "auf Stufe" übers Wasser gleiten! Der Flieger hat seinen SChwerpunkt unmittelbar an der hinteren Kante des im Wasser fahrenden Bootes! Das nix gut: Jeglicher Wasserkontakt treibt die Nase nach oben und lässt den Pott aufnicken! Solange bis das Heck eintaucht und das Abnicken hervorruft. Ein konstrutives Problem der maßstäblich verkleinerten BE200 ist der Wellengang. Dieser führt zwangsläufig zu schlagenden Nickbewegungen, außer bei sehr glattem Wasser.
Dann gibts noch obendrauf die Antriebsgondeln. Diese drücken die Nase runter, also unterstützen sie das Abnicken und indirekt auch das Aufnicken, indem sie die Nase ordentlich aufs Wasser drücken, die direkt wieder hoch will.
Das Problem ist, dass durch das Springen des Bootes, der Vogel schon in die Luft kommt, wo er noch garnicht fliegen will, der Schubvektor tut sein übriges dazu.

Mein Fazit:
Interessanter Flieger! :ok:
Ich denke, dass dieses dynamische Verhalten ein Resulat aus der spannenden Mischung von Aerodynamik, Hydrodynamik und Schubkraft ist.

Wäre es mein Flieger, dann würde ich
a) ein kleines transparentes Wasserruder spendieren. (Ausbrechgefahr deutlich verringert).
b) darauf achten, dass der Höhenruderausschlag für den Start deutlich begrenzt ist.
c) Den Schub nur zögerlich steigern.

zu b) und c) ich würde versuchen, das Startverfahren zu optimieren dahingehend, dass der Höhenruderausschlag zur Fahrt UND zum Schub passen muss. Daher - denke ich - ist das langsame beschleunigen günstiger zum Finden dieser Einstellung. Der hohe installierte Schub (das Original hat nur 15t Schub bei 38t MTOW!) lässt einfach alles viel zu schnell gehen. Das kann keiner beherrschen. Insgesamt könnte - aerodynamisch betrachtet - man nur mit deutlich vergrößertem Höhenleitwerk aus der Nummer rauskommen.

Technische Lösung: Kreisel auf Höhe (aber nicht zuviel Ausschlag wg Abriss am PendelHLW)

Hat denn keiner dasFlughandbuch oder POH der BE200 zu Hand? Dort steht sicherlich das korrekte Startverfahren beschrieben (wenn auch auf russisch...)

Martin, wie sieht denn der Rumpfboden nach hinten raus aus bei Deinem Flieger? Es fällt auf, dass der Rumpfboden rum Rumpfende hin fast flach ist, siehe Kontur der blauen Farbe. Das könnte sich ebenfalls auf das "Kleben" des Hecks auswirken. Wenn ein Wasserteilchen dieser Kontur folgen muss, dann schubst es das Heck des Fliegers nach oben. ;-)
http://www.flight-manuals-on-cd.com/Beriev-BE200-photo.jpg


Aloha!
Liebe Grüße
Dirk

290

Sonntag, 16. August 2015, 01:46

Hallo Martin, hallo Dirk, hallo mitlesende Gemeinde :)

Aaaalso,
heute war ich am See, leider war es viel zu böig um zu fliegen.
Aber es reichte bissl Wasserspielchen zu machen.
Fliegen kann die gute ja gut, abwassern, da gibts bekanntlich diskussionsbedarf :-)(-:
Daher habe ich 4 X 5000 mAh heute übers Wasser durchgepfeffert :-)

1. Ich bin vollstens Zufrieden mit meiner Rumpfabänderung, die seitl. Kimmlinie heruntergezogen zu haben. Somit läuft der Kiel zur Stufe flach aus. Dadurch ist das Heck nun im Kielwassser frei. Die originale Rumpfform sorgte dafür, dass sich das Heck gelegentlich ansaugte und somit den Startvorgang beendete.

2. In der Beschleunigungsphase möchte sie je nach Geschwindigkeit seitl. ab und an ausbrechen. Da dies langsam ( meistens ) zu sehen ist, halte ich mit der Motordifferenzierung dagegen. Mit der ersten BE200 syncronisierte ich immer beide Triebwerke vor dem Start, werde dies erst nach dem Abheben nun durchführen. Das Seitenruder alleine würde dies auch schaffen, aber verzögert und nicht so wirkungsvoll. So kann ich langsam beschleuigigen und mittels Triebwerke die Richtung halten.
Sobald ich auf Abhebegeschwindigkeit bin, ist sie sehr spuhrtreu.

3. Tests mit Neutral / Tiefe und höhe gezogen beim Start:
- tiefe: kommt mir vor, als würde Sie nicht fei auf Stufe gehen wollen
- neutral: kommt gut ins Gleiten, kurz vor Abhebegeschwindigkeit fängt sie das tauchstampfen an, welches zum autom. abbruch führt. ( Meist über die linke Fläche )
-> Martins BE200
- leicht Höhe gezogen: Sobald auf Stufe geht sie schön Flach aus dem Wasser. ( So bin ich auch gestartet zum Erstflug, Bojen kamen immer näher :-) ... )
Fazit: Ohne Höhe zu ziehen pumpt meine BE auch was ohne reaktion von mir in eine Tauchfahrt endet.

Natürlich klappt nicht jeder Versuch Bilderbuchmäßig, aber von 5 Startversuchen wäre sie bei 3-4 gestartet, und davon 2 wäre traumhaft gewesen.
Das ist im Vergleich zu der originalen Rumpfform eine steigerung um ...x%. auch so manche Catalinas brechen den Start ab wegen eingehakten Stützschwimmern :-)
Ich werde auch keine Stracken oder Hilfsruder verbauen, denn meine BE ist nun mittels Motordifferenzierung und Rumpfform genug spuhrtreu um in die Luft zu kommen.

Ich habe in RCMovie die besten Starts mal eingestellt.

Video

Grüße
Frank
Scale-Parkflyer.de

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291

Montag, 17. August 2015, 23:19

Hi hi Miteinander,
ich hab mal ein Video von meinen leicht verkorksten Start :nuts: am Wisseler See bei Vimeo hochgeladen.

https://vimeo.com/136546388

Grüße Bobby :w
bobbyflight

292

Mittwoch, 19. August 2015, 00:34

Und sie FLIEGT wieder !

Hallo Leute

Ich weiss nicht was nun den grösseren Effekt hatte, die neuen Straken oder der schöne Gegenwind. Auf jeden Fall lief die Russin heute fast wie auf Schienen geradeaus und hob bilderbuchmässig ab. YES! :D Hab mehrere erfolgreiche Start's gemacht, und war mit knapp 1/3 bis 1/2 Gas zügig unterwegs. Flugzeit 7:30, Stromverbrauch 3600mAh von 5000, mit zwei 70mm EDF scheint mir ganz OK. Ganz so langsam wie Bobby's BE (Danke fürs Video) kann ich meine nicht fliegen, vermutlich ist meine deutlich schwerer. Kontinuierlich beschleunigen klappte heute (meist) ohne Ausbrechen und trotz Wellen. Wie Frank schon erwähnt hat, habe ich heute auch ganz leicht gezogen während dem Anfahren, zum abheben musste ich dann etwas mehr ziehen. Es herrschte mässiger Gegenwind, es sah ähnlich aus wie in Franks Video... obwohl ich kaum gezogen hatte, flog sie schon fast beim über die Wellen hüpfen, diesmal ohne über den Flügel zu schmieren. Die Triebwerke liefen synchron beim Start, ich musste mit dem Seitenruder kaum korrigieren. Ich hab Videos vom Start, stelle sie dann noch auf RC MOVIE. Die Aufnahmen vom Flug sind leider unscharf.

Fazit heute: Mit den Straken gehts deutlich besser. Ich denke ich muss nun nichts mehr verändern. Der Gegenwind ist wichtig, damit läuft sie viel stabiler gerade (Windfahneneffekt), der Flügel trägt eher und verkürzt damit den immer noch heikle Startvorgang. Kleinere Wellen sind so kein Problem.

Wegreissen vom Wasser verträgt sie jedoch nicht, selbst wenn sie über die Wellen schon fast fliegt. Das wird fast immer mit abschmieren und Eintauchen quittiert :evil: Dann lieber sofort abbrechen und neuen Versuch starten. Am Nachmittag war der Wind weg, aber die Wellen noch da und sofort wurde der Startlauf schwieriger. Flachwasser hatte ich noch nie, denke das müsste m.E. gut gehen mit den Straken. Probier ich im September aus. Jetzt gehts erst mal 10 Tage zum Kite surfen... ohne Wasserflieger :w

Herzliche Grüße aus der Schweiz

Martin
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Power is nothing without control - JETI Duplex

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mjg« (19. August 2015, 00:51)


Dix

RCLine User

Wohnort: BS

Beruf: Duft- und Schaumbadtechniker

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293

Donnerstag, 20. August 2015, 17:21

ich hab mal ein Video von meinen leicht verkorksten Start :nuts: am Wisseler See bei Vimeo hochgeladen.


Bobby, kann es sein, dass die rechte Fläche leicht nach oben abgeknickt ist bei der letzten Landung im Video?
Liebe Grüße
Dirk

294

Donnerstag, 20. August 2015, 21:44

Hallo @ Dirk,
ja die die Treagfläche hat nen kleinen Kinck aber das war ein Transportschaden. Ich hab zwar über Nacht versucht mit Gewichten gegen zu arbeiten, war nicht sehr erfolgreich :(. Werd evtl. im Winter ne neue bauen. Ich muß sagen du hast ein sehr gutes Auge :ok:.
@ Martin, meine Be dürfte schon etwas leichter sein als Deine und Frank`s.
grüße Bobby
bobbyflight

295

Donnerstag, 20. August 2015, 21:49

Ja meine bringt 2100g auf die Waage, ohne Akku... :evil:

Fliegt sehr Jet "like". Hab geschätzt einen Quadratkilometer Fläche gebraucht für eine Platzrunde ;)
Power is nothing without control - JETI Duplex

296

Montag, 24. August 2015, 14:49

"Sandrova" hat nun in Konstanz zum Flugtag Flug 2,3 und 4 absolviert :shine:
Mein Seitenzug nach links scheint nicht von den Triebwerken zu kommen, da meine BE200 sehr gut im Segelflug zum Landen ansetzen will. Hier läuft die Kiste genauso wie mit Gas.
Momentan habe ich ordentlich Querruder nachtrimmen müssen nach rechts um die BE gerade aus zu timmen. Ich gehe davon aus, dass ich mit der Schränkung gepatzt haben könnte, muss ich mir nochmal ansehen.
Trotzdem werde ich meine "Hupen" mal syncron trimmen werde, nachdem nun endlich mein 9 blatt Drehzahlmesser angekommen ist.
Also Bodensee Wellen sind nicht sehr geeignet für Modelle wie eine Beriev, denn viele alte und neue Wellen, Dünung und ankommende Schifffahrtswellen setzen dem Modell doch zu.
Trotzdem klappten die drei Starts nach 2 -3 Startversuchen und die BE200 hebte flach ab.
Leider konnte ich Sonntag Nachmittag keinen letzten Flug machen, denn der Ablandige Wind schob keinerlei Wind unter die Flächen und kam nicht mal auf Stufe.

Aber die drei Flüge unter dem strahlenden Himmel im Konstanzer Hafen waren phantastisch :ok:

Nachdem ich die Landeklappen noch nicht einsetze, hatte ich beim 2. Flug diese mal gegen den Wind ausgefahren ( ca. 30° Grad ). Da ich etwas tiefe zgemischt hatte im Vorfeld, zog sie sogleich ihre Nase runter und wollte mit 20 ° Grad neigung nach unten fliegen. Danach nahm ich den Mix raus, und siehe da, bei Flug 3 hatte ich einen geradeausflug mit den Landeklappen und die Geschwindigkeit nahm in dem Moment eindeutig etwas ab. Sehr angenehm.
Für ein besseres Startverhalten werde ich die Klappen bei ruhigem Wetter mal probieren, denke wird zum guten Start beihelfen.

Ich denke dass ich die Änderung des Rumpfes und die zusätzlichen Landeklappen als ein Erfolg sehen kann, auch wenn die BE200 nicht "spuhrt" wie eine Funcub und nicht bei jedem ersten Start gleich wie auf Schienen abheben will, das macht ja auch das Modell etwas "spezifisch"
Aufgund der Abhebeeigenschaft heimste ich mir aufjedenfall den wohl späktakulärsten Besucher und Pilotenbeifall ein, da wohl alle mitfieberten :-) soll keiner sagen, schwere Starts hätten keine positiven Aspekte :ok:

Die Flugzeit war immer um die 5 min. plus 2-3 Startversuche. von den 3 S 5000 mAh waren "nur 2500" aus dem Akku gezogen worden. Daher bin ich mit den Wemotec extrem zufrieden. Flug immer mit knapp unter halbgas.
Nur zu langsam sollte die BE200 nicht geflogen werden, denn die schweren "Hupen" treiben den Schwepunkt etwas nach oben, das sich dann rechen kann.
Bei einem zu langsamen Anflug mit kurve ist sie mir doch mal kurz abgeschmiert, was ich aber abfangen konnte.
Piloten und interessierte Zuschauer warem vom Flug und vor allem vom angenehm leisen Klang der 9 Blatt Wemotec begeistert.
Sehr ein Vollgas vorbeiflug war regelrecht leise surrend.
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297

Montag, 24. August 2015, 20:51

Hi Männer

anbei mal ein Video, was wir am Wochenende in Konstanz gefilmt haben.


Video

Grüße
Frank
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298

Montag, 24. August 2015, 21:52

Toll :ok: RCMovie funzt nicht auf iPad, aber die Bilder sind auch gut geworden. Fehlt nur noch der Wasserabwurf. Also auch bei der MK2 besser mit Gegenwind und nie zu langsam, der Pfeilflügel ist da gnadenlos beim Stall... Bei mir erst recht mit 2700g Abflugmasse. Freu mich auf Hagnau.

LG Martin
Power is nothing without control - JETI Duplex

299

Montag, 24. August 2015, 22:19

Hi Martin
bist ja ein erfahrener "Jet"Pilot :ok:
Grüße nach Egypt :w
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300

Sonntag, 30. August 2015, 14:39

Bin auch wieder da :) hab dein Video nun auch gesehen Frank. :ok: Ich glaube ich sehe auch bei Dir, dass meine deutlich schneller unterwegs ist. Hier noch der versprochenen Link zum Clip von meinem Flug 2 und 3. den ich auf RC Movie gestellt habe. Qualität mässig, aber ich glaube man sieht was man muss... http://www.rcmovie.de/video/62ab53cece6063ebf4d2
Für die Landungen... ähh das Anwassern wollte ich sagen... hätte ich vermutlich auch noch etwas Szeneapplaus erhalten...

More to follow. Aber immer wenn ich 'ne gute Cam dabei habe fliegt sie nicht, lass ich die Cam zuhause... fliegt sie...

Grüße aus der Schweiz

Martin
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