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41

Samstag, 26. Januar 2019, 19:56

Eine Sache, die absichtlich schleift...

Wer kennt das nicht:

Um Teil A zu befestigen muss erst Teil B angebaut werden, danach kommt man aber nicht mehr an Teil A :wall:

So musste für die Macchi ein Schleifsporn her, der in sich ein geschlossenes Bauelement bildet und einfach als funktionierendes Ganze eingeklebt wird.
Gugst du hier:

Gruß aussm Norden, Marcellus
(ernsthaft) laufende Projekte: Springer Tug als Bergeboot in 1:12, Boulton Paul P.100 (1:12) und Modellpflege

Hilmar

RCLine User

Wohnort: NRW-48149 Münster

Beruf: Designmodellbauer / Fachredakteur Bauplanmodelle bei Modell AVIATOR

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42

Sonntag, 27. Januar 2019, 13:25

Spitze!
Vergiss' aber nicht, die Stellringschraube zu sichern!




Habe soeben Dein Video auf youtube kommentiert.
:ok:



Herzlichst
Hilmar.
Bauplanbibliothek online!
www.lange-flugzeit.de

MFVR-Uwe

RCLine User

Wohnort: Rotenburg (Wümme) www.mfvr.net

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43

Sonntag, 27. Januar 2019, 15:13

Moin Marcellus,
Deine Bauberichte und Detaillösungen "spornen" mich immer total an! :D :ok:

Viele Grüße
Uwe

44

Sonntag, 27. Januar 2019, 18:01

Sehr gut!

45

Montag, 28. Januar 2019, 07:21

Hallo Marcellus,

du weißt, dass ich dich und deine Arbeiten sehr schätze, und ich freue mich, dass wir mit unseren Bauberichten voneinander profitieren können.

Deine Schleifsporn-Lösung ist ohne Zweifel pfiffig, und sie wird ihren Zweck erfüllen - aber
- mit einem straff und ungedämpft federnden Schleifsporn neigt das Heck beim Überfahren von Unebenheiten zum Hüpfen
- der Anschlag, gegen den der Mechanismuss beim Rückfedern läuft Stellring/Schleifsporn kann durch Übertragung auf den Rumpf unschöne Klopfgeräusche verursachen, wenn das Modell über unebenen Boden rollt

Diese Erfahrungen habe ich mit ähnlichen Lösungen gesammelt. Jüngstes Beispiel ist die von mir getestete, hier im Scale-Forum vorgestellte Aviatik Berd D.I. Der Schleifsporn ist zwar gummigefedert, hat aber vorn die Unterseite des Rumpfes als Anschlag. Anfangs hüpfte das Heck heftig, und das Anschlagen des Sporns an den voluminösen Resonanzkörper Rumpf hat sich hässlich angehört.

Meiner Meinung nach erfüllt ein Schleifsporn besser seinen Zweck, wenn die Rückstellfeder / das Rückstellgummi im Ruhezustand annähernd mit dem Schleifsporn fluchtet, und wenn sich der Schleifsporn beim Rückfedern über die Normallage hinaus drehen kann, ohne gegen einen Anschlag zu laufen. In Normallage sollte die Rückstellkraft so gering wie möglich sein (desto weniger neigt das Heck zum Hüpfen. Gummi eignet sich als Federelement besser als eine Stahlfeder (bessere Dämpfung, muss aber evtl. nach ein paar Jahren erneuert werden.)

Anbei
- zwei Bilder von meiner Lösung in meinem (dir bekannten) 1,40m SPAD VII (kein Anschlag, minimaler Federzug, kein Hoppeln, keine Geräusche)
- zwei Bilder von einer in zwei Fokker DR.I-Rümpfen realisierten Lösung (noch besser, wegen Gummilösung - meines Erachtens die Ideallösung!)
- ein Bild vom Schleifsporn meiner 1:4 Aviatik Berg D.I (ohne vorderen Puffer und bei zu strammem Gummi heftiges Hüpfen und Poltern beim Rollen über unebenen Boden, aber absolut scale. Habe das Gummi weitestmöglich gelockert und einen Moosgummi Puffer unten am Rumpf befestigt.

Es ist durchaus möglich, dass deine Lösung zu deiner vollen Zufriedenstellung funktionieren wird. Das wünsche ich dir, und wenn dies der Fall sein wird, werde ich mich mit dir freuen.
Vielleicht kannst du deine kleine Baugruppe, statt sie einzukleben, mit 4 klitzekleinen Schräubchen befestigen, um, wenn nach deiner Auffassung sinnvoll, eine (noch) bessere Lösung nachträglich realisieren zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang

edit (Ergänzung): Das Schwingverhalten einer Stahlfeder lässt sich übrigens gut dämpfen, indem man eine Neopreneschnur (gleicher Außendurchmesser wie die Feder) ein wenig einfettet und in die Feder hineinpresst. Das habe ich mehrfach (auch in Federbeinen) mit gutem Erfolg praktiziert.
»braun.wolfg« hat folgende Bilder angehängt:
  • SPAD VII Sporn 1.JPG
  • SPAD VII Sporn 2.JPG
  • DRI Sporn 1.JPG
  • DRI Sporn 2.JPG
  • Berg Sporn.JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »braun.wolfg« (28. Januar 2019, 08:26) aus folgendem Grund: Ergänzung


46

Dienstag, 29. Januar 2019, 19:16

Tag der Antwort!

Vergiss' aber nicht, die Stellringschraube zu sichern!
:wall: :wall: :wall: :wall: :wall: :wall: :wall: :wall:
dass wir mit unseren Bauberichten voneinander profitieren können.

Danke für die Blumen Wolfgang - Ich sehe mich als Aufsteiger in die "Profiliga", während ich Dich seit langem in der "Königsklasse" sehe!
Ich freue mich aber immer wenn Du schreibst und an meinen Berichten teil hast.
Zum Inhaltlichen:
Um es vorweg zu nehmen, war der Schleifsporn so eine Feierabend-Tüftelei um zu gucken ob das, was ich mir ausgedacht habe, überhaupt funktioniert.
TUT ES!
In der Macchi mit ihrem leichten Depron-Heck wird der Sporn wohl kaum einfedern - obgleich ich die aller weicheste Feder genommen habe, die ich hatte.
Die Länge ist übrigens so bemessen, dass der Sporn bei maximal entspannter Feder den Stellring nur leicht touchiert, dieser also kaum als harten Anschlag dient.

Eine Federung mittels Gummi hatte ich eigentlich vorgesehen, doch da war es wieder das Problem mit Teil A und Teil B , deren Einbau sich gegenseitig bedingt, bzw. vereitelt.
Eine Wartungsklappe wollte ich bei diesem kleinen Modell nicht einbauen.
Die Lösung, wie Du sie an der Berg hast, habe ich an meiner Nieuport - für die Macchi war sie mir zu aufwändig. Zumal ich aus den Fotos eher die Lösung wie bei der Fokker abgeleitet habe.
...und außerdem wede ich mich am Edersee sowieso der Frage ausgesetzt sehen, wozu ein Wasserflugzeug wohl einen Schleifsporn braucht. :nuts:
Soweit meine Gedanken. Für die Deinen danke ich Dir, beim nächsten Projekt dieser Art, werden sie sicher einfließen.

Gruß an Euch alle da draußen, Marcellus
PS: Stand der Dinge bei der Macchi: Der Rumpf wird grade mit 29g/dm² Glasgewebe belegt, danach geht es an einige Details, wie den aufgeschnallten Tank und dann ab zum Finish....
(ernsthaft) laufende Projekte: Springer Tug als Bergeboot in 1:12, Boulton Paul P.100 (1:12) und Modellpflege

MFVR-Uwe

RCLine User

Wohnort: Rotenburg (Wümme) www.mfvr.net

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47

Dienstag, 29. Januar 2019, 22:35

Moin Marcellus,
klammheimlich hoffe ich ja darauf den Flieger schon in Plau zu sehen.....
viele Grüße
Uwe

48

Freitag, 1. Februar 2019, 16:37

Der Tank

klammheimlich hoffe ich ja darauf den Flieger schon in Plau zu sehen.....

:ok: Schaun wir mal.... :w

Sicher gibt es Wichtigeres zu bauen - aber dazu hatte ich Lust:
Der Tank zum aufschnallen. Auf den Originalbildern sieht´s halt so aus, vielleicht ist aber auch doch eine Verkleidung drüber.
Egal, ich fand´s so ganz nett und der Tank liegt frei. Es fehlen noch die Gurte, die ihn auf den Rumpf schnallen.


Aufbau: Grundgerüst aus Balsa mit 0,1mm Alu beklebt. Dann mittels Dremel gebürstet.
Tankdeckel und Schauglas sind eine wilde Kombination von Dingen, die man so in der Werkstatt findet.


Soweit das kleine Update.
Gruß aus dem Norden, Marcellus
(ernsthaft) laufende Projekte: Springer Tug als Bergeboot in 1:12, Boulton Paul P.100 (1:12) und Modellpflege

49

Freitag, 1. Februar 2019, 18:55

... eine wilde Kombination von Dingen, die man so in der Werkstatt findet ...


Salve Marcellus,
:D manche der auf meinen Modellen zu sehenden Details könnte man auch so bezeichnen.

:w Wolfgang

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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50

Freitag, 1. Februar 2019, 19:10

Sehr schön Marcellus :ok: :ok: :ok:

Viele Grüße Leo :w

51

Samstag, 16. Februar 2019, 16:49

... was in der Zwischenzeit geschah!

Ja, ja, ich bin noch dran.
Da es aber nicht Weltbewegendes gab, hier eine Zusammenfassung.
- diverse Spachtelarbeiten
- diverse Grundierarbeiten
- Arbeiten an der Motoratrappe
- Aufkleben von "Zackenband" an allen Flächen
- Aufpimpen des Holzprops mittels Farbe zur Andeutung der Schichtverleimung
- Anbringen von Wartungsöffnungen um an die RC-Anlage zu kommen.

- Kopfstütze und Sitzlehne
- Anschlagen der Ruderflächen
Und zur Selbstmotivation habe ich alles (mal wieder) zusammen gebaut -

und habe festgestellt, dass der Rohbau steht! 8(


Dann kann ja jetzt die Farbe folgen.
Gewicht mit Motor und zwei von drei Servos (ohne Akku, Empfänger und Regler) 630g.
Ich glaube, das geht gut aus! :D
Soweit von hier, hab´s nett,
Marcellus
»pilotmarcgee« hat folgende Bilder angehängt:
  • comp_38.jpg
  • comp_39.jpg
  • comp_40.jpg
  • comp_41.jpg
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52

Samstag, 16. Februar 2019, 19:02

Logo Macchi

Hat einer von Euch da draußen eine bessere Vorlage dieses Macchi-Logos? (s.h. Fotoanhang)

Ich "rekonstruiere" grade das was geht - aber den Schriftzug kann ich nicht ganz lesen.
Es ist sehr mühselig, da käme mir eine bessere Vorlage recht.
Gruß, Marcellus
»pilotmarcgee« hat folgendes Bild angehängt:
  • Macchi_20logo.jpg
(ernsthaft) laufende Projekte: Springer Tug als Bergeboot in 1:12, Boulton Paul P.100 (1:12) und Modellpflege

Hilmar

RCLine User

Wohnort: NRW-48149 Münster

Beruf: Designmodellbauer / Fachredakteur Bauplanmodelle bei Modell AVIATOR

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53

Sonntag, 17. Februar 2019, 21:45


Der Tank zum aufschnallen. Auf den Originalbildern sieht´s halt so aus, vielleicht ist aber auch doch eine Verkleidung drüber.
Egal, ich fand´s so ganz nett und der Tank liegt frei. Es fehlen noch die Gurte, die ihn auf den Rumpf schnallen.


Aufbau: Grundgerüst aus Balsa mit 0,1mm Alu beklebt. Dann mittels Dremel gebürstet.
Tankdeckel und Schauglas sind eine wilde Kombination von Dingen, die man so in der Werkstatt findet.


Soweit das kleine Update.
Gruß aus dem Norden, Marcellus

Leute, seht her und lernt, das sind die feinen aber entscheidenden Tricks.
Marcellus hat konsequent Gewicht gespart indem er den Tank gerade nur soweit gefüllt hat wie nötig - kurz vor leer.

Braveaux!
:ok: 8)

Herzlichst
Hilmar.
Bauplanbibliothek online!
www.lange-flugzeit.de

54

Montag, 18. Februar 2019, 05:06

Moin Marcellus,

groß quer steht: "Idrovolanti Aeroplani MACCHI", im linken Quadranten "SOC.AN." oder "SOC.AV.", oben mittig "Nieuport" und im rechten "Varese".
In Varese steht/stand das Stammwerk von Macchi, und die Firma hieß anfangs "Nieuport-Macchi"...

Gruß,
Kuni

55

Montag, 18. Februar 2019, 17:01

Marcellus hat konsequent Gewicht gespart indem er den Tank gerade nur soweit gefüllt hat wie nötig - kurz vor leer.
@Hilmar

:nuts: Ha ha! ...und in meinen Wasserkocher kommt auch immer nur soviel Wasser wie benötigt!
Ich vermute Vorfahren bei den Schotten...
@Kuni
Danke!
(ernsthaft) laufende Projekte: Springer Tug als Bergeboot in 1:12, Boulton Paul P.100 (1:12) und Modellpflege

56

Montag, 18. Februar 2019, 20:11

Na gerne doch ;)

Kuni

57

Mittwoch, 27. März 2019, 11:28

Finish!

...aber man kommt ja nicht drum rum.
Habe mich über YouTube bei den Plastikmodellbauern mal schlau gemacht, wie die´s machen.
Das steigert sehr den "willichauchsohaben" Effekt.
Viel Airbrush, viele Schichten - ein Hauch hiervon, ein Hauch davon und nochmal ´ne Schicht Gelb...

Maskieren, Unterläufer retuschieren.
Na ja, nach 1 1/2 Monaten bin ich nicht ganz fertig, aber zumindest so weit:
(GugstduFotosunten...)
»pilotmarcgee« hat folgende Bilder angehängt:
  • comp_43.jpg
  • comp_44.jpg
  • comp_45.jpg
  • comp_42.jpg
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58

Mittwoch, 27. März 2019, 11:53

Hallo Marcellus,
ich bin beeindruckt, sieht ja toll aus! :applause:

Gruß
Arthur

59

Mittwoch, 27. März 2019, 11:59

Sehr schön gemacht :applause:
Gruß Kuni

60

Mittwoch, 27. März 2019, 16:03

Danke für die Blumen! :w

Als Nächstes wird das Ganze hoffentlich zu letzten Mal auseinandergenommen, um es dann funktionsfähig wieder zusammen zu bauen.
Also RC rein, Flächenstreben beweglich lagern, Spanndrähte einziehen u.s.w.
Dann werde ich den Erststart wagen, und erst danach, wenn erfolgreich, die Restarbeiten ausführen.
... dann gibt´s auch die Schwimmer dazu.
Gruß an Alle!
Marcellus
(ernsthaft) laufende Projekte: Springer Tug als Bergeboot in 1:12, Boulton Paul P.100 (1:12) und Modellpflege

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