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Sonntag, 10. Oktober 2010, 19:43

Einsteigerfragen

Hallo zusammen,
ich habe mich gerade frisch hier im Forum angemeldet und auch gleich ein paar Fragen zu meinem anstehenden Bauprojekt mitgebracht.
Zu meiner Person ist zu sagen, dass ich bisher nur Erfahrung im U-Bootmodelbau und Panzerbau besitze und mein Wissen im Flugmodelbau nur in Form eines ARF Hochdeckers besteht. Selbst gebaut habe ich bisher noch keines. Bisher :)
So, nun aber zu meinem Projekt und den Fragen.

Das Projekt:
Ich plane eine Bf (Me) 109 im Maßstab 1:5 zu bauen und habe mir daher erstmal einen entsprechenden Bauplan bestellt, mit dessen Hilfe ich die Spanten etc. anfertigen will. Bei der Materialauswahl habe ich mich vorerst auf Balsa- und Buchenholz festgelegt. Das Buchenholz soll als Motorspant dienen, da ich in der Ba. eines Sternmotors gelesen habe
dass mind. 15mm Hartholz verwendet werden soll und im Bereich des Fahrwerks wegen der Stabilität ebenso . Als Motor würde ich gern einen 12 cm³ Sternmotor verwenden. Die Beplankung des Rumpfes möchte ich ebenfalls mit Balsaholz ausführen, wobei ich mir nicht sicher bin ob die Tragflächen mit Folie bespannt werden müssen, oder auch beplankt werden können.

Jetzt zu den Fragen:

1. Ist die Materialauswahl Balsa u. Buche für den Rumpf bzw. Tragflächen ok?
2. Sollten die Tragflächen bespannt werden oder kann man die auch mit Holz beplanken?
3. Ich habe gesehen dass jemand den Motor etwas "schief" einbaut um dem Drehmoment entgegen zu wirken. Sollte man das machen und wenn ja wie ermittelt man den Winkel?
4. Reicht ein 12 cm³ Motor? Und welcher Bauart sollte er sein?
5. Wie groß sollten der/die eingebaute(n) Tanks sein? Sollte es ein großer Tank sein oder eine verteilte Kombination aus kleinen?
6. Wie schwer darf ein Model dieser Art ohne einbauten sein? Also der reine Rumpf mit Tragflächen.

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten.

VG Frank

FLX

RCLine User

Wohnort: Köln

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2

Sonntag, 10. Oktober 2010, 22:06

RE: Einsteigerfragen

Hallo Frank,

Zitat

Original von Frank Pbg
Zu meiner Person ist zu sagen, dass ich bisher nur Erfahrung im U-Bootmodelbau und Panzerbau besitze und
mein Wissen im Flugmodelbau nur in Form eines ARF Hochdeckers besteht. Selbst gebaut habe ich bisher noch keines.

Dein Projekt klingt sehr interessant, hat aber definitiv nichts mehr mit den Einsteiger-Themen in diesem Bereich zu tun.

Daher ein wichtige Frage am Anfang: kannst Du schon fliegen?
Start, Flug und Landung eines Flugmodells sind elementar und die Grundvorraussetzung, bevor man sich an solche Projekte wie Deines wagt.

Hast Du (z.B. mit dem ARF Hochdecker) schon ein Modell mit Querrudern geflogen?
Falls nicht, lern erst einmal gut fliegen, bevor Du Dich an einem 1:5er Eigenbau-Modell austobst.

Was bringt es Dir, die schönste ME-109 im Maßstab 1:5 zu haben, die - aus Mangel an Flugerfahrung - ein
paar Sekunden nach dem Start auf dem Boden zerschellt. :w

Beste Grüße,
Felix

axr33

RCLine User

Beruf: Verkehrsflugzeugführer (B777)

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3

Sonntag, 10. Oktober 2010, 22:42

RE: Einsteigerfragen

Hallo Frank

Also erstmal herzlich willkommen hier.

Du sagst, Du hättest fliegerisch Erfahrung mit einem ARF-Modell. Wie weit
Dein fliegerisches Können entwickelt ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Ich will Dir auch nicht Dein erstes Eigenbauprojekt ausreden, aber bist Du
sicher dass die Bf-109 im Massstab 1:5 das Richtige als Erstlingswerk ist?

Wenn ich Deine Zeilen so lese, habe ich ein wenig den Eindruck, dass Du
vom Bauen von Flugzeugmodellen nur wenig Ahnung hast. Sorry, ist nicht
bös gemeint und eigentilch ja auch ganz normal, wenn man am Anfang des
Modellfliegens steht. Gut, Du hast Erfahrung im U-Boot und Panzermodellbau.
Diese nützt Dir aber nur begrenzt etwas, beim Bau von Flugzeugen kommen
noch andere, neue Aspekte dazu.

Was bei Deiner Beschreibung am wenigsten zusammenpasst: Massstab
1:5 und ein 12 cm3-(Stern)-Motor? Zuerst dachte ich, es ist ein Tippfehler,
aber unten wiederholst Du die Motorgrösse nochmals.
Ausserdem: wie soll ein leistungsmässig passender Sternmotor unter die
schlanke Motorhaube der Bf-109 passen?
All diese Ungereimtheiten bestärken mich im Gefühl, dass Du vom Flugzeug-
modellbau in diesem Grössenmassstab wenig Ahnung hast und für mich so
der Erfolg mehr als fraglich ist.

Noch zu Deinen anderen Fragen:

Du schreibst, Du hättest einen Bauplan bestellt. Diesem Plan kannst Du nor-
malerweise entnehmen, welche Materialien - und wo - verwendet werden.
Auch, ob die Tragflächen bespannt oder komplett beplankt und lackiert werden.

Rumpfspanten werden normalerweise aus schichtverleimtem Holz hergestellt,
z.B. Pappelsperrholz. Es gibt auch spezielles, aber auch teures Flugzeugsperr-
holz.

Bei den Flächen werden die Holme aus entsprechend dimensionierten Leisten
aus Kiefernholz hergestellt.

Was zu als "schiefes" Einbauen des Motors zitierst, ist der Motorzug und -sturz.
Grundsätzlich sind diese Angaben dem Bauplan zu entnehmen; sind aber auch
von der Motorleistung abhängig. Als universelle Basis-Werte dafür würde ich ca.
2 - 3° für beide Winkel nehmen. Seitenzug übrigens nach rechts.

Die Grösse des Tanks hängt von der Motorgrösse ab; auch davon, ob der Motor
mit Benzin oder Methanol betrieben wird. Der spezifische Verbrauch von Methanol-
motoren ist einiges grösser.
Die Tankgrösse hängt auch vom vorhandenen Platz im Modell ab; bei diesem
Projekt sehe ich eine Grösse von 500 - 750 ml als realistisch.

Zum Gewicht: die Angaben sollten sich im Bauplan finden; das fertige Modell in
diesem Massstab würde ich mit etwa 6 - 7.5 kg veranschlagen, abhänging vom
verwendeten Motor und dem sonstigen Ausbau des Modells.

Gruss

Rolf
Weil die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit, hält man viele Leute für helle Köpfe, bis man sie reden hört.

4

Sonntag, 10. Oktober 2010, 22:43

RE: Einsteigerfragen

Hallo Felix,

ich habe mir vor 3 Jahren eine Trainer 40 Calmato zugelegt, da man mir gesagt hat sie wäre ein gutes Flugzeug zum lernen(was auch stimmt). Mit der klappt(e) es eigentlich schon ganz gut, abgesehen davon dass ich erst wieder warm werden muß. Besonders das Umdenken beim steuern wenn mal vor und mal hinter dem Model steht :)
Bis die Me 109 überhaupt erstmal fertig ist will ich mit der Trainer auf jeden Fall noch üben, aber der Bau reizt mich doch sehr. Ich hatte schon darübr nach gedacht erstmal so eine rtf 109er zu kaufen um mal zu schauen wie sich ein solches Flugzeug fliegt, aber ob sich das lohnen würde weiß ich leider nicht. Aber keine Angst, bis ich mit der Trainer nicht wieder sehr sicher bin, lass ich die Finger von anderen Vögeln ^^.

Gruß Frank

5

Sonntag, 10. Oktober 2010, 22:59

RE: Einsteigerfragen

Hallo Rolf,

die Motorempfehlung habe ich in einem Gespräch mit meinem Händler bekommen, aber da ich bisher keine anderen Verbrennermotoren hatte, hab ich es so geglaubt. Was würdest du mir raten? Aber du hast schon recht, ich hab wirklich noch nie ein Flugzeug selbst gebaut und meine Erfahrung geht gegen null. Der Plan liegt mir noch nicht vor, nur wollte ich nicht schon bei der Materialauswahl Mist bauen. Bei der Kyosho war ja alles im Set und daher hab ich mir nie Gedanken darum machen müssen. Wenn ich den Plan vorliegen habe werde ich ihn erstmal studieren und dann nochmal überlegen ob ich die Sache in Angriff nehme oder nicht. Ich könnte ja hier den Baufortschritt Stück für Stück dokumentieren und dann ev. Verbesserungsvorschläge einfließen lassen.

Gruß Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frank Pbg« (10. Oktober 2010, 23:18)


axr33

RCLine User

Beruf: Verkehrsflugzeugführer (B777)

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6

Sonntag, 10. Oktober 2010, 23:23

RE: Einsteigerfragen

Hallo Frank

Ehrlich gesagt, kenne ich so aus dem Stegreif gar keinen Hersteller, der einen
Sternmotor mit 12 cm3 im Sortiment hat. Hast Du Informationen über diesen
Motor, den Dir der Händler vorgeschlagen hat?

Für ein Modell wie dieses mit knapp 2 m Spannweite würde ich einen Methanol-
motor mit 20 cm3 oder einen Benziner mit mindestens 26 cm3, oder besser
38 cm3 vorsehen. Vorausgesetzt, das Modell liegt gewichtsmässig in einem
vernünftigen Rahmen.

Ich habe hier eine Robin Remorqueur mit 220 cm Spannweite; das Modell ist
eine komplette Eigenentwicklung und -bau. Ausgerüstet mit einem ZG38 lassen
sich auch Segler bis etwa 3.5 Spannweite gut schleppen (natürlich mit darauf
abgestimmten Propeller: mehr Drehmoment, weniger Geschwindigkeit).
Die Motorisierung ist also absolut genügend.

Gruss

Rolf
Weil die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit, hält man viele Leute für helle Köpfe, bis man sie reden hört.

7

Montag, 11. Oktober 2010, 08:53

RE: Einsteigerfragen

Moin Rolf,

der Motor soll von der Fa. ASP sein und 5,5 PS haben. Zum Glück hab ich ihn ja auch noch nicht bestellt, weil ich erstmal auf den Plan warten will. Du hattest übrigens recht was den Bauplan angeht, denn ich habe dem Ersteller eine E-Mail geschrieben und er hat bestätigt dass alle Einbauten und Materialien gekennzeichnet sind. Das kannte ich von meinen Schiffsmodelplänen so noch gar nicht. Also schon mal was dazu gelernt. Hast du einen bevorzugten Motorhersteller odernehmen die sich alle nicht viel?

Gruß Frank

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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8

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 19:57

RE: Einsteigerfragen

Zitat

Original von Frank Pbg
Moin Rolf,
der Motor soll von der Fa. ASP sein und 5,5 PS haben.
Gruß Frank
Na, du gehst ja ganz schön ran für dein erstes selbstgebautes Flugmodell, alle Achtung. :ok:

Der ASP-Motor kostet schlappe 800,-- Euronen (plus Märchensteuer), ist ein 4-Takt Fünfzylinder-Sternmotor mit knapp 400 cm³ Hubraum, einem Gewicht von 2,8 Kilogramm. Als Porpeller wird eine 18 mal 8 Zoll-Latte empfohlen.

Meinst du, dieser Motor würde zu der Me passen? Ich meine: Nein, auf keinen Fall, denn erstens ist dieser Motor viel zu groß und zu schwer und zweitens wäre der auch nicht annähernd Modellgerecht, denn die Me hatte doch gar keine Sternmotor? Dieser Motor wäre ideal für eine Focke-Wulf FW 190 mit der bulligen, kurzen Schnauze, denn die hatte auch in der Realität einen Sternmotor. Allerdings sollte dann auch der Massstab des Flugmodells zu dem Motor passen.

Dein gesamter Post, die Art der Fragen darin, lässt vermuten, dass das nicht das richtige Projekt für dich zum gegenwärtigen Zeitpunkt sein wird, außer viel Geld, das du darin versenken wirst und sehr viel Frust wird dabei nichts rauskommen. (Ich sehe schon die Ebay-Annonce: "Neuwertiger 5-Zylinder-Sternmotor zu verkaufen. War für ein Projekt vorgesehen, dass nie verwirklicht wurde.")

Mein guter Rat: Wage dich doch erstmal ans Bauen eines ganz normalen Baukastenmodells, es gibt immer noch Baukästen von einigen Modellen, z. B. robbe-Charter oder Graupner Taxi II oder ähnliche. So ein Baukastenmodell baue erstmal genau nach Anleitung, dabei wirst du sehr viel lernen und wenn du mal unschlüssig bist oder nicht weiter weißt, kannst du hier jederzeit um Rat fragen.

Hast du so ein Prjekt dann mal fertiggestellt und eingeflogen, kannst du es ja jederzeit verkaufen (es gibt nicht wenige Leute, die zahlen gutes Geld für ein gut gebautes Baukastenmodell! Eine Seltenheit heute.) und dann kannst du dich mit den gemachten Erfahrungen an größere Projekte heranwagen.

Während des Baus wären wir natürlich an einem baubericht mit Baustufenfotos sehr interessiert, vielleicht kannst du uns dann ein paar Tips geben?

Grüße
Udo

9

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 23:28

Hallo Udo,

ich habe heute die Pläne bekommen und beim sichten erst die rechten Dimensionen des Modells erfasst. Die Maße des Motors würden ja schon den Rahmen sprengen, wie ich jetzt am Motorspant sehen kann. Von daher ist es mir fast peinlich das so in den Raum gestellt zu haben ;)
Ich werde die Sache etwas langsamer angehen und mich mal über Baukästen informieren, bzw. etwas Literatur anschaffen um ein paar Grundlagen zu erlernen. Da ich aber die Spantenbauweise liebe, werde ich den Rumpf in einem kleineren Maßstab nach dem Plan bauen und es erstmal nur als Lehrobjekt verwenden. Also ohne Motor etc..
Je nach dem wie mir die kleinere Version gelingt, entscheide ich dann wie es weiter geht und ob etwas größeres schon Sinn macht. Das Forum hier werde ich aber schon noch etwas weiter quälen und über den Bau werde ich gerne berichten. Auch wenn es ehr ein abschreckendes Beispiel wird ^^ Danke schon mal an alle für die Tips.

Gruß Frank

10

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 23:56

So wie ich das hier verstanden habe, steht Geld bei dir an 2. Stelle.

Meine Meinung

1. übe mit einem 2. Modell. (Tiefdecker oder einfacher Kunstfliger)
2. Wenn du beide Modelle so gut kennst (Und dich selbst) , dass du nicht mehr überlegen musst, wie steuern sondern es automatisch machst. Dann kannst du "Dein" (Bis dahin vertig gebautes Modell ;) ) Fliegen. Ansonsten wirds Spätestens bei der Landung Problematisch, denn dieses Modell will "Richtig" Gelandet werden ;)
Sprich: Bei einem Anfänger ist es so: Wenn das Modell nochmal kurz aufspringt, fällt es meist auf die Nase, oder der Pilot erschrickt wenn sie nach vorne Kippt und zieht so fest am Höhenruder das das Modell einen Strömungsabriss bekommt und zur Seite weg fällt. Die wenigsten können es gleich am Anfang austeuern...

übe zuerst noch ein bisschen mit anderen Modellen! So nach 2Monaten intensiv Training kannst dus wagen, aber versprich dir nichts ==[]

nun die Frage alles Fragen: Hast du ein Sim? Falls ja: Verlass dich nicht auf ihn ;)
Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin - aber ohne Bier und Rauch, stirbt die andre Hälfte auch.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »stefan 94« (14. Oktober 2010, 00:03)


udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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11

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 12:27

Zitat

Original von stefan 94
So wie ich das hier verstanden habe, steht Geld bei dir an 2. Stelle.

Meine Meinung

1. übe mit einem 2. Modell. (Tiefdecker oder einfacher Kunstfliger)
2. Wenn du beide Modelle so gut kennst (Und dich selbst) , dass du nicht mehr überlegen musst, wie steuern sondern es automatisch machst. Dann kannst du "Dein" (Bis dahin vertig gebautes Modell ;)
So weit ist er doch noch gar nicht, dass er schon ans Fliegen denken könnte, er will doch erst noch das Modell bauen, nach Plan und ohne jegliche Bauerfahrung.

Daher mein Rat, es erstmal mit einem ganz stinknormalen Baukastenmodell zu probieren, dieses streng nach Anleitung zu bauen und dieses dann zum korrekten Fliegen zu bringen, was trotz einwandfreien Bauens ja auch immer noch gewisse Risiken birgt (stimmt der Schwerpunkt? Was ist mit der EWD? Stimmen die Ruderausschläge? Ist der Sender richtig programmiert? Querruderdifferenzierung richtig eingestellt? usw. usw.)

Erst dann kommt der Teil mit dem Fliegen :D


Grüße
Udo

12

Sonntag, 17. Oktober 2010, 11:30

Hallo zusammen,

ich hätte da noch mal ein paar allgemeinere Fragen, die jetzt durch eure post´s entstanden sind. Also zum einen wurde ja das Thema Simulator erwähnt und da wollte ich mal wissen ob die wirklich etwas taugen, oder bzw. welcher empfehlenswert ist?
Auf Udo´s Rat hin werde ich mir jetzt eine Robbe Charter anschaffen und mal sehen was dabei heraus kommt. Leider kann man bei der Fa. Robbe zwar den schriftlichen Teil der Ba. sehen, aber ich denke mal der Teil mit der Baustufenfotos dürfte Robbetypisch ein extra Heft sein oder? Was mich natürlich auch interessieren würde, ist ob die Folie auch Bestandteil des Baukastens ist. Es steht ja nur Dekorbogen dort. Im Fachhandel scheint man aber gerne Fertigmodelle zu verkaufen, da man mir bei der Beratung immer wieder RTF Sätze von Artek (?)andrehen will.

Gruß

Frank

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

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13

Sonntag, 17. Oktober 2010, 12:15

Zitat

Original von Frank Pbg
Also zum einen wurde ja das Thema Simulator erwähnt und da wollte ich mal wissen ob die wirklich etwas taugen, oder bzw. welcher empfehlenswert ist?
Gruß
Frank
Klar taugen die was, die machen sogar Spass, vor allem jetzt, wo das Wetter ungemütlich wird.

Lad dir doch zunächst mal den kostenlosen "FMS"-Flugsimulator down, den gibt es z. B. auf den Internetseiten von Multiplex, der ist zwar jetzt nicht sooo das Gelbe vom Ei, was Detailauflösung und eine möglichst realitätsnahe Umgebung betrifft, dafür ist er auch kostenlos und man kann sich Tausende verschiedene Modelle dafür aus dem Internet downloaden, alles kostenlos und der braucht keine großen Computerresourcen.

Zum Steuern nimmst du deinen bereits vorhandenen Sender und schließt diesen über ein Interfacekabel an deinen PC an. Dieses Kabel sollte es für nahezu jeden Sender im Fachhandel geben und ist leider unverzichtbar, denn es ist nicht nur ein simples kabel, sondern da ist auch eine Elektronik eingebaut, ohne diese geht es nicht.

Bist du dann auf den Geschmack gekommen, kannst du dir ja einen "richtigen" Simulator kaufen oder zu Weihnachten schenken lassen, welcher davon jetzt "besser" ist, kann ich nicht sagen, wenn dich das Thema interessiert, schau mal in die entsprechenden Foren rein. Der beste Simulator nützt allerdings nichts, wenn er mit deinem Computer nicht richtig zusammenarbeiten will, es gibt da einige "Unpässlichkeiten" mit bestimmten Grafikkarten, vorher darauf achten.

Das Üben am Simulator hat den Vorteil, dass man völlig stressfrei seine Modelle "riskieren" kann, es passiert ja nichts :D . Andererseits bekommt man doch ein Gefühl für die Abläufe des Steuerns, sieht sofort, was welcher Steuerbefehl ausrichtet, wie das Modell reagiert. Die Simulatoren sind da heutzutage so gut (auch bereits der FMS), dass die Modelle tatsächlich nahezu genau so reagieren, wie in "echt", in den teureren Simulatoren lassen sich sogar wechselnde Windeinflüsse bzw. ein aus einer fiesen Richtung ständig wehender Wind simulieren.

Zitat

Was mich natürlich auch interessieren würde, ist ob die Folie auch Bestandteil des Baukastens ist.
Nein, Folie ist da nicht enthalten, nur der Dekorbogen (Abziehbilder sozusagen mit dem Namen usw.), die musst du dir extra kaufen und kannst auf diese Weise deine Farben auswählen.

Auch der elektro-Antriebssatz ist nicht enthalten und muss extra beschafft werden, wie natürlich auch die Fernsteuerung sowie sämtliche Kleber.

Dann wünsche ich viel Spass beim Bauen, wird bestimmt sehr erhellend und lehrreich.

Grüße
Udo