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photoart

RCLine Neu User

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1

Donnerstag, 18. November 2010, 19:19

Verständnisfrage: Querrudermodell nur mit Seitenruder steuern?

Ich hab eine Frage an die Flächenflieger mit etwas Erfahrung: Kann ich ein Flugmodell mit Querruder durch abschalten derselben (DX6i-Ruderweg=0) anständig mit den Seitenrudern um die Kurve fliegen? Ich habe bisher nur FP-Helierfahrung, würde aber gerne auch im Flächenflug einsteigen, aber nicht mit Anfängermodellen, das war bei den Helis mit den Koaxhubschraubern schon ein Fehler und eine sehr kurzlebige Sache (nach 2 Wochen langweilig)
Das Micro-Beast hier erregt mein Interesse, es soll aber wegen der Querruder schon etwas anspruchsvoller zu fliegen sein?!
http://www.e-fliterc.com/Products/Defaul…0#quickFeatures

Vielleicht noch etws zu meinen Fähigkeiten: Bin 1/2 Jahr mit FP-Helis unterwegs und mittlerweile in der Lage die Helis flott und sicher in der Halle zu bewegen. Ob das auf Fläche übertragbar ist, kann ich nicht beurteilen, bin aber optimistisch.
:angel: [SIZE=1]Blade MCX / MSR / 120SR / mCP-X (preorder) mit DX6i[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »photoart« (18. November 2010, 19:43)


2

Donnerstag, 18. November 2010, 20:00

An sich nicht! umgekehrt geht´s, du kannst jederzeit ohne Seitenruder fliegen (machen die großen Airliner).

Aber ein Querruder-FLugzeug nur mit Seitenruder fliegen geht i.A. nur sehr schlecht und mit viel Höhe als Zugabe. Grund ist die aerodynamische Konfiguration des Tragwerkes. Hat diese keine V-Form (egal ob positiv oder negativ), dann hat das Flugzeug keine stabilisierenden Momente und Kräfte.

Es wird also in die Kurve schieben. Beginnt dann die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Tragflächen zu wirken (außen schneller = mehr Auftrieb) beginnt das FLugzeug nach innen abzusinken. Die (positive) V-Form verhindert dies da die projezierende Fläche des Winkels wegen auf der Außenseite kleiner und daher der wirksame Auftrieb geringer ist.

Außerdem entsteht ein Drehmoment, welches das Flugzeug zur Kurveninnenseite neigt und so den Kurvenflug unterstützt, quasi ein aerodynamisches Querruder.

Fehlt die V-Form, ist ein Querruder für präzises Fliegen unerläßlich

----------------------

Nachtrag: Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, fliegerisch merkst Du keinen Unterschied. Du ignorierst das Seitenruder, und steuerst nur mit dem Querruder, Handhabung wie du es vom Seitenruder gewohnt bist.

Du wirst sehen, es ist wirklich kein Unterschied (ja, ich weiß, Kunstflug und 3D ausgenommen, ich meine hier "normales" Fliegen wie es GA und Airliner real vorleben.)

Ich bin von Beginn an Querrudermodelle geflogen

Du schreibst:
"Ich ...... würde aber gerne auch im Flächenflug einsteigen, aber nicht mit Anfängermodellen, das war bei den Helis mit den Koaxhubschraubern schon ein Fehler und eine sehr kurzlebige Sache (nach 2 Wochen langweilig)"

RICHTIG! Und es ist auch fliegerisch ein Fehler, weil Du nicht richtig fliegen lernst!
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Flugfertig:
* Easystar
* Funcub
* Twinstar II
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* Gemini
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* HYPE Corvalis
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im Bau
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frecherbengel« (18. November 2010, 20:07)


CoCoDio

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3

Donnerstag, 18. November 2010, 22:11

Ich will Dir mal gar nicht so pur auf Deine Frage antworten, weil das so einfach nicht geht, da Du an diese Antwort die Art Deines Einstieges in den Flächenflug koppeln willst.

Technisch etwas unübersichtlich hat es der Freche Bengel ja schon erklärt, wenn auch mit einem Resümè, dem ich mich nicht ganz so einfach anschliessen kann.

Also nochmal von vorn. Modelle nur mit Seite fliegen obwohl QR vorhanden geht dann, wenn das Modell ein gewisses Mindestmass an V-Form hat. Wenn das allerdings so ist, dann wirkt wiederrum das Seitenruder sehr ähnlich, wie ein Querruder, nur etwas indirekter und verzögerter. Das ist auch der Grund, warum eben Einsteigermodelle durchaus ohne QR auskommen. Andersrum kann man aber bei Modellen, die V-Vorm haben und für Einsteiger auch haben sollten (Eigenstabilität) durchaus schon mit QR als Einsteiger fliegen, wenn man die Ausschläge nicht zu gross wählt oder viel Expo drauf macht oder sowieso ein eher träges Modell nimmt.

Also was ist die Erkenntnis. QR oder SR ist gar nicht die entscheidende Frage. Die entscheidende Frage ist, hat das Modell Eigenstabilität oder nicht? Ein Modell ohne V-Form (Kunstflugmaschinen) ist für Dich wie ein "normaler" Heli. Er muss manuell immer aus jeder Figur und Kurve in den Geradeausflug durch bewusstes Gegensteuern zurückgebracht werden. Ein Modell mit V-Form ist eher wie ein Koax-Heli, der von selber nach Kurven oder Figuren langsam wieder in einen stabilen Geradeausflug zurückkehrt.

Anders als bei der Auswahl der Heli`s kann man aber bei den Fliegern zwischen Modellen wählen, die gar keine, wenig, mittel oder sehr viel V-Form haben.

Einem totalen Einsteiger wird man sicher eher ein Modell mit viel V-Form (evtl. nur SR) und vor allem eine Motoranordnung oberhalb hinter der Tragfläche empfehlen.

Da Du als Helipilot aber schon das Grundgespür mitbringst, denke ich, es wäre ein Modell mit geringer V-Form und niedriger Grundgeschwindigkeit zu empfehlen, welches aber bei Bedarf auch schon durch alle Firguren gehen kann.

Aktuell gibt es diesbezüglich wohl kaum eine bessere Empfehlung als die FunCub von Multiplex für Deine Bedürfnisse.

Die FC kannst Du als Zweiachser (SR), Dreiachser (QR) und später bis hin zum Schlepper mit Landeklappen fliegen.

:ok:
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4

Donnerstag, 18. November 2010, 23:43

Zitat

Original von CoCoDioTechnisch etwas unübersichtlich hat es der Freche Bengel ja schon erklärt,


etwas unübersichtlich ... so so .... :D


Zitat

Einem totalen Einsteiger wird man sicher eher ein Modell mit viel V-Form (evtl. nur SR) und vor allem eine Motoranordnung oberhalb hinter der Tragfläche empfehlen.


klingt nach Easystar und Co :)

ich habe vor drei Wochen mit dem modellfliegen begonnen, habe haufenweise solche Empfehlungen erhalten ("anfangs nur Seitenruder", "kauf den Easystar",....) und kann aus frischer Erfahrung sagen >> im Grunde kontraproduktive Ratschläge!

Ist halt wie beim Spinat: es hält sich hartnäckig die Mär, er enthält viel Eisen obwohl kaum Eisen im Spinat enthalten ist. So sind auch manche Ratschläge einzustufen. ;)

Ich fliege Easycub (viel V) und Coralis (kaum V jedoch Querruder), um zwei Beispiele aus meinem mittlerweile reich bestückten Hangar zu nennen. Fliegerisch merkst Du keinen Unterschied ob Du nun mit Seitenruder oder Querruder fliegst (im Normalfall, also KEIN Kunstflug). Warum dann mit Einschränkungen fliegen lernen? Besser gleich ordentlich.

Einziger Vorteil des Easystar ist seine relative Unzerstörbarkeit. Das wars aber dann auch.....

Was allerdings jedem Modellpiloten dienlich ist, ist arodynamisches Verständnis, denn ein Modell unterliegt den selben physikalischen Gesetzen wie eine B747, A380,....
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CoCoDio

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5

Donnerstag, 18. November 2010, 23:51

Zitat FrecherBengel: "Fliegerisch merkst Du keinen Unterschied ob Du nun mit Seitenruder oder Querruder fliegst ... Warum dann mit Einschränkungen fliegen lernen? Besser gleich ordentlich."


Merkst Du eigentlich manchmal, wie Du Dir selber widersprichst?

:D

PS.: Für die Zitatfunktion in diesem Forum bin ich irgendwie zu dämlich :wall:
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6

Freitag, 19. November 2010, 00:23

Zitat

Original von CoCoDio
Zitat FrecherBengel: "Fliegerisch merkst Du keinen Unterschied ob Du nun mit Seitenruder oder Querruder fliegst ... Warum dann mit Einschränkungen fliegen lernen? Besser gleich ordentlich."


Merkst Du eigentlich manchmal, wie Du Dir selber widersprichst?
:


Wo ist der Widerspruch?

Eine Easycub (nur Seitenruder) fliegt recht gut, da ist tatsächlich für mich kein spürbarer Unterschied zum einem Querrudermodell wie Seabee oder Corvalis oder C182, deshalb mein Gedanke, gleich mit einem Modell mit Querruder zu beginnen. Damit ist ohne erneuten Umstieg der Weg zur fliegerischen Weiterentwicklung offen (Kunstflug, slippen,....).

Wenn denn kein spürbarer Unterschied, warum dann mit einem 2-Achser beginnen? Ich sehe da keinen Vorteil...

Den Widerspruch wüsste ich nun zu gerne ;)
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photoart

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7

Freitag, 19. November 2010, 07:30

:ok: Ich danke Euch, Das hilft mir auf jeden Fall bei meiner Entscheidung! Mit dem schnellen Micro Beast Kunstflugmodell einzusteigen ist also eher "suboptimal" und stressig.
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CoCoDio

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8

Freitag, 19. November 2010, 08:16

@FrecherBengel

Der Widerspruch ist da versteckt, wo Du zum Einstieg mit QR rätst und vom Einstieg nur mit SR eher abrätst, gleichzeitig aber (zu Recht) feststellst, dass es bei den Einsteigermodellen keinen spürbaren Unterschied gibt.

Das ist ja eben, wie von mir auch geschrieben, richtig. Aber eben aus dem selben Grund ist es auch egal, wenn das Einsteigermodell nur SR hat.

Wichtig ist für einen Einsteiger die Eigenstabilität des Modelles, welche sich aus V-Form, Flächenprofil und EWD ergibt, unabhängig von QR oder SR. Weiterhin sollte so ein Modell recht robust sein, was für einen totalen Neueinsteiger auch bedeutet, dass der Motor nicht an der Schnauze sein sollte.

Und siehe da, wo landen wir dann zwangsläufig??? Klar bei EasyStar & Co.

Warum Du mit Deinem nicht klargekommen bist, weiss ich nicht (hattest Du überhaupt je einen?). Vielleicht war da irgendwas nicht richtig an dem Teil. Ich selber fliege bis heute einen und alle meiner Schüler fliegen Ihn als Erstmodell und viele danach noch nebenbei weiter bzw. bauen sich sogar nochmal einen zweiten neu auf, nachdem der erste nach dem ersten Jahr etwas "zermürbt" aussieht, weil sie von den Flugeigenschaften so begeistert sind.

Wenn man ein Modell ohne QR fliegt, dann legt man das SR auf den QR-Kanal und hat damit genau das am Sender, was man auch später mit QR hat vom Steuern her. Es ergibt sich also kein Umlernen danach mehr, wenn man mit QR beginnt.
Das Beisteuern in bestimmten Figuren später einmal mit dem Seitenruder auf dem anderen Knüppel kann dann völlig gefahrlos später mal folgen.

Bei 3-Achs Kunstflugmodellen ohne V-Form und Eigenstabilität ist die Funktion des SR eine völlig andere als bei einem Einsteigermodell. Man kann das in keinster Weise mit einander vergleichen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »CoCoDio« (19. November 2010, 08:26)


9

Freitag, 19. November 2010, 08:34

gerade von der Easystar würde ich dringend abraten!

Bei der Easystar gibt es keine wirklich ausgeprägte V-Form, sondern hochgestellte Flächenenden. Deshalb eiert sie auch, da gibt es sehr wohl einen spürbaren Unterschied.

Anders hingegen bei der Easycub, da konnte ich keinen spürbaren Unterschied feststellen.

Warum sollte ich mit meinen Easystar nicht klarkommen? Ich sage doch nur dass damit kein sauberes, präzises fliegen möglich ist, kann ja nicht sein. Ich gebe einem Berufseinsteiger auch keinen abgenudelten Schraubendreher um damit mal zu üben.

WIe auch immer ... solche Diskussionen führen zu nichts :)
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CoCoDio

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10

Freitag, 19. November 2010, 08:48

Naja was auch immer Du da mit Deinen 3 Wochen Modellflugerfahrungen für "Eiern" verspürt haben willst. Der Effekt ist mit Flächenohren und V-Form absolut identisch. Nicht ohne Grund werden viele Segler ähnlich aufgebaut (EG, EG-Pro, Radian etc.)

Vielleicht sollten einfach Einsteigerfragen nicht von Leuten beantwortet werden, die selber noch in den fliegerischen Kinderschuhen stecken, sondern von Leuten, die anderen Leuten schon mehrfach das Fliegen beigebracht haben und daher auch die Bedürfnisse und Schwierigkeiten der Schüler kennen. Ein Neuling kann nur selber aus seiner eigenen Sicht sprechen und diese ist da in der jeweiligen Situation zwangsläufig einfach mal sehr subjetiv.

Ich fliege seit über 10 Jahren und habe so einigen Leuten das Fliegen beigebracht. Ich weiss, wie verschieden die Startfähigkeiten sein können und welche Probleme aber einheitlich immer und überall auftauchen.

Ich will dem FrechenBengel damit nicht zu nahe treten und es ist ja auch nett, wenn er helfen will.
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Christian_B

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11

Freitag, 19. November 2010, 08:55

Querruder sofort, Seitenruder später dazu

Zitat

Original von photoart
.......... aber nicht mit Anfängermodellen, das war bei den Helis mit den Koaxhubschraubern schon ein Fehler und eine sehr kurzlebige Sache (nach 2 Wochen langweilig)


Das kannst Du so nicht vergleichen, da sind beim Flächenfliegen andere Proritäten gültig. Auch ein einfacher Anfängerflieger kann viel Freude bereiten, da ist ein Koax tatsächlich eher langweilig.

Ansonsten ist es wohl eher wichtig das die Steuerrung, ob nun Seite oder Quer, auf dem gleichen, bevorzugtem Hebel liegt. Ich hab gleich mit QR angefangen, das wurde mir hier empfohlen, und das war zu 100% der richtige Weg. Das Seitenruder hab ich später ganz in Ruhe dazu genommen, eigentlich könnte ich es verschenken. :D
Gruß Christian

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CoCoDio

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12

Freitag, 19. November 2010, 09:25

RE: Querruder sofort, Seitenruder später dazu

@Bruchpilot

Wenn Du mit Deiner Aussage mal hier nicht gleich wieder die Diskussion um den richtigen Mode lostrittst.

:evil:

Ich vermute allerdings, diese Frage stellt sich nicht, da unser Themenstarter ja Helipilot ist, wird er sicherlich Nick & Roll auf einem Stick fliegen. Je nach Links- oder Rechtshänder also Mode 2 oder 3.

Entsprechend wird er sowieso dann Höhe und QR auf einen Stick nehmen, da Höhe = Nick und QR = Roll ist.

Ausnahme ist, bzw. sollte sein, wenn man einen 2-Achser fliegt, dann würde ich in dem Fall die Seite aufs QR legen, also zur Höhe auf den selben Stick, da dann das SR als QR fungiert.
8)
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Christian_B

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13

Freitag, 19. November 2010, 10:42

RE: Querruder sofort, Seitenruder später dazu

Genau das meine ich, und so hab ich auch angefangen. Der Rest ist Geschmackssache, ich fliege MODE-2 denn ich bin Rechtshänder.
Gruß Christian

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14

Freitag, 19. November 2010, 11:13

RE: Querruder sofort, Seitenruder später dazu

Zitat

Original von Christian_B

Zitat

Original von photoart
.......... aber nicht mit Anfängermodellen, das war bei den Helis mit den Koaxhubschraubern schon ein Fehler und eine sehr kurzlebige Sache (nach 2 Wochen langweilig)


Das kannst Du so nicht vergleichen, da sind beim Flächenfliegen andere Proritäten gültig. Auch ein einfacher Anfängerflieger kann viel Freude bereiten, da ist ein Koax tatsächlich eher langweilig.

Der Unterschied liegt in der Geschwindigkeit. Ein Koax ist kaum zu viel Bewegung zu bewegen und bleibt einfach so in der Luft stabil stehen. Zum Heckschweben kommt man mit etwas Übung auch mit einem richtigen Heli bald mal.

Bei einem Flugzeug aber brauche ich immer eine gewisse Geschwindigkeit. Ich kann nicht einfach mal stehenbleiben. Irgendwann sollte man auch landen, da muß das Zusammenspiel von Höhe und Geschwindigkeit besonders gut stimmen. Ich habe schon einige Helipiloten gesehen, die sich an Flugzeugen versucht haben und denen das Gefühl dafür einfach abging. Statt mit dem Höhenruder einen stabilen Flug mit gleichbleibender Geschwindgkeit zu kontrollieren, wird dann ständig am Gas gerührt, der Flieger nahe an den Stall gebracht, dann wieder Vollgas mit entsprechend hektischen Ruderreaktionen. Nervenaufreibend zum Zusehen.

Gerade Kunstflieger wie z.B. das Microbeast sind auch deswegen wenig geeignet, da sie sich mit 2 Funktionen kaum vernünftig steuern lassen. Bei einem Trainerartigen kann ich gut mit QR/HR fliegen. Bei Kunstflugmodellen (speziell 3D und Shockies) dagegen bewirkt QR wirklich nur ein Rolle, aber noch lang keine Kurve. Da brauche ich noch das HR, damit es rum geht. Und dann sieht es immer noch recht komisch aus, wenn ich nicht noch das SR dazunehme. QR->SR Mischer können da am Anfang helfen.

RK

15

Freitag, 19. November 2010, 12:17

Ich würde die Finger von dem Mini-Doppeldecker lassen.
Nimm ein Flugzeug in anprechender Größe, von mir aus auch mit Querruder.
z.B sowas wie der Easyglider.Mit sowas kannst auf eine große Wiese gehen und wirst rel. schnell damit zurechtkommen.Durch Querruder auch für leichten Kunstflug geeignet.
Wenn genug Platz hast kannst bei dem Teil zur Not Motor aus, nichts tun, und der Flieger landet von selbst.
Der Mini-Doppeldecker wird dir am Anfang nur durch die Luft eiern( fliegt wahrscheinlich absolut garnicht eigenstabil)
----->tu dir einen Gefallen und nimm was Größeres.

16

Freitag, 19. November 2010, 20:30

Zitat

Original von CoCoDio......Ein Neuling kann nur selber aus seiner eigenen Sicht sprechen und diese ist da in der jeweiligen Situation zwangsläufig einfach mal sehr subjetiv. .....


und genau diese - sehr aktuelle und frische - Sicht lege ich dar! Dir geht es ja nicht darum die Erfahrung eines "Anfängers" aufzunehmen und nachzudenken, sondern vielmehr ums rechthaben.

Nur weil DU etwas 10 Jahre machst heißt dies nicht dass es kein Verbesserungspotential gäbe. Sonst würden wir heute noch in der Schule auf Holzbänken sitzen und vom Frontalunterricht erschlagen werden.

wie auch immer, solche Diskussionen führen zu nichts...... halte fest an Deiner "Erfahrung" und werde glücklich :w

------------

würde ich nach Deinem System in den Modellflug einsteigen, dann müsste ich wohl 2 Jahre Easystar fliegen ;)
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CoCoDio

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17

Freitag, 19. November 2010, 21:13

@FrecherBengel

Wenn man mal von Deinem Schlagabtausch mir mir absieht, bemerkt man, dass hier eigentlich eine sehr konstruktive Unterhaltung in diesem Thread stattfindet. Ich habe viel mehr bei Dir den Eindruck einer krampfhaften Rechthaberei.

Falls Du mal aufmerksam gelesen hast, dann ist Dir vielleicht aufgefallen, dass ich sehr wohl differenziere, was ich wem empfehle. Oder habe ich hier irgendwem einen EasyStar empfohlen? Nein! Ich habe eine FunCub empfohlen, was quasi die erwachsene Schwester der von Dir erwähnten EasyCub ist.

Anonsten wird der Themenstarter selber entscheiden, ob er auf jemanden hört, der selber gerade erst halbwegs fliegen kann oder jemanden, der nicht nur schon lange fliegt, sondern auch einigen Leuten auch das Fliegen schon beigebracht hat.

Ich weiss ja nicht, ob mir ein Autofahrschüler viele hilfreiche Tips geben kann oder evtl. doch eher ein Fahrlehrer, der schon einige Jährchen Berufserfahrung hat. Wir reden hier nicht von einem dadderigen Rentner, der gerade noch das Lenkrad gerade halten kann. Ich habe nämlich das Gefühl, dass Du gerne Leute wie mich in diese Schublade packst. Nur mal zur Info, ich bin auch erst Mitte 30.

:evil:
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Christian_B

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Freitag, 19. November 2010, 21:22

RE: Querruder sofort, Seitenruder später dazu

Zitat

Original von rkopka

Zitat

Original von Christian_B

Zitat

Original von photoart
.......... aber nicht mit Anfängermodellen, das war bei den Helis mit den Koaxhubschraubern schon ein Fehler und eine sehr kurzlebige Sache (nach 2 Wochen langweilig)


Das kannst Du so nicht vergleichen, da sind beim Flächenfliegen andere Proritäten gültig. Auch ein einfacher Anfängerflieger kann viel Freude bereiten, da ist ein Koax tatsächlich eher langweilig.

Der Unterschied liegt in der Geschwindigkeit. Ein Koax ist kaum zu viel Bewegung zu bewegen und bleibt einfach so in der Luft stabil stehen. Zum Heckschweben kommt man mit etwas Übung auch mit einem richtigen Heli bald mal.

Bei einem Flugzeug aber brauche ich immer eine gewisse Geschwindigkeit. Ich kann nicht einfach mal stehenbleiben. Irgendwann sollte man auch landen, da muß das Zusammenspiel von Höhe und Geschwindigkeit besonders gut stimmen. Ich habe schon einige Helipiloten gesehen, die sich an Flugzeugen versucht haben und denen das Gefühl dafür einfach abging. Statt mit dem Höhenruder einen stabilen Flug mit gleichbleibender Geschwindgkeit zu kontrollieren, wird dann ständig am Gas gerührt, der Flieger nahe an den Stall gebracht, dann wieder Vollgas mit entsprechend hektischen Ruderreaktionen. Nervenaufreibend zum Zusehen.

Gerade Kunstflieger wie z.B. das Microbeast sind auch deswegen wenig geeignet, da sie sich mit 2 Funktionen kaum vernünftig steuern lassen. Bei einem Trainerartigen kann ich gut mit QR/HR fliegen. Bei Kunstflugmodellen (speziell 3D und Shockies) dagegen bewirkt QR wirklich nur ein Rolle, aber noch lang keine Kurve. Da brauche ich noch das HR, damit es rum geht. Und dann sieht es immer noch recht komisch aus, wenn ich nicht noch das SR dazunehme. QR->SR Mischer können da am Anfang helfen.

RK


Auch ein toller Beitrag, das hätte ich alles so nicht gewußt. :D
Gruß Christian

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19

Samstag, 20. November 2010, 20:56

Zitat

Original von Frecherbengel

und genau diese - sehr aktuelle und frische - Sicht lege ich dar! Dir geht es ja nicht darum die Erfahrung eines "Anfängers" aufzunehmen und nachzudenken, sondern vielmehr ums rechthaben.



Übersetzt: Ich verstehe die Zusammenhänge nicht, will auch nicht lernen was andere als einfachste Grundlagen verinnerlicht haben, sondern will das Rad neu erfinden indem ich erstmal andere veranlasse auszutesten wieviele Ecken es am besten haben sollte....

20

Samstag, 20. November 2010, 22:02

Zitat

Original von Rumpler
Übersetzt: Ich verstehe die Zusammenhänge nicht, will auch nicht lernen was andere als einfachste Grundlagen verinnerlicht haben, sondern will das Rad neu erfinden indem ich erstmal andere veranlasse auszutesten wieviele Ecken es am besten haben sollte....


Da sind manche "Experten" so in ihren "Erfahrungen" gefangen daß jeder anders Denkende einer Hatz ausgesetzt wird. Anders ausgedrückt: klammern an alten Schläuchen aus Angst seinen Expertenstatus zu verlieren....??

Weil etwas "schon immer von allen" so gemacht wurde muß es nicht optimal sein....

Besagtes Rad ist heute kein Holzring mit Speichen.....
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frecherbengel« (20. November 2010, 22:04)