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Sonntag, 21. November 2010, 20:09

Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Ende Oktober, Anfang November, begann ich mit dem Hobby Modellflug. Ich erzähle meine Erlebnisse, wie ich überhaupt dazu kam, und wie es mir bis heute ging.

Also, von vorne.

Vor drei Wochen war ich in Sachen Messtechnik beim Conrad in Graz. Der Weg zum Obergeschoß führt direkt durch die Modellbauabteilung, und da hing eine große C182 (von Ripmax, wie ich später erfuhr). Das Modell weckte mein Interesse, und ich ließ mir ein Angebot erstellen, wobei mir schon bewusst war, dass ich nicht mit einem 3m-Flieger einsteigen kann. Gedacht war, die C182 zu kaufen, über den Winter zu bauen und bis zum Sommer mit etwas „Vernüftigen“ erst mal fliegen zu lernen.

Während wir über die C182 plauderten sah ich die HYPE C400 Corvalis über dem Pult hängen, und der Flieger gefiel mir sofort. Elegant, gut aussehend, formschön… ich begann den Verkäufer über das Modell auszufragen. Und klar, sie war Anfängertauglich nach den Worten des Verkäufers. Ich muss nicht weiter erwähnen, dass ich dem keinen Glauben schenkte. Dass ich sie sofort mitnahm lag an der Schönheit des Modells. So kam als erster Flieger die HYPE Corvalis inklusive Fernsteuerung in meinen Hangar.

Zuhause angekommen wurde sie gebaut, besser zusammengesteckt, die Akkus geladen und ich begann im Internet Infos über Flugverhalten und anderes zu recherchieren.

Am nächsten Tag sollte sie geflogen werden. Also eine wenig befahrbare Straße gesucht, nochmals alles kontrolliert und Gas gegeben. Aber zu zögerlich, das Flugzeug schmierte ab und steckt in der Wiese. Kein Schaden außer einem etwas geschundenen Propeller, nochmals davongekommen.

Was war passiert? Nun, ich beschäftige mich seit über 30 Jahren mit Luftfahrt, und ich weiß sehr wohl dass Höhe und Fahrt lebenswichtig sind. Und doch, trotz dem kognitiven Wissen war meine Angst, etwas kaputtzumachen, mächtiger und hat mich zögerlich handeln lassen. Außerdem war das Gelände absolut ungeeignet. Zu viele zu hohe Bäume zu nahe. Das wäre selbst mit geglücktem Start schief gegangen. Flieger wieder eingepackt.

Den Propeller wollte ich tauschen, bin also noch am Nachmittag selbigen Tages zu einem Modellbauladen gefahren. Dort sah ich eine HYPE DG-1000, die ich mitnahm. Mein Gedanke war, der Segler wäre etwas langsamer und zum landen reicht eine Wiese. Die nächsten Tage verbrachte ich damit, die DG-1000 zu fliegen, die dabei einiges abbekam. So bin ich nun stolzer Besitzer einer 4m langen Astschere.

Der Bazillus hat mich endgültig gepackt. Obwohl ich im Großen und Ganzen mit der DG-1000 gut zurechtkam, landete sie manchmal nicht so und nicht dort wo ich es wollte. Der Grund lag an meinen Augen und daran, dass ich mir Zwänge auferlegte, die fliegen unnötig schwer machten. Das Alter macht sich bemerkbar, und das Gelände war für einen Anfänger zu einengend. Rundum Bäume, ungünstige Windverhältnisse, jeder Flug war eine Herausforderung. Zwar habe ich fliegerisch profitiert, aber der Stresspegel war oft überflüssig hoch.

Ich wollte eine Funcub um mich besser auf die Corvails vorzubereiten, die war aber nicht erhältlich. Daher kaufte ich nach einer Woche Modellflug“erfahrung“ eine Easycub als Baukasten (wollte sie fertig, wurde mir „aufgeschwätzt“) samt allem Zubehör. Etwas unwillig begann ich mit dem Bau – und fand gefallen daran. Dem Verkäufer bin ich dankbar, dass er mich um Kauf des Bausatzes überredete. Die Easycub hatte ich in wenigen Stunden gebaut, und am Tag darauf musste sie geflogen werden.

Nur wo? Mein bisheriges Gelände war indiskutabel, das war klar. Ich setze mich ins Auto, den Flieger in den Kofferraum mit dem Ziel, ein geeignetes Fluggelände zu suchen. Finde ich was wird geflogen ansonsten eben nicht. Tatsächlich fand ich ein bestens geeignetes Gelände – bis auf einen Wermutstropfen.

Meine Start- und Landebahn ist gut 800 bis 1000m lang aber nur ungefähr 1,8 m breit, kaum breiter als Easycub oder Corvalis. Rechts und links Acker, fahrwerkmordend, dazu Seitenwind, leicht aber dafür ständig. Quintessenz: wenn ich dort fliege, dann muss ich unbedingt auf der Straße landen oder im schlimmsten Fall den Flieger abschreiben.

Herzklopfen kam auf, sollte ich es wagen, oder lieber weitersuchen. Andererseits, abgesehen davon, rundum auf gut 800m völlig freies Gelände. Noch einmal durchatmen, und die Entscheidung getroffen. Die Easycub geht in die Luft, und ich bringe sie runter, so oder so.

Der Start gelang gut und mein Selbstvertrauen stieg mit der Easycub in den Himmel. Nach zwei, drei Runden um mich mit der Reaktion des Fliegers vertraut zu machen, begann ich Landeanflüge zu üben. Immer wieder runter, Anflug bis auf einen halben Meter und durchstarten. Nein, nicht jeder Anflug gelang, und jetzt erst bemerkte ich, dass der Wind nicht konstant war, Böen drückten das Flugzeug zur Seite. Nicht viel, aber doch genug um eine sichere Landung in Frage zu stellen. Außerdem musste ich für mich erst rausfinden ob ich bei der Landung auf mich zufliegen soll (als von vorne lande) oder besser dem Flieger bei der Landung nachsehe. Mir liegt ersteres besser.

Ich brachte die Easycub heil runter, sie setzte sicher auf, ich habe noch ein paar Starts und Landungen geübt, das war´s für den Tag. Und so gings dann zwei Tage weiter, Starten und Landen, aus jeder Lage, nach simulierten Motorausfall, und so weiter. Einmal gings auch daneben, der Fahrwerksdraht war verbogen. Das passierte noch ein weiteres mal als ich bewusst auf einer nahen Wiese landete, die aber viel zu uneben war.

Somit konnte ich nach gut einer Woche nicht nur eine DG-1000 auf die Wiese knallen, sondern auch bei nicht zu starkem Seitenwind jederzeit reproduzierbar auf einer schmalen Straße landen. Das war wichtig um dem Bugfahrwerk der Corvalis gerecht zu werden.

Mein Fachhändler hatte eine Robbe Seabee zum Abverkauf, und eine Easystar gab‘s ebenfalls billig, ich kaufte beides, wobei ich über die Easystar zu wenig informiert war. Heute bezeichne ich sie als Fehlkauf. Sie ist ein Modell für Kinder weil nahezu unzerstörbar. Aber fliegen lernt man damit nicht, so meine persönliche Ansicht. Sie hat keine V-Form an den Tragflächen sondern aufgestellte „Ohren“. Auch wenn die Funktion ident ist, so ist doch die wirksame Fläche, welche die für den Kurvenflug erforderlichen Kräfte und Momente generiert, so klein, dass das Flugzeug rumeiert und keine sauberen Kurven fliegt.

Aus meiner Sicht würde ich Anfängern die Funcub oder besser noch die U-can-fly von HYPE empfehlen. Das am Rande...

Die Robbe Seabee ist freilich längst flugfertig und schon vor mehr als einer Woche geflogen. Zufällig fand ich nahe meiner Heimatgemeinde einen Anglerverein, dessen Gewässer ich nützen darf wenn nicht geangelt wird. Viel Wasser, rundum weitgehend frei, wenig Wind über der Wasseroberfläche daher nur selten größere Wellen.

Mein Erstflug mit der Seabea, das ist so eine Geschichte. Ich wollte sie gerade mal einer(!) Woche Flugerfahrung nicht fliegen, sondern nur Dichtheit testen und ein Gefühl für das Verhalten auf dem Wasser bekommen. Hier im Forum fanden sich einige wenig gute Beiträge wie schwer zu starten, klebt am Wasser, und natürlich das obligate „nichts für Anfänger“.

Daher ließ ich die Seabee aufs Wasser, fuhr ein wenig herum, prüfte wie sie sich am Wasser steuern ließ, und gab Gas. Ich konnte mich nicht halten.

Wunderschön kam nach kurzem Anlauf die Seabee auf Stufe und hob problemlos ab. Sie zog nach links, aber kontrollierbar, alles ließ sich schön austrimmen. Als Akku ist ein Bionics 2200mAh eingebaut, zwei kleine Trimmgewichte finden sich auch vorne, ein größerer Akku wird beschafft.

Mich durchströmte ein wunderbares Glücksgefühl. Ich hatte gerade mal etwas mehr als eine Woche Flugerfahrung, das Flugmodell war selbst gebaut (ich habe zwei linke Hände) und doch flog ich die Seabee. Sicher, kontrolliert, problemlos. Starts und Landungen, wieder und wieder, ungefähr 15 Minuten. Dabei testete ich auch die programmierten Flaperons. Die bringen wirklich viel, jedoch wird sie der veränderten QR-Ausschläge wegen träger. Macht aber nichts, man fliegt mit wenig Flaps an, hat man den gedanklichen Localizer angeschitten sind nur geringe Korrekturen erforderlich, dann können die Flaps voll raus und die Seabee lässt sich wunderbar langsam mit etwas Schelppgas aufsetzen.

Die Startstrecke halbiert sich, und die Landung erfolgt sauber, stilecht.

Vor wenigen Tagen habe ich meine erste Corvalis geschrottet. Kurz nach dem Start zog ich sie nach links hoch – direkt in die Sonne. Daran hatte ich nicht gedacht, das war eine klare Fehlleistung meinerseits. Ich sah für einige Augenblicke nichts, und das hat gereicht. Totalschaden aber die Neue ist schon im Keller und harrt des Zusammenbaus. Ich merke mein Alter, die Augen sind nicht mehr so zuverlässig. Das ist beim fliegen zu beachten.

Seit vier Tagen finden sich auch Twister, Twinstar II und HYPE U-can-fly im Hangar. Letztere wird auf Schwimmer gesetzt und zum Fische füttern verwendet. Der eingebaut „Laderaum“ eignet sich gut dazu, und ich habe ein Alibi die Wasserfläche der Angler zu nützen ;)

Das robuste Fahrwerk der U-can-fly macht sie meines Erachtens zu einem echten Anfängerflugzeug, auch wenn sie bei einem Stall mehrere Meter braucht um abgefangen zu werden. Bei all meinen Fliegern teste ich Flaperons, so auch hier. Wirklich viel bringen sie bei der U-can-fly nicht, da werde ich noch ein wenig rumtesten müssen, eventuell Klappen einbauen. Das Flugzeug macht einen robusten Eindruck, wenngleich die Verarbeitung besser sein könnte. Größe und Gewicht machen sie aber einfach zu fliegen.
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Flugfertig:
* Easystar
* Funcub
* Twinstar II
* Twister
* Gemini
* Funjet
* Robbe Seabee
* HYPE Corvalis
* HYPE U-can-fly
* HYPE C182 Wheel & Float
* HYPE Fox
* Funcopter

im Bau
* SR22
* Dynam C310
* MPX Cargo
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2

Sonntag, 21. November 2010, 20:10

Die Twinstar II, sie wollte ich unbedingt, sie gefällt mir, auch wenn sie mich fliegerisch nicht weiterbringt. Aber trotz Original-Antrieb ist einfacher Kunstflug gut möglich, sie kann halbwegs schnell, aber auch recht langsam geflogen werden. Die Twister wartet noch auf schönes Wetter, derzeit regnet es hier, alles ist nass und dreckig. Ich bin überzeugt es wird ein gelungener Erstflug.

So, nach nunmehr 3 Wochen Modellflug“karriere“ finden sich bereits acht(!) Flieger unterschiedlicher Art in meinem Hangar, plus ein noch jungfräulicher Heli, der Funcopter. Vier weitere Flieger sind bestellt, darunter eine MPX Gemini und natürlich der Funjet. Den Funjet werde ich morgen abholen, der wird baldigst geflogen, und ich bin überzeugt, problemlos geflogen. Trotz nur gut 3 Wochen Flugerfahrung…

Dem oft propagierten klassischen Weg, der mit einem „Anfängerflieger“ wie Rookie, Easystar undCo beginnt und einem vorgezeichneten „Aufbau der Fertigkeiten“, bin ich beim Einstieg in das Hobby Modellflug nicht gefolgt. Nicht bewusste Planung war der Grund, sondern ich hatte niemanden der mir diesen Weg zeigte.

Und ich bin froh darüber! Denn sonst hätte ich mich vermutlich in drei Wochen nicht so weit entwickeln können, wäre wahrscheinlich nicht dem Reiz des Wasserfluges und der Impeller-Modelle verfallen.

Ich bin der Ansicht, mit Flugzeugen wie dem Easystar kann man nicht fliegen lernen. Ich bin den Easystar zweimal geflogen, dann habe ich das Interesse verloren. Unpräzises Fliegen lässt „kein Fluggefühl aufkommen“ wie es jemand hier formulierte. Umbau- und Experimentierpläne gibt es bereits, was ich davon umsetze wird sich zeigen.

Meine Empfehlung für Einsteiger in den Flugmodellsport gilt nach meinem jetzigen Kenntnisstand dem Modell U-can-fly von HYPE, ich würde sie der Funcub vorziehen wegen des widerstandsfähigen Fahrwerkes und des stabilen Aufbaues.

Das ist die Geschichte meines Einstiegs in den Modellflug.
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Flugfertig:
* Easystar
* Funcub
* Twinstar II
* Twister
* Gemini
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* Robbe Seabee
* HYPE Corvalis
* HYPE U-can-fly
* HYPE C182 Wheel & Float
* HYPE Fox
* Funcopter

im Bau
* SR22
* Dynam C310
* MPX Cargo
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3

Sonntag, 21. November 2010, 20:54

Sehr interessanter Bericht und herzlichen Glückwunsch zu deinem Erfolg! Pass auf, dass du nächstes Jahr nicht noch anbauen musst ;)

Zitat

Original von Frecherbengel
Ich bin der Ansicht, mit Flugzeugen wie dem Easystar kann man nicht fliegen lernen. Ich bin den Easystar zweimal geflogen, dann habe ich das Interesse verloren. Unpräzises Fliegen lässt „kein Fluggefühl aufkommen“ wie es jemand hier formulierte. Umbau- und Experimentierpläne gibt es bereits, was ich davon umsetze wird sich zeigen.


Diese Meinung teile ich auch. Früher fing man auch nicht mit einem Easy Star o.ä. an, sondern meistens mit einem Verbrenner-Hochdecker :ok:
"Linienflüge sind was für Loser und Terroristen." - Homer Simpson
Best regards
Max

Andreas 1989

RCLine User

Wohnort: garching an der Alz / Raum Altötting

Beruf: Schreiner

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4

Sonntag, 21. November 2010, 21:39

erstmal glückwunsch zum einstieg ins modellfleigen
und aj ein easystar ist auch meiner meinung nach nicht das richtige
ich hab mit einr Picocub von Multiplex das fliegen gelernt
http://www.mariosrcmodels.com/images/mul_pico_mario_1lg.jpg

schade nur das es das modell nicht mehr gibt
würde heutzutage immer zu einer Easycub bzw der U Can fly raten
3W 24
Krumscheiddämpfer + Krümmer
Befestigungsset
Tank
VHB 500 Euro

MX 16S mit Pult und SMC 14
VHB 170

5

Sonntag, 21. November 2010, 21:54

Danke für eure freundlichen Worte..... baut auf :w

insbesonders nach der Diskussion mit CoCo im Nachbarthread ....


@skyfighter, ist nicht die MINIMAG von Multiplex vergleichbar?

Was ich an den MPX-Fliegern, die ich derzeit kenne, wenig gelungen finde ist das Fahrwerk. Der Draht ist zu dünn, etwas dicker wäre besser, würde trotzdem noch gut federn und das Mehrgewicht ist unerheblich, so meine Ansicht.

@xam4 ..... Robbe Charter :D vor 25 Jahren, an die erinnere ich mich noch gut

und eine Graupner Taxi gab es auch damals auch schon, oder?
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Flugfertig:
* Easystar
* Funcub
* Twinstar II
* Twister
* Gemini
* Funjet
* Robbe Seabee
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* HYPE U-can-fly
* HYPE C182 Wheel & Float
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* Funcopter

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* SR22
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* MPX Cargo
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6

Sonntag, 21. November 2010, 22:02

Die Taxi gab es da auch schon, bei uns fliegt eine, die schon über 40 Jahre alt ist 8(
"Linienflüge sind was für Loser und Terroristen." - Homer Simpson
Best regards
Max

Andreas 1989

RCLine User

Wohnort: garching an der Alz / Raum Altötting

Beruf: Schreiner

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7

Sonntag, 21. November 2010, 22:14

die picocup ist um welten gutmütiger als die minimag die ist ( und ich hab sie schon geflogen ) eigentlich zu giftig für anfänger
mein vereinkollege hat übrigens mit der Parkzone wildcat das fliegen gelernt
nach gut 3 monaten ist er nun bei einer edge 540 von Kyosho mit 6S angekommen

edit
würde sogar sagen das die wildcat besser für anfänger ist als ein easystar
3W 24
Krumscheiddämpfer + Krümmer
Befestigungsset
Tank
VHB 500 Euro

MX 16S mit Pult und SMC 14
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andreas 1989« (21. November 2010, 22:15)


Painless Potter

RCLine User

Wohnort: D-55234 Albig

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8

Sonntag, 21. November 2010, 22:55

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Ich finde deinen Bericht echt lesenswert ! :ok:

Ich bin zwar noch nicht (ganz) so ein alter Knochen wie du (-bin erst Bj. ´63) ;) ,
aber ich habe meinen Einstieg in die Modellfliegerei vor etwas über einem Jahr wohl auch
"unkonventionell" gestartet .
Nachdem ich ausgiebig mit dem AFPD geübt hatte , bin ich mit ´ner Hype Fox gestartet ...

... und seitdem habe ich eine ganze Reihe weiterer Flieger gekauft . Zahlenmäßig sind es evtl. so viele wie bei dir ,
- jedoch habe ich dafür ca. 14 Monate gebraucht ...

Daher von mir : Hut ab ! - Ich gratuliere dir zu deinen Erfolgen !

Aber wenn du weiterhin das Tempo so hältst , was willst du nach einem Jahr machen ?
- wenn du da schon die gesamte Bandbreite des Modellflug-Hobbies durch hast , und es einfach
nichts mehr neues für dich gibt ...
Ach ja , dann kannst du dir ja eine Angelrute kaufen .... 8) und mir ein paar deiner Flieger billig überlassen :D

Ne ! - Spaß beiseite , du sollst natürlich noch ganz viel und lange mit Freude bei deinem neu entdeckten
Hobby bleiben :evil:

Und ja, ich kann es bestätigen : Alter schützt vor Blindheit nicht ... , weil früher waren meine Augen auch
irgendwie besser ...

In diesem Sinne , laß´ dich nicht unterkriegen hier im Forum ...

Ganz liebe Grüße ,

Michael
Liebe Grüße aus Albig ,
Michael
___________________________________________________
Flieger :
Hype Fox, PZ T-28 Trojan, Calmato 40 Sports, Pichler iXtreme, Magnum Reloaded, PZ RAF SE5a,
PZ UM T-28, Hype WOW...!, WOT4 Foam-E, AcroMagnum, H9 Piper Pawnee 40, Hype Jodel Robin DR400,
Projekte : 200% Jumbo Magnum-Reloaded 1,6m + diverse
Funke : MPX ROYALpro 9 M-Link <> DSM2 + G-Trims

9

Sonntag, 21. November 2010, 22:57

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Zitat

Original von Painless Potter
Ich bin zwar noch nicht (ganz) so ein alter Knochen wie du (-bin erst Bj. ´63) ;)


he he he ..... :D

Danke! (Jungspund :tongue: )

[sind nur 4 Jahre dazwischen]

----------------------

Ich hab ja ein Ziel, nämlich einen größeren Flieger, so bis ca. 3m Spannweite und möglichst Scale in allen Funktionen wie Beleuchtung, Inneneinrichtung,....

Jedenfalls finde ich enormen Gefallen am Modellflug....
[SIZE=1]
Flugfertig:
* Easystar
* Funcub
* Twinstar II
* Twister
* Gemini
* Funjet
* Robbe Seabee
* HYPE Corvalis
* HYPE U-can-fly
* HYPE C182 Wheel & Float
* HYPE Fox
* Funcopter

im Bau
* SR22
* Dynam C310
* MPX Cargo
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frecherbengel« (21. November 2010, 23:01)


swessels

RCLine User

Wohnort: 31535 Neustadt, in der Woche HH

Beruf: Arbeitsplanung in der Luftfahzeugkomponenten - Instandsetzung

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10

Montag, 22. November 2010, 07:25

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Zitat

Was ich an den MPX-Fliegern, die ich derzeit kenne, wenig gelungen finde ist das Fahrwerk


Das ist nicht nur bei den MPX Fliegern so. Ich habe zum Beispiel eine kleine AFF Citabria (aus Holz), deren 2mm Stahldrahtfahrwerk ich auch regelmäßig verbiege.

Wenn die Kleine nich schon so schrottig wäre (war einer meiner ersten Flieger) würde ich da vielleicht auch noch ein "anständiges" Fahrwerk einbauen.

Gruß,
Stefan

Baumgart

RCLine User

Wohnort: Rhein/Main

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11

Montag, 22. November 2010, 10:07

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Nachdem ich Deinen Bericht gelesen hatte wünschte ich mir, ich wäre Dein Modellbauhändler.
Wahrscheinlich hättest Du Dir viel Kohle sparen können, wenn Du Dich zuvor bei einem Verein, die Jungs können schon fliegen, erkundigst hättest. Und ein Modellflugplatz wäre auch schon vorhanden. Denke daran, dass jedes Modellflugzeug, und sei es auch noch so klein, den Bestimmungen der Luftfahrgesetze unterliegt. Haftpflichtversicherung??

Gruß
Tobmax

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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12

Montag, 22. November 2010, 14:19

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Zitat

Original von Baumgart
Haftpflichtversicherung??



Ist in Österreich nicht zwingend (wir machen euch Deutschen hoffentlich nicht jeden Murks nach ;)). Sinnvoll dann wenn man nicht nach menschlichem Ermessen überzeugt sein kann am Flugfeld keinen gröberen Schaden verursachen zu können, wenn man auch auf Vereinsplätzen fliegen will oder auch mal ins Ausland fährt.

Als Anfänger zum Conrad - nuja, würde ich keinem empfehlen der nicht genau weiss was er braucht :shy: . Falls du zufällig auch mal südlich von Graz bist, so Gegend Kalsdorf, könntest du dich mal zu unserer mehr oder weniger kleinen Gruppe gesellen, wir fliegen da mit gewisser Regelmässigkeit :)

Ob wer besser mit Easystar oder einem Shocky leichter fliegen lernt ist sooo individuell unterschiedlich, ohne jemand ertsmal am LS-Kabenl gehabt zu haben wage ich eigentlich keine konkreten Empfehlungen mehr abzugeben- manche sind nach einer halben Stunde so weit dass der ES kaum Neues mehr bietet, andere haben an dem Ding Freude bis er wirklich verbraucht ist..

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (22. November 2010, 14:24)


13

Montag, 22. November 2010, 17:10

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Zitat

Original von Baumgart
Nachdem ich Deinen Bericht gelesen hatte wünschte ich mir, ich wäre Dein Modellbauhändler.
Wahrscheinlich hättest Du Dir viel Kohle sparen können, wenn Du Dich zuvor bei einem Verein, die Jungs können schon fliegen, erkundigst hättest. Und ein Modellflugplatz wäre auch schon vorhanden. Denke daran, dass jedes Modellflugzeug, und sei es auch noch so klein, den Bestimmungen der Luftfahrgesetze unterliegt. Haftpflichtversicherung??

Gruß
Tobmax


Da ich außer der Easystar nichs habe was ich nicht haben wollte wüsste ich nicht wie die Ersparnis zustande käme......

----------

Der Neue im Hangar .... geht bei Schönwetter morgen in die Luft.....
»Frecherbengel« hat folgendes Bild angehängt:
  • Funjet RC.jpg
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Flugfertig:
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* Funcub
* Twinstar II
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frecherbengel« (22. November 2010, 17:11)


ulfb

RCLine User

Wohnort: noch ungeklärt

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14

Montag, 22. November 2010, 17:38

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Zitat

Original von Frecherbengel

Zitat

Original von Baumgart
Nachdem ich Deinen Bericht gelesen hatte wünschte ich mir, ich wäre Dein Modellbauhändler.
Wahrscheinlich hättest Du Dir viel Kohle sparen können, wenn Du Dich zuvor bei einem Verein, die Jungs können schon fliegen, erkundigst hättest. Und ein Modellflugplatz wäre auch schon vorhanden. Denke daran, dass jedes Modellflugzeug, und sei es auch noch so klein, den Bestimmungen der Luftfahrgesetze unterliegt. Haftpflichtversicherung??

Gruß
Tobmax


Da ich außer der Easystar nichs habe was ich nicht haben wollte wüsste ich nicht wie die Ersparnis zustande käme......


Der Herr Tobmax scheint nur neidisch zu sein, und etwas kleinkariert dazu. Ahnung hat er auch nicht, also lass dir den Spaß nicht von solchen Hütern der Kleingartenverordnung verderben.
Gruß, Ulf.

think positiv - flaps negativ

15

Montag, 22. November 2010, 17:42

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Zitat

Original von ulfbDer Herr Tobmax scheint nur neidisch zu sein, und etwas kleinkariert dazu. Ahnung hat er auch nicht, also lass dir den Spaß nicht von solchen Hütern der Kleingartenverordnung verderben.


Aber ganz sicher nicht ..... ;)
[SIZE=1]
Flugfertig:
* Easystar
* Funcub
* Twinstar II
* Twister
* Gemini
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* Robbe Seabee
* HYPE Corvalis
* HYPE U-can-fly
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* Funcopter

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* SR22
* Dynam C310
* MPX Cargo
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Christian_B

RCLine User

Wohnort: Land Sachsen

Beruf: KFZ-Mechaniker

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16

Montag, 22. November 2010, 18:53

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Zitat

Original von Frecherbengel

Der Neue im Hangar .... geht bei Schönwetter morgen in die Luft.....


Den bringst Du nicht heile wieder mit nach Hause, wetten :D ;) ;) ;)

Obwohl, ich würde es Dir schon wünschen. :ok:
Gruß Christian

[SIZE=3]REX-500 PROTOS 500 [SIZE=1]REX-250 [/SIZE] [/SIZE] FF-6/T8
Belt CP mit MX-12 Esky HH Gyro SG90.
CopterX in 2,4GHz
S.R.B. Quark mit MX-12
Cessna 182 SpW 1410mm <> Stinson Reliant <> ME-109 <> FunCub <> SuperCub

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christian_B« (22. November 2010, 18:55)


17

Montag, 22. November 2010, 19:25

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Zitat

Original von Christian_B

Zitat

Original von Frecherbengel

Der Neue im Hangar .... geht bei Schönwetter morgen in die Luft.....


Den bringst Du nicht heile wieder mit nach Hause, wetten :D ;) ;) ;)

Obwohl, ich würde es Dir schon wünschen. :ok:


Mein Nick ist Frecherbengel ... nicht Bruchpilot :D :D

der kommt morgen heil nach zurück..... wirst sehen.... (jetzt lehne ich mich weit aus dem Fenster ich weiß :ok: )

leider kann den Erstflug niemand filmen :(
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Flugfertig:
* Easystar
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* Dynam C310
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frecherbengel« (22. November 2010, 19:26)


CoCoDio

RCLine User

Wohnort: BRB

Beruf: IT-Admin

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18

Montag, 22. November 2010, 20:28

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Ich will hier mal ein paar Worte zum EasyStar sagen, weil ich da ja auch so meinen kleinen Disput mit dem Bengel hatte. Vielleicht sollten wir uns da auch nochmal auf einer anderen Ebene neu begegnen ohne die ganze verbale Aufgebrachtheit aus dem anderen Thread.

Ich selber fliege ja schon seit über 10 Jahren und habe schon einer Reihe Leuten das Fliegen beigebracht. Früher mit allem möglichen an Fluggerät und klar, es geht immer irgendwie. Auf den ES bin ich eigentlich selber erst vor gut 2 Jahren gekommen, nachdem ich einen Schüler hatte, der sich sehr schwer Tat und der auch schon etwas älter ist. Da habe ich mich besonnen, dass der ES immer überall empfohlen wurde und habe dem Schüler (der inzwischen schon ne Styro-Cessna versenkt hat und nen EG) einen ES gekauft und neugierdehalber mir selber auch einen.
Beide Flieger anfänglich komplett Original mit nem 3S Lipo drin. Wer auf meiner Homepage schaut, weiss, wieviele Flieger ich schon in meiner Ahnengalerie habe. Ich war dennoch vom ersten Augenblick vom ES total begeistert und habe mich geärgert, dass ich den nicht hatte, als ich damals begann. Natürlich reagiert er träge auf Lenkbefehle und geht auch nicht sauber durch durch Figuren, wie andere Flieger. Aber darin liegt wiederrum auch genau seine Stärke. Wenn man in ihm ein Modell sieht, welches sich so schnell nicht beirren lässt und welches ganz sauber von selber seine Bahnen zieht und ihn nur mit leichten Lenkeinflüssen in die gewünschten bringt, der wird schnell die eigentlichen Qualitäten erkennen.
Wer es dann irgendwas etwas direkter und agiler haben will, der Verdoppelt einfach die Grösse des Seitenleitwerkes oder baut später noch QR ein (Masse und Einbau kann ich gerne mal erläutern). Ein Brushlessmotor kostet 5$ in China.
Mit QR und zugemischter Seite zu 100% wird der ES dann super agil und kann beinahe alle Figuren (ausser vielleicht Messerflug), die man sich vorstellen kann. Ein leichter ES kann auf ausreichender Flughöhe ohne Motor locker 10min oder länger segeln, bevor er wieder mit Motorkraft hochgekurbelt werden muss.

Jedenfalls nach diesen Erkenntnissen und den ersten erfolgreichen Schulungen habe ich begonnen, alle meine Flugschüler mit dem ES zu schulen. Da das hier bei mir alles ohne Lehrer-Schüler stattfindet und die Schüler auch kurz darauf beginnen, völlig alleine auf dem Feld ihre eigenen Versuche machen, kann ich feststellen, dass die Erfolgsquote in so kurzer ZEit, wie mit dem ES, bisher kein anderes Modell erreicht hat. Teilweise fliegen die Leute noch nebenbei ihren allerersten völlig verbeulten und geflickten ES, der dennoch fliegt wie ein Bienchen. Ich habe gerade zwei Flugschüler, die trotz einer Reihe neuer Modelle wieder einen neuen ES-Bausatz gekauft haben, weil sie das Modell so mögen und es nun nach der Lernzeit nochmal neu und schick haben wollen.
Wenn man die Gesamtkosten betrachtet mit China-Servos und Motor, dann ist der Es auch nicht teurer als Konkurrenz-Modelle, die schon aber Werk QR und Brushless haben. Dafür hat man im ES aber mehr Platz im Rumpf, mehr Tragfähigkeit (Kamera etc.) und die dickeren Flügel / Rumpf >> Mehr Robustheit und Stabilität. Das die Werksausstattung überaltert ist, steht ausser Frage. Da gebe ich jedem Recht. Aber bei dem anhaltendem Verkaufserfolg hat MPX es scheinbar nicht nötig, den ES zu überarbeiten. Leider.

Das nur mal zur Info, warum ich quasi aus Erfahrungen der durchaus jüngeren Vergangenheit immer wieder auch den ES empfehle.

Es gibt sicherlich auch andere gute und brauchbare Modelle. Die EasyCub und Funcub hatte / habe ich selber und binauch davon begeistert. Aber beide haben den Motor an der Schnauze und auf diese fällt leider irgendwann fast jeder Anfänger irgendwann mal.

Ich selber habe übrigens seinerzeit als Autodidakt mit nem Robbe Airdancer (styropor). Den habe ich nach und nach so zersemmelt, bis ich den Rumpf gegen ein Stück 70er Abflußrohr ersetzt habe und nur die Flächen obendrauf und das Leitwerk hintendran gepappt. Damals noch mit schwerem Bürstenmotor und übelst schweren NiCd-Zellen. Danach folgten ein paar Holzmodelle. Insgesamt habe ich bestimmt anfänglich nach und nach erstmal 3 oder 4 Modelle mehr oder weniger zersemmelt. Material wie Elapor oder EPP gab es leider noch nicht.

:evil:
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19

Montag, 22. November 2010, 21:10

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

... wow, das waren ja wohl drei Wochen non-stop.

Na wenn Du den Twister in die Luft gebracht hast, wird der Funjet auch kein Problem sein...

Ich habe nach einem "richtigen" Einstieg mit dem Twinstar durchaus auch mit den "falschen" Fliegern weitergemacht (No 2: Hotliner Blue Viva aus EBay - ich glaubte einen gemütlichen Segler zu erstehen - No 3: eine 80cm Extra 300, klein und mit knapp 600g vergleichsweise schwer und dementsprechend schwer zu landen).

Die sind zwar noch ganz, haben mich aber schon ein bißchen Nerven gekostet (der Blue Viva mit Strömungsabriss beim Landen, die Extra mit dem Fahrwerk - solange bis es abmontiert war). Da ist sogar der Funjet (habe ich mir viel später geleistet) "adrenalinschonender" 8(

Ich mußte die erst mal beiseite legen und mit anderen Fliegern lernen ...

Ein Tipp: Multiplex hat zwar für die meisten "Marksegmente" einen Flieger, der auch gute fliegerische Qualitäten aufweist, aber es gibt auch viel interessantes anderswo - "Nischenkonzepte" und echte Hochleistungsgeräte findet man bei MPX nicht.

Du hast auch Flieger mit ähnlichen Charakteristiken (z.B. mehrere Hochdecker) - spannend ist es aber, ganz unterschiedliche Konzepte auszuprobieren, z.B. ein 3D Kunstflieger à la Parkmaster, ein DLG à la KIS, ein Nurflügler à la Dizzybird, ein "kleiner schneller" à la Jomari usw. (ein bißchen bauen muß man dafür allerdings lernen).

Laß Dir mehr Zeit für den nächsten, es lohnt sich!
Gute Ideen kann man insbesondere auch am Simulator sammeln (der kostenlose FMS reicht dafür schon).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Balsa-Mico« (22. November 2010, 21:24)


20

Montag, 22. November 2010, 21:17

RE: Drei Wochen Modellflug – Erfahrung eines Anfängers.

Zitat

Original von CoCoDioVielleicht sollten wir uns da auch nochmal auf einer anderen Ebene neu begegnen ohne die ganze verbale Aufgebrachtheit aus dem anderen Thread.


Gerne

------

Und keineswegs möchte ich dem ES seine Qualitäten absprechen, vor allem wenn er umgebaut wird. Daran denke ich ich ja auch momentan.

Ich spreche vor allem für mich und aus meinem Erleben heraus, daß ich den ES trotz oder vielleicht sogar gerade wegen seiner Qualitäten als bedingt einsteigertauglich halte.

Was "sauber Bahnen ziehen" angeht bin ich nicht Deiner Meinung, zumindest in der Standard-Variante. Aber das wollen wir nicht wieder aufrollen ;)

Was mich allerdings fasziniert ist die Robustheit. Bei meinem war der Regler kaputt, er schaltete nicht nur den Motor ab, sondern auch die BEC. Obwohl dann das Ding insgesamt dreimal so aus 10, 15m steuerlos runter plumbste sind nur am rechten Ohr die äußeren Millimeter etwas wabbelig geworden :)

Wie auch immer..... was Platz und Kamera angeht (möchte mir zum einsteigen eine kleine Cam kaufen) sollte der Twinstar 2 auch gut sein, oder? Der Rumpf ist groß, kann bei Bedarf m.E. problemlos im Schwerpunkt unten ausgeschnitten werden und segelt ebenfalls erstaunlich gut, wie ich finde.

Und die U-can-fly hat ja eine serienmäßige großzügige Ladebucht, werde demnächst testen, wieviel Gramm der Flieger mitnehmen kann. Da ist die Cam in der Ladebucht und gut geschützt sowie aerodynamisch relativ günstig untergebracht.
[SIZE=1]
Flugfertig:
* Easystar
* Funcub
* Twinstar II
* Twister
* Gemini
* Funjet
* Robbe Seabee
* HYPE Corvalis
* HYPE U-can-fly
* HYPE C182 Wheel & Float
* HYPE Fox
* Funcopter

im Bau
* SR22
* Dynam C310
* MPX Cargo
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