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Jonas13

RCLine User

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1

Dienstag, 30. November 2010, 11:02

Fragen zu EasyStar & TwinStar

Bevor du jetzt hier weiterließt möchte ich darauf hinweisen, dass ich nicht den EasyStar schlecht machen, noch diejenigen die ihn fliegen in irgendeinerweise diskriminieren möchte. Wer seinen EasyStar mag und damit Spaß hat soll ihn auch haben.:ok: Darauf kommt es schließlich an!!! Es handelt sich hier nur um meine persönliche Einschätzung, die auch nur auf lesen im Internet und fliegen im Simulator beruht. Jeder Flieger hat seine Zielgruppe!

Moin,

ein Freund von mir hat durchs Koaxfliegen Lust bekommen und wollte sich nun ein Flächenmodell zulegen. Ich hatte ihm dann erstmal den EasyStar empfohlen, da ich hier immer wieder lese was für ein tolles Modell er ist. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich habe den PhoenixRC Simulator. Dort kann man ja auch den EasyStar fliegen. Ich finde ihn schrecklich! Stabiles Flugverhalten schön und gut, aber wenn die Simulation originalgetreu ist, finde ich ihn etwas zu eigenstabil. Reagiert sehr schwach und passiv auf Seitenruderausschläge.
Wenn ich ein 10jähriges Kind hätte oder meine Mutter :D anfangen möchte mit RC-Flug würde ich auf jedenfall zu einem EasyStar raten. Bei meinem Freund allerdings bin ich mir jetzt schon sicher, dass er sich nach 3 Tagen langweilt. Natürlich Querruderumbau blablabla, aber dann kann man sich auch gleich ein Einsteigermodell kaufen, was von vornherein für Querruder ausgelegt ist.

Ich hatte damals (ca. 15 Jahre her) mit einen damals typischen Trainer (Hochdecker 1,4m ,Verbrenner, Seite-Höhe) die ersten Schritte in der Luft gewagt und es hat auch geklappt.
Natürlich gab es auch damals hin und wieder mal Bruch, aber was solls? Ne gebrochene Rippe hier, bissel eingerissenes Spannpapier usw. War aber alles schnell wieder repariert. Schnell bedeutet hier so 1-3 Stunden je nachdem. Gehört einfach zum Modellbau dazu und ist in meinen Augen auch nicht schlimm! Schlimm wirds erst, wenn teure Modelle in denen viele viele Baustunden stecken in Rauch aufgehen. Wir reden ja hier von günstigen Einsteigermodellen. Der Absturz gehört zum Fliegen wie das Starten und Landen. Ist wie Fahrrad fahren lernen ohne einmal hinzufallen.

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe ihm wieder vom EasyStar abgeraten!
Jetzt meine Frage, welches Modell wäre geeignet? Ich habe mir gedacht ihm den TwinStar2 zu empfehlen. Wie sieht es hier aus mit Einsteigertauglichkeit?
Der Plan sah so aus, dass ich ihm erstmal meinen PhoenixRC ausleihen und er erstmal einpaar Tage üben kann. Danach im LS-Verbund auf die Wiese und entweder mit meinem alten Trainer erstmal üben oder halt gleich mit dem TS oder was auch immer ihr mir empfehlt Trainingsflüge starten.
Durch LS-Verbund in Verbindung mit Sim sollte es recht fix gehen und er kann sich den Schritt "EasyStar" sparen.

Jetzt hätte ich gerne eure Einschätzung gehört.
1. Ist die Simulation des EasyStar im PhoenixRC realistisch oder fliegt er doch besser wie hier vorgegaukelt?
2. Wäre der TwinStar die richtige Wahl? bzw. welcher Flieger käme noch in Frage (sollte aber H,S,Q haben)?

Gruß Jonas

stein

RCLine User

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2

Dienstag, 30. November 2010, 11:25

Hi !

kurze Antwort:

Der Easy Star ist bei uns ein optimales Schulungsmodell für die Einsteiger.
Er fliegt gut, hat aber die Nachteile von 2-Achs Modellen. Wenn man nicht mehr weiter weiß, einfach die Knüppel los lassen.

Der Twinstar fliegt auch kreuzbrav..etwas anspruchsvoller aber auch für den Anfänger immer gut beherrschbar. Wir schulen damit auch, mit 2 x brushless Motor und einem 4S Lifepo Pack sind Schulungsflüge von bis zu 15 Minuten locker drin.

ich persönlich würde eher den Twinstar nehmen, denn damit kann man auch später mehr anstellen, der wird nicht so schnell langweilig.

Gruss
Hans-Willi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »stein« (30. November 2010, 11:25)


3

Dienstag, 30. November 2010, 12:10

Twinstar oder Funcub....

letztere ist wegen der großen Räder nicht wirklich anspruchsvoll was die Landebahn angeht..... soll heißen, man kann auch dort fliegen wo sonst eine Twinstar Vorzüge aufweist

Ich würde heute Funcub vorziehen, obwohl ich den Twin gerne steuere.... ist halt auch Geschmacks- und Glaubenssache, denke ich
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frecherbengel« (30. November 2010, 12:11)


kalle123

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4

Dienstag, 30. November 2010, 13:27

RE: Fragen zu EasyStar & TwinStar

Zitat

Original von Jonas13
1. Ist die Simulation des EasyStar im PhoenixRC realistisch oder fliegt er doch besser wie hier vorgegaukelt?


Hab gerade nochmal probiert.

Sind ja 2 Versionen vorhanden. Standard und brushless.

Der Standard ist also ziemlich mies im Phoenix. So schlimm ist der ES in real definitive nicht!

Ich würde eher sagen, die Einstellung im Phoenix ist schlecht und entspricht nicht dem Modell.
Lässt sich doch durch Editieren des Modells im Phoenix jederzeit ändern.

Für Weiteres -> http://www.mpx-easystar.de/

Grüße KH

Silberkorn

RCLine User

Wohnort: Steinheim/Murr

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5

Dienstag, 30. November 2010, 13:35

Easystar und Twinstar sind beides geeignete Modelle um Einzusteigen.

Mein persönlicher Ultimativer Anfängertrainer ist aber mitlerweile die T-28 Trojan von Parkzone. Die ist günstiger als die Twinstar, fliegt neutraler und genauso brav wie die TS-II und macht in der weiteren Karriere nochmahe Spass und wird noch weniger schnell langweilig als die TSII.

Bei der T-28 bekommt man für 129 Euro gleich Brushless.

Am Anfang lässt man das Fahrwerk weg, und später wenn man landen kann kann man dank des gutmütigen Dreibein Fahrwerks auf einer Kurzgraspiste Touch'n'go Orgien abhalten bis der Arzt kommt.

Ausserdem isse besser zu transportieren und kofferaumfreundlicher als die TS-II.
TS-II ist gut, T-28 ist besser :-)
--
lieber Gruss, Alexander

Überzeugter OpenTX Benutzer.

6

Dienstag, 30. November 2010, 17:08

Hallo,

ich habe meinen (Wieder-)Einstieg auch mit dem EasyStar erfolgreich hinter mir (diesen Sommer erst). Mitlerweile fliege ich auch die T-28 Trojan von Parkzone und muss sagen, dass ich es direkt mit diesem Flieger auch geschafft hätte!

Falls du also deinen Bekannten anfangs mit LS unterstützen möchtest, dann rate ich euch mindestens mit der Trojan zu beginnen! Die fliegt super gutmütig, auch langsam wenn man möchte und hat sehr viel Luft nach oben (sprich: Kunstflugtauglichleit).

Den kauf des EasyStar bereue ich zwar nicht, da ich auch gern mal segelfliege, aber die Trojan lohnt sich mehr!

Den Vergleich zur Twinstar kann ich leider nicht geben, denke aber dass dieser zu Gunsten der Trojan ausfallen würde.

Beste Grüße,
Jens

Jonas13

RCLine User

  • »Jonas13« ist der Autor dieses Themas

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7

Dienstag, 30. November 2010, 17:55

Hallo und vielen Dank für die Antworten.

@Hans-Willi: Genau das hatte ich mir auch gedacht!

@Frecherbengel: Die großen Räder mögen beim Landen und Starten von Vorteil sein, Optisch aber nicht :shake: Außerdem dachte ich der TwinStar wäre gerade für nicht perfekten Untergrund geeignet!? Robuster Rumpf und hochliegende Luftschrauben sind doch gut für "normale" Wiese.

@Kalle: Der Brushless hat mehr Power aber die Steuerung bleibt eigentlich gleich. Wie ich da was in den Einstellungen editieren kann weiß ich leider nicht. Ich dachte immer die sind schon fertig editiert und zwar mit dem Original als Vorbild. Die Fanpage habe ich schon durchstöbert aber sind nur Modelle für FMS und AeroFly im Downloadbereich.

@Alexander und Jens: Die T-28 Trojan von Parkzone werde ich mit in die Auswahl nehmen und auch mal vorstellen. Bin sie mal im Phoenix geflogen und macht einen sehr guten Eindruck!


:ansage: Weitere Tipps und Meinungen erwünscht!


Gruß Jonas

8

Dienstag, 30. November 2010, 18:21

Zitat

Original von Jonas13....@Frecherbengel: Die großen Räder mögen beim Landen und Starten von Vorteil sein, Optisch aber nicht :shake: Außerdem dachte ich der TwinStar wäre gerade für nicht perfekten Untergrund geeignet!? Robuster Rumpf und hochliegende Luftschrauben sind doch gut für "normale" Wiese......


ja, hast recht, gegen den Twinstar spricht auch nichts ....

die großen Räder sind nicht jedermanns Sache, andererseits erlauben sie Bodenstarts, den Twin hingegen muss man werfen..... und die Funcub ist leichter auf Schi und Schwimmer umzurüsten.

Beide fliegen gut, mit beiden bin ich sehr zufrieden.

Ich denke, die beiden nehmen sich nichts, mit beiden Modellen macht man nichts falsch, der persönliche Geschmack soll entscheiden
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CoCoDio

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9

Dienstag, 30. November 2010, 18:32

Mit ein wenig Talent und Sim + Lehrer-Schüler würde ich wohl am ehesten zur FunCub raten. Die grossen Räder sind nicht so schön, können aber geändert werden, haben allerdings auf schlechten Untergründen enorme Vorteile. TwinStar mag ich persönlich nicht so sehr, wenn man kein Fahrwerk nachrüstet. Ich liebe halt Bodenstarts und Landungen. Sowas kann man mit der FC schöner trainieren.

EasyStar mit vergrössertem Seitenruder für Einsteiger, die nicht vorher am Sim lange üben wollen oder mit Lehrer-Schüler einsteigen ... und für Leute die später Luftaufnahmen machen wollen oder einfach auch mal gerne zum Feierabend etwas segeln zur Entspannung.

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Jonas13

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10

Dienstag, 30. November 2010, 18:52

Hallo,

ist die TwinStar nicht auch geeignet für Luftaufnahmen? Luftaufnahmen wären nämlich auch noch geplant wenn das mit dem fliegen erstmal läuft. Dachte deshalb auch an die TwinStar da durch die Twinmotoren vorne am Rumpf keine störende Luftschraube ist.

Gruß Jonas

CoCoDio

RCLine User

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11

Dienstag, 30. November 2010, 18:59

TS geht auch für Luftaufnahmen, allerdings ist die sehr grosse Eigenstabilität des ES noch etwas günstiger, wenn man weit oben fliegt, wo man von unten nicht mehr so gut erkennen kann, ob das Modell auf allen Achsen waagerecht fliegt und damit die Cam gerade gehalten wird. Da muss man den TS schon etwas mehr händisch ausrichten. Beim ES reicht es dann, wenn man einfach Halbgas stehen lässt und leicht per Seitenruder die Richtung vorgibt. Den Rest macht der ES dann alleine.
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kalle123

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12

Dienstag, 30. November 2010, 19:37

Jonas, du hast den Phoenix SIM. Dann hast du auch das Handbuch dazu. Ev. als *.pdf.

Geh mal ins Kapitel Flieger auswählen, da ist ein Kapitel "Editieren" dran. Du kannst beim Phoenix unheimlich viel im Modell einstellen. Und das denn als Variante abspeichern. Du kannst dir also einen ES 1 .... 100 anlegen. Alle mit unterschiedlichem Verhalten. Solltest dich mal damit beschäftigen :w

Gruß KH

13

Dienstag, 30. November 2010, 20:12

Meiner Ansicht nach ist der Twinstar ebenfalls sehr eigenstabil. Einmal auf Kurs fliegt er nicht schlechter als ein Easystar, nur eiert er weniger...... :)

Nicht das der Easystar ein schlechter Flieger wäre ... wenn er Querruder hätte....

aber so ... das Konzept "HR/SR für Anfänger - QR für Fortgeschrittene" ist meines Erachtens längst überholt, wo doch eine brauchbare 6-Kanal-Steuerung heute für jedermann erschwinglich ist....

Außerdem ist es nicht richtig zu sagen der ES ist eigenstabil. Das ist er nur solange keine Störgröße auf ihn einwirkt, Wenn dies der Fall ist (Wind, Bö) dann reagiert der ES genauso wie jeder andere Flieger... kann man ja leicht beobachten.

Wenn der ES aus dem Karton wirklich soooo toll ist, warum rüsten ihn dann viele mit QR aus, bauen Gyros ein,....?? Das ist ja nicht stimmig was da so publiziert wird....
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CoCoDio

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14

Dienstag, 30. November 2010, 20:21

So vehement, wie manche hier den EasyStar empfehlen und loben, so sehr macht sich der Frechebengel an jeder nur möglichen Ecke die Mühe, ihn mit Händen und Füssen mies zu machen.

Um das was Du soeben mal wieder zusammenhangslos auf den Es loswetterst, ging es doch gar nicht.

Natürlich ist klar, je eigenstabiler ein Flugzeug ist, umso mehr ist es windanfällig, das ist nun mal prinzipbedingt so. Bei Wind wird aber auch keiner ne schöne Luftaufnahme machen wollen.

Das was gemeint war ist, dass ein Modell wie der Es, oder auch der Xen Skywalker oder der Rookie etc. sich ohne Zutun immer wieder von selber in einen stabilen, waagerechten Geradeausflug einpendelt und man solche Flieger in grossen Höhen eben gerade ohne QR- und Höhenruder-Eingriff selbständig auf Kurs halten kann und die anvisierte Flugrichtung einzig durch minimale Lenkimpulse am Seitenruder steuert. Das klappt leider mit einer TS mit der geringeren V-Form schon nicht mehr ganz so gut. Soll aber, wie schon gesagt, nicht heissen, dass der TS nicht auch ne Cam tragen kann und gute Luftaufnahmen macht.

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15

Dienstag, 30. November 2010, 21:06

Zitat

Original von CoCoDio
Um das was Du soeben mal wieder zusammenhangslos auf den Es loswetterst, ging es doch gar nicht.


unsachliche Polemik macht Argumente nicht besser :shake:


Zitat

Original von CoCoDio
Natürlich ist klar, je eigenstabiler ein Flugzeug ist, umso mehr ist es windanfällig, das ist nun mal prinzipbedingt so


naja, so ganz trifft dies nicht zu: ;)

Ein Luftfahrzeug gilt als stabil wenn es nach Störungen selbsttätig in seine Ausgangslage zurückdreht. Hier meinen wir statische Stabilität, also die Rückkehr in die ursprüngliche FLuglage nach einer Störung durch eine rückstellende Kraft (V-Form, Pfeilung, Leitwerk,..),
und das gilt für Twinstar und Easystar gleichermassen

Zitat

Original von CoCoDio
So vehement, wie manche hier den EasyStar empfehlen und loben, so sehr macht sich der Frechebengel an jeder nur möglichen Ecke die Mühe, ihn mit Händen und Füssen mies zu machen.


Ich mache den ES nicht mies, aber ich verherrliche ihn auch nicht blauäugig......

Sag mal, warum hat DEIN Easystar Querruder, Gyro,.... ? :tongue: Könnte es sein dass der ES aus der Schachtel doch verbesserungswürdig war?
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CoCoDio

RCLine User

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16

Dienstag, 30. November 2010, 21:17

1. das war keine Polemik, sondern Tatsachen-Aufdeckung. Klar dass Dir das unangenehm ist.

2. Eigenstabilität bei ES und TS jeweils vorhanden. = Richtig! / Gleichermassen vorhanden: = Falsch. Der ES ist eigenstabiler als der TS.

3. Mein ES hat QR und Gyro, weil er auch zum Turnen und Faxenmachen herhalten muss und auch als Sturmvogel für Actionaufnahmen. Bei normalen Schulungsmaßnahmen für Einsteiger und für Luftvideos bräuchte er keine QR. Grosses SR genügt vollkommen.

4. Ich verherrliche ihn nicht blauäugig sondern aus weit mehrjähriger Erfahrung auch mit Schülern als Du. Was willst Du da eigentlich berichten, nur weil Du es selber schneller gepeilt hast. Wieviele hast Du denn schon geschult? Ich selber habe es auch nicht auf dem ES gelernt. Leider, hat mich viel Geld und Nerven gekostet.
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17

Dienstag, 30. November 2010, 21:37

Zitat

Original von CoCoDio.....Bei normalen Schulungsmaßnahmen für Einsteiger und für Luftvideos bräuchte er keine QR. Grosses SR genügt vollkommen.


hat er ja auch nicht ..... ;) das GROSSE Seitenruder meine ich .....

womit wir wieder am Anfang sind. Aus der Schachtel ist der Easystar stark verbesserungswürdig. Ist er jedoch verbessert, dann macht er auch Spaß...

Zitat

Original von CoCoDio4. Ich verherrliche ihn nicht blauäugig sondern aus weit mehrjähriger Erfahrung auch mit Schülern als Du. Was willst Du da eigentlich berichten, nur weil Du es selber schneller gepeilt hast. Wieviele hast Du denn schon geschult? Ich selber habe es auch nicht auf dem ES gelernt. Leider, hat mich viel Geld und Nerven gekostet.


Dem halte ich entgegen:

"Laß dir von keinem Fachmann imponieren, der dir erzählt:
Lieber Freund, das mache ich schon zwanzig Jahre so. - Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre falsch machen."
Tucholsky
:ok:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frecherbengel« (30. November 2010, 21:47)


CoCoDio

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18

Dienstag, 30. November 2010, 22:14

Ich will das nicht alles zum hundertsten mal wiederkauen, aber ich habe schon oft geschrieben, dass es leider kein Geheimnis ist, dass die aktuelle Werkskonfiguration des ES überholungsbedürftig ist. Der Verkaufserfolg scheint halt nach wie vor so hoch zu sein, dass MPX offensichtlich keinen Anlass hat, das gute Stück zu überarbeiten.

Das Thema grösseres Seitenruder hat in meinen Augen in einer Situation auch für Einsteiger eine kleine Relevanz, ansonsten nur für Fortgeschrittenere. Bei Einsteigern gibt es dann die Situation, wo das Werksruder zu klein ist, wenn man ohne Motor im sehr langsamen Gleitflug ist und keine Motorwind mehr aufs Ruder strahlt. Dann nimmt die Reaktionsfreudigeit so sehr ab, dass man nur noch sehr wenig Lenkwirkung hat. Hier könnte man nun leichtes Schleppgas anmachen oder eben das SR vergrössern.

Mein letztjähriger 50jähriger Flugschüler fliegt seinen ersten heute noch mit Bürstenmotor (2. Motor) und totaler Werksausstattung mit nem 3S Lipo. Der turnt selbst damit wild durch die Gegend und liebt das Teil abgöttisch. Obwohl er noch nen EasyGlider Pro und ne Cessna hat, fliegt er fast nur den völlig zermurksten ES, mit dem er das Fliegen erlernt hat. Das Teil ist echt so oft geflickt, übergemalt und sonstwie geklebt worden, aber der fliegt nach wie vor fantastisch und segelt etliche Minuten ohne Motor. Inzwischen hat ersich wieder einen neuen ES Bausatz geauft, weil er den so mag und ihn nun, wo er fliegen kann, nochmal in "schick" neu haben will.

Mein aktueller Flugschüler fliegt meinen ES, den er auch wohl auch übernehmen wird. Er ist 11 Jahre alt und lernt natürlich schneller. Ihm habe ich viel Expo bei meinem auf die vorhanden QR gesetzt und die Ausschläge der QR auf 50% reduziert. Damit kommt er ganz gut klar. Man sieht aber halt auch, wieviel schneller so ein junger Spunt das alles lernt.

Das gefährliche ist dabei meist nicht die erste hochkonzentrierte Lernphase, sondern die zweite, wo die ersten vermeintlichen Sicherheiten in kleine überhebliche Manöver münden und schwups steckt der Flieger das erste mal mit der Schnauze in der Wiese. Hierbei ist es dann sehr wichtig, dass das erste Modell sowas überlebt. Der kleine 11jährige hat ewig gespart, bis er alles zusammen hatte. Ein Modell mit Frontmotor, welcher nach so einem Einschlag wieder viel Geld verschlingt ist für solche Leute einfach untauglich. Da bleiben nur ES und Co.
Martin hier aus dem Forum hat mit Radian und Apprentice begonnen. Anfangs auch sehr erfolgreich und mit grossen Worten. Nach ein paar Wochen hat er nun sowohl den Radian mehrfach frontal geerdet und auch die Apprentice. Das hat insgesamt nun schon über 50,- Euro an Ersatzteilen, Frust und Hadern mit dem Hobby gekostet. Gerade angesichts der Tatsache, dass er jetzt auch noch seinen eh schlecht bezahlten Job verliert.

Wenn jemand wie Du, Frecherbengel, so viel Geld hat, dass er binnen so kurzer Zeit dermassen viele Modelle kaufen kann, dann ist da die finanzielle Schmerzfreiheit auf einem ganz anderen Niveau. Klar, dass man da vielleicht über Leute lächelt, die sich mit nem ES glücklich sehen, weil sie da bei kleinen Patzern keine Kosten haben.

Ich kann halt immer nur wieder sagen, bringe mal ein paar Leuten das Fliegen bei und schaue in die traurigen Augen, wenn es geknallt hat und 20 oder 30 Euro fällig werden. Wenn der Schüler dann noch aus dem Modellbauladen zurückkommt mit dem neuen Motor und Motorträger und der Frage auf der Lippe, die ihm der Verkäufer gesagt hat: "Warum hast Du denn nicht mit dem ES (oder ähnlich) begonnen, der hat den Motor oben hinten und wäre nicht kaputt gegangen?", Dann will ich nicht wissen, was Du als nächstes empfehlen würdest beim nächsten Schüler.

Wie schon mal gesagt. Ich habe viele Deiner Gedanken und Ansichten im Laufe meiner RC-Karriere auch gehabt, bin aber so Stück für Stück wieder auf den Boden zurückgekommen und habe wieder ein paar Stufen zurückgeschaltet. Den ES habe ich in meinen 10 Jahren Modellflug erst vor 3 Jahren entdeckt für mich und meine Schüler.

:angel:
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Jonas13

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19

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 08:18

8( 2. Seite, da freu ich mich schon auf weitere Informationen und dann wird hier nur gezankt ==[]

Bitte lasst das.:prost:
Ein wenig Streiterei gehört zur Diskusion dazu aber nicht übertreiben. Man kann es nie allen recht machen.
Der ein sagt, zu langsam und viel zu träge. Der kann ja überhaupt kein Wind ab. Der andere sagt, genau deshalb mag ich ihn so,weil er entspannt zu fliegen ist und ich brauche kein 3-Achs-Senkrechtstarter-3D-Modell und fliege eh nur bei mäßigem Wind.
Jeder Flieger hat seine Zielgruppe und Daseinberechtigung.

Außerdem ist es ja so(zumindest bei mir:tongue:), dass man das Modell mit dem man angefangen (es sei den es ging völlig in die Hose) und seine ersten Flugerfahrungen gemacht hat besonderst liebt. Ich sag nur, mein erstes Auto war das Beste!:D
Dieses Glücksgefühl was man am Anfang hat, wenn man seine ersten (Flug-)Runden dreht, das Kribbeln beim ersten Landeanflug und super breite Grinsen:shine: erreicht man später nur noch sehr schwer. Natürlich macht es jedesmal Spaß aber es ist trotzdem etwas anderes.

Zurück zum Thema:

@kalle: Ich hatte mich nie mit dem editieren befasst, weil ich halt dachte die Modelle sind richtig (wie das Original) eingestellt. Habe jetzt mal mehr auf Advanced(85%) gestellt. So fliegt er jetzt wirklich schön. Kannst du das mal bitte testen und mir sagen, ob es so originalgetreuer ist oder bei wieviel % ich ein realistisches Ergebnis habe.

@ll: Es steht die Idee im Raum, das wir den Flieger später (wenn das mit dem fliegen alles klappt) mit Kamera ausstatten und mit Monitorbrille auf der Wiese sitzen.:angel:
Deshalb muss er nicht am Himmel geparkt sein um Luftaufnahmen zu schießen sondern aktives fliegen mit Rollen und (fast) allem was dazugehört erwünscht.

Gruß Jonas

stein

RCLine User

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Beruf: Kaufmann

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20

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 08:32

Zitat

Original von Frecherbengel

Wenn der ES aus dem Karton wirklich soooo toll ist, warum rüsten ihn dann viele mit QR aus, bauen Gyros ein,....?? Das ist ja nicht stimmig was da so publiziert wird....


Naja,

wer für den Easystar einen Gyro benötigt hat definiv was falsch gemacht. Der Easystar ist bei uns im Verein der Einstiegsflieger ffür blutige Anfänger mit fehlender Feinmotorik.

Wenn Du die Knüppel los läßt, fliegt der einfach selbständig weiter wie ein Freiflugmodell.
Natürlich gibt es da immer Leute, die basteln und z.B. Querruder einbauen, keine Frage, aber dann sollte man vielleicht direkt zum Easy Glider oder Twinstar greifen.

Gruss
Hans-Willi