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1

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 20:02

langsamflug

hallo zusammen.
ich suche eine tragflächenprofil für langsamflug
Ich möchte ei n flugzeugmodel selber bauen das sehr langsam fliegen kann.
kann mir jemand sagen wie ich an einen profilquerschnitt für langsames fliegen und so viel wie möglich auftrieb komme.
ich habe noch nie ein flugzeug gebaut und glaube das deshalb meine kiste sehr schwer werden wird.ich möchte eine spannweite von 3meter bauen.
am besten wäre für mich eine 1zu1 zeichnung mit eingezeichnetem schwerpunkt.

3

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 05:24

hallo ich brauche nur eine zeichnung von einem entsprechendem Profil

kalle123

RCLine User

Wohnort: Mönchengladbach

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4

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 09:19


...am besten wäre für mich eine 1zu1 zeichnung mit eingezeichnetem schwerpunkt.

Die Zeichnung kannst du dir selbst erstellen.

Daten findest du z.B. hier in der Tabelle http://airfoiltools.com/airfoil/details?airfoil=goe417a-il

Und bevor du weitere "seltsame" Fragen wie "...mit eingezeichnetem schwerpunkt."stellt, lese dich mal in die Materie ein.

Zu empfehlen wäre da z.B. http://www.amazon.de/Model-Aircraft-Aero…s/dp/1854861905

Gruß KH

5

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 16:43

Ein eingezeichneter Schwerpunkt bringt Dir nicht viel. Der richtige Schwerpunkt ist nicht allein vom Profil des Flügels abhängig, sondern von der Geometrie des gesamten Flugzeuges.

:w Mach doch erstmal ein paar Skizzen Deines Wunschflugzeugs und zeige sie hier. Auf dieser Basis ist dann wesentlich detailliertere Hilfe möglich :w

3 Meter ist übrigens ziemlich groß für einen Anfängerflieger. Man setzt einen völlig unerfahrenen Fahrschüler ja auch nicht für die erste Fahrstunde gleich ans Steuer eines 40-Tonners.


@Kalle: Ob das Gö für seinen Anwendungsfall geeignet ist, kann man erst sagen, wenn man weiß, was er vor hat. Bei einer 3m Motor(?)maschine wird wohl was anderes besser geeignet sein :shy:

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (23. Oktober 2014, 16:53)


Dieter Ma

RCLine User

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6

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 17:24

Du Dachlatte, wie wäre es, wenn du erst einmal einen Bausatz zusammenfügst? So was gibt es für sicher teures Geld von Aeronaut, Krick, Höllein. Aber diese Bausätze funktionieren. Sicher kommt es auch darauf an, wie genau du dabei schaffst. Aber das musst du bei einem selbst entwickelten Flieger auch. Du wirst ein möglichst gerades Baubrett brauchen und Stecknadeln und der Original Bauplan sollte vielleicht auf Transparent umkopiert werden. Dabei auch einmal negativ für die andere Tragfläche!!!! Und so hättest du einen vielleicht brauchbaren Anfangsstart. Und das Material? Nun das kostet so oder so Geld. Dieter
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

7

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 17:38

Hallo ,
wenn das Ganze Ernst gemeint ist ... :D
dann ist der Vorschlag von Dieter sicher das Beste .
Oder , das Zweit Beste ... kauf dir z.B. den Bausatz des " Airfish " , das ist ein sehr langsam fliegendes Flugzeug , da hast Du was zu basteln , ist nicht ZU schwierig und Du kannst Erfahrungen sammeln .
Grüße , Jürgen

kalle123

RCLine User

Wohnort: Mönchengladbach

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8

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 18:04

Hallo ,
wenn das Ganze Ernst gemeint ist ... :D

Ja, wenn das denn ernst gemeint ist ...

hallo ich brauche nur eine zeichnung von einem entsprechendem Profil

Auch der Ton hier ist schon etwas "seltsam".

Gruß KH

9

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:24

Zerreißt ihn doch nicht gleich in der Luft.
Ich hab hier in den vergangenen Jahren viele ungewöhnliche Herangehensweisen gesehen, einige davon haben sich gut entwickelt.


@Dachlatte (was haben sich die Eltern bloß bei dem name gedacht) : Mach doch mal eine Skizze bzw. Zeichnung von Deinem Vorhaben und lade sie hier hoch.
Aerodanamik ist komplex. Ein Profil, das in dem einen Anwendungsfall die gewünschten Flugeigenschaften ermöglicht, muss in einem anderen Anwendungsfall nicht genauso funktionieren. Welches Profil gut funktioniert, ist von der gesamten Geometrie des Flugzeuges abhängig. Und das beste Profil nutzt nix, wenn der Rest vom Flugzeug den Grundregeln der Flugfähigkeit widerspricht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (23. Oktober 2014, 19:32)


Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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10

Freitag, 24. Oktober 2014, 09:52

Zerreißt ihn doch nicht gleich in der Luft.
Sicher nicht!!! :D Ich hatte als Kind mit den ersten aus Apfelsinnenkistenholz und Ramakarton gebauten Wurfgleiter ""entwickelt"" und die Biester sind auch noch geflogen 8( !!!! Ich dachte nur, das da vielleicht erst mal etwas Praxis gut wäre. Deshalb auch der Vorschlag mit dem Bausatz. Was er allerdings daraus macht, das ist natürlich seine Sache. :) Dieter
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

11

Freitag, 24. Oktober 2014, 19:28

Ramakarton? Ich kenne Rama nur in Plastikdosen :shy:

Ich hab immernoch einen ganzen Ordner aus Kidnertagen, mit unzähligen auf karopapier festgehaltenen Entwürfen für Wurfgleiter aus Balsa. Einen Bruchteil davon hatte ich damals verwirklicht. Einige sind echt richtig gut geflogen. Andere weniger gut. Meistens sind gerade die weniger gut geflogen, die ich in jugendlichem Leichtsinn als revolutionäre Neuentwuicklung eingeschätzt hatte :D

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

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12

Freitag, 24. Oktober 2014, 20:33

Ramakarton? Ich kenne Rama nur in Plastikdosen
Nun so bis 1965 - 70 war die Rama in so großen grauen Kartons / Pappkästen für den Transport. Innen waren Päckchen, die wie Butter in so Pergament abgepackt waren. Der Karton insbesondere der Deckel, waren recht robust und verwindungsfest. Also, für das Profil in den Silhouettenrumpf mit der Laubsäge einen Schlitz rein geschnitten, alles verklebt und von den alten Abwasserbleirohren vorne noch das Auswiegeblei drauf gepresst und mit der Zange verquetscht. Und ab ging es......... :D Dieter
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

13

Freitag, 24. Oktober 2014, 20:36

:ok:

BIGJIM

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Beruf: - Rentner -

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14

Montag, 27. Oktober 2014, 01:45

Zitat

Nun so bis 1965 - 70 war die Rama in so großen grauen Kartons / Pappkästen für den Transport.
. . . ich kenne diese Zeiten auch noch, denn ich bin Jahrgang 1947 -
Heute 2014 ist vieles gaaaaanz anders, jeder hat sein eigenes Telefon dabei.
Wir brauchten mind. 2 - - 10 Pfennigstücke und ein gelbes Telefonhäuschen :applause: :applause: :w
.


.
Mit freundlichen Gruss
BIGJIM
.
Ideen sind gesucht, wer macht mit.. ..vielleicht sieht man sich mal wieder - http://www.americanblimp.com/resource/homelg.jpg ...

lichtl

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15

Montag, 27. Oktober 2014, 07:15

die 2 10 Pfennig stücke und das gelbe Häuschen brauchten wir immer bis ich 14 war wir erst kein Telefon Zuhause, bis ich auswärts in die Lehre kam.
Ramakartons kenn ich auch noch zum Basteln als 64er Baujahr.

Irgendwie war das Leben entschlunigt... und keiner kam auf die Idee irgendeinen belaglosen schmarren an den Anderen zu senden , ein Telefax kostete um 1 Mark wenns Presierte im Geschäftsleben ansosten wurden Briefe geschreiben.

Wenn man Modellbamäßig ein Proplem hatt oder was wissen wollte ging man zum komepeten Modellbauer, mit dem meist in den Keller und dann wurde gemeisam, beratend gebaut. Im genezug mussten wir dann an einem Modell des beartenen mitbauen bis... die Folie aufgebügelt wurde oder die Papierbesapnnung fertig war. Und man bekam eines der Fachbücher in die Hand gedrückt mit dem Kommetar leis das und brings Zurück.
Irgendwie war das auch Langsamflug. ;)

Soziales Netzwerk war so gut wei immer Persönlich Treffen.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Dieter Ma

RCLine User

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16

Montag, 27. Oktober 2014, 09:01

bis... die Folie aufgebügelt wurde oder die Papierbesapnnung fertig war.
Mehr wohl das zweite!!! :D Es sei denn, man hatte Japanseide zum bespannen. (Sch... teuer...) Und die wurde dann mit Bespannlack so richtig malträtiert. Natürlich auch das Bespannpapier. Vorteil und auch vielleicht Nachteil, Es gab keine durch falsche Bespannung verzogene Fläche. Es sei denn man hat sie selber so gebaut. Aber als Kind / Jugendlicher hast du dir darüber wenig Gedanken gemacht. Dir fehlte einfach die Erfahrung. Aber ich sehe / lese:::: Richtig viele alte Esel im Forum!!!! Da falle ich gaaaar nicht auf.... :shine: Dieter
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

normalfreak

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17

Dienstag, 28. Oktober 2014, 06:59

So langsam wandert das Thema hier gegen OT....
Also ohne genauere Angeben von Dachlatte ist jede Überlegung hier eh mumpitz,
ein 3m Shockflyer fliegt auch mit ner ebenen Platte als Profil langsam.Schwerpunkt etwa im ersten Drittel.
Absonsten Clark Y, das hat sich bewährt und ist angenehm zu bauen.
Mit freundlichem Gruß
Marcus

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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18

Dienstag, 28. Oktober 2014, 10:21

Also ohne genauere Angeben von Dachlatte ist jede Überlegung hier eh mumpitz,

Seh ich auch so
3m und schwer wissen wir ja schon mal. :evil:
Der Rest ist eh egal ein Flugzeug kann doch nicht so kompliziert sein oder?

Im anfangspost der wohl auch der inzige hier bleiben wird hat man erst mal das gefühl das Dachl.... irgendwas konkrtes ins Auge gefasst hat, nur was.
Motorflug, Segelflug oder?
Es belibt wohl ewig Spannend ... um und zu entspannem hatten wir ja den Rama Karton ;)
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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19

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 11:19

um und zu entspannem hatten wir ja den Rama Karton
Iiiiii ja also ich überlege ernsthaft, nochmal sowas zu """"bauen""""!!!! Nur aus Spaß und Freude. Mal sehen, wo ich so einen stabilen Karton her kriege :D . Naja, vielleicht wird uns Dachlatte ja mal bei Gelegenheit schreiben, was er sich als Bauvorhaben vorstellt. Dieter
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ströher« (29. Oktober 2014, 11:31)


reset-leo

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20

Donnerstag, 13. November 2014, 01:28

Ich will mich nochmal auf die ursprüngliche Frage beziehen und meine Verwunderung ausdrücken, dass das Know-How über die echten Schnecken-Klassiker anscheinend langsam zu schwinden scheint. Die langsamsten, gutmütigsten Flieger, die auch Statisch noch ziemlich unkritisch waren, waren die Segler im 2-3m Bereich mit Jedelsky-Flächen! Mein Bruder hat(te?) einen Airfish. Bis heute wohl so ziemlich das langsamste, das ich je gesehen hab. Ich flog eine Zeit lang den "Beginner" von Robbe. Ebenfalls schön langsam, aber sehr super zu steuern, dank Pendel-Höhenruder und großen Seitenruder.

@Dachlatte: Wenn du also selber bauen willst, dann schau dich z.B. nach einem solchen Baukasten um. Airfish ist ein absoluter Klassiker, der in diese Kerbe schlägt und gibt's in verschiedenen Größen. Mein allererster Flieger war ein Filius von Multiplex, den kann ich auch empfehlen, vielleicht liegt ja noch irgendwo einer rum. Den Beginner von Robbe hab ich jetzt auf die Schnelle nicht mal in Google gefunden... Wenn du komplett selber bauen willst, google mal nach Jedelsky, da findest du viel zum entsprechenden Profil, bzw. der Bauweise dazu. So ein Flügel besteht im Prinzip aus einem Profilierten Balsa-Brett in gut einem Drittel von vorne. Dahinter dann ein einfaches Brett und drunter ein paar 3-eckige Rippen. Watscheneinfach zu bauen, stabil und sehr gute Flugeigenschaften. Nur Querruder kannst damit ziemlich vergessen (einen Versuch wären höchstens abgesetzte Ruder, so wie bei Junkers, wert - hmmmm... das wäre echt mal interessant!).
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV