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61

Dienstag, 12. Mai 2015, 17:16

Try&Crash

Da ist ein Schreibfehler drinnen. Ein r zuviel. Sollte wohl

Try&Cash

heissen. :w
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


Oberst_Krass

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  • »Oberst_Krass« ist der Autor dieses Themas

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62

Dienstag, 12. Mai 2015, 18:02

Als ein weiteres Problem betrachte ich, dass man grundsätzlich reflektiert, wie man denn selbst angefangen hat. Oft liegen hier die Erfahrungen schon Jahrzehnte zurück und sind dementsprechend nicht mehr zeitgemäß.

Das möchte ich mal so Unterschreiben.
Ein ganz oft genannter Irrtum von jenen, die schon einige Monde lang fliegen, ist da ja gerne: "Am Anfang nur Seite und Höhe, niemals Quer."
Daran merkt man auch, dass diese Leute nur Floskeln vor sich her peitschen, aber nicht begriffen haben, warum das damals so war.
1. hat man damals noch die Modelle bauen müssen, und z.T. bestanden Bausätze tatsächlich nur aus Holz, aus denen man sogar die Rippen noch ausschneiden musste. (nix vorgestanzt oder gar gelasert)
Da war ein Modell schon um einiges teurer und dann konnte man ja auch mehr falsch machen bei einem Querrudermodell. Ruckzuck ist da eine Fläche von einem Anfänger versaut. Außerdem auch noch komplizierter zu bespannen.

2. Die Kosten. Wie in Punkt 1 bereits erwähnt, waren die Modelle mit Querruder teurer und auch die Servos waren teurer. In die Fläche mussten - sofern kein Zentralservo verwendet wurde - zwei dünnere Servos. Erinnert sich eigentlich noch
jemand an das Standardservo mit etwa 47g Gewicht? Das waren Klötze, die heute einem aktuellen 20g-Servo nicht mehr das Wasser reichen könnten. Schwer und auch teuer.

3. Das Senderproblem. Damals kaufte man sich einen 4-Kanal-Sender (Da stand zwar immer 8-Kanal oder bei Graupner 16-Kanal auf dem Karton, aber das hieß nur, dass man den Sender bis zu so vielen Kanälen hochrüsten konnte).
Da musste man bei zwei Querruderservos sehr korrekt bauen, denn ohne Zusatzmodule (die unglaublich teuer waren) konnte man die Querruderservos nicht separat von einander einstellen. Differenzierung ohne Modul nur mechanisch.

Fliegerisch macht es gar keinen Unterschied für den Anfänger, aber wenn man es ihnen unbedingt einreden will, dann schafft man das auch.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Oberst_Krass« (12. Mai 2015, 21:58)


63

Dienstag, 12. Mai 2015, 18:47

Daran merkt man auch, dass diese Leute nur Floskeln vor sich her peitschen, aber nicht begriffen haben, warum das damals so war.


ZU 1. 100% RECHT

ZU 2. 100% RECHT

ZU 3. 100% RECHT ( JO das waren noch Zeiten,da habens wir heute so richtig schön :ok: :ok: )
gruss Manfred

Oberst_Krass

RCLine User

  • »Oberst_Krass« ist der Autor dieses Themas

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64

Dienstag, 12. Mai 2015, 21:55

Ja, Manfred, das waren noch Zeiten.
Bei mir war das mit 13 oder 14 Jahren, also etwa '88 oder '89. Ich musste also bei der Steuerung auch schon nicht mehr tippen. ;)
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

Dieter Ma

RCLine User

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65

Mittwoch, 13. Mai 2015, 08:20

Genau Jens, die sogenannten Ohrensegler als Anfängermodell. Und wehe dir, du hattest die Flächen irgendwie verzogen zusammengeklebt!!! Da wurde an der Unterlage (Helling) gebastelt, damit da jaaa nichts passierte. Da haben wir inclusive der Jungflieger es doch heute leichter. Dennoch, ich mag da nicht an Kreisel oder so was denken. Ich finde, das hat mit Modellsport wenig zu tun.
Was das segeln angeht, bei mir ging das eher recht gut. Vielleicht bin ich deshalb da weg, weil es bei uns auf dem Platz maximal zwei mal im Jahr so was wie Thermik gibt.Und dann bist du dann gerade mit einem Motormodell unterwegs. Im Übrigen, das Starten und Lnaden von einem Motormodell ist für mich immer noch so reizvoll wie früher. Das kann mir kein Segler geben. Ich starte meine Modelle auch nicht mit Vollgas, obwohl sie da innerhalb von 5!!! Metern in der Luft wären. Nein, die rollen so ca 20 - 30 Meter durch die Gegend und heben dann (als Beispiel Mentor) mit ca 20 Ampere bei 12 Volt ab.
Sicher, segeln ist topp. Aber es gibt so ne und so ne.
Aber das ist alles Ansichtssache und sollte nicht verallgemeinert werden.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

66

Sonntag, 17. Mai 2015, 15:45

Hallo an alle Beteiligten.

Im ersten Ansatz kann ich Oberst Krass und seine Themenerstellung verstehen und es ist schade, das rey... Erfahrungen gemacht hat, die man sich hätte sparen können.
Ist es richtig auf Fachbegriffe bei eiem Anfanger zu verzichten?
Hier bin ich geteilter Meinung.
Wenn eine Frage von einem Interessierten gestellt wird, was man kaufen könne: Muß man mit Fachbegriffen rechnen und sich mit der Thematik beschäftigen.
Servo, Regler, Empfänger, BEC, ESC LiPO, Sender. RX, TX... uns so weiter... Es gibt tausende Begriffe, die neu sind. Man muß sich eben damit beschäftigen und bei Nichtwissen nachfragen.
"Auspacken, einschalten, fliegen... und keine Ahnung haben müssen."
Ich weiß nicht, wem diese Vorstellung gefällt?

Letztlich sprach jemand über eine mögliche Vorschrift einen Modelflugführerschein zu machen. Ich selbst kann mit meinem jetzigen Stand, der nicht viel weiter als eines Anfängers ist, nur dafür plädieren.
Ich erinnere mich zu gut an meine Anfänge ca. 2011 / 2012.
Mal eben selbst einen Heli bei HK bestellt und zusammen gebaut. Nach heutiger Erfahrung sage ich... eigentlich unzulässig jemanden solch ein Fluggerät in die Hand zu geben, der keine Ahnung hat. Da hilft auch kein Simulator. Und Flugzeuge sind nicht weniger gefährlich als ein Hubschrauber. Die Propeller drehen in einer Geschwindigkeit, das die Finger ab sind... im Zweifel waren es die Augen.
Meiner Meinung nach sollte jeder Interessent sich nicht im Internet beraten lassen sondern in Foren Fragen, wer vor Ort behilflich ist beim Informieren, Bauen und das Fliegen beizubringen. Warum?

1. Erfahrene Leute vor Ort:
- verweisen auf eine Versicherung, bevor der Erstflug, der schnell in eine Katastrophe enden kann, gestartet wird.
- Unterstützen bei den ersten Fragen und haben möglicher Weise preiswertes, bekanntes Einstiegsmaterial.
- Schützen vor echten Fehlkäufen

2. Die Senderwahl:
- Jeder Durchschnittsanfänger ist in der Regel überfordert, wie man Mischer, Regler Gaskurven, Expo usw. programmiert. Da braucht man jemanden mit einem vergleichbaren Sender, damit man schneller versteht, was da eigentlich eingestellt wird. Und hier tauchen auch schon die ersten Fachbegriffe auf, bevor das Flugzeug ausgewählt wurde. Das erlebte und erlebe ich mit meiner DX7 und bin mit dem Modell recht alleine auf den mir bekannten Plätzen. Dort werden andere Hersteller bevorzugt. Mit Glück ist mal vereinzelt jemand mit Spektrum dabei. Persönlich hätte ich lieber einen Sender eines anderen Herstellers um bessere Hilfe beim Konfigurieren zu bekommen.
- Mit dem passenden Sender kann man auch einfach und bequem Lehrer / Schüler Betrieb machen.

3. Welches Fluggerät:
- unabhängig vom Hersteller ist es am Besten mit Modellen zu fliegen, die im Bekanntenkreis auch geflogen werden. Hier ist auch mal schnell ein Ersatzteil aus dem Kofferraum zu bekommen und weiter geht der Flug.
- Beim Konfigurieren des Modells kennen sich die Leute dann schon bestens aus. Bei "Billigmodellen" können vor dem Erstflug schon Verbesserungen (Tuning) vorgenommen werden, bevor es zu bekannten Folgeschäden kommt (Beispiele: Schneller Zahnverlust bei Antriebsritzeln, zu schwache Servos).
- Bei unbekannten Fluggeräten könnte möglicherweise keiner vor Ort helfen und der Flieger hebt vielleicht nie wieder ab. Den Fall hatte ich schon bei zwei Bekannten, die mit dem Hobby aufhörten, als der erste Crash passierte. Niemand konnte wirklich helfen. Weder mit Ersatzteilen noch mit der Reparatur wegen Noname.
- Aus persönicher Erfahrung der Leute vor Ort kann schon mal von dem einem oder anderen Flugmodell abgeraten werden.
- Mir wurde eine jahrelang genutzte TS2 für kleines Geld angeboten um das Fliegen mit der Fläche zu erlernen. Preiswerter ging es nicht.
- Ein weiterer Hinweis, den meine Tochter zur Ausbildung bekam: Für das Erstflugzeug sollte der Motor nicht in der Nase sitzen. Somit kann man mal einstechen ohne große Motor- und Propellerschäden zu erwarten.
- Ich mußte die Motoren der der TS2 tauschen. Dabei lernte ich wieder viele nützliche Dinge, wie man Srom und Leistung prüft und so auch den passenden Propeller aussucht, ohne Motor oder Regler zu überlasten. Zudem hatte ich noch nie die Regler zuvor programmiert, für Maximum und Minimum Ausschlag. Ich wußte nicht, das man die Maxausschläge programmieren mußte. Es ging ja... irgendwie.

4- Erstflug:
- Einen Erstflug überlasse ich gerne einem erfahrenen Piloten, der Einstellungsfehler sofort erkennt und im Notfall die Maschine auch heil wieder vom Himmel holt.
- Bei Reparaturen wissen die erfahrenen Piloten, auf was zu achten und
auszutauschen ist und kontrollieren noch einmal alles vor dem Erstflug
nach der Reparatur.
Konkret: Bei einem Flieger können die Querruder
verkehrt eingestellt sein, was zur Katastrophe beim ersten Start
führt... ist mir selbst passiert und hatte Glück. Beim Hubschrauber
könnte der Heckrotor verkehrt herum drehen, weil sich das Band unbemerkt
verdreht hat. Ist mir auch passiert. Alle Fehler beim Helikoper wurden
glücklicher Weise von erfahrenen Piloten aus dem Forum bei einem Test und Teststart
entdeckt und behoben.
5. Fliegen lernen:
- Grundsätzlich: Fliege nie alleine. Ein Ratschlag, den meiner Meinung noch zu viele nicht befolgen.
- Mit einem Lehrer an der Seite können viele Kosten eingespart werden, die durch einen Absturz ohne Lehrer passieren.
- Ein erfahrerner Lehrer gibt Sicherheitsregeln vor, an die ein Einsteiger nicht denkt. Ein Beispiel: Erst seit wenigen Wochen berücksichtige ich die Regel, nicht den Akku anzuschließen, wenn ich vor dem Propeller bin.
Erst seit der Ausbildung meiner Tochter bin ich auf die Gefahr aufmerksam gemacht worden.

Wenn man jetzt schaut, seit wann ich fliege und warum jetzt erst weitere Regeln bekannt werden...
Am Anfang war ich mit wilden Fliegern unterwegs. Eine gute und erfahrene Gruppe. Sie haben mir den preiswerten Einstieg in das Hobby ermöglicht und bei vielem geholfen.
Seit Anfang diesen Jahres und fast 2 Jahre Flugabstinenz bin ich durch meine Tochter zurück zur Fliegerei gekommen. Seit Jahresbeginn baute sie ihren ersten Wurfgleiter und ist nun im Lehrer / Schüler Programm beim Fliegen. Der Verein hat viele Jahre Erfahrung und den Kindern werden alle Risiken erklärt. Somit auch viele Sicherheitsregeln. Vieles ist rückblickend selbstverständlich, aber man achtete als Unerfahrener nicht darauf und macht es solange falsch bis es jemand sagt oder im schlimmsten Fall ein Unfall passiert.

Daher kann ich jedem Neueinsteiger / Interessenten nur empfehlen, sich mit den Leuten aus dem Forum zu treffen, die Hilfsbereitschaft signalisieren. Das ist besser als jede Forumsempfehlung ohne das in der Praxis geholfen werden kann. Den Weg zum Veren habe ich jetzt auch geschafft. Im Verhältnis, was mir die Vereinskollegen alles in den letzten 6 Monaten gezeigt und beigebracht haben, sind die Vereinskosten zu vernachlässigen.

Daher mein Kredo...
Nicht so viel an Modellen und Technik empfehlen, die vor Ort niemand supporten kann. Anfänger sind schnell überfordert wenn es um das Bauen und Reparieren geht. Bei mir liegt seit zwei Jahren ein Knurrus Maximus, für den ich zwar alles habe, aber mich nicht wirklich heran traue. Ich habe einfach Angst etwas falsch zu machen / auszuschneiden, was sich nicht mehr repararieren läßt. Also ließ ich das bis jetzt.

Sorry für den langen Text, aber ich sebst fühle mich als Anfäner und sehe, wie meine Tochter an das Hobby herangeführt wird. Daher die vielen Zeilen.
Viel Spaß beim Fliegen.
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Dieter Ma

RCLine User

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67

Sonntag, 17. Mai 2015, 16:19

Du Markus, ich habe :O nicht alles gelesen. Ich verstehe aber, so weit ich gelesen habe, deine Besorgnis. Nun, der Jens wollte nur darauf hin weisen, das man so spezielle Begriffe zwar benennt, aber dann auch in Klammern ( ) ins """Normaldeutsch"" übersetzt oder gar erklärt. Somit hat der Anfänger es dann leichter, dahinter zu blicken. Na klar ist aller Anfang schwer. Und ich gebe zu, ich beherrsche auch nicht alle speziellen Begriffe. Warum auch??? Aber die, die man bräuchte, die sollte man dann doch vielleicht hier in Klartext da stellen. Mehr wurde meines Wissens nicht gewünscht. :w Dieter
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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68

Sonntag, 17. Mai 2015, 16:52

2. Die Senderwahl:
- Jeder Durchschnittsanfänger ist in der Regel überfordert, wie man Mischer, Regler Gaskurven, Expo usw. programmiert. Da braucht man jemanden mit einem vergleichbaren Sender, damit man schneller versteht, was da eigentlich eingestellt wird. Und hier tauchen auch schon die ersten Fachbegriffe auf, bevor das Flugzeug ausgewählt wurde. Das erlebte und erlebe ich mit meiner DX7 und bin mit dem Modell recht alleine auf den mir bekannten Plätzen. Dort werden andere Hersteller bevorzugt. Mit Glück ist mal vereinzelt jemand mit Spektrum dabei. Persönlich hätte ich lieber einen Sender eines anderen Herstellers um bessere Hilfe beim Konfigurieren zu bekommen.
- Mit dem passenden Sender kann man auch einfach und bequem Lehrer / Schüler Betrieb machen.
Nun habe ich doch mehr gelesen, als ich am Anfang wollte.
Also Sender::: Jeder hat da sein bevorzugtes Steuersystem. Wie soll man da Vorschläge machen, ohne einen Glaubenskrieg vom Zaun zu brechen??? Ich bin, als Beispiel, ein MPX - Fan; du stehst mehr auf Spectrum. Es wurde aber darauf hingewiesen, das der Anfänger auf dem entsprechenden Platz mal schauen sollte, welche Steuerung für ihn am sinnvollsten wäre. Auch in Hinsicht auf Lehrer / Schüler. Im Übrigen haben wir alle unsere Steuerungen gekauft und mussten sie dann ""erlernen"". Jeder für sich. Bei Fragen wird ihm aber hier im Forum gerne geholfen.



3. Welches Fluggerät:

- unabhängig vom Hersteller ist es am Besten mit Modellen zu fliegen, die im Bekanntenkreis auch geflogen werden. Hier ist auch mal schnell ein Ersatzteil aus dem Kofferraum zu bekommen und weiter geht der Flug.

- Beim Konfigurieren des Modells kennen sich die Leute dann schon bestens aus. Bei "Billigmodellen" können vor dem Erstflug schon Verbesserungen (Tuning) vorgenommen werden, bevor es zu bekannten Folgeschäden kommt (Beispiele: Schneller Zahnverlust bei Antriebsritzeln, zu schwache Servos).

- Bei unbekannten Fluggeräten könnte möglicherweise keiner vor Ort helfen und der Flieger hebt vielleicht nie wieder ab. Den Fall hatte ich schon bei zwei Bekannten, die mit dem Hobby aufhörten, als der erste Crash passierte. Niemand konnte wirklich helfen. Weder mit Ersatzteilen noch mit der Reparatur wegen Noname.

- Aus persönicher Erfahrung der Leute vor Ort kann schon mal von dem einem oder anderen Flugmodell abgeraten werden.

- Mir wurde eine jahrelang genutzte TS2 für kleines Geld angeboten um das Fliegen mit der Fläche zu erlernen. Preiswerter ging es nicht.

- Ein weiterer Hinweis, den meine Tochter zur Ausbildung bekam: Für das Erstflugzeug sollte der Motor nicht in der Nase sitzen. Somit kann man mal einstechen ohne große Motor- und Propellerschäden zu erwarten.

- Ich mußte die Motoren der der TS2 tauschen. Dabei lernte ich wieder viele nützliche Dinge, wie man Srom und Leistung prüft und so auch den passenden Propeller aussucht, ohne Motor oder Regler zu überlasten. Zudem hatte ich noch nie die Regler zuvor programmiert, für Maximum und Minimum Ausschlag. Ich wußte nicht, das man die Maxausschläge programmieren mußte. Es ging ja... irgendwie.

Es werden dem Anfänger die entsprechenden Modelle benannt. Für diverse Ersatzteile sollte der Anfänger aber selbst sorgen können. Deshalb rate ich immer zu gängigen Modellen wie MPX - Flieger oder Graupner - Modellen. Sicher, ich habe auch ein paar Propeller dabei und so mancher Flugkollege bekam da auch schon Ersatzteile von mir und natürlich auch umgekehrt. Und die Sekuflasche wandert auch von Modeller zu Modeller.
Ansonsten, wir sind da alle schon ein paar Schritte weiter, als ein blutiger Anfänger. Natürlich helfen wir beim Start und beim Erstflug. Aber für den Rest muss der Anfänger da schon ein bisschen was selber tun. Das mussten wir ALLE auch.

Daher mein Kredo...

Nicht so viel an Modellen und Technik empfehlen, die vor Ort niemand supporten kann. Anfänger sind schnell überfordert wenn es um das Bauen und Reparieren geht. Bei mir liegt seit zwei Jahren ein Knurrus Maximus, für den ich zwar alles habe, aber mich nicht wirklich heran traue. Ich habe einfach Angst etwas falsch zu machen / auszuschneiden, was sich nicht mehr repararieren läßt. Also ließ ich das bis jetzt.

Das der Anfänger mit dem Bau im ersten Moment vielleicht überfordert ist, ist sicher nachvollziehbar. Aber wir alle haben den ersten ""Uhu"" gebaut, den ersten Ohrensegler zusammengeklebt und bespannt und dann wohl oder Übel auch zum fliegen gebracht. Sicher gab es da Tipps und Hilfestellungen. Aber die kosteten damals noch erheblich Geld. In sofern hat sich das bis heute nicht groß geändert.
Im Übrigen ist in den Bauplänen, so sie denn deutsch sind ( MPX, Graupner, Robbe) alles gut bis sehr gut bebildert und beschrieben. Wenn man da was falsch macht, ist das aber im Allgemeinen bei einfachen Modellen, auszubessern.
Mit der Erfahrung und den Zusammenbau anderer Modelle bekommt man dann aber so etwas wie Routine.
Wohl bemerkt, keiner wird vom Verein, so er denn Hilfe braucht, abgelehnt. Und sicher gibt es da auch Leute, die sich mit dem Anfänger auch mal zusammen setzen und ihm helfen, das Modell zu verstehen. Aber so ein bisschen in die Materie muss man sich auch selbst einarbeiten. Es hilft auch, die Materie zu verstehen.
Niemand kann erwarten, das er sich ein Modell käuft und es sofort beherrscht. Selbst nicht nach 1000 Stunden Flugsimulator.
Und der erste Bruch kommt bestimmt. Das schaffen dann auch die alten Esel unter den Modellern :D . Auch ich 8( :evil:
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ströher« (17. Mai 2015, 17:07)


69

Sonntag, 17. Mai 2015, 20:11

Hallo.

Ich habe eine Spektrum Analage, weil ich im Forum fragte. Preis Leistung war zu dem Zeitpunkt in Ordnung. Das ich auch einen 7. Kanal dazu nehmen sollte, wäre zukunfstorientiert.
Daher auch meine Erfahrung, das Spektrum hier in meinem Umfeld deutlich in Unterzahl ist. Daher bereue ich es ein wenig, auf Leute mn Forum gehört zu haben, als Leute in meiner Umgebung zu suchen.
Deshalb gebe ich keine Tips, was jemand kaufen soll, sondern verweise immer auf die Leute im Umfeld, die helfen können. Man lernt eben dazu.
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Dieter Ma

RCLine User

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70

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:12

Deshalb gebe ich keine Tips, was jemand kaufen soll, sondern verweise immer auf die Leute im Umfeld, die helfen können. Man lernt eben dazu.

Siehst du, so weit bin ich inzwischen auch. Und nicht nur ich.
Wenn man zu einer etwas besseren zwangsläufig teureren Anlage rät, bekommt man meistens gleich """übers Maul gefahren""".
Ich persönlich rate zu MPX, Graupner Hott für finanziell etwas schwächere Anfänger und dann noch Futaba.
Solche Anlagen lassen sich seltsamer Weise relativ leicht programmieren. Es tauchen hierzu eher seltener Anfragen auf. Was der Reiz bei Spectrum aus macht, sind die vielen Bind n fly - Angebote. Und für Helis scheint sie auch sehr atraktiv zu sein.
Ansonsten halte ich wenig von solchen Anlagen. Und das dafür sehr günstige Empfänger angeboten werden???? Nun ja, gut. Aber für viele Empfänger brauche ich auch viele Modelle. Rentiert sich das dann wirklich????
Aber das muss man dann den Anfängern und den Fan's solcher Anlagen überlassen..
Sinn dieses Tread ist es jedenfalls, Beginner nicht mit irgendwelchen Abkürzungen und Angaben zu überladen. Und letztendlich ist es die Entscheidung eines jeden, für was er sein Geld aus gibt.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

71

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:42

Glaube eure neuen Tipps zu Sendern sind gerade in diesem Thread falsch gelandet. Genau darum gehts ja. Um den Glaubenskrieg. :w
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


72

Sonntag, 17. Mai 2015, 22:10

Für mich war das Startthema, das man Interessenten / Einsteigern zu viel empfiehlt, was alles gut ist und mit Fachausdrücken und Abkürzungen erschlägt.
Ich denke, das der direkte Einstieg lieber vor Ort passieren sollte als die Kauftips im Forum als Erstkauf zu folgen. Was für ein Sender das nachher wird oder welches Modell steht hier nicht im Thema denke ich. Klar hat Spektrum hier seinen Ruf weg. Aber schlußendlich ist es egal, wenn alle im direkten Nahfeld Spektrum haben und man mit seinem FuGraXyz alleine da steht und keiner helfen kann.
Persönlich halte ich ich mich an die normale Form, das ich, bevor ich Abkürzungen mehrfach verwende, diese einmal ausschreibe und dahinter die Abkürzung in Klammern. Somit helfe ich mir selbst und den Lesern.
Statt ständig Querruder (QR) zu schreiben, mir die Abkürzung QR einfach einfacher liegt.
Aber Grundsätzlich hatte ich bis jetzt noch nie den Eindruck, das es hier ein Einsteiger wirklich schwer hatte und nicht folgen konnte, wegen Mangel an Fachbegriffen und Abkürzungen. Aber was Kaufempfehlungen betrifft... da denke ich, ist es schon schwieriger. Ich hatte auch schon so einen Fehlkauf... der Motor war nachher so schwer wie der Flieger komplett mit AKKU und Technik. Da paßte dann auch etwas nicht. Wofür ich den Motor noch gebrauchen kann, ist eine gute Frage. :D
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73

Sonntag, 17. Mai 2015, 22:19

Hallo Markus,
genau das meine ich ja.
Du schreibst hier in den Thread rein das fuer dich persoenlich Spektrum ein Fehlgriff war. Und schon kommt ein "xyz" ist eh besser.

Ich hab hier diverse Sender zu liegen. Aber ich wuerde niemandem davon einen empfehlen solange ich nicht genau weiss was der/die will.
Und zum Wollen gehoert wie du schon sagst auch das Umfeld wo man Hilfe bekommen kann.

Nur als Beispiel: Nimmst du eine Devo mit Deviation Software dann muss du dir schon drueber im Klaren sein das sowas viel Eigeninitiative (auch bei Google) benoetigt. Wuerde sowas also definitiv keinem Einsteiger empfehlen.
Genaus wuerde ich einem Einsteiger auch keinen Hochpreissender empfehlen. Wer weiss denn schon ob er/sie nicht schon nach einem halben Jahr die Lust verliert.

Also es ist und bleibt wichtig welche Unterstuertzunge jemand auch vor Ort hat und bereit ist selber zu probieren, recherchieren, usw.

:w
Gruss
Thomas
🖖

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74

Montag, 18. Mai 2015, 08:52

Genau Thomas,
Da stimme ich dir zu. Bis auf die Kleinigkeit mit dem Sender. Rein technisch gesehen war es ein für mich als Einsteger gutes Produkt. Der Sender macht, was er soll. Nur eben der Support durch Mitflieger ist eingeschränkt verfügbar.
Ich hoffe, das Einsteiger, die jetzt die Texte lesen, einen guten Eindruck bekommen und wir auch einen selbigen vermitteln können.

Btw. Hoffentlich ist mal bald wieder gutes Wetter.
So ein nasses Wetter ist irgendwie deprimierend, wenn man gaaanz dringend etwas neues testen will.
Mein zweiter Versuch, die Motoren zu tauschen. Dieses Mal mit professioneller Hilfe, neue Motoren und neuen Propellern. Mal sehen, ob das dieses Mal besser ging. Beim letzten Mal endete der Start mit neuen, unwuchtigen Motoren aus HK und alten Propellern im Desaster. Ein Motor gab sogar vor lauter Unwucht beim Starten auf. Wie gesagt... bin auch noch Anfänger. Gerade was das (Um-)Bauen und Konfigureren betrifft.
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schmonzel

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75

Montag, 18. Mai 2015, 09:15

Moin Markus.

Also das die neuen Motoren unwuchtig laufen, kann ich mir weniger vorstellen, eher waren die
Luftschrauben nicht gewuchtet / kaputt oder aber der Mitnehmer/Spannzange hatten ne Macke ?

Schön, dass du bei Experten um Rat fragst.

Da ich von Anfang an Speckdrum nutze, die am Platz aber auch kein anderer hat ( ich kaufe mit keine Jeti-Anlage für 1000 € plus - lieber fliege ich vernünftig.
DAS können die mit ihren Luxus-Anlagen nämlich nicht besonders :evil: ), habe ich halt viel gegoogelt.
Erst hatte die DX 6 i, dann die DX 8 ( verkauft ) und nun die DX 9.
Bin top zufrieden, und ich fliege sehr viel.....und zig versch. Modelle, und ja, auch 2 größere aus Holz.

Andreas
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

76

Montag, 18. Mai 2015, 10:04

Da die Motoren hier schon Offtopic sind, würde ich das Thema nur ungerne vertiefen.
Aber kurz dazu: Beide Motoren laufen ohne Luftschrauben deutlich unwuchtig. Man spührt es an der Welle und am Außenläufergehäuse. Jetzt sind zwei Robbe Motoren aufgesetzt und es dreht alles ruhig. Es ist ungewöhnlich für Turnigy Motoren, das gleich zwei so einem Qualitätsmangel aufweisen. Hatte ich bisher noch nicht gehört. Leider lagen die Motoren gut zwei Jahre bei mir im Regal, bevor ich mich zum Umbau entschloß (Hobbypause).
Aber um es zum Topic zu holen. Auch das Auwuchten von Propellern sollte gelernt sein. Das allerdings konnte man ganz gut im Forum erfahren wie das geht. Wobei... Propeller hatte ich bis jetzt noch nicht versucht. Aber Rotorblätter. Das bringt eine Menge.
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schmonzel

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77

Montag, 18. Mai 2015, 10:39

Aber um es zum Topic zu holen. Auch das Auwuchten von Propellern sollte gelernt sein. Das allerdings konnte man ganz gut im Forum erfahren wie das geht. Wobei... Propeller hatte ich bis jetzt noch nicht versucht. Aber Rotorblätter. Das bringt eine Menge.


Jau, das net ist da recht hilfreich, und YT hat auch viele gute Ideen....zum Anschauen und nachmachen :prost:
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78

Montag, 18. Mai 2015, 11:30

Weil wir gerade beim Thema waren... YT... ??? Grübel... Ach Ja. Youtube. War mir auch nicht gerade geläufig. *grins* :evil: :evil: :evil:
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79

Montag, 18. Mai 2015, 12:09

Daher auch meine Erfahrung, das Spektrum hier in meinem Umfeld deutlich in Unterzahl ist. Daher bereue ich es ein wenig, auf Leute mn Forum gehört zu haben, als Leute in meiner Umgebung zu suchen.

Damit führst Du jetzt aber Dein Argument, dass sich die Einsteiger auch selbst über Fachbegriffe informieren sollten ad absurdum. Der Einsteiger, der hier nach Tipps fragt ist in der Regel der, der keinen Anschluss an einen Verein bekommt oder will.
Für jemanden, der im Verein ist, stellen sich die Fragen doch gar nicht. Wenn ich nun aber von allen vereinslosen Anfängern verlange, Begriffe über den Modellflug im Vorfeld zu kennen, dann kann ich auch verlangen, dass er die Bedienunsgsanleitung eines Senders
lesen kann.

Oft wird ja auch im Einsteigerbereich des Forums ein Budget genannt, dass das Maximum darstellt. Also versucht man, die beste Lösung dafür zu finden.
Die Frage nach Ersatzteilen stellt sich auf dem Platz auch nicht, denn zwei Propeller kann sich auch jeder in die Hosentasche stecken. Habe in 10 Jahren Vereinsfliegerei zwar schon oft mal einen Akku von einem Kameraden bekommen, aber noch nie
hat jemand gefragt, ob er mal eine rechte Tragflächenhälfte vom TwinStar ausleihen könnte.
Was man immer beim Fliegen dabei haben sollte, ist sicher eine Sache, die jeder aus der Erfahrung lernen kann und wo nicht unbedingt von einem User ein "Care-Paket" vorbereitet werden muss.

Die Beratungen hier im Forum sollten sich nach den Bedürfnissen der Fragesteller richten und nicht der Profilierung des eigenen Egos, indem man immer wieder Produkte völlig schlecht redet und den Eindruck erweckt, man hätte nur High End-Produkte, weil man
so ein toller Typ ist oder wenn man mit möglichst vielen Fachbegriffen um sich wirft, die Zeigen sollen, dass man es so richtig fett drauf hat, aber dem Einsteiger das Gefühl geben, das man wohl haben muss, wenn man in einem Unternehmen zu arbeiten beginnt, dass
intern nur eine Sprache verwendet, die man selbst nicht spricht. Es wirkt einfach oft so, als wollte man die Einsteiger verschrecken, indem man sie einfach in ihre Schranken weist.
Mein Bestreben ist einfach nur das, dass man sich selbst die Mühe macht, wirklich helfen zu wollen und sich selber zu fragen, ob diese Hilfe auch beim Leser ankommt. Dazu kommen ja auch noch jene User, die vielleicht tatsächlich mal eine Suchfunktion nutzen können,
aber dann nur über diese Abkürzungen und Fachbegriffe stolpern. Die fangen dann nämlich einen neuen Thread an und man liest immer und immer wieder die gleiche Frage.
Entweder, ich will einer alten Dame an der Ampel über die Straße helfen, wenn sie mich fragt und nehme sie an die Hand und begleite sie auf die andere Seite, oder aber, ich sage: "Ja, Oma, ich helfe. Is' grün, lauf los!" Und wenn ich noch mehr helfen will (oder eben auch nicht),
dann schreie ich noch hinterher: "Du musst Dir teurere Schuhe kaufen, so wie meine, dann bist Du schneller."
Das wäre Analog, als würde man nach der Frage nach dem benötigtem Material schreiben:
1x BL mit 1700
2x zur Steuerung gehen 9g
1x ESC
1x 2S mit 1500

Jeder von uns weiß, was das zu bedeuten hat, aber gib das mal jemandem an die Hand, der gerade einen Bericht über Modellflugzeuge im TV gesehen hat und nun auch so ein Teil will. OHNE Kontakt zu einem Verein!
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

Oberst_Krass

RCLine User

  • »Oberst_Krass« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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80

Montag, 18. Mai 2015, 12:17

Ich denke, das der direkte Einstieg lieber vor Ort passieren sollte als die Kauftips im Forum als Erstkauf zu folgen.

Das sehe ich genauso, denn Vereine sind wichtig insbesondere für den Nachwuchs. Und dort greift man ja auch eigentlich immer einen gebrauchten Flieger und einen Sender zum Taschengeldkurs ab.
Dazu noch der Vorteil, des Lehrer/Schüler-Fliegens und dass mal jemand das Modell auf Fehler untersuchen kann.

Wenn ich einen neuen Gebrauchtwagen kaufe, dann nehme ich auch immer meinen Automechaniker mit, damit der sich die Karre ansieht, weil - auch wenn ich mich mit vielem schon auskenne - ich oft
vergessen würde, nach bestimmten Dingen zu schauen und da ist es einfach besser, wenn da vier Augen gucken, wovon 2 zu einem Fachmann gehören.
Daher wäre der Gang zu einem Verein die logische Lösung. Aber sag das einem 16-Jährigen, der nur ein Fahrrad hat und mit dem Flieger im Gepäck 25km oder mehr zum Platz radeln muss.
Ist schade, aber ist so. Die Vereinsnetzdichte ist im Modellflug nicht gerade sehr gut. Abgesehen davon hört man ja auch von Vereinen, die neue Mitglieder kategorisch vergraulen.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

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