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Montag, 13. Juli 2015, 23:51

Zwei Fragen bzgl. Ladestrom bei Nimh und Tape für EPO modelle

Hi,

Da ich nach meinem Wiedereinstieg in den Modellflugsport mit lauter für mich neuer Technik usw. mich rumzuschlagen habe und da mir nicht sicher bin habe ich zwei Fragen.

1.) Bei einem Nimh Akku mit 4,8V und 250mAh kann ich da beim Lade bei vorgeschlagenen 0,5-1C mit 0,2A laden oder soll ich mehr oder weniger nehmen (min auf meinem Hitec Lader sind 0,1) bzw. was nehmt ihr?

2.) Ich hab mir auch eine Alula zugelegt und diese empfehlen das EPO modell vor dem Flug mit 3M Blenderm Tape zu tapen, da ich dies nicht so einfach bekomme in Österreich wollte ich fragen ob es bei uns ein gleichwertiges Produkt gibt (Hansa... oder sowas)?

danke

Bin Kleinlich weil ich nicht zuviel Falsch machen will also verzeiht mir meine Fragen Bitte

mfg
markus
LG aus Wien
Markus :shine:

SirMKay

RCLine User

Beruf: Elektroniker für IT

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2

Dienstag, 14. Juli 2015, 06:19

Guten morgen,
Für gewöhnlich, so habe ich es damals gemacht bei nimh Akkus,versuchte ich immer die Akkus etwa 5 Stunden zuladen.
Das wäre in deinem Fall etwa 0,05A.

Du kannst aber durchaus mit 0,1A laden.
Wichtig ist bei dir allerdings, dass du den Akku mehrmals laden und entladen tust, und immer vergleichst wieviel Ampere du eingeladen hast.
Außerdem kontrolliere die Spannung etwa 30min nach dem laden und einem Tag nach dem laden.

Die letzten Schritte kannst du weg lassen, falls dies ein neuer nimh ist, was ich allerdings nicht glaube, da heute überwiegend lipo,bzw life als bec Akku mit entsprechender Elektronik eingesetzt wird.


Zu deiner 2. Frage kann ich leider nix sagen, kenne weder das Modell noch das tape.
Wofür soll das tape dienen?
Wenn dies unterhalb des Rumpfes sein soll, als landeunterstützung, dann reicht dort panzertape.
Falls du dies an den Tragflächen einsetzen sollst, damit diese nicht herausrutschen, dann kannst du hier entweder normales klarsichttape nehmen oder jedes andere tape, was sehr gut hält, aber auch ruckstandslos entfernen.

Sobald ich wieder Zuhause bin, kann ich hier auch nochmal Stellung zunehmen, denn auf dem Handy mit dem wenigen Datenvolumen kann ich nach dem Modell nicht suchen.
Gruß Michael

3

Dienstag, 14. Juli 2015, 09:07

danke für die rasche Antwort
zu 1.: (der Akku ist neu)

habe gestern mit 0.2A geladen der Akku ist aber nur halbvoll geworde, werde heute wohl Ent- und Aufladen

zu 2.:
damit werden die Tragflächen zusätzlich gesichert da es sich um ein SAL handelt und müssen halt ständig demontiert werden.

Danke und schönen Tag
LG aus Wien
Markus :shine:

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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4

Dienstag, 14. Juli 2015, 09:09

Also, wenn es Akkus für den Sender / Empfänger sind, die läd man mit 10% ihrer Kapazität. Wenn ein Akku etwas länger gelegen hat (nicht mehr als ein halbes Jahr und bei den Eneloope - Akkus bis zu einem Jahr) sollte man sie einem Lade - Entladezyklus unterziehen und wie schon von meinem Vorgänger angedeutet, sich die eingeladenen und wieder entladenen Ströme notieren. Gibt es da, nach einer gewissen Zeit, keine Besserungen (höhere Eingangskapazität / längere Ladezeit) sollte man die Akkus mit etwas Vorsicht einsetzen. Vielleicht einfach auf dem Boden so eine Stunde ""nudeln""". NIMH - Antriebsakkus mögen es gerne etwas wärmer und die kann man auch mit recht hohen Strömen laden. 1 C und mehr ist da durchaus möglich. Aber auch für die gilt: ""Laden und Entladen" und dabei die eingeladenen und wieder entnommenen Ströme aufschreiben oder merken. An den Akkus hängt die ganze Sicherheit deines Modells. Im Übrigen gibt es noch jede Menge Sender, die mit einem NIMH bestückt sind.
Lipos einzusetzen ist schon recht toll. Bitte bedenke aber, das Lipos in ihren Zellen bei durchschnittlichen 3,1 Volt pro Zelle sind. Mit einem 2 S Lipo kannst du einen 6er Pack - 7 er Pack NIMH ersetzen. Bei allem, was da drüber ist, brauchst du einen lipo - fähigen Regler.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

5

Dienstag, 14. Juli 2015, 09:13

der Akku ist neu und ein Empfänger Akku und betreibt nur diesen und zwei microservo
werde mir heute nochmal die Anleitung zu gute führen Zyklen laden. (wieso kann man Betriebsanleitungen nicht leicht verständlich schreiben)

danke

schönen Tag
markus
LG aus Wien
Markus :shine:

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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6

Donnerstag, 16. Juli 2015, 09:15

Laden mit 10% der Nennkapazität. Dauert dann halt etwa 10 - 12 Stunden. Schneller laden ja, aber dann nur mit maximal """Nennkapazität""". Selbst das schadet dem Akku schon etwas. Besser ist, mit halber Nennkapazität oder weniger. Ein neuer Akku wird erst nach etwa 10 - 20 Ladezyklen seine volle Leistung bringen. Aber das ist bei Empfängerakkus eh nicht relevant. Noch schneller laden geht nur mit den Leistungsakkus.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

7

Donnerstag, 16. Juli 2015, 09:25

Danke, kann sein das man nach dem ersten Laden nur etwas mehr als 50% der Ladung bekommt?
Mein Hitec Ladergerät lädt minimum mit 0,1A dann ist das doch zuviel für den Empfänger Akku ?
LG aus Wien
Markus :shine:

mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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8

Donnerstag, 16. Juli 2015, 09:52

Nein, die 100mAh sind nicht zu viel.

Prüfe die Zellen einzeln - ich vermute eine ist über den Jordan.

Übrigens, die 1000 Ladezyklen die die Werbung verspricht - vergiss es ........
Von daher betrachte ich solche Akkus als Verbrauchsmaterial.........

Mein Ladegerät könnte solche Packs auch konditionieren - sprich so lange laden und entladen bis das aktuelle Maximum an Kapazität erreicht ist.

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

9

Donnerstag, 16. Juli 2015, 09:59

der Akku ist ganz neu und erst einmal geladen. kann ich die Zellen einzel überprüfen ohne die Hülle aufzuschneiden?
LG aus Wien
Markus :shine:

SirMKay

RCLine User

Beruf: Elektroniker für IT

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10

Donnerstag, 16. Juli 2015, 10:07

Wenn es der Akku ist von Lindinger, dann kannst du mit einer kleinen Nadel einstecken, sodass du an die Kontakte gelangst und einzeln messen.
Gruß Michael

mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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11

Donnerstag, 16. Juli 2015, 10:10

Ich sag´s mal so, ich hab auch schon Akkus gekauft ( deutsche Firma - fängt mit V an und hört mit arta auf ) die tot waren :(

Bessere Lieferanten legen bei Akkus auch schon mal einen Zettel bei, auf dem die aktuellen Volt (Datum) des Packs notiert wurden - dann ist mit großer Wahrscheinlichkeit kein toter Akku im Pack.

Um einzelne Zellen prüfen zu können, muss man die halt auch erreichen können - ist bei eingeschrumpften oftmals nicht gegeben.

Wenn mein Charge-Manger auswirft, dass ein neuer Akku nur 50% der angegebenen Kapazität hat, dann würde ich vermutlich mal zu tel. greifen oder ne Mail verfassen um ein Lösung zu finden.
( Die ist bei einem neuen Akku ganz sicher nicht, dass ich den Akku konditioniere ! und dann evt. auf 70% komme :( :( )

Ach ja, gut Erfahrungen haben sehr viele Modellbauer mit Akku-Packs gemacht auf denen z.B. Sanyo oder Panasonik aufgedruckt ist.
( Sicher gibt es auch noch viele andere die gute Akkus bauen / verkaufen / aber bei obigen Namen ist die Quote von guten Akkus halt sehr hoch ! )

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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12

Freitag, 17. Juli 2015, 09:46

Nun, ich habe schon mit Hilfe von Messspitzen, einzelne Zellen """wiederbelebt""". Nur, das hält nicht lange. Auch muss man dann die Zellen einzeln voll Laden um eine gleichmässige Ausgangsleistung zu bekommen. Und der Erfolg ist irgendwo zweifelhaft. Bei einem Empfängerakku solltest du da keine Abstriche machen. Wenn eine Zelle die ""Grätsche"" gemacht hat, zurück zum Versender. Schliesslich ist da ja wohl irgendwo Garantie drauf. Bei einem Auto oder Schiff, naja aber bei einem Flugmodell????? Neeeee, mach das nicht.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter