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Donnerstag, 23. Juli 2015, 16:19

Basic Fragen für Schaumflieger und Tragflächenverstärkung

Wie ein paar gemerkt haben bin ich wieder eingestiegen ins Hobby und das motivierter als je zuvor. Habe mir nen Großen Hangar zusammen gekauft und besitze jetzt Großteils Schaumstoffflieger.
Da ich Alula, MPX Heron und den Raus! sehr gut finde was Bauzeit, Reparaturzeit und Spaß betrifft will ich erstmal bei Depron/Epo usw. bleiben...

meine Frage jetzt wenn ich einen Flieger baue (wird ein Mix aus Scale und persönliche Erfahrung bzw. Experimentalfreude sein) wo verstärkt man die Tragflächen am besten?
Oben, Unten, sollte man auch die Ruter verstärken, an der längsten möglichen Stelle, am Schwerpunkt,...?

und was ich z.b. beim Heron gesehen habe wie sieht es aus mit der Servogröße, die wird doch am besten über die angesteuerte Ruderfläche gerechnet? oder gibt es andere Gründe warum man tiny und micro und wie sie alle heißen mixed?


Danke

mfg
markus
LG aus Wien
Markus :shine:

Sky-Walker

RCLine User

Wohnort: D-72800 Bei Reutlingen

Beruf: Rentner

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2

Samstag, 25. Juli 2015, 07:11

-------------meine Frage jetzt wenn ich einen Flieger baue (wird ein Mix aus Scale und persönliche Erfahrung bzw. Experimentalfreude sein) wo verstärkt man die Tragflächen am besten?............

Na da wo sie am öfftesten bricht,???:

Das kannst so generell nicht sagen:

und die nächste Frage verstehe ich nicht ?? (oder gibt es andere Gründe warum man tiny und micro und wie sie alle heißen mixed?)
.Flieger, grüß mir die Sonne,
Grüß mir die Sterne-
Und grüß mir den Mond...............

vom Walter !

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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3

Montag, 17. August 2015, 21:33

also wenn du von "verstärken der tragfläche" sprichst, dann nehme ich an, du meinst gegen durchbiegen/bruch. dazu brauchst du einen holm. nur unten oder oben etwas auf den flügel zu pappen, bringt nicht allzu viel. fände ich sogar kontraproduktiv, weil du damit vermutlich ziemliche stauchungen provozierst, falls doch einmal was bricht. möglichkeiten sind z.b. ein rohr in der mitte der tragfläche (mit angeheiztem kupferrohr einen kern rausschneiden, in das loch dann z.b. ein cfk-rohr). ebenso gehen würde es, wenn du oben UND unten eine verstärkung auf den flügel klebst, z.b. aus sperrholz. von der stabilität her ist das vermutlich das beste, weil es dem klassischen kastenholm am nächsten kommt. oder aber, du baust stehend einen streifen aus z.b. sperrholz in den flügel ein, der von der unterseite bis zur oberseite reicht. das ist aber von der verwindungssteifigkeit her vermutlich nicht so gut, wie oben und unten aufzukleben. am besten wäre natürlich eine kombination aus stehendem holm und damit verbundenen bändern oben und unten. von der position her würde ich den holm auf jeden fall in der gegend vom schwerpunkt einbauen und von der länge her zumindest über die hälfte der spannweite. außerdem muss der holm in der mitte durchgehen, bzw. bei geteiltem flügel mit entsprechend dimensioniertem material in der mitte verbunden werden (außenrohr im flügel, oder auch nur kernbohrung, steckungsrohr z.b. aus cfk, das auch gleichzeitig holm sein kann - siehe easy glider).
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

4

Montag, 17. August 2015, 22:21

will ich erstmal bei Depron/Epo usw. bleiben...

meine Frage jetzt wenn ich einen Flieger baue (wird ein Mix aus Scale und persönliche Erfahrung bzw. Experimentalfreude sein) wo verstärkt man die Tragflächen am besten?
Oben, Unten, sollte man auch die Ruter verstärken, an der längsten möglichen Stelle, am Schwerpunkt,...?


Du gehst die Sache etwas verkehrt an. Wenn im Vorfeld über zusätzliche Verstärkungen nachgedacht wird,
hat man sich definitiv das falsche Material ausgesucht oder stellt zu hohe Ansprüche an das Material.
Depron ist dafür geschaffen, klein und leicht zu bauen.
Wird die Fläche vernünftig gemacht, reicht je nach Spannweite ein Kieferhölzchen als Holm.
Um fürs Erste zu schauen, wie es gemacht wird, bietet es sich an einen fertigen Bausatz zu kaufen.
Zb. den hier Aroso.

Mein Tipp, gleich in Holz(toller Werkstoff) bauen. Da lohnt sich fast immer eine Reparatur.
Bei Depron ist meist neumachen angesagt.

Aus meiner Sicht müllen wir den Planeten schon genug mit Kunststoff zu.
Wenn aus Kunststoff, dann gleich aus CFK/GFK und wertig gemacht.
Damit kann man ev. 10-20 Jahre Spaß haben.
Nur meine Meinung.

Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (17. August 2015, 22:41)


5

Dienstag, 18. August 2015, 09:48

bis dato war es so das jeder meiner Foamies eine Verstärkung aus Holz oder Carbon in den Flächen hat und manche auch am Rumpf.
Ich werde sehen das ich einen 1:1 Bauplan mache um da mir die Dimensionen anzusehen und dann auf gut glück minimal Verstärke und teste ob es hält.

Danke für eure Meinung

mfg
markus
LG aus Wien
Markus :shine:

6

Dienstag, 18. August 2015, 10:36

Es wäre wirklich hilfreich, wenn Du eine geplante Größe für Dein Modell angibst. Es ist ein Unterschied, ob es einen 80cm Shockflyer gibt oder ein 4m Großmodell.

Bei diesem Projekt ist zwar ein Abachi-Holm-Sandwich, aber der Großteil der Festigkeit dürfte aus der Bespannung mit Seide kommen.


Durchgehende Holzholme (oder Sützverkastung und Holm oben und unten) sind in der Regel bei einem Drittel der Flächentiefe angebracht. Auch hilfreich ist, dazwischen die Flächensteckung mit einzuplanen (falls geteilte Flächen gewünscht).

Zur Servogröße: Man kannRudergröße und geplante Geschwindigkeit betrachten, um die erforderliche Stellkraft abzuschätzen. Oft gibt es aber ganz andere Gründe zur Auswahl der Servos. Zum Beispiel die verfügbare Flächendicke, denn es macht bei einer Profilhöhe von 15mm (oder gar bei einem 2-fach Kline Fogleman aus 6mm Depron) ein Standardservo einpflanzen zu wollen.

Da wird manchmal auch ein Kompromiss aus Gewicht, Aussehen/Aerodynamik und Servolebensdauer gemacht.

Oder eingebaut, was gerade da liegt/billig zu beschaffen ist. Wenns funktioniert, bleibts drin, wenn nicht, muss eh eine neue Schaumwaffel gebaut werden...

mica 987

RCLine User

Wohnort: Tübingen

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7

Donnerstag, 27. August 2015, 11:17

Du gehst die Sache etwas verkehrt an. Wenn im Vorfeld über zusätzliche Verstärkungen nachgedacht wird,
hat man sich definitiv das falsche Material ausgesucht oder stellt zu hohe Ansprüche an das Material.
Depron ist dafür geschaffen, klein und leicht zu bauen.

..stimmt so leider nicht ganz... schaue dir mal die Modelle mit Carbon-verstärktem-Schaum an (z.B. Carbon-Z )

Auch MPX ist mittlerweile auf einem sehr guten Weg mit seinen GFK-/Carbon-verstärkten Modellen (ALU ist IMHO nicht geeignet weil es sich verbiegt, ich habe selbst noch einen SOLIUS den ich dann selber mit CFK-Profilen verstärhken mußte - GFK-CFK hat hohe "Rückstellkräfte wenns gut gebaut ist)..

Also ich rate dir generell zu folgendem:

1.) Gute u. günstige Verstärkungen (u. rel. schnell gabaut - nat. kann man allles besser machen aber dann daueerts.. ) mit CFK-Stäben (Drachenstäbe bekommst günstig) u. danach "gut tapen" also so mit TESA od. dgl. "verspannen" damit die Fläche schön steif wird.. (bei mir erprobt bei Motorseglern wie HYPE FOX, WOW, MPX EG + Solius, u.a.)

2.) Für kleinere Modelle reicht manchmal ein Überzug mit dünnem Glasgewebe + Harz ist aber schon etwas aufwändig u. man sollte Erfahrung haben.. bei größeren Modellen die hoch belastet werden unbedingt einen stabilen Holm einbauen (zur Holmberechnung gibts ein Sheet vom roten baron einfach mal googeln)

3.) Oft werden spezeielle Bereiche am Modell stärker belastet dann GFK-CFK Schalen einbauen (gibts z.B. bei eBay od. bei mir.. ;) )

Ist nat. immer noch kein Vergleich wie Holz (wird sehr steif) evtl. mit GFK-verstärkt od. gleich reinen GFK-CFK Schalentieren aber man wundert sich mit wenig Aufwand erreichen kann..

Styro-Abachi z.B. von SIMPROP dagen ist auch sehr steif (i.d.R.) u. sehr tolerant geg. "unsanfte Behandlungen".. :evil:

Früher od. später wirst natürlich mal ein "richtiges" Modell bauen / kaufen... wenn man sieht was die Schalentiere heute so leisten ist das schon enorm (muß man einfach mal in natura sehen - nicht nur auf Videos !)

Natürlich sind Preise dann auch entspr. auch anfällig bei nicht so guter Flugkunst... nicht jeder möchte ein 1000,- € Modell (od. höher) in der Luft bewegen bei dem "latenten Risiko" des Totalverlustes..

Laß dich nicht entmutigen, einfach mal loslegen.. bei konkreten Fragen kannst mich auch direkt per PN fragen...ich habe schon unzählige Schaumis verstärkt geht scho... :ok:
VERKAUFE: CARRERA Raritäten
MPX EG Pro
, FunJet, GFK / Carbonschutz f. ES 2, FunJet u.a.
HYPE FOX + GFK Nase

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mica 987« (27. August 2015, 11:24)