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21

Sonntag, 28. Februar 2016, 12:32

Ich wollte da eigentlich nicht drauf antworten, aber naja:

Der TO hat seinen Flieger ja anscheinend zuhause. Daher hat er auch Zeit, den Kleber auf "natürlichem" Wege aushärten zu lassen.
"Nimm auf jeden Fall Aktivator!" ist also ein denkbar schlecht formulierter Ratschlag. Erst recht, wenn Zacki zwar funktionieren wird, aber dennoch bei einem Material wie Elapor, einem Kleber mit leichter Flexibilität, schon von Haus aus um einiges nachsteht.
Der Absolutvorschlag der Aktivatorverwendung und die dadurch zunehmenden Spröde des Zackis ist definitiv falsch. <- *Punkt*

Nun nochmal ganz direkt auf die Frage geantwortet:
Der Seku trocknet erst über Stunden hinweg wirklich durch, egal ob mit Aktivator oder ohne, der Effekt vom Aktivator ist nur oberflächlich und birgt aus anderen Gründen noch mehr Gefahren für´s Modell als Vorteile. Nach 10 min ist der Effekt ohne Aktivator in etwa der selbe wie mit.

Aber hey ... macht was Ihr wollt... seid´s joa alt genug :D
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »van3st« (28. Februar 2016, 12:41)


22

Sonntag, 28. Februar 2016, 12:44

Na trotzdem danke für deine wohl überlegte Antwort.

Ich hab meinen ersten Flieger in einem renomierten Modellflugladen gekauft. Der VK hat mir erklärt, dass ohne Aktivator der Seku ca. 20 Sekunden braucht um zu kleben.
Auf dem Feld ist nach 20 Sekunden mal gar nix gegangen, zuhaus hat der über Stunden nicht geklebt...
Daraufhin habe ich den Chef der Bude gefragt: "Ohne Aktivator wird das nix!"
Soviel aus meinem Erfahrungsschatz, welchen ich gerne und ohne zu zögern preis gebe.

gruss
stefan

Hätte ich den Aktivator auf dem Feld dabei gehabt, wäre der Vogel nach 2 Miunten wieder in der Luft gewesen.

23

Sonntag, 28. Februar 2016, 12:54

Hi,
Sekundenkleber kann auf einem elastischen Material wie Elapor nie so gut funktionieren wie ein leicht elastischer Kleber.
Der Kleber ist so spröde, dass es direkt neben der Klebestelle sofort wieder bricht.
Nimm entweder UHU-Por oder Beli-Zell.
Uhu-Por wurde hier ja schon beschrieben, ist ein Kontaktkleber, der leicht elastisch bleibt.
Beli-Zell ist auch leicht elastisch (aber nicht ganz so stark wie UHU-Por), aber kein Kontaktkleber und daher oft leichter zu verarbeiten.
Beli-Zell quillt auf. Das ist ein großer Vorteil, falls sich bei deinem Crash ein paar Elaporkrümel verabschiedet haben sollten.
Es hilft bei Beli-Zell aber, wenn du ein wenig Wasser auf die Klebestelle sprühst und den Flieger zum Trocknen in die Sonne legst.
Dann wird die Klebestelle stabiler.
Zum Üben empfehle ich den kostenlosen MultiFlight von Multiplex. Da gibt es auch den EasyStar II, wenn auch ohne Querruder.

mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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24

Sonntag, 28. Februar 2016, 14:37

Hallo Doninic,

Du siehst - alleine ins schöne Hobby einsteigen ist doch nicht ganz so einfach wie es sich oftmals liest ........

Aber viele Wege führen nach Rom.

So auch beim kleben - gibt ungefähr so viel verschiedene Methoden wie Modellflieger.... :)

Dann gibt es offenbar auch Sekundenkleber der mit Activator noch ne halbe Ewig braucht bis es mal fest ist, meine Erfahrung ist da ein andere - da zeigt der Kleber dann warum er Sekunden-Kleber heisst :)

Kleb das Teil zusammen, wenn´s besonders häßlich werden soll - nimm Pattex - das gibt ne häßliche gelbe Naht die einem sofort ins Auge springt !

Hat man etwas mehr Anspruch an die Optik seines Fliegers, kann man so kleben, das es so gut wie nicht zu sehen ist !! Und halten tut es obendrein auch noch. Das geht zb. mit Uhu Poor und auch mit geeignetem Sekunden-Kleber.

Schlau ist auch, sich beim einfliegen helfen zu lassen, das spart viel Zacki (Sekunden-Kleber) und verlängert die Flugzeiten ungemein.

Oder halt mal ein paar Flüge mit echten Flugzeugen am Kabel........
Wobei fliegen ja weniger das Problem ist, Einsteiger können nicht gut starten und nie ordentlich landen.

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

25

Dienstag, 1. März 2016, 23:18

Danke für die vielen Tipps!

Da ich den Zacky Elapor schon bestellt hatte, habe ich den auch benutzt (wenn Elapor draufsteht kanns ja so verkehrt nicht sein). Das Zusammenkleben war kein Problem. Das Zeug trocknet nicht so schnell wie "normaler" Sekundenkleber. Da es ja geteilte Meinungen gab habe ich mich dann dafür entschieden es beim Kleben zu belassen weil ich nicht richtig wusste wohin an den Steg mit den Carbonstäben und das Tape hätte vielleicht dazu geführt, dass er beim nächsten Sturz nicht sauber brechen kann.
:shine: Heut morgen war schönstes Wetter und ich bin gleich raus, voller Vorfreude aber auch ziemlich nervös. Im freien Feld wars dann doch ziemlich windig. Ich hab den ES erst ein paar mal ohne throttle gegen den Wind geworfen, das hat echt geholfen. Und ich hab mich sicherer gefühlt, weil ich schon etwas einschätzen konnte wie er sich nach dem Handstart verhält. Dann mit Schub und kaum an der Höhe gezogen... Tadaaaaa :D Als ich hoch genug war, hab ich ihn richtig getrimmt. Musste einige Zacken am Querruder nachstellen weil die linke Tragfläche beim Sturz ein Stück von der Spitze verloren hat. Nach ner Zeit hatte ich das mit dem Wind raus (hatte ich im Simulator nie eingestellt) und hab ausprobiert wie er sich bei nem Strömungsabriss verhält. Hab mich auch mal nen Looping getraut und die Klebestellen halten :) Das Landen hat super geklappt, wenn auch etwas weit weg :tongue: Bin viermal hoch und runter ganz ohne Probleme.

Es war so geil, ich will gleich wieder :applause:

Danke für eure Hilfe!
Gruß
Dominic

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Venturi« (1. März 2016, 23:26)


26

Dienstag, 1. März 2016, 23:50

Willkommen im MileHighClub ;)

lg aus Wien
markus
LG aus Wien
Markus :shine:

schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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27

Mittwoch, 2. März 2016, 08:51

Glückwunsch @ Dominic :prost: :D
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

28

Mittwoch, 2. März 2016, 09:13

Glückwunsch und Willkommen bei den Süchtigen!

Das neuere Elapor von Multiplex ist bretthart, kein weicher Schaum wie man ihn sich vorstellt.
Da hat Zacki, der mit Aktivatorspray richtig benutzt quillt, schon seine Bewandnis, definitiv falsch das zu benutzen ist genauso falsch.
Daher klebe ich die schon länger nicht mehr mit Uhupor zusammen, Belizell gar nicht, zu teuer und das neuere ist entschärft, taugt nix mehr, war früher besser. Und wenn man nicht aufpasst, drückt es die Hälften zum verkleben auch noch auseinander.

Jeder macht andere Erfahrungen, daher sage ich nicht, das oder dieses ist auf jeden Fall zu vermeiden, oder gar definitiv falsch.
Der ein oder andere könnte sich da auf den Schlips getreten fühlen.

mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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29

Mittwoch, 2. März 2016, 09:18

Ich sag´s ja, sich beim ersten Flug helfen lassen erspart so manchen Klebe-Marathon... :)

Glückwunsch zum jetzt doch noch gelungenen "Zweit-Flug" :)

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

30

Samstag, 17. Dezember 2016, 08:09

Hallo,

ich habe das gleiches Problem. Bei mir nur der obere Teil an dem der Motor sitzt und genau das gleiche wie es auf dem Bild steht.
Ich habe zacki von multiplex verwendet. Nach einer Landung wieder auseinander trotz mein bestes. Jetzt sind die Kleberspuren so hart und dick, dass ein zweiter Klebversuch noch erschwert.


Wie kann man dad säubern?
Welches klebmittel ist zu empfehlen? Soll ich lieber Uhu por nehmen.

Danke im Vorraus.

31

Samstag, 17. Dezember 2016, 09:01

Versuch die alten Kleberreste mit einer flachen Zange zu zerbröseln, dann bekommt man das mit Glück einigermaßen abgepult.
Sollten die Verbindungen jedoch passen und die Klebereste halten, lass sie einfach drann. Alternative Kleber (Uhu Por und Patex-Classic) wurden hier schon genannt.
Es sollte aber speziell jetzt im Winter darauf geachtet werden, das im Warmen raum zu kleben. Die niedrigen Temperaturen können das Abbinden des Klebers erheblich beeinträchtigen.

Gruß Stefan
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

32

Samstag, 17. Dezember 2016, 09:28

Bei so Schaumfliegern nehm ich gerne PU-Leim zum reparieren.
Den gibts auch in Transparent.
Der Quillt etwas auf und geht somit in die Poren des Schaumstoffes so richtig rein.
Allerdings muss man die zu verklebenden Bauteile dazu gut fixieren. Z.B. Klebeband.
Klebt man über die Reperaturstelle vor dem Aufquellen Klebefilm, sieht man nach dessen Abziehen die Klebestelle fast nicht mehr.
24 Stunden würde ich aber so eine Klebestelle nicht belasten.

CA Kleber mag ich bei Schaum nicht so gerne, weil des sehr Spröde wird.
CA Kleber braucht Feuchtigkeit zum Aushärten. Im Schaumstoff ist aber nur sehr wenig Feuchte enthalten.
Darum machen viele auf eine Klebeseite Aktivator und auf die andere CA Kleber.
Dadurch härtet das Ganze sehr schnell durch.

Stoik

RCLine User

Wohnort: Erfurt

Beruf: Mediengestalter/Frontend-Developer

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33

Samstag, 17. Dezember 2016, 20:52

Nabend,

als mit dieser Sekundenkleberei kann ich mich bei Schaumwaffeln nicht anfreunden. Als ich damals im Modellbauverein war wurden die Holzflieger zum Teil mit Epoxy und Glasfaser wieder zusammen geflickt.

Wenn was wirklich solide wieder zusammen geflickt wird ist der 5min Expoxy und Glasfaser die erste Wahl.
Wenn man es richtig anstellt geht diese Stelle nie wieder Kaputt.

Kenne den aktuellen Zustand von deinem Rumpf leider nicht, bei dem Ersten Foto hätte ich auch direkt den Rumpf erst mit Expoxy Harz zusammen geklebt und dann die Bruchstelle mit Glasfaser verstärkt.
Es ist zwar optisch keine gute Lösung aber Easy-Star ist ja nun auch keine Augenweide. ;)

Bei meiner Parkzone Trojan habe ich es bisher auch nicht wieder geschafft die Fläche aus der Verankerung zu reißen, trotz unfreiwilliger und recht zügiger Landung auf einer bewachsenen Wiese, die Reparaturstellen sind nun auch schon ein paar Jahre alt.

34

Samstag, 17. Dezember 2016, 23:18

Vielen Danke für die Hilfe

Bitte entsprechende links reinposten bezüglich Pu-Leim, Epoxy harz , Glasfaser . kenn mich damit ned aus.

35

Samstag, 17. Dezember 2016, 23:30

Elapor und Epoxy? wirklich? Wo soll denn das Epoxy da Halt finden? Uhu Por und Patex ... also die Kontaktkleber haben durch Ihr Lösungsmittel eine leichte Oberflächenanlösung und wirken dem "öligen" Elapor etwas entgegen. Daher wird da tatsächlich eine Haftwirkung erzielt. Zacki und einige andere CA-Kleber sind auch nich grad mild und bekommen das mit Aktivator auch ein wenig hin. Epoxy hingegen ist nun die komplett unpassenste Wahl zum Kleben. Hinterher verglasen ok aber kleben bitte nicht mit Epoxy.
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

36

Samstag, 17. Dezember 2016, 23:39

Was soll ich denn jetzt bestellen ?

37

Sonntag, 18. Dezember 2016, 09:11

Was möchtest du denn machen?
-Nur stumpf Kleben? Dann einen der genannten Kontektkleber.
-Die Klebestellen auf Zug verstärken? Dann einen der genannten Kontektkleber und ein wenig Carbon (am besten Flach, 1x6mm finde ich immer sehr praktisch).
-den ES panzern? Dann einen der genannten Kontektkleber, Epoxy und Glasmatte :P

Youtube ist voll mit Anleitungsvideos zu allen Methoden und hat sogar eine Suchfunktion. Da kannst du dir ansehen, welche Technik dir wohl am besten liegt.
Aber egal wie, lass das Zeugs vernünftig aushärten und gib den Sachen 12-24 Stunden Zeit, bevor du losdonnerst, egal was irgend ein hochmotivierter Hersteller draufschreibt, dann stimmt auch das Ergebnis.

Gruß Stefan
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

Stoik

RCLine User

Wohnort: Erfurt

Beruf: Mediengestalter/Frontend-Developer

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38

Sonntag, 18. Dezember 2016, 13:26

Elapor und Epoxy geht, musste von einem Bekannten auch schon seine Flieger zusammenflicken die daraus bestanden!
Die Oberfläche welche man mit Glasfaser überzieht sollte man allerdings mit sehr feinen Sandpapier etwas anrauen.

UHU Por würde ich für ein gebrochenen Rumpf auch nicht nehmen, der wird nach gewisser Zeit auch spröde.

Persönlich nutze ich den Epoxy..
http://www.hoelleinshop.com/Zubehoer/Kle…3&c=3327&p=3327

Glasfasermatte wäre bsp. hier, die bekommt man aber auch im Baumarkt ist beim KFZ Zubehör versteckt.
http://www.hoelleinshop.com/Zubehoer/Kle…c=28646&p=28646

Anbei habe ich noch zwei Fotos wie es am Ende aussieht, kann man auch noch anschleifen und mit Farbe überdecken.
Die Reparaturstellen sind nun auch paar Jahre alt.
»Stoik« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20161218_130013.jpg
  • IMG_20161218_130242.jpg

39

Sonntag, 18. Dezember 2016, 14:23

Naja ok ... Elapor ist nicht gleich Elapor :P
Das alte Graue Zeugs von MPX hat mit dem heutigen Schaum nicht nur Farbunterschiede. Das ist ein komplett anderes Material ! Meine Erfahrungen mit Epoxy und den aktuelleren MPX-Schäumen sind da wenig zufriedenstellend.
Uhu Por geht großflächig lang genug für nen ES2-Piloten, die die Dinger eh regelmäßig schrotten :P Der Vorteil liegt in der Möglichkeit die Bruchstelle zu reinigen und wieder zu verwenden (Was häufiger von Nöten ist, als man heuer denken mag ;P) und es sieht annehmbar aus.
Mein ES2 wird nur noch für blöde Aktionen benutzt und sieht entsprechend aus ^^, ich nehme nur noch Pattex classic, das klebt wie Bolle und von Spröde ist nix zu sehen. Ist halt nur ekelig gelb/braun die Suppe.

Klar, von außen verglasen geht immer. Das fängt ja auch "nur" die Scheerkräfte ab ... auf Zug taugt es aber leider nicht wirklich bei Elapor.

Gruß Stefan
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

40

Sonntag, 18. Dezember 2016, 23:11

Ich will nur den oberen Motositz zusammenflicken, abgebrochen genauso wie es auf dem Bild steht auf Seite 1.


Jut hab mich für Uhu Por entschieden.

Gibts Mittel, womit ich Zacki Elaptor -Reste entfernen kann ? wie siehts aus mit heissem Wasser?

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »simson« (18. Dezember 2016, 23:20)


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