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620ertom

RCLine Neu User

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1

Freitag, 1. April 2016, 12:31

Thema: Phoenix 1600 [hobbyking] - der kleinere Bruder am Hang

Hallo zusammen!

Nachdem über den größeren Bruder (Phoenix 2000) viel geschrieben wird, ist es wohl an der Zeit sich mal mit dem kleineren Bruder zu beschäftigen.


Meiner ist die PNF-Version vom Hobbyking, aber den Motor habe ich rausgeworfen. Der Grund liegt darin, dass ich keine 2S Akkus habe und mir nicht extra für dieses Modell welche kaufen wollte.
Einen 3/4S Motor hatte ich auch noch herumliegen und der ging mit ein wenig Herumschnippeln am ursprünglichen Motorspant perfekt in die Nase.
Weiters habe ich mir den Phoenix 1600 als "Testmodell" zwecks Programmierung mit der neuen Fernsteuerung (Taranis) zugelegt. Mit 1,6m Spannweite kann man in der Wohnung eben leichter hantieren als mit 3m...

Die Erwartungen waren nicht sehr hoch angesetzt und als ich die vielen Schrauben sah, suchte ich nach dem Aufkleber "sponsored by WÜRTH".
Der Grund für die vielen Schrauben liegt im flexiblen Kunststoffrumpf und diverse Spanten oder das Akkubrett kann man somit nicht verkleben.


Also ging es ans Werk mit dem Auf- und Umbau, schließlich sollen auch beim kleinen Bruder die Wölbklappen angelenkt werden.


Hier die technischen Details:
Motor: Aeolian C3530 kV 910
Luftschraube: 10x5 (stock) wird aber auf 12x6 geändert
Regler: 30A (stock)
Servos: Höhe, Seite und Querruder (stock), Wölbklappen Dymond DS2312 MG

Also alles bis auf Motor und Wölbklappenservos 'out of the box'.
Programmiert wurden 3 Phasen:
- Nomal (inkl. Motor)
- Thermik (WK zu Quer gemischt - kein Motor)
- Landung (WK auf dem Gashebel bis Vollauschlag nach unten - Quer nicht mitgemischt - Quer nicht aufgestellt - Tiefenruder mitgemischt - kein Motor)

Auf SnapFlap habe ich vorerst verzichtet, kommt vielleicht noch denn schließlich dient der Phoenix 1600 auch dem Erlernen der Programmierung der Taranis.
Den Designbogen habe ich auch nicht verwendet, sondern einfach ein paar Blockstreifen auf die Unterseite geklebt und danach alle Schaumteile mit Eze-Kote gestrichen.
Nun glänzt er schön und zwinkert wenn er im richtigen Winkel zur Sonne steht. Der Hauptgrund dafür liegt aber im Oberflächenschutz. Leichte Kratzer können ebenso verhindert werden wie Flecken von Gras oder Erde, da die Poren verschlossen sind.
Die Reinigung kann mit Seifenwasser und einem Lappen erfolgen und der Vogel sieht wieder aus wie aus dem Ei gepellt.


Mein Fazit:
+ der Vogel fliegt besser und stabiler als ich es ihm zugetraut habe
+ der Vogel hat steifere Flächen als gedacht
+ der Vogel kann auch schnell geflogen werden
+ der Vogel pfeift schön
+ einfaches Aufballastieren ist mit einem Eisenstab, der in den CFK-Holm geschoben wird möglich
+ wer mehr möchte, kann das CFK-Rohr auch gegen einen Rundstahl tauschen
+ im leichten Hangwind gutmütiges Flugverhalten (für stärkeren Wind muss ich noch etwas warten)
+ diverser Kunstflug (Looping, Rückenflug, Rolle) ist leicht umsetzbar und unkritisch

- die Schrauberei irgendwo in der Pampa ist unpraktisch
- der Zusammenbau sollte nicht an windigen Ecken erfolgen


Jedenfalls ein feines Modell für wenig Geld und guten Flugeigenschaften.
Ob für den fortgeschrittenen Anfänger als Trainer oder den geübten Piloten zum Spaß zwischendurch - der Phoenix 1600 ist sicher kein Fehlkauf.



Abschließend noch Videos vom Erstflug sowie vom zweiten Ausflug zum Hang:



... Erstflug - maiden flight ...
(deutsche Untertitel vorhanden!)



... zweiter Hangflug ...
(deutsche Untertitel vorhanden!)



Die anfänglichen 1-2bft reichten ohne entsprechende Thermik nicht zum Fliegen ohne Motoreinsatz aus.
Im Laufe des Tages wurde der Wind stärker, Thermik setzte ein und der Motor wurde nicht mehr gebraucht.
Aufgrund der gleichmäßigen Verhältnisse konnte fein mit den Klappen gespielt und auf der Welle geritten werden.


Die Gutmütigkeit konnte hoffentlich gut vermittelt werden. Im Lauf des Jahres gibt es sicher mal stärkeren Wind (5-6bft) um zu testen ob der Phoenix 1600 auch ein Sturmvogel ist.


Ein feines Modell für Einsteiger in die Materie Hangflug aber auch für den fortgeschrittenen Anfänger.


Gruß
Tom
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2

Freitag, 29. April 2016, 11:19

Hallo,

hab mir dieses Teil auch zugelegt. Leider war mein erster Ausflug mit Orig. Teilen sehr kurz. Ist die PNF Version mit 2S Akku u. Motor. Ist zwar nett geflogen, bis der Flieger plötzlich nicht mehr reagierte und eine Stecklandung im Acker machte. Hab beim grösseren Bruder gelesen, dass der Orig. Regler wohl nicht das gelbe vom Ei ist. Dürfte hier wohl ähnlich sein. Robust ist er jedenfalls. Bis auf die Fläche hat alles überlebt. Jetzt warte ich auf neuen Regler und werd's dann wohl nochmal versuchen. g
Bau jetzt aber 3S Motor ein. Akku's sind ja genügend vorhanden. Fläche wird mangels Lieferbarkeit aus EU Warenhaus notdürftig geflickt.

Gruss

Werner

3

Freitag, 29. April 2016, 11:54

Hallo Tom,
schöne Videos :ok:
Der große Bruder ist aber die 2,6m Version - die die 1,6m beinhaltet.
Ich habe das Modell für meinen Sohn gekauft - um genau im Hangflug einzusteigen.
Das mit den Schrauben - stimmt, aber lass das die Firma Würth nicht hören. Die Schrauben die beim Phoenix mitgeliefert sind kommen eher aus der Schublade: "Gib mal nen Haufen billige Eisendrähte rüber, ich knorz da mal schnell gewindeähnliche Verzierungen drauf". Noch schlimmer finde ich das scharfkantige, verzinkte Vierkantrohr als Holm in das dann der runde Verbinder gesteckt wird...
Damit muss man aber bei dem Preis wohl leben.
Ansonsten fliegt das Modell echt klasse, Hang mit 1,6m und Thermik mit 2,6m.
Ich habe jetzt noch die 2m Version als Kit gekauft, ist der bessere Alrounder und hat Klappen.
Und: Kommt ohne den ganzen unbrauchbaren Elektromüll und ist damit günstiger als nur die Ersatzfläche.
Ausgestattet wird das Modell mit Turnigy MG Servos, funktionstüchtigem Regler (der originale hat noch nicht mal ne Motorbremse - wie doof ist das denn!?) und einem dicken Glider-Motor von Turnigy. Damit geht der Phoenix massiv senkrecht bei 3s und fast wie ein richtiger Hotliner bei 4s.
Btw: Google mal nach "hobbyking phoenix dynamic soaring" - dann siehst Du in einigen Videos was der aushält. Unglaublich.

Bis dann,

Ralf Schmidt

620ertom

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4

Montag, 2. Mai 2016, 08:56

Hallo zusammen!

Als großen Bruder kann man aber auch schon die 2m Version bezeichnen. Was Ralsch da hat, ist wohl die XL-Variante :)
Gegen den Regler kann ich nix sagen. Der ist in meinem drinnen geblieben weil der Tauschmotor unter 30A zieht. Mit der 12x6" Aeronaut geht das Dingens ganz ordentlich auf Höhe.
Das spielt bei mir aber keine Rolle, weil ich den Phoenix als Segelflugzeug betreibe und nicht als Motorflugzeug. :D
Der Motor muss bei mir nur so viel Leistung haben, dass er das Modell bei Windstärke 4-5 auch noch vorwärts bringt.


Klappen:

Die 1,6m Version hat übrigens auch Klappen - das kann man wohl schön in beiden Videos erkennen !!!
Diese braucht man nur mit einem Schnitt von der Tragfläche zu trennen und die Servos einzubauen. Somit ein perfektes Übungsmodell für ein qualitativ höherwertiges 4-Klappen-Modell.
Wer den Innenteil dazubastelt für 2,6m Spannweite, der braucht die Klappen der 1,6m Tragflächen natürlich nicht unbedingt. Macht aber sicher Spaß, wenn man sich mit 6 Klappen spielt. :O


4-Kantprofil als Führung der Flächensteckung:

Derartiges findet sich in allen Fliegern dieser Liga und selbst MPX verbaut derartiges. Ob es nun aus Blech oder Alu ist, spielt keine Rolle. Die "scharfen" Kanten lassen sich mit einer Feile glätten...


Motorbremse:
Selbstverständlich hat der originale Regler eine Motorbremse. Ausgeliefert wird er allerdings mit abgeschalteter Bremse.
Werde nachschauen wie ich die Bremse aktiviert habe und dies nachliefern.
(also bitte nicht gleich schreien, dass die Chinesen doof sind und vielleicht auch mal in den Kundenmeinungen nachlesen, denn da wird dir geholfen...)


Schrauben - Qualität:

Die Schrauben brauchen eigentlich auch keine besondere Qualität aufweisen. Schließlich braucht man sich nur um die Schrauben für die Tragflächenbefestigung kümmern und die werden in Kunststoff verschraubt.


"Elektromüll"
wurde weder im Rumpf noch in den Flächen gefunden...
Was hier so verbaut ist (Servos & Regler) entspricht genau dem, was man um diesen Preis zu erwarten hat. Also einen 30A Regler im ~15 Euro Segment und 4 Stück analoge Servos mit Kunststoffgetriebe für ~ € 4,90 das Stück.
Im normalen Umgang gibt es mit dieser Ausstattung keinerlei Probleme!


Geschwindigkeit:

Die erreichbare Geschwindigkeit ist überraschend hoch und die Flächen weisen dabei eine hohe Steifigkeit auf. Beim letzten Flug auf der Alm habe ich den Vogel mal ordentlich angestochen und bin pfeifend an der Kante vorbeigezogen.
Da kamen die Jungs nachher schauen was das für ein Dingelchen war. :D
Das obligate 'Problem' mit den Schaumwaffeln ist, dass sie keinen Durchzug haben und daher die Geschwindigkeit sehr schnell abbauen. Das liegt wohl in erster Linie an den dicken Tragflächen und den verwendeten Profilen welche einen recht hohen Luftwiderstand bieten. Dünner geht aber nimma, da die Flächen dann nur noch aus mit Schaum überzogenen Verstrebungen bestehen dürften.

Mit 1,6m (also rund 80cm lange Tragflächen) hat er auch ein praktisches Packmaß, obwohl seine stark aufgebogenen Ohren etwas störend sind. Das Modellflugzeug passt zwar wunderbar in die Turnigy Modelltasche (http://www.hobbyking.com/hobbyking/store…ack_Large_.html), aber man muss aufpassen, dass man beim Transport die Ohren nicht beleidigt.



Kann mich abschließend nur wiederholen:
Der Phoenix 1600 ist in punkto Preis/Leistung ein sehr gutes Modell für den erfahrenen Flugeinsteiger. Durch die Möglichkeit, die vorbereiteten Bremsklappen auszuschneiden und anzulenken, kann man sich so schrittweise mit der Technik eines 4-Klappen-Seglers bekannt machen und sich auch so mit der Programmierung befassen.
Wer nicht mit 2S sondern mit 3S fliegen möchte, kann den Motor umbauen. Wer gänzlich andere Komponenten verbauen möchte, der sollte den Kit kaufen und sämtliche anderen Teile nach freier Wahl dazu nehmen.
Als Oberflächenschutz empfehle ich Eze-Kote. Dadurch wird die Oberfläche etwas unempfindlicher gegen Kratzer und spiegelt auch schön in der Sonne. Die Oberfläche wird dadurch auch glatter und somit unempflindlicher für diversen Schmutz.
Dieses Harz ist auf Wasserbasis und man kann im Gegensatz zu Parkettlack die Lackrolle nach Gebrauch wieder fein mit Wasser reinigen.


Gruß - Tom


P.S an Ralsch.: Wenn du einen wirklichen Hotliner um wenig Geld haben möchtest, dann kralle dir noch schnell einen MPX BLIZZARD !!!
Die Kiste mit 4S ist eine andere Liga und bei gleichem Antrieb holt der Flieger mehr raus als der Phoenix :D
Auch geil am Hang wenn so richtig der Blasius weht (also ab 4bft).
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »620ertom« (2. Mai 2016, 09:06)


5

Montag, 2. Mai 2016, 10:18

Moin Tom,
kann sein dass die bei dem Modell nachgebessert haben, die Servos in dem 1,6/2,6m Phoenix waren praktisch unbrauchbar und haben 2-3 Flüge überstanden. Das waren keine für 4Euro Fuffzich sondern eher vom 99 Cent Grabbeltisch...
Der verbaute Regler hatte KEINE Bremse, das hatte mir damals auch HK direkt bestätigt. Die Anleitung war auch im Internet zu finden und sagte das Gleiche. Welcher Regler das war kann ich Dir nicht mehr sagen, ist den Weg alles Irdischen gegangen.....
Den Blizzard hatte ich auch mal angesehen, die Flugleistungen sind allerdings nur im oberen Bereich (für Schaum) gut, ich habe mich dann für den Hawk entschieden.
Der Phoenix mit der 2m Fläche ist einfach im weiteren Bereich als der Blizzard brauchbar und mit etwas Ballast in Form von dickeren Akkus lässt sich noch etwas Durchzug rausholen.

Bis dann,

Ralf Schmidt

620ertom

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6

Montag, 2. Mai 2016, 11:10

Hallo Ralsch!

Macht wohl keinen Sinn, sich über Äpfel und Birnen zu unterhalten.
Was "damals" war, muss heute nicht immer noch so sein.
Die derzeitige Ausstattung des Phoenix 1600 ist jedenfalls kein Elektroschrott, sondern für den normalen Gebrauch absolut in Ordnung.
Der Phoenix ist weiters - schon rein optisch - kein Hotliner...


Der Vergleich Blizzard vs. Hawk schlägt in die gleiche Bresche und dabei auch gleich dem Fass den Boden aus... 8)
Elapor mit GFK vergleichen ist nicht besonders sinnvoll.
Jeglicher Ballast ändert jedenfalls am größeren Widerstand eines dicken Profils gar nix und irgendwann wird ein reiner Motorflieger aus einem E-Segler weil das Dingens zu schwer wird um noch selbst fliegen zu können.
Die Flugleistung des Blizzard ist bei entsprechenden Verhältnissen am Hang (4+) absolut in Ordnung. Hier kommt keine Schaumwaffel mit (schon gar nicht was die Torsionssteifigkeit angeht), aber das ist hier nicht Thema.
Der Blizzard ist auch mit dem Phoenix nicht zu vergleichen, da er ein reiner Hotliner ist. Derartiges Gerät hat keinen Anspruch auf lange Gleitflüge oder Ansprechen auf Thermik und ist zum reinen Bolzen gedacht.
Derartiges kann man am Hang ab 4bft, aber wohl eher zwischen 5/6 fliegen und es dabei ohne Motor so richtig krachen lassen. Der Phoenix fliegt bei 5/6 schon eher rückwärts. ;)


Also bitte keine Gerüchte über weiter zurückliegende Zeiten verbreiten. ==[]


...und nun bitte nur noch Beiträge zum Phoenix 1600 (Kaufdatum ab Jänner '16) :applause:



Gruß
Tom
:w
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7

Montag, 2. Mai 2016, 16:08

Hallo Tom,
ohne zu weit abzuschweifen - die Profildicke hat erstmal nichts direkt mit GfK/Schaum oder der erreichbaren Geschwindigkeit zu tun.
Der Blizzard hat 8,9% Profildicke, ein ausgesprochenes Speedprofil wie z.B: das MH43 oder das frühere F3B Profil RG15 haben sogar etwas mehr.
Ein dünnes MH32 dagegen mit 8,71% lässt sich nur mit sehr hoher Flächenbelastung auf Fahrt trimmen und ist bei Weitem nicht so dynamisch.
Der Unterschied zwischen den Geschwindigkeitsunterschieden der Modelltypen liegt (im Gegensatz zu Deiner Aussage mit dem Gewicht -- deshalb Ballastkammern) in der Flächenbelastung, und da ist Schaum eben ab einer gewissen Belastung schwieriger steif zu bekommen. Beim Profil spielt die Wölbung eine größere Rolle als die Dicke. Das Material selbst hat aber praktisch keinen Einfluß auf das Verhalten.
Wenn ich nicht irre hatte ich mal 9% beim Phoenix an der Wurzel gemessen, bin mir da aber nicht mehr sicher - lässt sich aber leicht verifizieren.
Ein Hawk mit 1.000g Abfluggewicht würde nicht viel dynamischer fliegen als ein Blizzard. Ich habe bei meinem einen Unterschied gespürt zwischen einem 200g Motor mit 4.500er 3s LiPo gegenüber einem 300g Motor und 4s Akku.
Was übrigens auch keinen EInfluß auf die Geschwindigkeit hat ist die Optik... :evil:
Zur fluegbaren Windstärke beim Phoenix - auch hier muss ich widersprechen, die Filme über DS mit dem Modell und meine eigenen Erfahrungen zeigen dass damit sehr viel mehr geht als nur 4-5, und das sogar sehr gut. Er baut halt aufgrund des niedrigen Gewichts den Speed sehr schnell ab - leider.

Zur technischen Ausstattung:
Die Ausstattung unseres Phoenix ist die aktuelle. Schau Dir die Diskussionen bei HK und auf den (hauptsächlich amerikanischen) Foren an. Die Streuung ist sehr groß, beim einen reicht z.B. der Motor für fast senkrechte Steigflüge, bei anderen gerade so zum ganz flachen Steigen (war bei uns so). Und Regler, Servos, --> siehe ebenda.
Nur für's Protokoll, ich beschwere mich nicht bei den HK Preisen, das identische Modell wird aber auch vom Schweighofer vor 180€ vertrieben (war mal 220€!) - und das ist es nicht wert. Auch in den Tests wurde i.d.R. der Motor direkt beim Bau ersetzt.
Für mich liegt aber das finanzielle und technische Optimum im nakischen Phoenix mit ein paar besseren (5€) Metallgetriebe-Servos und einem brauchbaren Billigmotor/Regler.

Bis dann,
Ralf Schmidt

620ertom

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8

Montag, 2. Mai 2016, 16:22

Einigung:
- der Phoenix ist kein Blizzard
- der Phoenix hat kein Speedprofil
- der Phoenix hält Windstärke 6 nicht aus (also 5/6)
- wobei aushalten wird er es schon
- braucht nur ordentlich Ballastiert zu werden
- bei 6bft fliegt aber auch schon der Sender
- ist sinnlos weil der Phoenix ein Einsteigermodell ist
- der Blizzard hat Ballastkammern, aber im Heck - ergo nicht zum Aufballastieren
- mit einem Motor fliegt man nicht dynamisch
- um Schaum stabil zu bekommen werden diverse "Steifmacher" mitvergossen
- der Blizzard ist nur deswegen so steif, weil man etliche GFK-Stäbe oben und unten in die Fläche klebt ("Steifmacher")
- der Blizzard ist aufgrund seines Matterials steifer als übliche Schaumwaffeln und auch nicht mit seinen Clonen (z.B. Blaze) vergleichbar
- ein Modell mit "stark aufgebogenen Ohren" ist kein Speedmodell
- der Phoenix ist ein Einsteigerflugzeug und kein Hotlilner etc.

Seltsam, dass sich die beiden Phoenixe gleicher Bauart und Baureihe derart unterscheiden sollen.
Also der eine in Ordnung und der andere besteht nur aus Schrott...

...und jetzt genug der Hirnwixerei!


Thread closed because of dumbheads...
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620ertom

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9

Montag, 2. Mai 2016, 16:30

...bitte schließen...
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10

Freitag, 6. Mai 2016, 11:42

Hi!

Konnte den Phoenix jetzt mit neuen Regler + Motor testen. Sehr nett, aber flott is anders? Könnt ihr mir einen vernünftigen Motor empfehlen?

Ich verwende den hier: NTM Prop Drive 28-26 1000KV / 235W mit 9x5 Klapplatte.
Würde eine andere Latte mehr bringen? Motor wird allerdings jetzt schon gut warm. Nicht heiss, aber sehr warm.
Auch kein Ausfall mit neuem Regler. Denke schon, dass der Originale nix besonderes ist.

So wie er jetzt fliegt, ist das ein sehr guter Flieger für Anfänger und für das Geld Top!
Würde aber das nächste Mal wirklich nur das Kit kaufen und die Komponenten einzeln dazu.

Gruss

Werner

11

Dienstag, 5. Juli 2016, 14:11

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