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Sonntag, 24. April 2016, 09:13

Improve Your Landing Skills, für Anfänger und Fortgeschrittene

Hallo an alle,

anbei ein nützliches Video mit Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene wie man ein RC Modell richtig landet, leider ist es nur auf Englisch, aber für die jenigen die "neudeutsch" verstehen kein Problem. Steve Dente, der Vortragende im Video erklärt die einzelnen "legs" wie, crosswing leg, downwind leg, base leg, und final approach, bei dem man die Singgeschwindigkeit des Modells - im Endanflug - nicht über Höhenruder sondern nur noch über den Gashebel bestimmt wird. Meiner Meinung nach ein sehr hilfreiches Video als theoretische Wiederholung zu diesem Thema.

Meiner persönlichen Meinung nach wäre es für Anfänger ratsamer ein Modell, wenn es denn kein Elektro Segler ist, sondern eine Cessna, mit einer Klappluftschraube auszustatten und beim Landen das Gas wegnehmen, so dass die Klapp Luftschraube einklappt und sanft auf dem Rasenplatz auf dem Rumpf gelanden werden kann! So wird eine Landung ohne Überschläge sichergestellt, und der Propeller vor Beschädigungen geschont.





Meinungen gerne willkommen!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bruchpilot84« (24. April 2016, 09:27)


2

Sonntag, 30. Juli 2017, 10:10

hier ein Beispiel einer Mißglückten Landung: Der Pilot steuert zu viel mit dem Höhenruder statt nur mit dem Gashebel zu landen:


heikop

RCLine User

Wohnort: Lüdenscheid

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3

Sonntag, 30. Juli 2017, 12:32

bei dem man die Singgeschwindigkeit des Modells - im Endanflug - nicht über Höhenruder sondern nur noch über den Gashebel bestimmt wird. Meiner


Da hätte ich gerne gesehen wie das bei einem antriebslosen Segler gemacht werden soll,
insbesondere wenn keine Klappen vorhanden sind, wie bei Einsteigermodellen üblich.

heikop

RCLine User

Wohnort: Lüdenscheid

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4

Sonntag, 30. Juli 2017, 12:35

hier ein Beispiel einer Mißglückten Landung: Der Pilot steuert zu viel mit dem Höhenruder statt nur mit dem Gashebel zu landen:


Das Problem da war aber eher böiger Seitenwind im Zusammenspiel mit dem unglücklichen Versuch den
Vogel noch irgendwie zu retten anstatt ihn runter zu drücken.

Der Pilot war kein Anfänger, das Modell gehörte ihm nicht, sehr dumm gelaufen.

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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5

Sonntag, 30. Juli 2017, 16:11

Geduldig hinsetzen lassen statt der zur harten Höhenruderbetätigung bei noch zu hoher Fluggeschwindigkeit hätte schon gereicht.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

6

Sonntag, 30. Juli 2017, 16:53

Hallo bruchpilot84,

schaue ich mir gleich an. Bei aller Debatte, die sicher nicht ohne Hintergrund ist, machen Bilder manchem (so mir zB) oft schneller, als Worte, klar, worum's geht. Danke. Rudies Kommentar ist aber schon richtig: Zeit zum "hinsetzen" lassen, statt knüppeln.

Steve erklärt (Kurzform; vereinfacht formuliert), daß man nie mit dem HR landen sollte, sondern durch Gas weg nehmen. Das QR solle man nur zum ausgleich bei Schieflage behutsam nutzen, um das Modell in der Längsachse gerade zu halten. Das HR benutzt man ebenfalls nur, um die Balance in der Querachse zu halten (Modell gerade halten). Erst kurz vorm Aufsetzen, ziehe man etwas, so daß das Modell leicht schwanzlastig aufsetzt (Hintern zuerst). In der Reihenfolge: Phase 1 (Crosswind leg): quer zum Wind, Drehung über SR immer in einer Richtung. Phase II (Downwind leg): mit dem Wind parallel. Phase III (Basewind leg): wieder quer zum Wind (nur diesmal halt in die andere RRichtung strebend). Enphase, Phase IV (Final approach): gegen den Wind, landen.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Juli 2017, 17:07)


raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

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7

Sonntag, 30. Juli 2017, 17:05

hier ein Beispiel einer Mißglückten Landung: Der Pilot steuert zu viel mit dem Höhenruder statt nur mit dem Gashebel zu landen:
Das ist doch ein alter Hut. Wurde doch hier bereits ausführlich und kontrovers diskutiert.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

8

Sonntag, 30. Juli 2017, 17:10

Ein alter Hut ja, aber es ist immer gut, sich mit dem Thema wirklich auseinander zu setzen. Wette, das viele Einsteiger es nicht so im Detail parat haben. Und manch anderer (vielleicht auch ich) macht Fehler, weil er etwas nicht erinnert oder falsch entscheidet.

Wenn ich mir Landungen ansehe, nicht nur von Einsteigern, sehe ich oft genug Fehler. Wie war das bei der riesigen Ju-52 ? Eine Boe, ok. Aber auch hier: HR vielleicht etwas zu früh gezogen (von allen Gründen dafür abgesehen)? Um nicht wieder eine riesen Diskussion auszulösen: ich sage nicht, der Pilot hätte Wunder vollbringen sollen. Aber irgend jemand von uns erwähnte mW, daß man sehen könne, das HR sei gezogen gewesen. Hab mir das Video darauf nochmals angesehen : stimmt. Dann sagte jemand, mit 2 stehenden Motoren habe man den schweren Koffer eben nicht mehr schnell genug hoch gebracht: stimmt auch. Das sind sicher Ausnahme-Situationen. Der Pilot hat vielleicht nur HR gezogen, weil es ihm als einziger Versuch einer Rettung vorkam. Strömungsabriß war die Folge und alles, was dann geschah. Pech.

Ob das Modell mit nur einem Motor aus der Höhe zu retten gewesen wäre, wenn er gerade aus geflogen wäre, weiß ich nicht (wenn es über die Hindernisse überhaupt noch zu schaffen war). Irgendwo hätte er den Koffer vielleicht wieder beidrehen müssen und mit 2 stehenden Motoren noch mal die selbe Streßsituation gehabt, auch die Risiken. Das Ganze, wenn's vorher gut gelaufen wäre, 3x. Streß hoch 10, Risiken hoch 10, dann bei dem Wetter. Mir hat es vor allem klargemacht, daß selbst ein geübter Pilot mit nur einem von 3 Motoren seine liebe Not hat. Und obwohl ich den sonoren Klang der Moki liebe, daß E-Motoren seltener das Problem haben sollen (?), zumindest, solange alles gut ausgelegt ist, der Akku lebt, der Reger lebt (x3) usw - mehr als genug Risiken aber auch hier. Reden wir nicht wieder von Gewicht, Masseträgheit usw. Schnee von gestern.

Trotz all dem halte ich es nicht für einen Fehler, zB gerade die Landung immer wieder zu üben. Soll ich mir, wenn ich's mal bin, als Erfahrener zu schade dafür sein ? Das "wie" (Theorie) des Landens ist immer gleich - das Wetter nicht.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Juli 2017, 17:47)


raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

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9

Sonntag, 30. Juli 2017, 17:19

Wenn ich mir Landungen ansehe, nicht nur von Einsteigern, sehe ich oft genug Fehler.

Landen ist halt einfach das schwierigste an der ganzen Sache. Ich fliege jetzt seit einem Jahr Fläche. Ich habe insgesamt vieleicht 100 Stunden in der Luft verbracht. Dazu noch viele Stunden am Simulator. Das Fliegen geht mittlerweile sehr gut von der Hand. Aber das Landen, vor allem das zielgenaue Landen ist immer noch schwierig. Und dabei habe ich schon hunderte von Landungen hinter mich gebracht. Ich möchte es schaffen, das ich zehn Landeanflüge hintereinander machen kann und zehnmal am selben Punkt lande. Und zwar ohne, das ich zwischendurch durchstarten muss. Manchmal habe ich zwar Tage, wo ich an mir zweifle. Aber an dieser Stelle hat mich der Ehrgeiz gepackt. Und ich kann mir nicht vorstellen, das ich zu blöde bin, um das hinzukriegen. Man muss allerdings auch wirklich sagen, das es ein sehr komplexer Vorgang ist, ein Flugzeug wirklich sanft und punktgenau zu landen.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

10

Sonntag, 30. Juli 2017, 18:23

Hallo

Vorm Landen hatte / habe ich auch immer am meisten Bammel .

Viel Arbeit in den Bau des Modells gesteckt und irgendwann soll das Teil auch mal in die Luft und möglichst heile wieder runterkommen .

Wenig Zeit zum üben , sei es am Simulator oder in echt .

Da bekommt man schon Feuchte Hände wenns denn soweit ist ( Landung ) .

Das war eine meiner besseren Landungen :(

Jetzt nach gut 6 Jahren Pause habe ich mir erst einmal einen Elektrosegler geholt ( ASW28 ) für kleines Geld , mit einem Elektrosegler fing ich irgendwann mal an ( Arcus von Robbe ) .

Damit habe selbst ich Landungen hinbekommen .

Wenn man es nicht kann und hat dann auch noch das falsche Modell ( z.b. eines welches eine hohe Grundgeschwindigkeit braucht ) hat man schlechte Karten .

Gruss

Uli



Man muss den Menschen vor allem nach seinen Lastern beurteilen . Tugenden können vorgetäuscht sein . Laster sind echt .


Klaus Kinski

jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

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11

Sonntag, 30. Juli 2017, 19:51





Zitat von »bruchpilot84«



bei dem man die Singgeschwindigkeit des Modells - im Endanflug - nicht über Höhenruder sondern nur noch über den Gashebel bestimmt wird. Meiner


Da hätte ich gerne gesehen wie das bei einem antriebslosen Segler gemacht werden soll,
insbesondere wenn keine Klappen vorhanden sind, wie bei Einsteigermodellen üblich.

:ok:
Ich auch.


Zum crash der Ju.
Für mich nicht ganz so klar wie hier mancher das darstellt.

1. Bei so einer schweren Maschine ist die Fahrt bei weitem nicht so schnell raus wie bei einer Schaumwaffel. Also zu langsam im Landeanflug scheidet für mich aus, zumal die Ju sich in einem deutlichen Sinkflug befand.

2. In der Zeitlupe sieht man sehr schön, dass die Maschine kurz vor dem Höhenruderausschlag durchgefallen ist ( durchgefallen ist nicht der richtige Ausdruck, auf die Nase gegangen ist) , obwohl vorher ein deutlich sinkender Gleitwinkel vorhanden war. Da wurde die Maschine meiner Meinung nach von einer Böe erwischt. Hätte der Pilot hier nicht reagiert und mehr geht da meiner Meinung auch nicht mehr, wäre die Maschine da schon auf dem Boden aufgeschlagen.

3. Normale Reaktion darauf, durchstarten, Gas rein.

4. Durch das abfangen / Böe, schon nicht mehr richtig platzparallel, hat dann der Ausfall der beiden Motore der Sache ein Ende bereitet.

Das der Pilot kein Seitenruder betätigt hat kann ich auch noch verstehen, denn das können nicht viele und schon gar nicht in so einer bescheidenen Situation.

Nebenbei betrachtet war die Zeit von Aktion Böe,Höhenruder bis Gas geben gerade mal 1-2 Sek, dann war der Markt auch schon verlaufen. Also wer meint er hätte die Maschine ganz sicher gerettet, einen Schritt vortreten.
Gruß Jürgen
jbsseiten

12

Sonntag, 30. Juli 2017, 20:26

Hallo jfbaumi,

denke, das meint sicher niemand. Hat, glaube ich, auch niemand gemeint, der Pilot hätte die Ju-52 gerettet, hat er ja nicht. Und so, wie Du es hier schilderst, dürfte es wahrscheinlich abgelaufen sein. Aber der Thread wurde doch eröffnet, um einen Film und damit eine Schilderung des standardmäßigen Ablaufs von einer Landeeinteilung und -durchführung zu zeigen. Und schon die einfachen Schilderungen machen auf Dinge aufmerksam, die sich so vielleicht selbstverständlich anhören, andererseits so nicht immer genau durchführen lassen, aber im Kern wohl richtig sind. Man darf auch nicht übersehen, daß er das mit einem Motormodell vorführt. Insofern ist die Schilderung doch ganz gut, oder. Segler, gut gleitende, sind etwas anderes, auch wenn sie ebenfalls gelandet werden müssen (die Strecken sind halt länger).

Nicht jeder Segler hat Klappen, stimmt. Aber heute haben RES-Segler mit 2m SPW Klappen, solche um 3m und drüber kann ich mir, als moderne Konstruktion, kaum mehr ohne vorstellen - Ausnahmen bestätigen die Regel. Und Oldtimer sind sicher eine Besonderheit. Wer zB einen aus etlichen Hundert Holzteilen aufzubauenden Großsegler baut, hunderte Stunden Arbeit investiert, kann mE wahrscheinlich schon fliegen und weiß auch um die Sonderheiten dieser Dinger. Ein solches Schiff ohne Klappen (wenn) zu landen, heißt mE ihn genau kennen, fliegen können und entsprechendes Wetter haben, kein bockiges. Dann würde ich, wäre ich Liebhaber solcher Teile, so ein Werk nicht auf Reisen schicken und riskieren. Aber man weiß ja nie. ;-)

aus meiner Sicht geht es um mindestens dreierlei:

1. lernen der richtigen Abläufe einer Landung
2. lernen von richtigen Abschätzungen (Höhe, Strecke, Ruderreaktion usw)
3. üben, üben, üben ... bis es sitzt.

Die Wetterlagen betreffend, käme noch etwas dazu: bei unterschiedlichen Wetterlagen fliegen und landen.

Täusche ich mich da ?
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Juli 2017, 20:37)


13

Dienstag, 1. August 2017, 09:36

Moin,
prinzipiell nicht schlecht, aber sehr eingeschränkte Sicht.
Jedes Modell wird anders gelandet, mit oder ohne Antrieb, 2/3 Beinfahrwerk oder zentrales Rad, eine Herkules wieder ganz anders als ein Verkehrsflugzeug, Thermiksegler vs. schwerem Hotliner, Speedmodelle, Deltas, Lande- oder Störklappen, etc. etc. etc.
Dazu kommen Themen wie Wind, Lage des Platzes und Anflugbereich, etc.
Das mit dem Schleppgas stimmt soweit, und dass man das Modell nicht per Höhe an den Boden steuert sondern nach sauberer Landeeinteilung sauber aufsetzen lässt - wenn es die Platz - und Windverhältnisse zulassen.
Muss ich aber über Baume reinkommen, oder mit starkem, verwirbeltem Seitenwind oder sogar Rückenwind (es gibt so Plätze - Hallo an die Griesheimer ;-) ), habe eine stark ansteigende, fallende oder bucklige Bahn etc. komme ich nicht drum herum mit allen Achsen zu arbeiten und aktiv das Modell rein zu steuern.
Da ist dann das Beispiel aus dem Lehrvideo mit gleichmäßigem Wind und unverbauter, ebener Bahn und Anflugbereich, zwar "ganz nett" aber wenig hilfreich.
Und dann gibt's da ja noch die Landung an verbauten Hängen, Steilküsten mit hohem Gestrüpp an der Abrisskante, auf dem Vulkan in Lanzarote oder, so wie bei meinem Wiedereinstieg, auf dem Rübenacker bzw. einem 1,5m breiten und sehr zerfurchten Feldweg.
Das ist Alles mit einer sauberen, klassischen Landeanteilung und Schleppgas nicht zu machen.

Bis dann,

Ralf

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ralsch« (2. August 2017, 07:59)


raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

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14

Donnerstag, 3. August 2017, 20:44

so wie bei meinem Wiedereinstieg, auf dem Rübenacker bzw. einem 1,5m breiten und sehr zerfurchten Feldweg.

Darf ich fragen, welche Modelle du da gelandet hast?

Die Frage ist durchaus ernst gemeint, weil ich ja ein ähnliches Platzproblem habe und deshalb vorerst Abschied von der Motorfliegerei genommen habe.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X