raimcomputi

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1

Samstag, 21. Mai 2016, 13:41

Anfänger hat Fragen zum Minimag und darüber hinaus

Nachdem ich ja jetzt meinen ersten Flieger gekauft habe, hat sich dieser Thread soweit erledigt. Es ist jetzt halt eine gebrauchte Multiplex Minimag geworden. Und ich bin schon kribbelig und gespannt auf das Modell.

Wenn ich Fragen habe, werde ich die hier posten.

Was mir noch fehlt sind die Akkus. Und in diesem Punkt bin ich halt noch etwas unsicher. Der Verkäufer hat mir auf eine Nachfrage 3S 1800 - 2200mAh Lipos empfohlen. Jetzt habe ich aber hier von mehreren schon gehört, das das zu viel wäre, wegen dem Gewicht. Es gibt doch sicher etliche hier, die das Modell fliegen. Was verwendet ihr denn für Lipos. Oder anders gefragt, welches Maximalgewicht sollte ich möglichst nicht überschreiten. Wenn ich das weiß, kann ich gezielt den Akku mit dem besten Verhältnis von Gewicht und Kapazität auswählen.

Als ich jetzt gerade draussen unterwegs war, ging mir natürlich auch nichts anderes durch den Kopf, als die Fliegerei. Und ich habe mich so gefragt, was passiert, wenn zB. im Flug der Motor ausfällt. Oder was passiert, wenn ein oder mehrere Servos stecken bleiben. Beim Heli ist es ja so, das der Ausfall irgend einer technischen Komponente fast zwangsläufig zum Absturz führt. Bleibt der Motor stehen und man hat keine Chance auf Autorotation, dann fällt der Heli runter wie ein Stein. Fällt ein oder mehrere Servos im Flug aus, passiert das gleiche. Gehe ich recht in der Annahme, das das beim Flugzeug nicht ganz so tragisch ist. Ein Flieger fliegt ja auch noch weiter ohne Motor, zumindest eine Weile. Und wenn ein Servo ausfällt, fällt das Modell trotzdem nicht gleich wie ein Stein vom Himmel. Wenn meine Vermutungen stimmen, dann ist doch zumindest was das betrifft, das Flächenfliegen etwas entspannter möglich, als das Helifliegen.

Noch ein Punkt, der mich beschäftigt ist der Failsafe. Beim Heli wird dabei in der Regel der Motor ausgeschaltet und die Servos in Neutralstellung gefahren, mit der Folge, das der Heli nicht mehr weiter wegfliegt und schnellstmöglich runterkommt. Wie macht man das aber bei der Fläche? Denn Motor abschalten bewirkt ja nicht, das das Modell nicht mehr weiterfliegt. Es wird höchstens verlangsamt und kommt langsam runter. Aber wenn man es nicht mehr steuern kann fliegt es ja weiter gerade aus und verschwindet im schlimmstmöglichen Fall. Deshalb meine Frage: Wie programmiert man bei einem Flächenflieger den Failsafe richtig?

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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raimcomputi

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2

Samstag, 21. Mai 2016, 13:59

Im Nachbarthread wurde gefragt, welcher Motor in der Minimag drin ist, um besser beurteilen zu können, welche Akkus jetzt passen. Gerade hat mir der Verkäufer geantwortet. Der Einfachheit halber zitiere ich ihn einfach mal.

Zitat

Es ist nicht der Multiplex- Motor drin, der ist lahm, sondern ein Brushless C2830/KV 1000 von Aeolian, ein Power-Motor wie in der Überschrift der Anzeige zu lesen war, der hebt einen schwereren Akku leicht.


Ich warte jetzt mal noch, ob jemandem was dazu einfällt. Und ansonsten werde ich dann halt einen Kompromiss machen, der zwischen 1000mAh und 2200mAh liegt und werde einen oder zwei Lipos mit 1500 oder 1600mAh kaufen.

Raimund
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3

Samstag, 21. Mai 2016, 14:34

Jo, da geht´s schon los :P
Der Normale Motor hat 54g, der dort verbaute 108g, ist also genau doppelt so schwer. Der Regler wird entsprechend auch min. 30A haben.
dann die im alten Thread erwähnten 50g zwischen Klein- und Großakku, sind wir bei ´nem Mehrgewicht von locker 110g gegenüber der von MPX angestrebten 580g Abfluggewicht.
Das sind fast 20%, die oben drauf kommen.

Das eingebaute Setup ändern, halte ich angesichts des Werdegangs für übertrieben aber bei 1600mAh sollte Schluß sein, wenn du halbwegs entspannte Landungen hinlegen willst. Mit bissl Schleppgas wird das passen aber Motor aus und runterplumpsn ist dann schon nicht mehr sooo ideal.

Zum failsafe, ich mach Motor aus, egal wie, das is nicht verkehrt.
Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

mcxer

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4

Samstag, 21. Mai 2016, 14:36

Hallo Raimund,

geh mal anders an die Sache heran.

Beim Hubi ist der Schwerpunkt (CG - Center of Grafity - wie die Amis so schön sagen ) in der Achse der Hauptwelle.

Bei Flächen-Flugzeugen ist der CG nicht zwingend ein Punkt, er kann in gewissen Grenzen variiert werden, das Flugverhalten änder sich aber dadurch - für Dich von fliegbar bis hin zu nicht mehr für Dich fliegbar.

Der Hersteller gibt i.d.R. eine CG-Empfehlung heraus - bei üblichen Flächen ( keine Delta Flügel ) ist das meist 1/3 der Flächentiefe von der vorderkante der Fläche aus gemessen.

Der Schwerpunkt ist sehr gut gewählt wenn das Flugzeug damit bei geradem Hohenruder aus dem Sturzflug eine leichte Abfangkurve ganz von alleine fliegt. Das wäre auch für die Minimag eine gute Wahl !

Fragt sich jetzt halt wie groß das Akku Fach ist, wie viel Spiel zum variieren des Akkus dort ist und vor allem, wie viel leichter oder schwerer der neue Motor gegenüber dem org. Motor ist.

Schlau ist es, jetzt einen Akku zu wählen mit dem Du einen Einsteiger-Freundlichen CG ganz bequem erreichst - ohne dabei den Flieger unnötig schwer zu machen oder gar Blei in der Nase oder am Heck verbauen zu müssen !
Wenn Du den Flieger hast, kannst Du das sehr gut auswiegen, kannst dann einen guten Kompromiss an Akku wählen.

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger // abzugeben: umx Habu, Habu2, mirco Stryker, Blade 120SR, Sport Cub SS //

mcxer

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5

Samstag, 21. Mai 2016, 14:46

Die Minimag hat sehr einsteiger-freundliche Flugeigenschaften solange sie sehr leicht ist - ändert man das mehr und mehr, wird es mehr und mehr was für Experten :(

Schaun wir mal wie das ganz so ausgeht...........

mfg
Roland
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raimcomputi

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6

Samstag, 21. Mai 2016, 14:51

Naja, der Verkäufer ist mit 2200er Akkus geflogen und hatte darüber hinaus auch noch Blei in der Nase. Von daher scheint das Akkufach zumindest groß genug zu sein. Ich werde vieleicht doch erst mal abwarten, bis der Flieger bei mir ist.

Eine typische blöde Anfängerfrage habe ich trotzdem noch. Kann man denn auch statisch, also wenn das Modell am Boden ist, feststellen, ob der Schwerpunkt stimmt? Den Heli braucht man ja einfach an der Paddelstange oder alternativ an den Rotorblättern auspendeln lassen und sieht dann, ob alles passt. Wobei das, zumindest bei Flybarlesshelis auch nicht so kritisch ist. Ob ich bei meinem Protos Akkus mit 400 Gramm unter der haube habe, oder welche mit 550 Gramm, das ist dem Heli ziemlich egal. Am Flugverhalten, zumindest was den Schwerpunkt betrifft, ändert sich da nichts, weil die Elektronik das ausgleicht. Aber bei dem Flugzeug ist ja keine stabilisierende Elektronik an Bord, also muss da ja der Schwerpunkt ziemlich genau stimmen. Hebt man den Flieger denn dazu einfach an den Tragflächen hoch und schaut, ob er gerade hängt? Bitte lacht mich nicht aus. Ich weiß selbst, das man, wenn man etwas selbst schon kann, manchmal nur schwer nachvollziehen kann, wenn sich ein Anfänger dusselig anstellt.

Raimund
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7

Samstag, 21. Mai 2016, 14:57

Die Frage ist nicht dusselig.
Ich habe mir aus dem Grund angewöhnt, mir 2 auf ca.5mm länge gestutzte Stecknadeln mit nem Klecks UHU-POR auf den Schwerpunkt zu kleben/stecken. dann kann ich den Flieger einfach an den Stecknadelköpfen auf die Fingerspitzen nehmen und sehe ob´s stimmt.
Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

8

Samstag, 21. Mai 2016, 15:00

Naja, der Verkäufer ist mit 2200er Akkus geflogen und hatte darüber hinaus auch noch Blei in der Nase

Die MM fliegt auch wenn Sie 2 Kg wiegt, nur eben nicht mehr wie ein Flugzeug, sondern eher wie eine Kannonenkugel :dumm:
Und Blei in der Nase bei dem Motor? ... ich glaub echt, du schaust dir das Teil mal genau an, das bekommt man auch ohne Blei mit bissl Komponentenrücken super eingestellt.
Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

mcxer

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9

Samstag, 21. Mai 2016, 15:04

Es gibt keine dummen Fragen - nur dumme Antworten :)

Mit zwei Fingern den Flieger unter den Tragflächen anheben - natürlich so, das er waagerecht auf den Fingern sitzt ..........

Die Minimag hat tiefe Flächen, ist ein Hochdecker mit V-Form in den Flächen, da reicht die obige Methode erst mal um grob zu sehen wo der CG ist.

Gibt der Hersteller eine exakte Empfehlung, würde ich kurz das Web befragen, ob die Empfehlung passt - im Zweifel für den Erst-Flug den CG lieber minimal weiter nach vorne legen - einige mm weiter vorne ist sehr viel besser als 10mm zu weit hinten.

mfg
Roland
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raimcomputi

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Samstag, 21. Mai 2016, 15:06

Und Blei in der Nase bei dem Motor? ... ich glaub echt, du schaust dir das Teil mal genau an, das bekommt man auch ohne Blei mit bissl Komponentenrücken super eingestellt.
Naja, ich vermute halt, das er bei den dicken Akkus keine Luft mehr zum Verschieben hatte und deshalb das Blei vorne rein gemacht hat. Er hat mir ja auch geschrieben, das ich bei kleineren Lipos das Blei wieder rausmachen kann.

Ich habe ihn jetzt nochmal gefragt, wie schwer der Flieger ohne Akkus ist. Danach kann ich ja entscheiden, was an Akkugewicht noch akzeptabel ist. Es bringt mir ja auch nichts, wenn ich jetzt einen winzigen Akku verbaue und dann nur 3 Minuten fliegen kann. Da muss ich dann wohl einen Kompromiss machen.

Raimund
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mcxer

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Samstag, 21. Mai 2016, 15:10

Ja, hab auch schon micro Flieger billig gekauft wo am Heck mit schweren Geschützen unfachmännisch repariert wurde - möchte nicht wissen wie das noch geflogen ist - wenn´s überhaupt noch geflogen ist :)
Nachdem ich den Ballast im Heck dann entfernt habe, ultra leicht repariert habe - flog das Teil wieder einwandfrei ! So wie es "repariert" war mussten vorne vermutlich 2 Lipos rein damit der CG passt :(
( Die Flug-Bahn ohne Motor ist dann vermutlich auch nahe bei ballistisch :) )

mfg
Roland
Hab geladen - gehe jetzt fliegen....
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raimcomputi

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12

Samstag, 21. Mai 2016, 16:37

Der Verkäufer hat mir nochmal geantwortet. Natürlich kann ich es nicht nachprüfen, was er sagt, aber ich vertraue ihm jetzt einfach mal, bleibt mir ja eh nichts anderes übrig. Und er sagt, das er mit diesem Modell das Fliegen gelernt hat. Es wäre sein erstes Modell gewesen. Und er hätte ihn die ganze Zeit mit 2100mAh Lipos geflogen.

Ich warte jetzt erst mal, bis der Flieger da ist, dann wiege ich ihn. Und dann entscheide ich, welche Akkus reinkommen.

Raimund
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13

Samstag, 21. Mai 2016, 18:02


Ich warte jetzt erst mal, bis der Flieger da ist, dann wiege ich ihn. Und dann entscheide ich, welche Akkus reinkommen.

Raimund

Gute Idee.
Ich habe grad meine Mag gewogen. 491g leer. Macht 578g mit 1000er und 600g mit 1500er Akkus.
Fliegt sich wunderbar leicht. Die twinnimag wiegt ganze 17g mehr und das ist schon gut spürbar hauklotziger.

Nimm das Thema Gewicht nich auf die leichte Schulter, es spielt eine sehr große Rolle.
Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

raimcomputi

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14

Samstag, 21. Mai 2016, 20:04

Nimm das Thema Gewicht nich auf die leichte Schulter, es spielt eine sehr große Rolle.
Nee, das mach ich schon nicht. Ich bin Anfänger, ich glaub dir schon, was du sagst. Ich werde dann halt möglichst sehen, das ich nicht über 600 Gramm komme. Und das mit der Flugzeit ist war wahrscheinlich auch sehr stark vom Flugstil abhängig. Ich werde ja am Anfang nicht rumheizen, sondern schön langsam versuchen, mich ranzutasten. Da brauche ich kein Vollgas. Und wenn der Motor soviel Power hat, dann kann ich den vieleicht sogar am Anfang drosseln. Dann krieg ich vieleicht auch mit einem 1000er Lipo schon vernünftige Flugzeiten hin.

Raimund
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15

Samstag, 21. Mai 2016, 23:42

Hi,
ich würde mal etwas mit der Luftschraube experimentieren.
Eine Antriebsleistung von 100-120W ist mehr als ausreichend. Bei einem 3S Lipo sollte sich der Strom bei ca. 10A einpendeln. Das bedeutet dass du mit einem 1000er Akku schon sehr lange Flugzeiten haben kannst. Das heißt mehrere Luftschrauben kaufen (ich empfehle Klappluftschrauben, wenn eine Landung mal etwas unsanft sein sollte) und Strom messen. Ein Vereinskollege fliegt eine Minimag mit einem kleinen Roxxy-Motor,850er 3S Akkus und einer 8*4,3 Klappluftschrauben. Der Strom liegt damit bei 7-8A. Das reicht aber immer noch für einen sicheren Bodenstart. Also probier mal einfach aus.

raimcomputi

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16

Sonntag, 22. Mai 2016, 00:37

Bei einem 3S Lipo sollte sich der Strom bei ca. 10A einpendeln. Das bedeutet dass du mit einem 1000er Akku schon sehr lange Flugzeiten haben kannst.
Naja, das ist halt alles relativ. 10A bei einem 1000er Lipo sind immerhin eine Belastung von 10C. Und weil man ja aus einem 1000er Lipo höchstens 800 mAh rausholen sollte, ist dann nach 5 Minuten der Spass zu Ende. Wenn das für dich sehr lange Flugzeiten sind, dann hast du aus deiner Sicht natürlich recht. Aus meiner Sicht sind 5 Minuten ziemlich kurz.

Raimund
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Ströher

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17

Sonntag, 22. Mai 2016, 09:52

Naja, das ist halt alles relativ. 10A bei einem 1000er Lipo sind immerhin eine Belastung von 10C. Und weil man ja aus einem 1000er Lipo höchstens 800 mAh rausholen sollte, ist dann nach 5 Minuten der Spass zu Ende. Wenn das für dich sehr lange Flugzeiten sind, dann hast du aus deiner Sicht natürlich recht. Aus meiner Sicht sind 5 Minuten ziemlich kurz.

Du Raimund, du wirst das Teil dann sicher recht schnell fliegen. Und das ist wohl auch beim "Jungvolk" normal.
Ich (etwas viel älter) habe meine Modelle ( auch die XL) mal versucht, sehr langsam zu fliegen.So komme ich bei der Mentor (162 cm spw) auf ca 12 minuten und mit der XL (170 cm spw ) auf ca 16 Minuten. Die Modelle fliegen (kriechen?) dann mit runde 8 Ampere durch die Gegend. Also, 10 Ampere müssten sicher nicht immer sein. Aber das hast du selbst in der Hand.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

18

Sonntag, 22. Mai 2016, 10:43

Hi,
mit 10a meinte ich den Strom bei Vollgas!
Da du aber nicht die ganze Zeit mit Vollgas fliegst, wirst du Flugzeiten von mehr als 6 Minuten (wahrscheinlich etwa 7 Minuten, je nach Flugstil) locker erreichen können.

raimcomputi

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19

Sonntag, 22. Mai 2016, 12:09

Du Raimund, du wirst das Teil dann sicher recht schnell fliegen. Und das ist wohl auch beim "Jungvolk" normal.
Naja, nu lass aber mal die Kirche im Dorf. In zwei Monaten werde ich 50. Also zum Jungvolk zähle ich mich nun wirklich nicht mehr. Und ich bin sowieso eher der Langsamflieger, auch bei den Helis. Mir geht es vielmehr darum, das die Modelle vorbilgetreu fliegen, als ums Rumheizen. Deshalb kann ich auch bei den Helis mit dem ganzen 3D-Rumgezappel überhaupt nichts anfangen. Ich fliege mit meinem Protos, der ein Abfluggewicht von 1,7kg hat, 15 Minuten mit einer Akkuladung. Die meisten können sich nicht vorstellen, das so lange Flugzeiten möglich sind und man trotzdem noch Spass haben kann. Bei mir ist das aber so. Und bei den Flächen ist es das gleiche. Mein Ziel ist nicht der Speedflug, sondern das gemütliche Rumfliegen, vorzugsweise mit einem Modell, von dem es auch ein echtes Vorbild gibt. Und ich lege eher Wert auf lange Flugzeiten, als auf brachiale Power. Von daher bin ich mal gespannt, was mit dem kleinen Trainer so möglich ist.

Raimund
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heikop

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20

Sonntag, 22. Mai 2016, 13:04

Und ich lege eher Wert auf lange Flugzeiten


Dann wäre ein Motorsegler das richtige für Dich, nach der Minimag natürlich.
Grüße,
Heiko