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raimcomputi

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21

Sonntag, 22. Mai 2016, 13:17

Dann wäre ein Motorsegler das richtige für Dich, nach der Minimag natürlich.

Nee, wäre nichts für dich. Ich mag Modelle, für die es auch echte Vorbilder gibt. Das Problem bei den Flächen ist halt, das es da so unendlich viele wunderschöne Scalemodelle gibt, viel mehr, als bei den Helis. Ich kann mir heute schon vorstellen, was das für eine Prozedur wird, ehe ich mal "mein" Modell gefunden habe. :D

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

22

Sonntag, 22. Mai 2016, 13:17

Leider habe ich meine Minimag verschenkt, kann also nicht mehr nachschauen. Ich hatte aber meines Wissens nach ein normales brushless MPX-Setup drin. Als Akku meine 3s2200er mylipos, es war mein erster Flieger, hatte vorher nur Helis und das waren die vorhandenen Akkus vom 450er. Die Akkus passten gerade noch in den Rumpf (liegend, hochkant wäre auch gegangen, allerdings mit Fixierung) ohne zu schnitzen und hielten auch ohne Klettbad etc. Verschieben war gut möglich, aber der Flieger war total unempfindlich, was den Schwerpunkt betrifft. Flugzeit ging 15-20Minuten, wenn man nicht nur Vollgas flog (incl. ein paar Beleuchtungs-LEDs, die aber kaum Strom brauchen).

Gruß
Jens

raimcomputi

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23

Sonntag, 22. Mai 2016, 13:59

Leider habe ich meine Minimag verschenkt, kann also nicht mehr nachschauen. Ich hatte aber meines Wissens nach ein normales brushless MPX-Setup drin. Als Akku meine 3s2200er mylipos, es war mein erster Flieger, hatte vorher nur Helis und das waren die vorhandenen Akkus vom 450er. Die Akkus passten gerade noch in den Rumpf (liegend, hochkant wäre auch gegangen, allerdings mit Fixierung) ohne zu schnitzen und hielten auch ohne Klettbad etc. Verschieben war gut möglich, aber der Flieger war total unempfindlich, was den Schwerpunkt betrifft. Flugzeit ging 15-20Minuten, wenn man nicht nur Vollgas flog (incl. ein paar Beleuchtungs-LEDs, die aber kaum Strom brauchen).

Gruß
Jens

Was die Akkus betrifft bin ich ja auch immer noch unsicher. Hier im Forum wird ja eindringlich zu kleinen leichten Akkus geraten. Liest man aber im Netz diverse Berichte über den Flieger, so ist eigentlich der Tenor eher anders herum, nämlich das die Maschine mit einem großen Akku sogar besser fliegt. Besser dann halt in der Form das das Modell dann eben etwas träger und damit noch einsteigerfreundlicher wäre. Und das deckt sich halt auch mit den Aussagen von dem Verkäufer meines Minimags, der mit dem Modell und mit 2100er Akkus das Fliegen gelernt hat.

Klar mit einem leichten Akku ist sie spritziger. Aber brauche ich das am Anfang? Ich will üben. Und da brauche ich lange Flugzeiten. Es würde mich furchtbar nerven, alle 5-6 Minuten wieder landen zu müssen, um den Akku zu tauschen.

Aber so ist eben jeder anders. Für andere ist es eher wichtig, das die Maschine möglichst viel Power hat und möglichst spritzig und agil ist. Mir ist das nicht wichtig.

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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24

Sonntag, 22. Mai 2016, 14:58

Raimund, ich kann deine Theorien alle nachvollziehen. Es stimmt faktisch aber einfach mal nicht, was du dir da zusammenreimst.
Der dicke Akku bringt nicht mehr Trägheit rein, er lässt dein Flugzeug einfach nur nicht mehr schön langsam fliegen.<<PUNKT
Die Trägheit, die du meinst, bekommst du bei Großmodellen und dem entsprechenden Gewicht. Die haben aber auch den Hang zur niedrigen Flächenbelastung.

Ich versuch es jetzt ein letztes mal und das sind keine Mutmaßungen, sondern Erfahrungen an genau diesem Modelltyp. Man kann Sie ohne Probleme mit 2200er 3S und nem "dicken" Motor fliegen. Sie wird dann aber auch schnell zum Hauklotz.
Sie fliegt leicht schlichtweg wesentlich schöner, langsamer und berechenbarer.<<Punkt

..Ob Ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht....
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

raimcomputi

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25

Sonntag, 22. Mai 2016, 15:37

Ich versuch es jetzt ein letztes mal und das sind keine Mutmaßungen, sondern Erfahrungen an genau diesem Modelltyp. Man kann Sie ohne Probleme mit 2200er 3S und nem "dicken" Motor fliegen. Sie wird dann aber auch schnell zum Hauklotz.
Sie fliegt leicht schlichtweg wesentlich schöner, langsamer und berechenbarer.<<Punkt

Ich glaub dir das ja alles. Das sind eben deine persönlichen Erfahrungen. Und für deinen persönlichen Flugstil ist es eben optimal, wenn das Modell möglichst leicht ist. Aber es ist eben auch so, das es jede Menge Leute gibt, die auch genau dieses Modell fliegen und die ganz andere Erfahrungen gemacht haben. Da ist luthijens, hier aus diesem Thread, mein Verkäufer und etliche andere Leute im Netz, wo ich Berichte gelesen habe.

Ist ja auch egal. Ich werde meine eigenen Erfahrungen machen müssen. Und ich werde dann berichten, was draus geworden ist.

Raimund
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26

Sonntag, 22. Mai 2016, 15:53

Raimund, gerade für einen Einsteiger ist eine niedrigere Grundgeschwindigkeit und das damit verbundene Gewicht erstmal ein Vorteil.
Gerade die Landung wird mit kleineren Akkus einfacher sein.
Das Verhalten von zu schweren Modellen hat van3st sehr schön beschrieben. Da gibt es viele Nachteile und sehr wenig Vorteile.
Und wenn du das nicht verstehst solltest du dich mal fragen warum wir unsere Modelle nicht einfach aus Beton herstellen und nachher noch mit ein paar Stahlträgern verstärken, wenn doch schwer besser fliegt :dumm:
Natürlich, wenn man schon seit Jahren fliegt ist ein größerer Akku ein Vorteil, weil man die Minimag dann auch noch bei viel Wind fliegen kann.
Auf dich trifft das aber noch nicht zu, und deshalb rate ich dir wirklich zu kleinen 1000er-1300er Akkus und dann auch der entsprechenden Luftschraube, sodass der Motor keinen hohen Stromverbrauch hat.

raimcomputi

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27

Sonntag, 22. Mai 2016, 16:19

Und wenn du das nicht verstehst solltest du dich mal fragen warum wir unsere Modelle nicht einfach aus Beton herstellen und nachher noch mit ein paar Stahlträgern verstärken, wenn doch schwer besser fliegt
Ich weiß nicht, ob ihr meine Beiträge überhaupt lest. Es geht doch überhaupt nicht darum, was ich verstehe, oder nicht verstehe. Es geht darum, das die einen sagen, der Flieger fliegt umso einfacher, je leichter er ist. Und die anderen behaupten das Gegenteil. Was soll man denn dann als Einsteiger anderes machen, als für sich selbst herauszufinden, womit man besser klarkommt?

Raimund
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28

Sonntag, 22. Mai 2016, 16:40

Von daher bin ich mal gespannt, was mit dem kleinen Trainer so möglich ist.

Da wird einiges möglich sein.
In meinen Flächenfluganfängen hatte ich eine 1Meter Cessna von Art-tech.
Durchaus vergleichbar mit der Minimag. Durch einen Umbau mit einem effizienten
60gr. Brushlessmotor und einem 3S3000/25c Accu, hatte ich Flugzeiten bis 25min.
Gemütlich bis flott und ein paar Rollen und Loopings waren auch noch dabei.
Alles machbar.

Zitat

Es geht darum, das die einen sagen, der Flieger fliegt umso einfacher, je leichter er ist. Und die anderen behaupten das Gegenteil. Was soll man denn dann als Einsteiger anderes machen, als für sich selbst herauszufinden, womit man besser klarkommt?

Ein leichter Flieger ist leichter zu landen. Zumindest bei wenig Wind.
Ein schwerer Flieger liegt satter in der Luft und bei Wind leichter (wenn man es kann) zu fliegen.
Um heraus zu finden, womit du besser klar kommst, nützen die Diskussionen hier wenig.
Das heraus zufinden findet am Flugfeld statt und am Anfang ist das reine Kopfsache.

Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (22. Mai 2016, 16:54)


mcxer

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29

Sonntag, 22. Mai 2016, 16:40

Hallo Raimund,

die, die dazu raten die Minimag besser mit möglichst wenig Gewicht ( bei vernünftigem CG ) zu fliegen, die meinen es gut mit Dir.

Ich versuch es noch mal anders zu erklären.
50 oder mehr Gramm Unterschied bedeuten einen deutlichen Einfluss auf die Flug-Eigenschaften - ganz besonders auf die Eigenschaft besonders langsam fliegen zu können.

Anders herum, jedes Flächen-Flugzeug hat eine minimale Fluggeschwindigkeit bei der es gerade noch in der Luft bleibt. Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Gewicht und dieser Geschwindigkeit - je Flugzeug.

Da Anfänger beim landen auch mal gerne sehr nahe an dieser minimalen Geschwindigkeit rumeiern, ist es halt wichtig, das Du hier möglichst viel "Spielraum" hast.
( Erfahrenere Piloten berücksichtigen den Zusammenhang automatisch - die merken und sehen das rechtzeig - wenn´s zu langsam wird - Du merkst das wenn´s zu Spät ist.)

Wie gestern im Feld, Hubi Pilot fliegt Sport Cub ( 1.3M Spannweite ) mit den schweren 2.200ér Liipos - hat er ja noch vom 450ér Hubi übrig.
Ja, ich fliege den Flieger auch damit - das geht noch ausgesprochen gut - aber mit den auch möglichen 1.300 Lipos wäre er evt. gestern nicht so Abgestürzt !!
Strömungsabriss im Langsam-Flug, die Fläche war auf ca. 1/4 eingerissen - schade !

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

raimcomputi

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30

Sonntag, 22. Mai 2016, 16:46

Hier kam ja jetzt schon ein paar mal das Thema "passender Propeller" auf. Und so habe ich gerade mal versucht mich mit diesem Thema etwas vertraut zu machen. Aber wenn man davon noch gar keine Ahnung hat, dann ist das ja wirklich auch ein Buch mit sieben Siegeln. Ich weiß jetzt zumindest schon mal, das die beiden Zahlenangaben das Verhältnis von Durchmesser zur Steigung angeben. Aber was sagt mir dann das jetzt? Klar, im Netz wird erklärt, wie sich unterschiedliche Durchmesser und unterschiedliche Steigungen auf die Motordrehzahl, die Leistungsaufnahme und die Flugeigenschaften auswirken. Aber mir ist es schier ein Rätsel, wie man jetzt als Neuling für sein Flugmodell die passende Luftschraube finden soll. Klar, man kann einfach die Orginale vom Hersteller verwenden. Aber anscheinend gibt es ja Alternativen. Aber ich habe keine Ahnung, wie man die finden soll.

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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raimcomputi

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31

Sonntag, 22. Mai 2016, 16:51

Ich versuch es noch mal anders zu erklären.

Roland, Danke für deine Erklärung. Ich hab das schon alles begriffen. Und ich habe ja auch gar nicht vor, einen 2200er Lipo einzubauen. Ich wiege das Modell erst mal, wenn es da ist. Und dann sehe ich, was möglich ist, um möglichst nicht, oder nicht viel über 600 Gramm zu kommen. Ich möchte halt möglichst den besten Kompromiss, sprich gute einsteigerfreundliche Flugeigenschaften bei gleichzeitig maximaler Flugzeit. Ich tendiere im Moment zu 1300mAh bis zu maximal 1500mAh.

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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mcxer

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32

Sonntag, 22. Mai 2016, 17:06

Raimund,

die Flugzeit ist immer ein Kompromiss, ich lege sehr viel mehr Wert auf ordentliche Flug-Performance als auf lange Flugzeit !!

Kannst ja mit dem Hubi auch 1 oder 2 Stunden mit einem Akku fliegen - nur wie fliegt ein Hubi mit 10.000mAh Akku und ultra niedriger Drehzahl - komm vorbei und schau es Dir an oder frag die Piloten die das können ( z.B. Timo )

Ist bei der Fläche ganz genau so, je mehr unnötiger Ballast, desto bescheidener die Flugleistungen.

Es darf aber jeder für Sich und seine Flieger selber festlegen was er vorzieht - wie Du schon sagst, der eine mag es eher so, der andere mag es eher anders.....

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

33

Sonntag, 22. Mai 2016, 17:09

Strömungsabriss im Langsam-Flug, die Fläche war auf ca. 1/4 eingerissen - schade !


Beim EPP-Flieger ja kein Problem. Im Anhang mal zwei Bilder von meine WOT4. Das zweite ist nach der Reparatur. Was nicht auf dem Bild zu sehen ist: Die Fläche war auch noch zu 3/4 durchgebrochen.
Man sollte an so eine Schaumwaffel kein Herz hängen. Die sind zum Lernen da. Ich bin jetzt fast komplett auf Balsa-/GfK-flieger umgestiegen. Da tut das dann schon mehr weh.

Gruß Norbert
»F_Norbert« hat folgende Bilder angehängt:
  • 2013-10-09 16.24.23b.JPG
  • 008d.jpg

mcxer

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34

Sonntag, 22. Mai 2016, 17:20

Ja, ich kenne auch jemanden der nach dem Absturz ne große Tüte aus dem Auto geholt hat, die ca. 25 Teile eingesammelt hat - nach Hause gefahren ist und mich nach 1 Stunde angerufen hat - Flieger war wieder zusammen.

Bin direkt hingefahren - konnte es kaum glauben - war aber so, alle Teile wieder an ihrem Platz. ( Zacki und Aktivator sei Dank :) )

Ich hatte auch schon einen ähnlichen Unfall wie die WOT4 oben im Bild - hab es auch wieder geklebt. Wer es nicht wusste, hat es es auch sooo einfach nicht sehen können - da musste man schon wissen wo man ganz genau hinsehen musste.
Nur ich ziehe es vor mehr zu fliegen als zu reparieren - klappt ja nicht immer - aber ich arbeite daran....

Beim Gewicht der Lipos taste ich mich i.d.R. heran, fange sehr leicht an und teste nach einer Weile was an Gewicht für mich noch akzeptabel ist !
Manche Flieger sind da halt unempflindlicher, bei anderen zählt jedes Gramm.
mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

raimcomputi

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35

Sonntag, 22. Mai 2016, 17:26

Kannst ja mit dem Hubi auch 1 oder 2 Stunden mit einem Akku fliegen - nur wie fliegt ein Hubi mit 10.000mAh Akku und ultra niedriger Drehzahl - komm vorbei und schau es Dir an oder frag die Piloten die das können ( z.B. Timo )
Ich fliege meinen Protos zwar nicht mit 10000er Akku, aber mit sehr geringer Drehzahl. Da ich kein 3D fliege, ist so das Flugverhalten für mich optimal. Und ich habe lange Flugzeiten. Und so ähnlich schätze ich es eben beim Flächenmodell auch ein. Klar, wenn man es übertreibt, dann fliegt es nicht mehr gut. Aber so wie es eben im Helibereich Piloten gibt, die einen Akku in 3 Minuten leermachen und andere, die mit dem selben Akku im selben Modell 15 Minuten fliegen können, so wird es wohl auch bei der Fläche sein. Der Hersteller des Modells gibt ja auch immer ein Abfluggewicht an. Im Falle des Minimag sind es eben 580 Gramm. Ohne es jetzt natürlich zu wissen, aber wieder mit meinen Helierfahrungen im Hinterkopf, dürften plus minus 10% kein Problem sein. Nach unten läßt sich das Gewicht ja nur schwierig reduzieren, das heißt, im Falle der Minimag wird es höchstens mehr. Und wenn man eben auf die 580 Gramm noch maximal 10% draufrechnet, dann kommt man auf 640 Gramm. Und diesen Wert werde ich keinesfalls überschreiten, sondern versuchen drunter zu bleiben.

Raimund
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Sonntag, 22. Mai 2016, 17:53

Hi,
einen "Toleranzbereich" gibt es nicht.
Rein theoretisch machen sich auch schon 5g Mehrgewicht bemerkbar - nur eben sehr wenig.
Versuch immer möglichst leicht zu bauen, und wenn du etwas findest, was das Flugzeug leichter macht, dann mach es leichter (natürlich nur so lange wie es der Stabilität nicht schadet und mit halbwegs vertretbarem Aufwand zu machen ist).

Bei den Luftschraube sollte die Steigung bei solchen Modellen ungefähr die Hälfte des Durchmessers betragen. Bei mehr Durchmesser ist mehr Schub da, also größerer Steigwinkel, bei mehr Steigung eine höhere Geschwindigkeit. Da solche Flieger wie die Minimag aus aerodynamischen Gründen nicht so richtig schnell werden, brauchst du keine hohe Steigung. Guck mal was der Verkäufer jetzt für eine Luftschraube montiert hat und miss den Strom bei Vollgas. Eine Luftschraube mit weniger Durchmesser bedeutet weniger Strom, eine mit weniger Steigung bedeutet auch weniger Strom. Ich würde bei so einem Modell Luftschrauben 8x4 bis 9x5 für sinnvoll halten, je nach Motor und gewünschter Leistung.

raimcomputi

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37

Sonntag, 22. Mai 2016, 18:22

Guck mal was der Verkäufer jetzt für eine Luftschraube montiert hat und miss den Strom bei Vollgas.
Wie soll man denn das während dem Flug machen? Telemtrie gibt es ja in dem kleinen keine. Oder kann man das auch am Boden machen, also Modell festhalten und dann Vollgas geben? Beim Heli geht das ja nicht so einfach. Und noch eine ganz dumme Frage: Wie stelle ich denn fest, was da für eine Schraube darauf ist? Steht das auf der Schraube drauf? Klar, den Durchmesser kann man ja messen, aber die Steigung?

Raimund
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mcxer

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38

Sonntag, 22. Mai 2016, 18:26

Ja, steht bei üblichen Latten immer drauf !

Ja, den Strom könnte man messen, ich komme schon viele Jahre aus ohne zu messen. ...
( Mache aber auch keine dollen Experimente mit Latten ....)

mfg
Roland
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schmonzel

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Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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39

Sonntag, 22. Mai 2016, 18:30

Ich messe mit einem simplen Wattmeter den Strom...im Stand bei Vollgas. In der Luft geht zwar auch,
mit entsprechender Ausrüstung, aber da kann es dann evtl. schon zu spät sein :evil:
Okay, nicht unbedingt bei diesem Flieger.....aber allg. bei Experimenten dieser Art.

Und als Anfänger zählt jedes Gramm weniger, egal, was der eine oder andere im Netz schreibt.
Da ist es Wurst, ob der Flieger 3, 5 oder 10 Minuten in der Luft bleibt.
Du musst zu Beginn eh Landungen üben....und der Trend geht zum Zweitakku. :prost:

Andreas
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

40

Sonntag, 22. Mai 2016, 19:03

8x4 ist für die MM passend. 9x? Ist zu solle,da kommt der Boden dann schon sehr nah
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »van3st« (22. Mai 2016, 20:14)