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jorge

RCLine User

Wohnort: Hamburg

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41

Donnerstag, 16. Juni 2016, 12:59



Ansonsten ist dieser komplette Thread der blanke Hohn.
Kauf dies, kauf das, kauf alles, was ich habe und hatte und alles ist perfekt.
Keiner zeigt Alternativen und erklärt etwas.
na ja mein Vorschlag kommt aus der Praxis wie ich damals kostengünstig und erfolgreich in dieses Hobby eingestiegen bin. Der Bixler ist ein Vorschlag gewesen, entspricht aber den generellen Empfehlungen eines Einsteiger Modells mit Pusher Antrieb.
Ich bin überzeugt, dass die finanziellen Mittel meist das ist, was die Leute vom Modellfliegen abhält. Mehr ausgeben kann man später noch zur Genüge, deshalb halte ich nichts davon jemandem ein 600 EUR Equipment anzudrehen, wenn er nicht mal weiß ob es mit dem Hobby klappt.

Außerdem hat der TE schon geschrieben, dass er demnächst mal zum Modellflugclub gehen will, wobei mich das früher meist eher abgeschreckt hat. Den Anfang habe ich dann doch alleine bewältigt indem ich mich selber vorher informiert habe. Das gilt generell für alle Informationsbeschaffungen (via Internet), selber informieren und eine eigene Meinung bilden aus den ganzen Vorschlägen.
Gruß
Georg


FrSky Taranis X9D - LRP Speedbird Corsair - Blade nano QX - HK Radjet 800 mit 3000kv - P40 Warhawk UMX - RocHobby P-51 Strega - Robbe Air Trainer 140 - Hobbyking Bixler 1 - ZMR250 Racer - Teksumo FPV - Hobbyking Walrus

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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42

Donnerstag, 16. Juni 2016, 13:20

Entschuldige, Georg, ich habe nur überflogen und da ging das von Dir wohl unter.
Mir schien nur so ein roter Thread durch den Thread zu laufen, der sehr eintönig war und da ging Deiner wohl irgendwie nicht in mein Netz. :prost:
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

43

Donnerstag, 16. Juni 2016, 19:07

Als "Blutiger Anfänger" hätte ich keine Lust mehr, hier weiter zu lesen 8(


:ok: hat was von Hyänen, die über ein Stück Aas herfallen.


Ähm, 80W, wie ich oben angegeben hatte.


Sorry, ist mir entglitten, da ich mich noch gut an Raimund's Probleme erinnert habe.

Aber auch das, reicht nicht für 6A an 4s.
Beim 6000er langts aber wenigstens für praxistauglichere 3s.
bis bald Maik

fisherman7

RCLine User

Wohnort: Region Thun / Schweiz

Beruf: techn. Einkäufer

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44

Donnerstag, 16. Juni 2016, 21:22

Ohne jetzt alles gelesen zu haben, kauf Dir z.B. den Phoenix Simulator
und eine gebrauchte Funke mit 2.4Ghz, sowie das "grosse Buch des Modellflugs", lese
dazu fleissig im Forum/Internet und suche Dir einen Club/Piloten der dir deine Fragen
beantworten kann. Sobald Du mit dem Simulator gut und sicher landen kannst, steht
einem Flieger mit Querruder nichts mehr im Wege, ich würde von Anfang an einen
mit Querruder nehmen

Nach meiner dritten Spektrum bin ich jetzt bei der DX18 angelangt, die DX8 als
Backup und die DX6 habe ich an Weihnachten meinem Bruder vermacht.

Das oben war mein Weg, es gibt viele Wege und mit genug Geduld klappen alle....

Gruss Chris

45

Donnerstag, 16. Juni 2016, 22:03

Ich wundere mich immer wieder

Hallo,


jeder Einstieg in ein Hobby kostet Geld.
Egal was es ist. 600 Euro mögen zunächst viel erscheinen. aber es wird im Laufe der Zeit sicher noch mehr.
Leute, kauft euch gleich was gescheites das wird langfristig die preiswerteste Lösung sein.
Aber egal Anfänger wissen aus erfahrung immer alles besser, deshalb sage ich hier nix mehr.
ich wünsche trotzdem viel Spass.


Helmut
Viele Grüße

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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46

Donnerstag, 16. Juni 2016, 22:14

Egal was es ist. 600 Euro mögen zunächst viel erscheinen. aber es wird im Laufe der Zeit sicher noch mehr.

Ja, klar, was nix kost' is nix Wert und wenn etwas nicht so viel kostet, wie Profi-Zeug, dann ist es von Vorneherein nur Dreck.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

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47

Donnerstag, 16. Juni 2016, 22:43

Ja, klar, was nix kost' is nix Wert und wenn etwas nicht so viel kostet, wie Profi-Zeug, dann ist es von Vorneherein nur Dreck.

Das stimmt natürlich nicht immer, aber eben doch oft. Ich hab das selbst in meiner Modellfliegerkarriere paarmal schon erlebt. Das erste Ladegerät durfte nichts kosten. Also ein Imax B6 für 30 Euro gekauft. Das war aber noch nicht mal die 30 Euro wert. Die Funke durfte auch möglichst nicht viel kosten. Also die DX6i gekauft und geärgert. Den ersten Heli für 20 Euro gekauft. Nach sechs Wochen war der Motor hinüber. Ersatzteile gab es keine, also war der Heli nur noch ein Fall für die Tonne.

Natürlich muss man am Anfang nicht das teuerste kaufen. Aber eine gewisse Summe muss man schon einplanen, wenn man wenigstens halbwegs vernünftig einsteigen will. Und wenn man komplett bei Null anfängt, dann sind 600 Euro wirklich nicht viel.

Man darf sich halt wirklich nicht täuschen lassen und denken, wenn man erst mal ein Modell gekauft hat, dann ist das gröbste erst mal erledigt und es kann losgehen. Leider ist das nicht so. Gerade am Anfang ist das Hobby ein Fass ohne Boden. Es sind ja nicht nur die offensichtlichen Dinge wie Funke, Lipos, Ladegerät, Versicherung ec., sondern es sind die tausend kleinen Dinge, die sich läppern. Da braucht man ein wenig Werkzeug, etwas zum Löten, etwas zum Messen, Kabel, Stecker, Kleber, Schraubensicherung, Schmiermittel usw. usw. Dann braucht man gerade als Anfänger auch regelmäßig Ersatzteile. Das kostet halt schon alles Geld.

Als ich damals angefangen habe, hatte ich mir vorgenommen, pro Monat etwa 50 Euro in das Hobby zu investieren. Das hat nicht geklappt. Es wurde mehr. Und wie man an meiner Signatur sieht, habe ich keine besonders teuren Modelle in meinem Hangar. Ich habe immer geschaut, wo man günstig kaufen kann. Und trotzdem, ohne ein gewisses regelmäßiges Budget ist das Hobby nicht zu betreiben. Das will ein Neuling erst mal nicht wahrhaben, wollte ich damals auch nicht. Aber es ist einfach so.

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

48

Donnerstag, 16. Juni 2016, 23:54

Man darf sich halt wirklich nicht täuschen lassen und denken, wenn man erst mal ein Modell gekauft hat, dann ist das gröbste erst mal erledigt und es kann losgehen. Leider ist das nicht so. Gerade am Anfang ist das Hobby ein Fass ohne Boden. Es sind ja nicht nur die offensichtlichen Dinge wie Funke, Lipos, Ladegerät, Versicherung ec., sondern es sind die tausend kleinen Dinge, die sich läppern. Da braucht man ein wenig Werkzeug, etwas zum Löten, etwas zum Messen, Kabel, Stecker, Kleber, Schraubensicherung, Schmiermittel usw. usw. Dann braucht man gerade als Anfänger auch regelmäßig Ersatzteile. Das kostet halt schon alles Geld.
Als ich damals angefangen habe, hatte ich mir vorgenommen, pro Monat etwa 50 Euro in das Hobby zu investieren. Das hat nicht geklappt. Es wurde mehr. Und wie man an meiner Signatur sieht, habe ich keine besonders teuren Modelle in meinem Hangar. Ich habe immer geschaut, wo man günstig kaufen kann. Und trotzdem, ohne ein gewisses regelmäßiges Budget ist das Hobby nicht zu betreiben. Das will ein Neuling erst mal nicht wahrhaben, wollte ich damals auch nicht. Aber es ist einfach so.
stimmt !

Gruß Helmut
Viele Grüße

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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49

Freitag, 17. Juni 2016, 08:48

Nicht Dein Ernst - oder?

Hallo Ralsch,
Ich will ihn nicht vergraulen sondern ihn schon in die nach meiner Meinung richtige Richtung führen. Und wenn du genau gelesen hast: """Wenn du alles neu käufst, das kostet. So 800 bis 1000 €... usw.""" Es wurde ihm vor geschlagen, eine gebrauchte Anlage zu erwerben. Und hier kann er durchaus was Gutes für wenig Geld bekommen.
Wohl gemerkt, ich will ihn nicht vergraulen. Ich will ihn aber auch nicht ins Messer laufen lassen.
Nur so viel, bei mir waren 1998 gerade mal locker 1500 DM fällig. Und ich hatte nicht unbedingt das Beste, was auf dem Markt war......
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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50

Freitag, 17. Juni 2016, 09:13

Es läuft wie so oft in der "Einsteiger-Beratung"

3 Seiten gut gemeinte Ratschläge, die sich oftmals überhaupt nicht an der Fragestellung orientieren ! Schade !

Ja, der Fragende hat uns auch nicht grade mit Informationen überhäuft, aber er hat ja doch zwei Dinge preisgegeben.

1. Er will sich an einen Verein wenden. Eine sehr gute Idee. Hilfe vor Ort, ob nun beim Verein oder den Wildfliegern, ist meist viel Geld wert !

2. Er hat ein Budget vorgegeben. Mit dem Budget lässt sich in jedem Fall auch der Einstieg ins schöne Hobby machen - man muss es nur wollen !
( Da ich zu wenig Infos vom Fragesteller bekommen habe, erspare ich mir Lösungsvorschläge - ist ja kaum Möglich bei so wenig Infos ! )

mfg
Roland
Der den Einstieg ins Hobby mit deutlich geringerem Budget gemacht hat !
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

kabu

RCLine User

Wohnort: Cuxhaven

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51

Freitag, 17. Juni 2016, 12:56

Ein hxt2730 mit 1700kv ca 8€
Ein hk Regler ca 6€ evl 12-18a
2 hxt Servos a ca 3€.
Ne Funke vielleicht je th9x..ist schöner und wenn mal kann
Kann man auch open tx Software drauf spielen.
Ansonsten was gefällt.

S2 Lipo wenn man 8*4 Props fliegen will oder 6*4 Props und s3 Lipo so ca 800 mAh.
J nach Modell.
Als Lader imax b6 50-80w
Und als Model gehst du auf
Rc-flug.ch und suchst dir was aus.
Ich bin mit den Magnum Reloaded angefangen.
Und später vielleicht ein Wildwing oder dynamic Wing oder kennt ihr noch den jk-multi Jet?
nuri bauen aus Baumarktmaterialien.
Im Wert von ca 10€
Mit Styrodurplatten und climapor tapetenunterlage als Depron Ersatz.
Gibs in 4 und 7mm
Oder gleich Depron vom eppversand kaufen..
Als Klebstoff Uhu por und Heißkleber
Weiß nicht hab nicht mitgerechnet...
So geht's von Slowflyer bis zum flotten der der auch bei Sturm noch los kann.

Und wenn man Lust hat kann man auch fertiges kaufen..
--------------
Gruß Kai.

mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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52

Freitag, 17. Juni 2016, 14:16

Einsteigen kann man auch mit dem Sim, braucht halt ne Funke die Sim-Fähig ist und irgendeine Flug-Simmulation. Ich schätze, das ist ganz locker für unter 50,- Euro realisierbar.

Einsteigen kann man auch mit einem einfach Hubi (Koax) oder einem no Name mini Kopter - sind auch für unter 50,- schon zu haben.

Manch einer stellt auch fest, das ihm das Hobby überhaupt nicht liegt, er absolut untalentiert ist, es Ihm keinen Spaß macht, oder z.B. das räumliche Sehen fehlt usw. usw. usw. ....
Dann stellt es sich im Nachhinein als schlau heraus den Test "Modell-Flug" günstig gemacht zu haben. ( Im Nachhinein ist man aber sowieso immer schlauer ....)

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

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53

Freitag, 17. Juni 2016, 15:02

Einsteigen kann man auch mit dem Sim, braucht halt ne Funke die Sim-Fähig ist und irgendeine Flug-Simmulation. Ich schätze, das ist ganz locker für unter 50,- Euro realisierbar.

Simulator bekommst du völlig kostenlos. Zb. den von Multiplex, für Flächenmodelle und die voll lauffähige Demo von Heli-X für Helis. Als Simulatorsteuerung benutze ich sowas. Funktioniert mit allen Sims, die keinen Dongel brauchen. Die beiden oben genannten auf jeden Fall.

Ich finde allerdings, das ausschließliches Simulatorfliegen sehr öde ist.

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

54

Freitag, 17. Juni 2016, 15:40

Moin,

Ich könnte Dir nen EasyStar I anbieten ,mit China-Brushless ,30 Ah-Steller (Regler) mit Querruder
und als Funke ne Graupner MX12 (wenig Betriebstunden) Preis VHB

Dann kommt noch ein Empfänger (zB GR12L) für ca 35-40€ und ein Ladegerät zB. B6 DualPower 80W ca50€ und Akku (5-20€)dazu.
Cuttermesser,Kleber,Seitenschneider und Lötkolben gibt´s auch für schmales Budget wenn nicht schon vorhanden.

Der Flieger ist eingeflogen und bereits programmiert ,neuen Empfänger rein ,binden,Akku laden und happy sein. :shine:

Den Einstieg schafft Mann locker unter 400€.

Bei Interesse bitta per PN.

Oder nur die Funke und du kaufst den EasyGlider(RR ?) ohne Funke wenn Du den ES nicht leiden magst .

Ne DX6i (unter 1 Stunde Btriebszeit) mit Empfänger hab ich auch noch ,wenns den Spektrum werden soll.

Bei der Funke muß man sich halt auf ein System festlegen ,da die meißtens nicht untereinander kompatibel sind . ???

Die Servostecker passen aber eigentlich bei allen ,der Unterschied ist das "Übertragungsprotokoll" (Funksystem) ! :ok:

Sicher sind sie alle (2,4ghz) ,nur Preislich und Ausstattungsmässig (Telemetrie) unterschiedlich.

Als SIM hab Ich noch ein Aerofly Professional Deluxe mit etwas klappriger SIM Funke (Kabel) ,brauch ich auch nicht mehr.

Kai aus Kiel

PS: Lass Dich nicht abschrecken ,fliegen ist einfach nur geniol und ein besseres "mach mir den Kopf von Alltag frei-Hobby" kenn Ich nicht. :prost: ==[]
10 X "Schwanzlos" :evil:

55

Freitag, 17. Juni 2016, 18:13

Hallo Dieter,

Zitat

Ich will ihn nicht vergraulen sondern ihn schon in die nach meiner Meinung richtige Richtung führen.


Ich versuche es mal mit einem Beispiel in dem nicht jeder von uns so tief drinsteckt.
Beispiel: Jemand will Gitarre spielen lernen, hat noch nie eine in der Hand gehabt und fragt im Forum was er sich kaufen soll.

Die Antworten im Forum überschlagen sich, die "Profis" raten ihm von Fender über was weiß ich und das Fazit ist: Unter 2.000 bekommst Du nur Mist.
Was wird der Fragende mit der Information tun?
a) Er nimmt einen Kleinkredit auf und kauft sich die Fender mit dem tollen Verstärker?
b) Er denkt sich "sch...e ist das teuer, da kauf ich mir lieber ne Flöte"?

Er hat ja noch nie ein Modell geflogen, ggf. hat er nach dem dritten mal keine Lust - und verkauft dann die 1.000 Euro Klamotte bei ebay für 250 Euro.
Mein ganz klarer Rat: Er kauft sich für 250 Euro ein Modell inkl. Lader, Anlage, Akkus, neu oder etwas Besseres gebraucht.
Hat er dann keine Lust mehr geht alles für 200 Euro zu ebay.
Oder Er ist begeistert, dann gibt's bald ein größeres Modell, größere Anlage, größerer Lader - dann weiß er aber schon was er will (z.B. lieber doch Impellermodelle oder Hubi oder sonstwas) und was er dafür "braucht". Den Betrag, der DANN 1.000€ oder auch sehr viel mehr umfassen KANN gibt er bewußt und über einen längeren Zeitraum aus, nicht weil ihm geraten wurde gleich mit dem technischen (und finanziellen) Überpaket zu starten. Und die alten Sachen gehen zu ebay, zum Nachbarjungen um den anzufixen, an die Jugendgruppe etc.
Hier gibt es keinen finanziellen Verlust in dem Sinne dass das Geld von neu nach gebraucht innerhalb eines Tages verbrannt wird.
Und das wichtigste: Man kann auch mit einem Styrogeier eine Menge Spaß haben (am Anfang), und es tut nicht so weh wenn 50€ in der Erde stecken als bei 500€.....

Das ist für mich der sehr viel logischere und risikoärmere Weg.

Bis dann,
Ralf
p.s.: Du bist wirklich als blutiger Anfänger mit 1.500 DM zum Händler und hast eingekauft?

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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56

Freitag, 17. Juni 2016, 18:36

Er hat ja noch nie ein Modell geflogen, ggf. hat er nach dem dritten mal keine Lust - und verkauft dann die 1.000 Euro Klamotte bei ebay für 250 Euro.
Mein ganz klarer Rat: Er kauft sich für 250 Euro ein Modell inkl. Lader, Anlage, Akkus, neu oder etwas Besseres gebraucht.

Genau so sieht es aus - und wenn man wollte, dann ginge es sogar noch günstiger.


Was die 1500 DM von Ströher angeht:
Bei mir waren es um die 800 DM und das teilten wir durch 3, weil wir alleine nicht die Kohle hatten, aber mein Vater einem Kneipenkumpel einen Doppeldecker abschwatzte - für lau.
Nach den ersten sehr unerfreulichen Flugerlebnissen gingen wir dann zu einem Vereinsflieger und kauften uns dann jeder sein eigenes Modell.
Das war damals die Robbe Progo, ein Supertiger-Motor und die Futaba F-14 und mehr nicht - Kein Ladegerät, keine Bespannfolie usw. Waren damals exakt 1600 DM
Da ist heute der Modellflug der reinste Billigrotz, wenn man hier so manchem Forenmitglied glauben würde.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

Sky-Walker

RCLine User

Wohnort: D-72800 Bei Reutlingen

Beruf: Rentner

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57

Samstag, 18. Juni 2016, 06:45

Meine erste Investition waren 30 Pfennige für ne Tube UHU-Hart, weil die im Topsy-Baukasten nicht bei war, und schon ging's los. :w
.Flieger, grüß mir die Sonne,
Grüß mir die Sterne-
Und grüß mir den Mond...............

vom Walter !

Tiefflieger Rudi

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Ang.

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58

Samstag, 18. Juni 2016, 08:30

so würde ich es machen !!!

Ich habe 10 Jahre lang den Trainer für Neueinsteiger gemacht. Im schnitt 2-6 Personen pro Jahr. Aus diesen Erfahrungen mein Tipp. NICHT kaufen, einen Verein in der Nähe suchen. Bei uns haben die, meisten, eine Lehrer Schüleranlage. Ich habe immer folgendes angeboten. 5 Schnupperflüge. Danach Mitglied in Verein. Dann wird mit dir so lange geübt, :shine: bis du es kannst. Bis dahin kannst viel sehen und dann entscheiden was für dich am besten passt. EV. auch von den Piloten welche du dort kennenlernst was gebrauchtes erwerben.
Holm und Rippenbruch wünscht dir Rudi

59

Samstag, 18. Juni 2016, 09:19

Ei ei ei......

Bei den ganzen Empfehlungen... teuer contra billig wird mir schlecht! Ich bin jetzt 48 Jahre alt/jung, habe seit gut 40 Jahren "Erfahrung" im Modellflug und -bau. In der Zeitleiste (persönlich! nicht allgemein gültig) gab es sehr viele Pausen. Angefangen hatte meine Karriere mit einem "Der kleine Uhu" Baukasten, als ich 7 (sieben!) Jahre jung war und von tuten und blasen quasi NULL Ahnung hatte. Das Modell wurde (bitte NICHT lachen) mir nach meiner Blinddarm-OP noch im Krankenhaus geschenkt und ich baute es auch dort "fachmännisch" zusammen. Selbst seinen Erstflug absolvierte es im Krankenzimmer... Leider kam just in dem Moment eine Schwester zur Tür rein und wurde fast erschlagen.... und mein Modell bis zur Entlassung konfisziert. Daß es weder perfekt gebaut war, noch lange überlebte, kann sich jeder denken..... Aber genau DAS war mein Einstieg. Ich wollte ein Modellflugzeug... bekam es, baute es zusammen, ließ es fliegen und verlor es wieder durch Totalschaden.

Kostenpunkt für das Freiflugmodell plus Klebstoff etc. dürfte damals so ca 50-80DM gewesen sein - nach heutigem Stand also grob 25-40€. Ok, es war ein Geschenk meiner Mutter... Aber halt *MEIN* Modellflugzeug, welches ich *SELBER* baute und ganz ohne Fernsteuerung, Simulator (gabs in den 70ern ja nur für für die großen, echten Flieger und Piloten), Computersender, Brushless-Antriebe, super-duper-hyper-Ladetechnik etc... Es war *MEIN* Einstieg in den Modellflug und -bau.

Da gab es keine Schaumflieger, RTF-Driss, China-Billig-Wegwerf-Ramsch-"Modelle" für fast nix! Da war Denken, Verstehen, BAUEN, AUSPROBIEREN, REPARIEREN, HEULEN, Verzweifeln, Trotzreaktion, SPAREN usw ganz normal und üblich.

Die Fortsetzung meiner Karriere war durch einen Jolly, Amigo II begleitet... auch diese erlitten Totalschäden... waren für mich 3-Käse-Hoch preislich in einer Liga, wo ich entweder lange für stricken musste oder auf Geburtstag, Weihnachten etc hoffen musste. Den Einstieg in die RC-Fliegerei machte ich mit einer 27Mhz Robbe Kompakt, 2 dicken und schweren Servos und einem Batteriepack mit 4 Mignonzellen. Ein Frevel, wenn man an heutige Zeiten denkt. Ich würde wahrscheinlich geteert, gefedert, 4-geteilt, gesteinigt, für Unzurechnungsfähig etc. pp. erklärt werden.

Nach einer längeren Pause begann ich wieder bei Null... erstand eine stark gebrauchte Simprop SSM Contest, wo auch nach kürzester Zeit die Knüppel verschlisssen waren und ich sie einschicken musste, wenn ich denn weiter dem Hobby frönen wollte. Dazu dann Tragflächen und Leitwerk eines Graupner Taxi... ohne Rumpf! Den kann ich mir doch locker selber bauen... so der Plan... Gemeinsam mit meinem Bruder wurde also Balsaholz, etwas Sperrholz, Leim usw gekauft... Plan? Aerodynamik? Hebelwirkung? EWD? Hä? Brauch ich doch nicht... Da muss nur ein Rumpf her.. so kam dann auch ein sündhaft teurer HB20 dazu... Und das Modell (Hubschrauberrumpf... nicht annähernd wie der Rumpf des Taxi) sollte uns den RC Modellflug näher bringen. Zig fehlgeschlagene Startversuche und Reparaturen später "flog" es dann doch... wie auch immer das aussah... es flog... und ermutigte mich, direkt einen Tiefdecker mit Querrudern zu kaufen... Insgesamt also der falscheste Weg überhaupt, den ein (immer noch) Anfänger gehen konnte.

Ja und was ist? Viel Lehrgeld... Viele Tränen.... Einige Modelle verloren... durch defektes Material, leere Akkus, Aussetzer in der Fernsteuerung und zwischen den Ohren... Geldmangel, Zeitmangel... diverse andere Gründe zu pausieren... immer gerade mal ein oder maximal 2 Modelle besessen.... Modernere Funke (Graupner MC17) angeschafft... Rückschläge ohne Ende... Heute nach über 40 Jahren immer noch begeisterter Modell-Kaputt-Flieger... Und ganz grob 15 Modelle im Keller nebst Equipment für zig 1.000€ Euro... Aber ich gehe weiß Gott nicht bei jedem halbwegs brauchbaren Wetter fliegen! Neee... da können Monate dazwischen liegen... ebenso baue ich nur dann, wenn Zeit, Lust usw mich in den Keller locken....

So what? Es gibt 1000 Wege nach Rom... Und ich bin noch gar nicht dort angekommen.... Rückschläge und Verluste MUSS man direkt von Anfang an einkalkulieren. Geld ist relativ... hat man wenig, kauft man wenig und bastelt eben mehr... hat man viel, ist man nicht automatisch vor Schäden oder Verlusten gefeit. Holt man sich Meinungen in Foren ein, kommt man auch nicht schneller in die Luft! Und runter kommen sie alle! Ohne Ausnahme!

So... denkt doch alle mal drüber nach... Und wenn sich der Fragesteller nicht mehr meldet... hinterfragt euch mal selber, woran das liegen könnte!

Schönes WE
Rainer
Never run a changing System! :evil:

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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60

Samstag, 18. Juni 2016, 09:21

die "Profis" raten ihm von Fender über was weiß ich und das Fazit ist: Unter 2.000 bekommst Du nur Mist.
Was wird der Fragende mit der Information tun?

Sicher nicht gleich ne Fender oder Gibson. Das kommt später. Aber doch eine (Akustik?), die halbwegs klingt und bei der die Seiten nicht einen halben Meter vom Griffbrett abstehen!
Und genau da wollte ich hin. Ich hatte geschrieben: Wenn er sich alles neu käuft, ist er schnell mit 800 - 1000€ dabei. Und das ist dann auch nicht unbedingt das Beste; allerdings dann auch nichts schlechtes. Ich hatte dahin geraten, das er sich da etwas Gebrauchtes holt.
Du siehst Ralf, ich bin da schon auf dem Teppich geblieben.
Jaaaa mit einer Tube Uhu Hart hatte ich auch angefangen und dann aus Apfelsinnenkistenholz Silhouetten gesägt und dann Tragflächen aus Ramakarton drauf geklebt. das Blei stammte von den alten Abwasserleitungen. :D
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter