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41

Freitag, 8. Juli 2016, 00:05

Einen Looping aus dem geradeaus Flug bekommst du mit dem Sky Surfer nicht hin. Aber wenn du ein paar Meter Anlauf nimmst gehen die sehr gut.

Einfach das mit dem Anstechen mal probieren. Aber nicht wundern, die Flächen biegen sich dann schon ein bisschen. ;)
Hanger: Skysurfer, Yak-12, F4U Corsair, Wilga-2000, Turnigy Q-Bot Micro, FP-Heli

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mcxer

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42

Freitag, 8. Juli 2016, 11:04

Hallo Raimund,

bei Voll-Ausschlag darf kein Servo brummen - wenn es so ist, in der Funke den Weg solange reduzieren bis es nicht mehr brummt.
Bei Bedarf dann mechanisch den erforderlichen / gewünschten / Ruderausschlag wieder herbeiführen.

Bei Null Fahrt haben Flächen auch Null Ruderwirkung - bei hohem Tempo hat man extrem gute Ruderwirkung - im Grunde leicht verständlich.

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

schmonzel

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43

Freitag, 8. Juli 2016, 12:03

Hallo Raimund,

bei Voll-Ausschlag darf kein Servo brummen - wenn es so ist, in der Funke den Weg solange reduzieren bis es nicht mehr brummt.
Bei Bedarf dann mechanisch den erforderlichen / gewünschten / Ruderausschlag wieder herbeiführen.

Bei Null Fahrt haben Flächen auch Null Ruderwirkung - bei hohem Tempo hat man extrem gute Ruderwirkung - im Grunde leicht verständlich.

mfg
Roland


Stimmt so nicht ganz, bei meinem getunten Easyglider wirken die Ruder Quer im Stechflug kurze Zeit gar nicht, weil durch den
Druck die schaumigen Wabbelflaps nicht gebogen werden können :evil: :D
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
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raimcomputi

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44

Sonntag, 17. Juli 2016, 23:18

Ich wollte mal wieder einen kurzen Zwischenbericht geben, nachdem es hier für einige Tage etwas ruhiger geworden ist. Das lag von meiner Seite vor allem daran, das in der vergangenen Woche absolut kein Fliegen möglich war, aufgrund des starken Windes.

Aber ich war jetzt am Freitag, Gestern und eben am Abend jeweils kurz vor Sonnenuntergang draußen und bin jeweils eine knappe halbe Stunde geflogen.

Was ich sagen kann: Ich denke, es war die richtige Entscheidung, mit diesem Modell anzufangen. Ich glaube, das ich es damit schaffe, das Fliegen soweit zu erlernen, so das ich irgendwann auf ein richtiges Modell wechseln kann.

Mein Plan ist, diese Saison den Sky Surfer ausgiebig zu fliegen um Sicherheit zu bekommen. Und dann ev. im nächsten Frühjahr etwas anderes anzuschaffen.

Aber zu meinen drei Flügen: Ich habe den Timer jetzt auf 23 Minuten eingestellt. Zusammen mit den Phasen, wo ich ohne Motor unterwegs bin, komme ich auf Flugzeiten von 25 Minuten und mehr. Und ich habe sicher immer noch für ca.5 Minuten Luft im Akku. Das ist schon mal genial. Da kann man wenigstens richtig lange üben.

Am Freitag war es am besten. Da war es absolut windstill. Da macht das Fliegen auch eindeutig am meisten Spass, weil da eben das Modell super schön ruhig in der Luft liegt und auch sehr folgsam an den Knüppeln ist. Vor allem auch Landeanflüge sind bei diesen Bedingungen inzwischen recht sicher und auch ziemlich zielgenau möglich.

Gestern und vor allem heute abend war es doch immer noch recht windig. Vor allem kamen immer wieder ziemliche Boen dazwischen. Das Fliegen war trotzdem problemlos möglich. Nur sieht das Flugbild dann eben nicht mehr so schön rund aus. Und man muss aufpassen, immer genügend Fahrt zu haben, weil ansonsten ganz schnell keine Ruderwirkung mehr vorhanden ist. Auch die Landeanflüge sind da logischerweise eine Ecke herausfordender.

Aber alles in allem kann ich sagen: Es wird. Mit jedem Flug kommt mehr Sicherheit dazu. Starten aus der Hand ist jetzt auch kein Problem mehr. Und es macht Spass. Und ich bin optimistisch, das ich es in den Griff kriege.

Ein Problem habe ich noch: Mir läuft dauernd die kleine blauweiße Sport Cub S über den Weg. Ich finde dieses Modell einfach super schön. Die Vernunft hat mich bisher davon abgehalten, mir die Kleine zu holen. Denn erstens hat die eben das Problem mit dem ollen Bürstenmotor. Zweitens kann ich die vermutlich noch seltener fliegen, wie den Sky Surfer, da sie wahrscheinlich noch viel weniger Wind verträgt. Und drittens kostet die eben auch 95 Euro. Aber schön ist die ja wirklich schon. :(

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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mcxer

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45

Montag, 18. Juli 2016, 08:59

Hallo Raimund,

wenn Du reichlich Übung mit Fläche hast - Du bist ja auf dem besten Weg - dann brauchst Du Dir den ultra leichten (ist auch filigran...) Einsteiger Flieger mit Safe und elendem brushed Motor doch nicht antun.

Es gibt so viele schöne Flieger, 99,9 % haben einen modernen und haltbaren brushless Motor - da würde ich mich dann umsehen.

Piper, Sport Cub etc. gibt es doch viele, die kleine Carbon Cub die Du von mir kennst ist so was von schön zu fliegen - auch bei ein wenig Wind ( wenn man´s kann.....) die ist der 35 Gramm Sport Cub S in jeder Beziehung überlegen !
( Die ist halt derzeit nur recht teuer ..... :( )

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

raimcomputi

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46

Montag, 18. Juli 2016, 09:54

Roland, ich kaufe die Sport Cub ja auch nicht, auch wnn sie keine 35, sondern 57 Gramm wiegt. Da setzt sich in meinem Alter schon die Vernunft durch, keine Sorge. Im Moment bleibe ich erst mal bei dem Sky Surfer. Der Rest kommt später. Auf jeden Fall denke ich, das ich wohl auch später nichts gebrauchen kann, mit über einem Meter Spannweite, wegen den sehr begrenzten Möglichkeiten beim Landen.

Raimund
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mcxer

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47

Montag, 18. Juli 2016, 10:05

Ich kenne ja Deinen alternativen Flugplatz nicht, aber auf der Straße vom Deinem Haus kann ich nur kleinere Modelle sicher landen - für größere müsste man die Randstreifen erst mal mähen :)
( Oder die Flächen vom Flieger müssen so hoch liegen - das das Gras nicht mehr stört :) :) :) )

Ok, 57 Gramm bei 1S brushed Getriebe-Motor - also die gleiche "Power" der micro Trojan die Du ja schon kennst !
Ja, bei Windstille sehr gut fliegbar - bei 3 Windstärken von Experten auch noch fliegbar.... :( - für alle anderen nicht mehr gut fliegbar !

mfg
Roland
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raimcomputi

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48

Montag, 18. Juli 2016, 12:01

Mein alternativer Flugplatz ist ja im Moment die riesige Wiese, wovon ich hier vor einiger Zeit mal ein Bild gepostet hatte.

Im Moment deshalb, weil dort vermutlich nächstes Jahr wieder ein Feld ist, auf dem irgend etwas angebaut wird. Und so muss ich mir dann sowieso was anderes suchen.

Aber im Moment ist es halt so, das neben dieser Wiese in Richtung Süd-Nord eine aspahltierte, kaum befahrene Strasse verläuft. Die ist schnurgerade und etwa 400 Meter lang. Die Breite ist schon etwas mehr, als das was du hinter meinem Haus gesehen hast. Zwei Autos passen gerade so aneinander vorbei. Für einen größeren Flieger auf alle Fälle ungeeignet. Ich hatte ja meine Minimag ein paar mal dort gelandet. Das war aber ein Abenteuer.

Aber wie gesagt, nächste Saison sieht es sowieso wieder anders aus.

Allerdings werde ich hier nichts finden, was geeignet wäre, um auch eine größere Maschine mit Fahrwerk sicher landen zu können.

Ich möchte aber auch nicht ewig auf dem Bauch landen. Von daher muss es wohl auf ein kleineres Modell hinauslaufen. Und es reizt mich halt schon diese AS3X-Geschichte, weil die einen eben eine Ecke flexibler macht, was den Wind angeht.

Und auch diese Safe-Geschichte finde ich sehr reizvoll. Man muss es ja nicht benutzen. Aber einfach zu wissen, das man im Notfall ein Sicherheitsnetz hat, was einem ev. das Modell rettet, das hat schon was.

Aber mal abwarten, was die Zukunft bringt.

Raimund
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mcxer

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49

Montag, 18. Juli 2016, 12:25

Hallo Raimund,

Deine Landeplätze müssen derzeit noch vergleichsweise groß sein - angepasst an Dein Können in Kombination mit Deinem Flieger.
Wie Du schon gemerkt hast, mit der Übung kommt die Genauigkeit und die Routine beim Landeanflug - der Platz darf mehr und mehr schrumpfen !

Absolute Könner ( da bin ich Meilenweit von weg und werde auch nie dort hin kommen ) die landen auch Großmodelle auf jedem noch so schmalen Weg - auch bei Dir vor dem Haus auf der Straße !

Dann ist es auch so, das weniger Erfahrene Modelle gut landen können, sofern der Wind genau auf die Bahn kommt - was ja ab und an der Fall sein kann......
Nur was machen, wenn der Wind Quer kommt - dann wird es schwierig :) :) :)

Die AS3X Geschichte ist Fluch und Segen - sagen wir´s mal so.
Grade bei den Modellen mit Linear-Servos gibt es hier immer wieder Probleme - und Vibrationen mag das System auch nicht - das gilt es zu bedenken !!!
( Die Modelle fliegen auch etwas anders mit AS3X - mitunter müssen die zum landen auf den Boden gedrückt werden - zumindest alle meine Modelle ! - evt. ist die umx Cub S hier anders. )

Safe ist auch Super - nur Einsteiger schlagen erst am Boden ein und drücken dann den Safe Knopf - bringt nicht viel. ( Ich habe den Safe Knopf am 200SRX noch nie gedrückt !!! - Er hätte bei mir auch keinen Absturz verhindert ! )

mfg
Roland
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raimcomputi

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50

Montag, 18. Juli 2016, 12:41

Safe ist auch Super - nur Einsteiger schlagen erst am Boden ein und drücken dann den Safe Knopf - bringt nicht viel.

Ich gebe dir in allem recht, was du schreibst. Aber ich zähle mich insgesamt nicht mehr zu den absoluten Anfängern, da ich ja schon seit fünf Jahre Heli fliege. Da habe ich am Anfang auch erst den Heli einschlagen lassen und dann den Motorausschalter gedrückt, weil ich nicht schnell genug reagieren konnte. Inzwischen würde ich es schaffen, den Motor rechtzeitig abzustellen. Allerdings brauch ich das inzwischen nicht mehr. :D

Du hast natürlich Recht, das die ganzen elektronischen Helferlein auch ihre Nachteile haben. Im Moment ist es ja auch gerade die Einfachheit, die ich am Flächenflug schätze. Da hast du den Motor, den Regler, ein paar Servos und den Empfänger, das wars. Wenn ich da an den Heli denke. Alleine schon das Stabi zu programmieren ist eine ziemliche Wissenschaft. Und wehe es vibriert etwas, dann gibt es gleich Probleme. Damit brauche ich mich bei dem Skysurfer nicht rumschlagen.

Naja, wie gesagt. Ich habe noch keine Ahnung wo die Reise hingeht. Erst mal muss ich den Sky Surfer zu 100% unter Kontrolle haben. Ich möchte erst an einen Punkt kommen, wo ich nicht mehr in Situationen komme, wo es zu kritischen Flugzuständen kommt und der Flieger wegen Pilotenfehler runterkommt. Diesen Punkt habe ich bei meinen Helis inzwischen erreicht. Erst wenn ich soweit bin, denke ich über den nächsten Schritt nach. Denn ich hasse es, kaputte Modelle vom Boden aufzusammeln, erst recht, wenn der Crash wegen meinem Fehler am Knüppel passiert ist. Für technische Defekte kann man ja oft nichts. Und davor ist man halt auch nicht komplett gefeit.

Raimund
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raimcomputi

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51

Montag, 25. Juli 2016, 21:59

Mein letzter Post ist ja schon wieder eine Woche alt und inder Zwischenzeit habe ich etliche Flüge hinter mich gebracht. Ich habe den Flieger inzwischen ziemlich gut unter Kontrolle. Starten, Fliegen, alles kein großes Problem. Inzwischen fliege ich auch bei etwas mehr Wind. Und auch das geht. Bei Wind braucht der Sky Surfer halt ordentlich Fahrt, sonst reagiert er sehr träge auf sämtliche Rudereingaben. Aber das ist Gewohnheit und damit komme ich auch mittlerweile gut klar.

Aber eine Sache macht mir nach wie vor Kopfzerbrechen. Und das ist das ordentliche und saubere Landen.

Ich habe mir angewöhnt, mich so hinzustellen, das ich den Vogel, wenn er gegen den Wind zur Landung anfliegt, genau auf mich zukommt. Denn so kann ich am besten einschätzen, ob er seitlich ordentlich in der Spur ist, oder eben versetzt. Denn es ist ja wichtig, das ich es schaffe in einem Korridor zu bleiben, der nicht breiter, als höchstens vier Meter sein darf. Denn später, mit einem zukünftigen Modell muss ich auf einer Strasse landen, die eben nicht breiter, als etwa 4 Meter ist.

Und genau hier liegt aber mein Problem.

Ich fliege also zunächst parallel zu meiner gedachten Landebahn, bis ich schätzungsweise 100 Meter von mir weg bin. Danach fliege ich eine 90 Grad Kurve und fliege ein Stück im rechten Winkel zu meiner gedachten Bahn. Danach kommt eine weitere 90 Grad Kurve und jetzt sollte ich mich eigentlich möglichst genau über meiner Imaginären Bahn befinden. Während dieser Manöver habe ich bereits die Geschwindigkeit reduziert und soweit Höhe abgebaut, das ich mich etwa noch drei Meter über dem Boden befinde. Jetzt stelle ich den Motor ganz, oder zumindest fast ganz ab und lasse den Sky Surfer sanft auf mich zugleiten und möglichst nahe vor meinen Füssen aufsetzen.

Soweit die Theorie. Die Praxis sieht aber in sehr vielen Fällen etwas anders aus. Die Anflugphasen klappen eigentlich soweit ganz gut und lassen sich auch recht gut reproduzieren. Aber wenn ich mich dann im direkten Landeanflug befinde, wo ja der Motor aus ist und dementsprechend der Flieger auch schon sehr langsam fliegt, passiert es oft, das plötzlich eine Windboe kommt und mir den Vogel aus der Bahn soweit seitlich rausdrückt, das ich jetzt im Ernstfall neben der Landebahn aufsetzen würde. Da ich jetzt ja bereits sehr langsam bin, habe ich auch nicht mehr genug Ruderwirkung, um diesen Versatz noch zu korrigieren. Außerdem habe ich jetzt auch schon mehrfach gehört, das man im direkten Landeanflug möglichst nicht mehr steuern soll. Mir bleibt also in so einer Situation nur, nochmal durchzustarten und einen neuen Anflug zu starten

Da ich ja am Üben für ein "richtiges" Flugzeug bin, wollte ich euch mal fragen, ob dieses Problem jetzt besonders bei diesen Seglern auftritt. Denn die haben ja gemessen an ihrem Gewicht eine sehr große Tragfläche und sind deshalb bestimmt besonders Windanfällig. Außerdem muss man halt zum Landen sehr langsam fliegen, sonst kommt man ohne Tiefenruder schlecht runter. Und das bewirkt eben auch eine stark eingeschränkte Steuerfähigkeit. Oder haben dieses Problem des seitlichen Versetzens im Landeanflug alle Modelle. Und falls ja, steuert ihr das einfach aus, oder kommt es auch bei guten Piloten vor, das durchgestartet werden muss?

Mir macht das Flächenfliegen inzwischen richtig Spass. Vor allem weil ich mit dem Sky Surfer endlich auch zum Fliegen gekommen bin und nicht dauernd reparieren muss. Und ich bin auch schon ganz heiß auf das nächste Modell. Aber solange die Landerei so wackelig ist, hat das leider keinen Sinn, schätze ich. Hoffentlich kriege ich das hin. Denn das Landen ist im Moment das einzige, wo ich keine wirklichen Fortschritte sehe, obwohl ich das ständig, sowohl am Sim, als auch mit dem realen Modell am Üben bin.

Raimund
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52

Montag, 25. Juli 2016, 22:28

Hallo Raimund,

neben total abgefahrenen Flugmanövern, ist das Landen nun mal mit das anspruchsvollste am Fliegen. Es kommt leider nur sehr selten vor, dass der Wind genau mit der Landebahn weht oder sonst irgendwie Rücksicht darauf nimmt, das man grad landen möchte.
Das, was man nach einem gesunden Anflug austeuern muss, sollte man dann auch tun :P
Der Tipp, nicht mehr zu steuern hinkt etwas sehr. Man sollte beim Landen keine hektischen oder übergroßen Steuerbewegungen vollziehen, aber man steuert beim Landen eigentlich dauerhaft, nur eben klein und fein.
Quer zum Wind landen ist natürlich schon eine Herausforderung. Ausreichend Schleppgas, den Vogel mit dem Seitenruder auf Kurs halten und dann mit den Querrudern sowohl gegen den Wind als auch gegen das Seitenruder halten, muss man einfach lernen.
Dann mit dem Gas und Höhe spielen, dass der Flieger gemütlich aushungert.

Durchstarten zeugt im übrigen nicht von Schwäche, das ist immer besser, als jede Wurstlandung.
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

53

Dienstag, 26. Juli 2016, 01:00

Moin,

Kann mich meinem Vorposter nur Anschließen ,die Landung ist ja wohl das "wichtigste" beim Fliegen ! :ansage:

Eine sanfte Landung ,"irgendwo auf der Wiese gegen den Wind" ist die erste Übung ,
dann gegen den Wind in der Nähe (5-20 Meter Sicherheitsdistanz) des Piloten,

dann kommen die "definierten" Landungen , leg dir zum Üben zwei 5m lange Seile als Aufsetzzone auf deine "Übungswiese" !
Erst paralell zum Wind ,dann mit kleinen "Winkelabweichungen" anfangen ,Üben ,üben ,üben !!!

mit Seitenruder die Nase leicht in den Wind drehen ,die Neigung mit dem Querruder korrigieren ,
und mit Höhe den "Anstellwinkel" steuern ,
mit eventuell nötigen sanften "Gasstößen" den "Sinkwinkel" halten oder wenn nötig Beeinflussen ! 8( Alles Gleichzeitig ! ???

Ganz wichtig ,Durchstarten wenn es nicht passt , kannst Du den ganzen Akku machen das macht richtig Laune . :D

und schon setzt das Fluggerät genau da auf wo du willst, ganz simpel eigentlich ,reine Physik also keine "Zauberei" :ok: :dumm:

YouTube gibt "geile" Beispiele ,wenn "Mann" auf die Ruder und nicht auf das Flugzeug schaut !

Kannst ja mal Slippen googeln.

Bei mir das erste Videoergebniss ein Musterbeispiel ,erste Sahne und bei uns Modellfliegern nicht anders . :evil:

Und der hat keinen Motor und kann noch mal Durchstarten ,da muß das beim ersten Mal passen,sonst Arsch ab .

Bei 5m Edelscalesegler für 8000€ oder mehr ,naja ,kommt auf`s Portemonaie an ! :wall: :tongue: ==[]


Nix für Ungut ,
Ich üb auch noch ! Wahrscheinlich auch noch länger ! Aber es wird besser ! :evil: :tongue:

Nich umsonst gibt´s für ne gute Landung auch mal Applaus ,auf dem "Modellflugplatz" !

Bei "Touristenbombern!" auch für ne echt "Haarig Schlechte" ! :no:



Kai

Ha ,gerade Gefunden ! Das sagt alles !

10 X "Schwanzlos" :evil:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Brülly« (26. Juli 2016, 01:37)


schmonzel

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54

Dienstag, 26. Juli 2016, 09:13

Raimund, wenn dir nur eine kl. Bahn zur Verfügung steht, ist es halt u.U. extrem schwer - bei starkem Seitenwind/Böen - diese noch sauber zu treffen.
DAS betrifft aber uns alle, und ich z.B. lasse es denn auch mal ganz, meine empfindlichen Holzflieger zu nutzen, wenn der Wind zu zickig von der Seite kommt.

Aber mit so einem Schäumling kann man das hier üben, das würde ich in etwas größerer Höhe und dann alle Ruder testen, und gucken, was passiert.

Unser Platz bietet zumindest für die Bauchlander immer Alternativen, daher muss ich das Hardcore-Landen nicht unbedingt üben.
:ok:
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mcxer

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55

Dienstag, 26. Juli 2016, 09:31

Hallo Raimund,

wie die Vorredner es schon schön sagen - landen ist halt bei Flächen die ewige Herausforderung - das will geübt sein.

Zu Deiner Vorgehensweise:
Wenn Du wirklich zu Anfang ganz genau gegen den Wind anfliegst, dann wirft eine Wind-Boe Dich auch nicht aus der Bahn, sie würde einen Segler allenfalls anheben oder halt abbremsen. Beides kann man aussteuern.
Wirst Du aus der Bahn geworfen, bist du auch nicht genau gegen den Wind angeflogen :)

Das "nicht mehr steuern im Anflug" ist die Variante wenn der Anflug perfekt eingeleitet wurde, dann braucht man am Ende nur noch mit dem Höhenruder das Aushungern kontrollieren.

Versuche halt den Anflug schon von weitem so einzuleiten, das die Richtung auf den gedachten Lande-Korridor recht gut passt, dann brauchst es nur noch kleinere Korrekturen.

Mann muss auch nicht flach und lang reinkommen, bei Deinem Segler aber ganz sicher ein guter Einstieg zum gezielten landen ! Dabei hast Du halt noch viel Spielraum für nötige Korrekturen.

Bei uns fliegt jemand auf der schmalen Straße z.B. Impeller Passagier-Jet - der kommt ganz anders rein, hat aber sehr viel Übung mit seiner Art zu landen. Er fliegt recht hoch an, zieht genau 1X kurz vor dem Aufsetzen !
( Nur darf man bei der Methode nicht zu spät ziehen ...... :) )

Je sicherer man wird, desto mehr Versionen für Landungen eröffnen sich einem. Man wird dann immer wagemutiger, Könner landen aus jeder noch so exotischen Situation !

Gestern war bei uns im Feld ein junger Mann mit der kleine ultra leichten Safe Sport Cub - sein erstes Flugzeug :) :)
Er fliegt wohl auch Copter und ich denke er halt viel Sim hinter sich.
Die ultra leichte kleine Piper war bei dem Wind teilweise kaum noch vorwärts zu fliegen. Aber er hat in der Situation auch noch Rückenflug etc. hingekriegt.:) :)
Er hat die kleine ganz nach belieben mit den Händen aufgefangen oder auch ohne Motor sicher gelandet - aber er hat das ausgesprochen geschickt angestellt - Hut ab dafür !! :) :) :)
Er ist zum landen immer ganz genau gegen den Wind angeflogen - nie schräg !!!! Sein Bedarf zum landen der kleinen Sport Cub - 1 Meter x 2 Meter :) :) Gutes Auge, flinke Finger, geschickt angestellt ! Er hat den Bogen raus :) :)

Aber die meisten Einsteiger bei uns sind keine Jugendlichen und die tun sich alle sichtbar sehr viel schwerer :) :) :) :)

mfg
Roland
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raimcomputi

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56

Dienstag, 26. Juli 2016, 14:26

Vielen Dank an alle für die nützlichen Tips. Das hilft mir sehr weiter.

Ich komme eben vom Fliegen und habe wieder 50 Minuten Flugzeit hinter mich gebracht. Das Fliegen macht von mal zu mal mehr Laune, je sicherer man sich in der Luft fühlt. Ich habe heute das erste Mal den Gasknüppel ein paar mal ganz nach vorn geschoben. Und da geht der Vogel ganz schön ab. Hätte ich gar nicht mit gerechnet. Aber war klasse. Zwischendurch bin ich immer mal wieder richtig hoch gestiegen und habe den Sky Surfer dann schön gemütlich runter segeln lassen. Auch das macht Spass.

Und ich habe natürlich wieder bis zum Abwinken Landeanflüge geübt. Und zwar in den verschiedensten Varianten. Genau gegen den Wind. Dann aber auch mal schräg, oder sogar quer. Und ich habe auch probiert, wie es sich anfühlt mit Rückenwind zu landen. Ich möchte einfach dahin kommen, in allen Situationen den Flieger sicher unter Kontrolle und vor allem in der Spur zu halten. Und ich glaube, ich habe heute Fortschritte gemacht. Es ist mir fast bei jedem Landeanflug geglückt, den Flieger zum einen mit der Nase gerade zu halten und vor allem in der Spur zu bleiben. Was noch nicht so gut war, ist immer die Anflughöhe richtig einzuschätzen. Das heißt, ich war ab und zu zu tief, so das ich entweder viel zu früh aufgesetzt wäre, oder eben wieder durchstarten musste. Oder ich war zu hoch, so das ich den Flieger entweder mit Gewalt hätte runterdrücken müssen, oder ich wäre über die Landebahn hinausgeflogen. Aber ganz oft hat es auch gepasst.

Also ich merke schon, das ich nicht unbedingt ein Naturtalent bin und viel Zeit und Übung brauche. Aber ich glaube, ich krieg das hin. Und das auch dank eurer Hilfe. Also vielen Dank nochmal an dieser Stelle. :ok:

Raimund
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mcxer

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Dienstag, 26. Juli 2016, 14:58

Hallo Raimund,

das schwierige macht die Sache doch so spannend - finde ich zumindest.

Wäre es ultra leicht, hätte ich schon längst den Spaß an der Sache verloren.
( ja es gibt einige Naturtalente - an denen sollten wir uns nicht messen - müssen wir ja auch nicht mehr ..... :) )

Jeden Tag ist der Wind ein wenig anders, derzeit ist bis ca. 19:00 Uhr bei uns immer recht viel Wind - da will es gut überlegt sein wie man zum landen rein kommt :)

Jedes Modell das ich lange nicht geflogen bin, oder ein neues Modell, immer wieder eine Herausforderung der ich mich gerne stelle.
Habe ich ein Modell für meine Verhältnisse perfekt im Griff - dann wird es (fast) schon wieder langweilig !

Gestern habe ich bei Quer-Wind auf die Bahn einen 2,3M Schaum Segler geflogen, da habe ich mir auch eine passende Strategie zum landen überlegen müssen - ohne Erfahrungswerte und Übung wird das dann meist auch keine Landung direkt vor die Füße - wichtig ist, das die Landung sicher gelingt !
Ich bin sehr weit weg in Richtung Bahn eingekurft, bin recht schnell reingekommen und musste dann einige Meter zum Flieger laufen. Aber was soll´s - der Flieger war unbeschädigt unten - das ist das Wichtige ! :)
( Da sehe ich ganz genau wie Du - Flieger sollten schon ne Weile halten ! )

Ich krieg immer die Kriese wenn ich sehe wie mancher Einsteiger bei uns 10 Meter vor den anderen Piloten noch 5 Meter hoch ist und die sog. "Landung" dann auch noch durchzieht !
( Und unsere Wildflieger-Straße ist auch sicherlich 100 Meter lang - aber nein, der Flieger wird auf den letzen 3 Metern von Nicht-Könnern auf den Asphalt geknallt :( - oder einem Piloten an den Arm oder Fuß geknallt ..... :( :( :( )

Also lieber etwas weiter weg anfliegen, dann mit Gefühl evt. noch mal kurz Gas geben ( oder das berühmte Schleppgas lernen ) um dann in ordentlichem Sicherheitsabstand vernünftig zu landen !
( Schlepp-Gas ist so viel / wenig Gas um bei gleichbleibender Höhe oder ganz geringem Sinkflug reinzukommen - Vorteil, man hat noch gute Ruderwirkung - kann ganz sanft aufsetzen .....)

mfg
Roland
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Dienstag, 26. Juli 2016, 15:58

Das Schleppgas fungiert auch als Bremse ein langsam rotierender Propeller dient auch dem Geschwindigkeitsabbau, denn die anströmende Luft, die schneller ist als die Strahlgeschwindigkeit des Antriebs wird durch die "Rotationsscheibe" des Propellers gestoppt.
Der Effekt ist nicht zu unterschätzen, bei manchen Setups wie eine dritte Landeklappe.
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

raimcomputi

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59

Dienstag, 26. Juli 2016, 16:08

Roland du hast recht. Gerade die Tatsache, das vieles noch unvorhersehbar ist, macht es interesant. Und spannend ist es gerade sehr im Moment. Denn ich lerne mit jedem Flug mehr dazu, was der Flieger in bestimmten Situationen macht, wie er auf meine Knüppeleingaben reagiert.

Trotzdem bin ich sehr froh, das ich schon mal soweit bin, das ich weiß, was zu tun ist, wenn der Flieger mal in eine kritische Fluglage kommt. Wobei mir natürlich schon bewußt ist, das man es mit den Motorseglern ala Easy Star, oder eben mein Sky Surfer, schon sehr übertreiben muß, um überhaupt einen kritischen Flugzustand herbeizuführen. Denn bei der Art von Modell ist es, zumindest solange man genug Höhe hat, fast nicht möglich, abzustürzen.

Ich habe heute mal probiert, was passiert, wenn man den Vogel mit der Nase hochzieht und dann in einen senkrechten Sturzflug geht. Gar nichts passiert. Der Flieger nimmt nach kurzer Zeit die Nase wieder hoch und fliegt weiter, als wäre nichts gewesen. Und auch ein Strömungsabriss läßt sich so gut wie gar nicht provozieren. Das ist natürlich relativ idiotensicher und zum Üben für einen Einsteiger wie mich ideal. Nur ich bin mir eben auch nicht ganz sicher, ob einem das nicht ein wenig zuviel Sicherheit in bezug auf ein kommendes Modell gibt, was eben nicht so gutmütig ist und soviel wegsteckt.

Das mit der Landung sehe ich auch so wie du. Ich bin da eher jemand, der es mit der Sicherheit übertreibt. Ich möchte den Vogel immer ganz sanft ausetzen. Nur einfach irgend wie runter zu kommen, würde mich nicht zufriedenstellen. Und klar ist auch, das jedes neue Modell anders fliegt und auch gelandet werden will. Und es eben deshalb jedesmal wieder eine Herausfordeung darstellt. Ich hoffe halt trotzdem mal, das es einem auch für ein neues Modell hilft, wenn man die grundsätzlichen Abläufe einer Landung intus hat. Bei mir ist es eben so, wenn ich irgendwann ein Modell mit Fahrwerk haben sollte, das ich dann nicht erst üben kann. Denn auf meiner Wiese kann kein Modellflugzeug mit Rädern landen, egal wie groß diese sind. Das heißt, ich muss direkt von Anfang an meine schmale Bahn erwischen. Es sei denn man nimmt ein Modell, bei dem man ganz am Anfang das Fahrwerk nochmal abnehmen kann und doch wieder die ersten paar Landungen auf der Wiese auf dem Bauch macht. Aber soweit bin ich noch lange nicht. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Heute sind übrigens hier ideale Bedingungen. Schon seit heute morgen ist es so gut wie windstill. Ab und zu eine kleine Boe, aber total super.

Ach so, eine Frage wollte ich schon länger mal loswerden. Es wird ja immer gesagt, man soll möglichst genau gegen den Wind starten und auch landen, wenn die Bahn es zulässt natürlich. Aber ich habe manchmal ein Problem, vor allem wenn der Wind relativ schwach ist, überhaupt die genaue Windrichtung festzustellen. Wie macht ihr das? Habt ihr das so genau im Gefühl? Steckt ihr den feuchten Finger in den Wind oder benutzt ihr irgend ein Hilfsmittel? Bitte nicht lachen, wenn diese Frage doof ist. :D

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

raimcomputi

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Dienstag, 26. Juli 2016, 16:11

Das Schleppgas fungiert auch als Bremse ein langsam rotierender Propeller dient auch dem Geschwindigkeitsabbau, denn die anströmende Luft, die schneller ist als die Strahlgeschwindigkeit des Antriebs wird durch die "Rotationsscheibe" des Propellers gestoppt.
Der Effekt ist nicht zu unterschätzen, bei manchen Setups wie eine dritte Landeklappe.

Also ob das bei meinem Sky Surfer auch funktioniert? Nach meinem Empfinden ist es so, das der Flieger sofort schneller wird, sobald der Motor auch nur ganz langsam dreht. Mir kommt es so vor, als wenn ich am langsamsten bin, wenn der Motor ganz aus ist. Aber das kann natürlich auch täuschen. Ich werde es ausprobieren.

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

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