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81

Sonntag, 18. September 2016, 20:51

hallo Forum,

ich habe an allen Modellen (ich habe nur Modelle die tragbar sind) einen Wollfaden angeklebt.
Ich halte die Flieger dann vor dem Start so in die Luft das ich die Windrichtung erkenne.

Gruß Helmut
Viele Grüße

raimcomputi

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82

Sonntag, 18. September 2016, 21:00

Evtl. Motorspant/ Befestigung lose?

Nee, auch nicht. Ich hatte zufälligerweise letzte Woche den Motor erst kontrolliert, weil der etwas locker war. Ich hab die Schrauben mit Loctite eingeklebt und festgezogen. Da wackelt absolut nichts. Der Motorsturz wäre ja auch noch ein Punkt. Aber der kann sich ja nicht von alleine verstellen. Und wie gesagt, bis gestern war das Phänomen mit dem steigen nicht.

Ich seh das ganze jetzt auch erstmal nicht als Problem. Entweder kommt etwas Tiefenruder auf den Motor, oder ich steuer das aus. Da lernt man wenigstens was dabei.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

raimcomputi

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83

Sonntag, 18. September 2016, 21:01

Ich halte die Flieger dann vor dem Start so in die Luft das ich die Windrichtung erkenne.

Ich werfe immer einen Grashalm in die Luft. Dieser Tip ist auch hier aus diesem Thread.
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84

Sonntag, 18. September 2016, 22:43

Ich weiss woher der Wind kommt ... wenn ich das nicht merke ist es egal, dann ist kein wind.
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

85

Sonntag, 18. September 2016, 23:55

Und wie gesagt, bis gestern war das Phänomen mit dem steigen nicht.


Eigentlich kommen dann dafür nur 3 Dinge in betracht:

1.) Gravierend falscher Schwerpunkt, das hast Du bereits ausgeschlossen.

2.) Merklich veränderter Motorsturz, auch dies schließt Du aus.

3.) Veränderte EWD, d.h. andere Anstellung des Höhenleitwerkes oder der Tragfläche oder sogar beides (theoretisch möglich als Folge eines Absturzes/harter Landung oder auch Transportschaden). Dem kannst Du natürlich mit einem Mischer Motor -> HR entgegen wirken. Dies lindert bestenfalls das Problem, beseitigt es jedoch nicht gänzlich. Und Achtung dabei: Wenn eine entsprechende starke Zumischung von Tiefe auf Motor erfolgt kann es beim Start mit laufendem Motor "Überraschungen" geben, daher diesen Mischer auf einen Schalter legen und bei den ersten Startversuchen vorsichtshalber abschalten.

Es muß jedoch eine "mechanische" Ursache für eine plötzlich geänderte EWD geben, z.B. Haarriß im hinteren Rumpfbereich oder der Tragflächenaufnahme und daraus resultierend eine veränderte Anstellung des kpl. Höhenleitwerkes oder der Tragflächen. Änderung des Motorsturzes unter Last wäre auch noch ein Kandidat für so ein Problem, aber das schließt Du ja bereits als Ursache aus.

86

Montag, 19. September 2016, 20:54

Punkte 1u.3 kannst du ausschließen, da

Im Segelflug ohne Motor macht er das nicht.
bis bald Maik

raimcomputi

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87

Montag, 19. September 2016, 21:29

Ich war vorhin nochmal fliegen. Die Bedingungen waren super, weil es absolut windstill war. Damit konnte ich gut testen, ob das merkwürdige Verhalten mit dem Steigen an meinem Flieger, oder ev. doch am Wind lag. Ich muss dazu noch sagen, das ich ganz minmal Tiefe getrimmt habe. Aber wirklich nur so wenig, das man es am Höhenruder mit bloßem Auge kaum sieht. Jedenfalls fliegt mein Sky Surfer jetzt wieder wunderbar gerade aus. Vermutlich lag es also hauptsächlich am böigen und vor allem stark wechselnden Wind.

Ich führe den Absturz vom Wochenende eigentlich inzwischen darauf zurück, das ich mein Trimmgewicht aus der Nase im Flug verloren habe. Das hat dazu geführt, das der Flieger hecklastig wurde und die Nase hoch genommen hat. Da ich aufgrund der geringen Flughöhe nur wenig Gas hatte, kippte mir der Flieger dann ziemlich schnell ab, um direkt wieder die Nase hochzunehmen. Das ganze hat sich dann immer weiter aufgeschaukelt. Und aufgrund meiner noch geringen Flugerfahrung konnte ich das nicht mehr aussteuern. Ich schätze mal, das ein kräftiger Gasstoß mir den Flieger gerettet hätte. Außerdem war an dem Tag wie gesagt auch noch ziemlich böiger Wind, was es für mich auch nochmal erschwert hat.

Jedenfalls fliegt mein Sky Surfer wieder normal. Bei Wind, vor allem böigem Wind wird es halt schnell zum Eiertanz. Aufgrund des geringen Ggewichts und der dazu im Vergleich riesigen Tragfläche, wird der Vogel halt schon ganz schön durchgeschüttelt. Spass macht es aber trotzdem. Man muss sich halt nur mehr konzentrieren.

Vielen Dank an alle, die versucht haben zu helfen. Da waren viele gute Tips dabei.

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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raimcomputi

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88

Samstag, 24. September 2016, 19:19

Mann oh Mann, heute hats mich schon wieder erwischt. Die ganze Woche hat alles wunderbar geklappt. Ich hatte meine Sicherheit wieder, die mir nach dem etwas mysteriösen Absturz vom letzten Wochenende etwas verloren gegangen war. Und heute gabs den nächsten Crash. Ich bin es aber auch selbst schuld. Ich hätte bei dem Wind (laut Wetterbericht Böen mit 30km/h) nicht fliegen sollen. Obwohl ich sagen muss, das es richtig Spass gemacht hat. Ich mußte zwar kämpfen, aber das hat auch was. Aber plötzlich kam wohl eine starke Böe und hat mir den Flieger blitzartig auf den Kopf gedreht. So schnell konnte ich gar nicht reagieren, wie der Vogel mal wieder mit der Nase in der Wiese steckte. Die Nase war natürlich wieder aufgeplatzt. Und natürlich wieder genau neben der bereits zweimal geklebten Naht. Ich hatte ja bisher immer mit Zacki geklebt. Heute habe ich es mal mit Uhu Poor versucht, weil das ja elastisch bleibt. Ich weiß bloß noch nicht, ob das hält, weil doch ganz schöne Spannung auf der geklebten Bruchstelle ist. Die Nase von dem Flieger sieht jetzt schon ganz schön nach Boxernase aus. Einen Schönheitspreis gewinne ich wohl mit dem Sky Surfer nicht mehr. Aber fliegen tut er unverändert gut. Obwohl ich nach dem ersten Absturz noch eine Schrecksekunde hatte. Der Flieger war etwa 50 Meter von mir weg, als plötzlich der Motor ausging. Der Vogel ist dadurch nochmal runter gekommen, weil das so überaschend kam, das ich nicht schnell genug reagieren konnte. Passiert ist diesmal aber nichts. Anschließend lief der Motor ganz normal weiter und ich konnte auch den ganzen Akku noch problemlos verfliegen. Aber ich glaube, ich werde mich mal nach einem anderen Regler umschauen.

Raimund
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89

Samstag, 24. September 2016, 19:44

Bau mal die Elektronik aus und steck die Nase in 60-80 Grad heißes Wasser.
So dehnt sich die Luft zwischen den Schaumteilchen aus und bringt die Nase wieder in Form.
Am besten mit steigender Temperatur rantasten, damit der Schaum keine Blasen wirft.

Hier wird das ganz gut erklärt:
https://m.youtube.com/watch?v=vdaYmuLGei8

Und hier noch ein Video mit nützlichen Tipps zum Landen:
https://m.youtube.com/watch?v=IS2asjjrFak

raimcomputi

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90

Samstag, 24. September 2016, 20:27

Die beiden Videos kannte ich bereits. Trotzdem Danke für die Links.

Aber das landen ist ja inzwischen nicht mehr das Problem. Schwierig wird es immer, wenn unvorhergesehene Situationen eintreten. So wie vorhin. Ich war ganz normal am Fliegen. Und urplötzlich, innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde lag der Flieger auf dem Rücken. Und Rückwärtsflug kann ich halt noch nicht :D . Und als der Motor kurz ausging, war ich gerade in einer Kurve. Der Flieger ist durch den plötzlichen Antriebsverlust ganz plötzlich seitlich abgekippt. Wieder konnte ich nicht schnell genug reagieren. Da fehlt halt noch die Routine.

Das mit dem heißen Wasser habe ich jetzt schon ein paar mal gehört. Ich frage mich dabei nur, ob der Kleber, in meinem Fall Uhu Poor die Temperatur aushält. Muss es eigentlich unbedingt heißes Wasser sein, oder geht auch ein Fön. Den, den ich habe, der wird nämlich sau heiß.

Ansonsten habe ich mir jetzt erst mal einen neuen Regler bestellt, mit 30A und einem BEC, was 4A hat. Mein jetziger Billigregler hat nur 20A. Und das BEC sicher höchstens 2A. Und der wird jedesmal feuerheiß. Außerdem scheint der auch keine Bremse zu haben. Es ist blöd, wenn jedesmal der Propeller mit dreht, obwohl der Motor aus ist.
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91

Samstag, 24. September 2016, 22:53

Föhn funktioniert zwar, aber nicht so gut wie heißes Wasser. Der Föhn wirkt nur oberflächlich und durch die punktuell hohe Temperatur wirft der Schaum schnell Blasen.

Lieber nicht ganz so heißes Wasser, mit ca. 60 Grad anfangen, das länger und tiefer/großflächiger wirken kann.
Das funktioniert wirklich gut.

Dem Kleber sollte das nichts ausmachen und falls doch eine Naht aufgeht, kann man diese ja leicht nachkleben.

raimcomputi

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92

Montag, 17. Oktober 2016, 22:03

Hier hat sich auch schon länger nichts getan. Deshalb mal wieder ein kleiner Zwischenbericht.

Ich hatte ja kürzlich unter anderem einen Absturz, weil mir mitten im Flug und auch noch relativ kurz über dem Boden plötzlich der Motor ausgegangen war.

Zu dem Regler hatte ich fortan kein Vertrauen mehr, zumal der der auch immer kochend heiß wurde. Also habe ich mir kurzerhand von Hobbyking einen 30A Brushlessregler mit 3A BEC geholt und eingebaut.

Aber den Regler einzulernen war ein echtes Abenteuer. Und vor allem brand gefährlich. Ich habe in meiner Funke eine Gaskurve von -100 bis +100 programmiert, wie man das halt so macht beim Regler anlernen. Dann die Funke eingeschaltet und den Gasknüppel ganz nach oben geschoben. So stand es auch in der Anleitung vom Regler. So und jetzt den Lipo an den Regler angeschlossen. Jetzt sollte eigentlich eine Tonfolge kommen, die mir zeigt, das der Regler im Programmiermodus ist. Und dann eine weitere Folge, die zeigt, das Gas max. eingelernt ist. Jetzt einfach den Gasknüppel auf minimum. Dann sollte eine weitere Tonfolge signalisieren, das Gas 0 erkannt worden ist.

Soweit die Theorie. Die Praxis sah aber so aus, das ich den Akku angesteckt habe und eben keine Piepstöne kamen. Es kam eine ganze Weile gar nichts. Und nach einer gefühlten Ewigkeit piepste der Regler, bzw. der Motor dreimal, weil ich einen 3S Lipo drin habe. Und im selben Moment läuft der Motor mit Vollgas an. Und ich konnte den Flieger im letzten Moment noch festhalten und den Akku wieder abziehen.

Ja, was war das denn? Im Moment war ich ratlos. Im nächsten Versuch habe ich meine Gaskurve von -115 bis +115 programmiert. Und jetzt ließ sich der Regler problemlos anlernen. Und fliegen muss ich jetzt auch mit dieser Gaskurve. Denn wenn ich die jetzt wieder auf -100 bis +100 umstelle, dann läuft jedes mal der Motor an, wenn ich den Akku anstecke. Eigentlich soll der Regler einen Anlaufschutz haben. Haben die Chinesen bei meinem wohl vergessen :D . Naja, egal. So geht es ja jetzt.

Und wo ich schon dabei war, habe mir auch gleich noch für 10 Euro ein Telemtriemodul geleistet und verbaut. Und so kann ich jetzt wenigsten auf meiner Funke die BEC-Spannung, die Akkuspannung und die Reglertemperatur ablesen. So kann ich endlich meine Akkus richtig ausnutzen.

Allerdings erreicht der Regler bei 16 Grad Außentemperatur bereits 70 Grad. Da bin ich ja mal gespannt, was das im Sommer wird. Dabei ist das ja ein 30A Regler. Und der Stromverbrauch liegt bei mir im Schnitt höchstens bei 4A. Keine Ahnung, wieso der da so heiß wird. Klar, Kühlung bekommt der in dem geschlossenen Rumpf natürlich keine, aber trotzdem. Aber laut Anleitung funktioniert der Regler bis 100 Grad, ehe die Leistung reduziert wird. Also mal abwarten. Allzuviel kann man ja von einem 10 Euro Regler auch nicht erwarten. Aber es macht ja auch keinen Sinn, in eine Einsteigerschaumwaffel irgend welche Edelkomponenten zu verbauen :) .

Raimund
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93

Montag, 17. Oktober 2016, 22:36

Aber es macht ja auch keinen Sinn, in eine Einsteigerschaumwaffel irgend welche Edelkomponenten zu verbauen


Aha, wo steht das ???
Ich kenne keinen Fall, bei dem, gegenteiliges Verhalten, zu strafrechtlichen Konsequenzen führte.
Es macht noch weniger Sinn, Komponenten zu verbauen, die die Erwartungen nicht erfüllen.
Das ist auch nicht über den Preis zu rechtfertigen.
Tut mir Leid, aber solche Disskusionen sind größtenteils Schönschwätzerei.
Das waren in deinem Fall 10€ zuviel.
bis bald Maik

raimcomputi

RCLine User

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94

Montag, 17. Oktober 2016, 22:40

Das waren in deinem Fall 10€ zuviel.

Ja und du Schlauberger? Und woher hätte ich vorher wissen sollen, das der Regler keinen Anlaufschutz hat, obwohl es in der Anleitung steht? Ich lese nämlich immer erst die Anleitungen, bevor ich etwas kaufe. Und wenn das Produkt meinen Anforderungen entspricht, dann kaufe ich es. Und außerdem, jetzt mit meiner geänderten Gaskurve funktioniert ja der Anlaufschutz auch. Das heißt, wenn ich jetzt den Gasknüppel nicht ganz unten habe, dann meckert der Regler rum und initialisiert nicht. Nur eben bei einer Gaskurve von -100 bis +100 wollte er nicht.
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95

Montag, 17. Oktober 2016, 22:51

Was heist Schlauberger?
Papier ist geduldig. Anleitungen werden schnell mal kopiert, ohne zu korrigieren.
Alles nix Neues. Die Foren sind voll davon.
Reklamationen in der unteren Preisklasse schnell mal verworfen.
Waren ja nur wenige € , lohnt der Stress nicht.
Und das Rad dreht sich munter weiter.
Man könnte sich ja vorher umhören, was denn so gebräuchlich und bewährt ist.
Naja , jetzt bin halt ich der Schuldige. ???

Übrigens, demontiert man bei solchen Aktionen, vorher die Luftschraube!

Ja ich weiss, Schlauberger :(
bis bald Maik

Leszek1963

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96

Dienstag, 18. Oktober 2016, 00:37

Naja , jetzt bin halt ich der Schuldige. ???



Übrigens, demontiert man bei solchen Aktionen, vorher die Luftschraube!



Ja ich weiss, Schlauberger :(
Maik, bist Du nicht.
Ich hätte von jemandem der auch Heils fliegt erwartet, daß er die Blätter/ Propeller bei solchen Aktionen abmontiert. Absolute Anfängerfehler. Hab auch mehrere solche "billige" Regler von HK schon gehabt. Nie Probleme damit. Das Problem liegt wie so oft, zwischen den Ohren.

Ich kenne Devo von Raimund nicht. Ich würde aber sagen, wenn man mit 116% einlernt und dann auf 100% drosselt, was soll der Regler sich denken. Ich habe meine Regler beim Graupner mit 150% eingelernt und fliege ich so. Wo soll das Problem sein? Die Funke erlaubt das halt. Ist auch besser für die Auflösung. Wenn ich falsch liege, bitte um Feedback, würde auch gerne lernen. Aber von jemandem, der wirklich Ahnung hat und nicht denkt, welche zu haben.

Viele Grüße Leo

raimcomputi

RCLine User

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97

Dienstag, 18. Oktober 2016, 02:47

Leute für wie blöd haltet ihr mich eigentlich. Natürlich habe ich beim Anlernen die Schraube entfernt. Entschuldigung, das ich das vergessen habe extra zu erwähnen. Und natürlich konnte mir dann der Flieger nicht wirklich abhauen. Aber erschreckt habe ich mich halt schon, als plötzlich der Motor mit Vollgas anlief.

Und wieso sollte ich nicht die Kurve von -100 bis +100 einstellen, nachdem ich mit 115 angelernt habe. Wenn der Regler die -115 als Gasknüppel unten gespeichert hat, dann müsste er doch dann erkennen, das der Knüppel nicht unten ist, wenn er plötzlich bloß -100 als Signal bekommt. Und dann dürfte er halt nicht initialisieren, weil jeder Regler normalerweise einen Anlaufschutz hat und den Motor nicht freischaltet, wenn der Knüppel nicht unten ist.

Auf jeden Fall lässt sich der Regler weder einlernen noch programmieren, wenn ich am Sender nur ein Kurve von -100 bis +100 programmiert habe. Er geht dann gar nicht in den Programmiermodus. Ich habe es gestern Abend nochmal ausprobiert. Ich muss auf 115 gehen. Dann funktioniert alles normal.

Und nochmal. Der ganze Flieger hat komplett flugfertig 75 Euro gekostet. Da sehe ich doch nicht ein, das ich da einen Regler für 50 Euro reinbaue. Solange lebt der Flieger gar nicht, das sich das lohnt.
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heikop

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98

Dienstag, 18. Oktober 2016, 07:03

Solange lebt der Flieger gar nicht, das sich das lohnt.


Das war die unsinnigste Aussage von Dir seit langem. Ich habe ja auch schon einige Flieger verschlissen (z.B. mehrere Polaris) aber noch
nie(!) wurde die Elektronik mit dem Rest entsorgt. Das wandert in den nächsten Vogel in der passenden Leistungsklasse.

Regler und Motor in der Robbe Gemini kosten z.B. doppelt soviel wie das Modell, stecken aber schon im zweiten und belohnen die
Investition durch Zuverlässigkeit und Problemlosigkeit.

99

Dienstag, 18. Oktober 2016, 09:02

Oha, da geht´s wieder los.

Ich versuch´s mal zu retten. :

Ich kenne die DeVO leider nicht, habe aber schon des Öfteren ein ähnliches Problem bei der DX6i beobachten können, nachdem wir dort den GasAus-Taster per Lötkolben gegen einen Schalter getauscht hatten.
Im Monitoring der Funke geht die Stellung bei aktiviertem Schalter auf -125. Ohne etwas am Gasweg der Funke zu ändern, stand das im Konflikt mit der -100 beim Einlernen. Führte also dazu, dass beim Einlernen ein gewisser Ablauf eingehalten werden musste, weil sonst einige Regler nicht machten, was sie sollen. Motoren liefen einfach an, beim Binden wurde nicht initialisiert u.s.w. .
Auch ein Absänken der Gaskurve auf -125 brachte nicht immer den eigentlich logischen Erfolg. Das einzige, was man mit Sicherheit feststellen konnte war, dass man sich oftmals individuell auf den Regler einstellen muss und dabei ist die Preisklasse echt Banane.
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

raimcomputi

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100

Dienstag, 18. Oktober 2016, 11:37

Das war die unsinnigste Aussage von Dir seit langem. Ich habe ja auch schon einige Flieger verschlissen (z.B. mehrere Polaris) aber noch
nie(!) wurde die Elektronik mit dem Rest entsorgt. Das wandert in den nächsten Vogel in der passenden Leistungsklasse.
Deine Meinung will ich dir ja gar nicht streitig machen. Ich sehe es halt etwas anders. Woher weiß ich denn heute schon, ob ich irgendwann noch einmal einen Flieger in der Leistungsklasse haben werde, wo ich den Regler nochmal brauchen kann? Und darüber hinaus: Ich habe mir natürlich vorher einige Rezensionen und Erfahrungsberichte zu dem Regler durchgelesen. Und ich habe die Anleitung studiert. Und man kann den selben Regler hier in Deutschland auch für 30 Euro kaufen. Und nach all diesen Erkenntnissen kam ich eben zu dem Schluss, das der Regler so schlecht nicht sein kann.

Also um das auch mal klarzustellen: An meiner Devo liegt es nicht, das sich der Regler merkwürdig verhält. Ich habe schon etliche Regler eingelernt. Und immer wurden 100 als Gasknüppel oben erkannt und akzeptiert. Dieser Hobbykingregler erkennt offenbar die 100 von der Funke als einen geringeren Wert und geht deshalb nicht in den Programmiermodus, obwohl der Knüppel oben ist. Bei 115 jedoch funktioniert alles normal. Und in meiner Funke werden im Channelmonitor die richtigen Werte angezeigt. Da spinnt nichts rum. Was ich wohl sagen muss: Der sogenannte Anlaufschutz des Reglers ist etwas merkwürdig. Aber wenn man es weiß, dann ist es kein Problem. Wenn ich den Gasknüppel ganz unten habe, bei -115 also, dann initialisiert der Regler und bei etwa -105 läuft der Motor an. Stelle ich jetzt den Knüppel zB. auf die Mitte, also auf den Wert 0, dann initialisiert der Regler trotzdem. Nur jetzt läuft der Motor erst kurz über Knüppelmitte, also etwa dem Wert 10 an. Die ganze untere Knüppelhälfte ist jetzt tot. Und das kann ich mit jeder beliebigen Knüppelposition reproduzieren. Außer eben Knüppel ganz oben bei 115. Da initialisiert er nicht, sondern geht in den Programmiermodus.

Da ich aber sowieso immer den Throttleholdschalter aktiv habe beim Akku anstecken, habe ich automatisch immer den Gasknüppel unten. Und so passt das schon.

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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