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Oberst_Krass

RCLine User

  • »Oberst_Krass« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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1

Freitag, 16. September 2016, 21:34

Höhe/Seite, Quer/Höhe/Seite oder nur Höhe/Quer? Wie habt Ihr angefangen und was denkt Ihr heute darüber?

Hallo Leute!
Ich hätte gerne - gerade hier für die Anfänger - mal gerne dargelegt, wie viele Leute es als praktischer empfinden, mit einem Höhe/Seite-Modell angefangen zu haben oder eben gleich mit einem Querrudermodell.

DIES SOLL KEIN DISKUSSIONSTHREAD WERDEN

Bitte schreibt Eure Erfahrungen und Meinungen einfach nieder, sodass ein Anfänger sich einfach mal ein Bild über die verschiedenen Aspekte machen kann. Danke!


Ich fange dann mal an:

Gleich vorab sei gesagt, dass ich es nicht für falsch halte, wenn ein Modellflugeinsteiger mit Querruder beginnt.

Der Erstflug bei mir war mit einer ASW-17 von Carrera in der 2,20m-Version (die habe ich heute noch/wieder). Sie hatte nur Seite/Höhe.
Die flog ich witzigerweise nur ein einziges Mal. Mein Kumpel flog sie auf Höhe und drückte mir die Steuerung in die Hand. Als ich landete, gab ich meinem Kumpel die Fernsteuerung zurück und sagte: "Das ist nix für mich. Da schlafe ich ein!"
Nächstes Modell war dann gleich mit Querruder, aber nach einigen Gesprächen mit Leuten aus dem Verein. Einhellige Meinung dort: Hast Du Querruder, kannst Du einfach mehr machen.

Ich selbst empfehle aus eigener Erfahrung immer Modelle, die nach Möglichkeit Querruder haben oder leicht nachzurüsten sind. Ein Grund dafür ist die schnell aufkommende Langeweile, wenn man mit dem Modell nicht richtig turnen kann.
Ein weiterer Grund ist das Bild, das viele vom Fliegen haben, die sich nicht so richtig mit der Materie beschäftigt haben, legt sich doch ein Flugzeug einfach in die Kurve wie ein Motorradfahrer - so leicht ist das scheinbar. Aber gerade beim
typischen Zweiachsmodell für Anfänger ist es ja sehr ausgeprägt, dass das Modell zunächst sehr träge auf das Seitenruder reagiert und wenn der Patient ....Pardon...der Neuling dann endlich froh ist, dass die Kurve eingeleitet ist, aber in diesem
Moment vergisst, was man ihm beigebracht hat: "Seitenruder mit Höhenruder unterstützen!" Der Flieger geht in eine Spirale und so träge, wie er ist, lässt der sich auch nicht von einem Neuling wieder abfangen.
Natürlich gibt es auch einige Modelle, die keine Höhenruderunterstützung brauchen um eine Kurve zu fliegen, aber dann fallen die Kurven recht groß aus und der Neuling wird bei verzögerter Reaktion vom Modell immer nervös. Er lenkt und es bewegt sich nichts.
Das wirkt verstörend. Wenn man es weiß und jemand neben einem steht, der einem gut zuredet und sagt, dass alles so bestens ist, dann hat das einen anderen Effekt, aber allein!?

Damit sich das Modell richtig in die Kurve legt, wie ein Motorradfahrer bzw. wie es der allgemeinen Vorstellung entspricht, zeigt sich das Querruder als deutlich besser geeignet. Auch bei leichten Turbolenzen, die gerade ein leichtes Schaum-Modell mal
schnell durchschütteln, ist für den Anfänger in der Start- und Landephase sehr deutlich zu sehen, wohin das Modell kippt und wohin es sich mit einer direkten Reaktion auf den Steuerbefehl bewegen wird. Aber dies funktioniert nur dann korrekt,
wenn die Ruderausschläge nicht riesengroß gewählt sind, und das Modell damit überempfindlich auf Steuereingaben reagiert. Gleiches gilt aber auch bei einem Modell, das nur über Höhe/Seite geflogen wird.

Aus meiner Erfahrung heraus, hat sich bei mir noch keiner derer, die ich auch am Lehrer/Schüler-Kabel hatte, nicht mit einem Querrudermodell anfreunden können. Der letzte Schüler flog zuerst einen Soarstar/Wingo etc. Das war schrecklich mit anzusehen.
Das Modell schaukelte und ich dachte schon, er wolle mich ärgern, wenn er nicht so flog, wie ich das wollte. Nach dem dritten Flug landete er selbständig. Ich war der Meinung, dass ich einen richtig schweren Fall vor mir hatte, aber mit einem Querruder-Modell, ähnlich dem
Easy Star von Multiplex flog der Gute sofort richtig anständig, obwohl das Modell beim Segeln bestimmt 4x so schnell war. Er war begeistert, wie toll das schon klappte.

Ich möchte dazu erklären, dass bei mir Lehrer/Schüler-Fliegen im Prinzip wie bei der Fahrschule abläuft. Ich greife erst ein, wenn ich es wirklich muss. Das heißt, der Schüler kann schön schwitzen, während ich ihn noch ruhig frage, was er da jetzt gerade macht.

Dass viele Ältere noch immer sagen, man müsse erst mit Höhe/Seite fliegen lernen, halte ich persönlich für ein Relikt einer Zeit, als die Servos noch gut 60-80 DM kosteten und ein einfacher Sender um die 300 DM. Da war für einen Anfänger das Ende des Geldbeutels sehr schnell erreicht und ein Sender mit Qerruderfunktion war auch nicht selbstverständlich, zumindest, wenn man zwei Querruder nutzte. Heute ist das alles gelber Schnee von gestern. Man bekommt ein flugfertiges Modell bereits für 150 Euro und die Qualität dieser Fertigmodelle ist nicht zwingend schlechter, als das, was man sich damals so zusammengeleimt hat, denn gerade als Anfänger macht man hier gerne Fehler. Auch der Einbau von Querrudern erforderte mehr können, als von einem Einsteiger abverlangt werden kann/konnte.



Und jetzt Ihr!
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

2

Freitag, 16. September 2016, 23:37

Da scheine ich ja einen wunden Punkt getroffen zu haben... ;)

Ok, hier keine Diskussionen. Versprochen. Hier meine Vorgehensweise und Erfahrungen , die ich nach 15 Jahren Pause ( ohne es damals gut zu können ) heuer gemacht habe. Vorab; ich hatte weder am Sim geübt noch Lehrer/Schüler in Anspruch genommen. Ganz so wie damals mit dem Robbe Airdancer. :dumm:

..............

Also, MPX Shark RR ( ein Modell, was neben Motor über Seite und Höhe gesteuert wird ) und Sender gekauft, Empfänger eingebaut, nach Anleitung getrimmt, und nach diversen Fehlversuchen in der Luft halten können. In ausreichender Höhe an den Flieger gewöhnt, alle Nase lang Landungen geübt. Das ganze geschätzte 10 Akkus lang wiederholt, bis ich mit dem Ding auf Du und Du war.

Erst danach habe ich den Shark auf Querruder umgerüstet, da ich mir direkt zu Anfang weder einen vierten Kanal aufhalsen wollte ( drei sind schon schwer genug, wenn man es nicht kann ), noch mir durch evtl. selbst eingebaute Fehler ( sei es durch falsche Programmierung der Querruder, schlechte Montage oder nicht richtig kompensierter Schwerpunktveränderung, ect. ) das Leben noch schwerer machen wollte, als es für mich als blutiger Anfänger eh schon der Fall war. Und diese Taktik ist für mich voll aufgegangen.



Mein Fazit lautet so : flieg ein Modell, egal welches, erst mal so, wie es aus der Kiste kommt und flieg damit so lange, bis du es durchweg sicher starten, fliegen und Landen kannst. Aufrüsten solltest du erst, wenn die anderen Funktionen wirklich sitzen. So kannst du dich viel besser auf den zusätzlichen Kanal konzentrieren, weil du über die anderen nicht mehr ( so viel ) nachdenken musst / das fliegen an sich schon fast von alleine geht.




Gruss,
Axel.
Ich kann alles und ich weiss alles ! (in variabler Qualität und Quantität). :D

DJK94

RCLine User

Wohnort: Hamburg

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3

Freitag, 16. September 2016, 23:44

Mein erstes Modell war eine SE200 per Lehrer-Schüler nur mit Seite, Höhe, Motor.
Dann hatte ich ein kleinen "Guppy"(sah halt so aus. weiß nciht was genau das war) auch mit Seite, Höhe.
Ein Nachbau einer SE10 mit Quer, Höhe war noch mit mein liebstes.
Der Versuch einen Easyglider schön zu kurven war nix. Ich hab das (zugegeben beim ersten Versuch) einfach nicht koordiniert bekommen, das Querruder zur Unterstützung zu nehmen. Die Abstimmung bekomme ich wohl nur bei den echten Seglern hin, Hand-Fuß aber wohl nicht Hand-Hand.
Wäre vielleicht mit mehr Übung auch was geworden, aber da hatte ich meinen Xeno lieber und der hat als Nuri nur Höhe-Quer.
Die MPX-Cargo bin ich auch nur über Quer-Höhe geflogen.

Ich hab für mich einfach festgestellt, dass ich die Motormodelle in der Größe 1-1,5m wohl am liebsten mag. Und hier hat für mich Quer-Höhe das schönste Flugerlebnis gegeben (vlt auch Modellbedingt).
Ich sollte eventuell dazu sagen, dass mich Turneinlagen nie wirklich interessiert haben. Zum einen fühlte ich mich dazu nicht sicher genug, aber mir hat das zügige Bahnenziehen stets genügt.

Insofern würde ich sagen, dass alles geht, es aber hilfreich sein kann, wenn man mit zwei Achsen auskommt. Welche ist hier meiner Meinung nach egal. Das hängt auch wieder vom Modell ab.

Daniel

raimcomputi

RCLine User

Wohnort: Tönisvorst

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4

Samstag, 17. September 2016, 00:05

Bevor ich vor etwa drei Monaten erstmals den Wunsch verspürte, auch mal ein Flächenmodell zu fliegen, bin ich etwa fünf Jahre lang nur Helis geflogen. Und die hatten, bzw. haben natürlich alle, bis auf meinen allerersten Koax-Heli, vier Kanäle. Eigentlich sind es beim Heli ja sechs Kanäle, aber Pitch und Gyroempfindlichkeit gibt es ja bei Flächenmodellen nicht, so das eigentlich nur die vier Funktionen, die auf den beiden Knüppeln liegen, vom Heli auf die Fläche übertragbar sind. Jedenfalls hatte ich es vom Helifliegen in Fleisch und Blut, mit beiden Händen alle vier Funktionen gleichzeitig zu steuern. Und genau aus diesem Grund kam für mich als Flächenmodell nur etwas mit vier Kanälen, also auch mit Querruder in frage. Und ich kann meinen Flieger auch nur mit allen vier Kanälen gleichzeitig ordentlich fliegen. Das heißt in meinem Fall, Motor, Höhe und Seite geht überhaupt nicht. Motor, Höhe und Quer geht viel besser. Aber, Motor, Höhe , Seite und Quer geht am allerbesten. Und nicht nur das. Der Flieger fliegt sich am besten, mit allen vier Kanälen. Und es sieht auch in der Luft mit Abstand am schönsten aus.

Raimund
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Easy Star 3, Hobbyzone Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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5

Samstag, 17. September 2016, 06:21

Guten Morgen,

die Seitenrudersteuerung - statt Querruder - ist ein aerodynamischer Umweg - quasi eine indirekte Schräglagen- und Flugwegsteuerung - mit einigen unangenehmen Nebenerscheinung beim Kurvenflug-Einleiten, aber auch beim Aufrichten besonders aus steileren Kurven "Nase hoch" plus der daraus resultierenden Schwänzelneigung.

Fazit: Die Querrudersteuerung als direkte Schräglagen- und Flugwegsteuerung ist auch für Anfänger einfacher zu erlernen und ist somit meine Empfehlung.

Wer meine Kompetenz prüfen will: http://members.aon.at/flug.fiala/
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

BOcnc

RCLine Team

Wohnort: 26349 Jade

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6

Samstag, 17. September 2016, 07:35

Ich bin bei uns der Fluglehrer.

Bei den ersten Flügen bekommt der Schüler Höhe und Seite. Seite auf den Knüppel wo später Quer hin kommt. Das erspart mir die Rollen.
Nach einigen Flügen bekommt der Schüler Quer, Höhe und Seite. Die ersten Tage steuer ich das Gas.

Gruß
Werner
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

7

Samstag, 17. September 2016, 07:46

Servus ihr Flugexperten,

Ich habe erst einmal am Simulator angefangen, was ich jedem Einsteiger dringend empfehlen würde... so ca. 40h welche ich in ca 3 Wochen als Schüler, da ich Ferien hatte hinbekommen habe. Danach ins örtliche Modellbau Geschäft und einen HR SR E Segler gekauft, doch damit bin ich nicht zurechtgekommen, also dann einen mit QR und der MPX Funman ist so geil. Ich kann eigentlich nichts anderes sagen. Anfänger: lernt gleich "richtig " fliegen mit QR. Das ist aber nur eine Meinung von ca 120.000 Modellfliegern ;)

Thomas.Heiss

RCLine User

Wohnort: bei Nürnberg

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8

Samstag, 17. September 2016, 08:06

Erst SIM, dann (nach 1-2 Helis)

1. Flieger MPX EasyGlider Pro (EGP): Quer/Hoehe/Seite

2. PZ P51D Mustang: Quer/Hoehe (Seite fehlt ab Werk)


Jeder FixedPitch Heli muss vom Anfaenger schon auf Roll (Ail) gesteuert werden.

Im SIM Heli Schwebeflugtrainer gibt es Einzeluebergabe, d.h man muss eben nicht gleich alles zusammen steuern sondern kann gezielt sich langsam an die Einzelfunktionen und Flugverhalten rantasten, incl. Gegenlaeufige Steuerung (Nase vorn auf einen zu).


Kann mir also gut vorstellen dass ein absoluter Anfaenger mit gleich allen Funktionen incl. QR gut (ohne SIM Training) ueberfordert ist, insbesondere QR gegenlaeufiger Steuerung, wenn der Flieger auf einen zukommt.


Sehe immer wieder von Kyosho aiRium-Serie Modellen kleine Hochdecker (2s 450mah) wie Cessna ohne QR. Schade.
Kann mir garnicht mehr vorstellen sowas nur mit Hoehe/Seite zu fliegen ;)

Gruß

Thomas
Walkera Devo 10/DeviationTX (12CH DSMx & Telemetrie)...Ex-DX8...Blade 4503D...Walkera V120D02s...Blade 200QX BL Quad...StrykerQ (LEDs, QR M2 Umbau)...Ex-NanoCPX...Ex-120SR...Ex-MPX EGP...PPZ P51-D Mustang mit LEDs (crashed)...PZ Wildcat (crashed, Rumpf-Firewall suchend)
Suche: Unterstützung (telef., vor Ort) mech. Einstellerei f. XK K110 Heli wegen versch. Probleme

9

Samstag, 17. September 2016, 09:08

Hi!
Ich hatte Ende der 70er gleich mit einem 1,5m Quer-Höhe-Seite-Gas Modell begonnen, aber nur wenige Minuten lang . . . :D
Ließ mich nicht entmutigen . . .
Weiter ging's mit allen möglichen Seglern, alle Seite-Höhe. Mangels anderer Startmöglichkeiten gleich am Hang geflogen. Fad ist anders . . . 8(
So wirkliche Freude wollte sich nicht einstellen, also doch wieder was mit Motor. ROBBE Charter, gemütlich, Seite Höhe, Motor. Die Seite-Höhe Koordination beim Kurvenfliegen war eigentlich überhaupt kein Problem, dafür aber das Landen, noch dazu wo unser Platz (ehem. WKII Militärflugplatz), eine Betonpiste, nicht den geringsten Fehler verzieh. Ich hatte ewig beim Reinlanden überzogen, irgendwie eine Angstreaktion . . . Und wenn dann noch Zurufe wie "Ziag'n, ziag'n !" kommen ist's überhaupt ned lustig.
Der Umbruch kam im Zuge eines Auslandaufenthalts mit Anschluss an den örtlichen Modellflugverein - mit Graspiste ! Ich hatte zur Zeit einen Graupner Terry, 1,5ccm (Enya, furchtbar !), Höhe-Seite-Gas, den ich magels Landeschäden nun endlich unterbrechungsfrei fliegen lernen konnte. Das ging soweit, dass am Schluss schon Fassrollen und Rückenflug kein Problem mehr waren.
Das daraufolgende erste Querrudermodel war eins aus der damals sehr populären (und heute leider ausgestorbenen) PILOT Serie, Schulterdecker, 1,3m Spannweite, 3,5ccm Webra Speed, Stick-Typ. Mit dem Modell begann nun endlich das Spaßfliegen. Mit den Querrudern fühlte ich mich von Beginn an wohl, der Einsatz des Seitenruders für bestimmte Manöver (Slip) machte Spaß.
Irgendwann in den 80ern begann die Faszination "Computer" die Modellfliegerei immer mehr zu verdrängen, lebte im Laufe der nächsten Jahrzehnte (!) immer wieder auf. DER Neueinstieg - man darf rraten - waren die Helis, nun endlich leist- und fliegbar gewirden.
Fläche ? Flieg ich momentan nur mehr auf dem Computer, Umschulung von Mode 1 (alle flogen bei uns Fläche Mode 1) auf Mode 2 (DER Heli-Mode, auch wenn ich mit reversed Pitch fliege).
Gruß Gerhard

Tom41

RCLine User

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Software-Entwickler

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10

Samstag, 17. September 2016, 18:25

Angefangen mit Höhe/Seite (mit Multiplex Easystar und Twinstar). Das fliegen über alle drei Achsen hab ich dann anschliessend übers Heli fliegen gelernt (da gehts ja net anders).

cu Tom
....
Flächen: ........ Parkmaster, Parkzone Trojan, Vapor, UMX Trojan, UMX Spitfire
Multikopter: ... Blade Nano QX, Blade 180 QX, Blade 200 QX
Helis: ............ Logo 400, Blade MSR-X
FB: ............... Spektrum DX-7
Sim: ............. Phoenix, AFPD

11

Samstag, 17. September 2016, 19:26

...allererste RC-Flug-Erfahrungen mit einem (Conrad/ Reely) Skyhawk Höhe/Seite - das war aber vor den Helis.
Bei der (Flügel)Bauform hätte ein QR wohl weder gestört noch viel geholfen... ;)
Ich hatte mit HR/ SR viel Spass und es wurde nicht "schnell" langweilig"!

Wenn also ein QR dran ist, ist auch die Flügelform entspechend ausgelegt - und für einen Komplett-Anfänger allein dadurch sicher schwerer beherrschbar...

"BOcnc" schreibt es ja ... der Einstieg über HR/ SR-Modelle ist nach wie vor nicht abwegig.
Ist ja auch immer die Frage: wieviel "Flugerfahrung"/ "Modellsteuererfahrung" hat der "Anfänger" - wieviel "Anfänger" ist der Anfänger, wo fliegt er (wir haben immer mindestens 3-5bft. Wind.... - da macht HR/ SR zum Anfangen durchaus Sinn, der Flieger macht ohnehin etwa was er will... da ist man froh, wenn der sich wieder grob selbst stabilisiert) - wie gross ist das Modell - hat er Jemanden mit Erfahrung zur Seite oder fliegt er wild/ allein.... etc.

Aber nach jahrelangem (CP)Heli-Fliegen beim (Wieder-) Einstieg in die Fläche hatte ich lieber etwas mit Höhe/ Seite/ Quer - bringt das Hirn nicht so völlig durcheinander... :)
(umgebauter ES1 -> BL und Quer)

Ach ja - bevor ich den ES1 weggeworfen habe, habe ich auch erstmal 2h Landen am SIM geübt!! :D

lg
raro
100.150.200.300.450.500.550.600

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »raro« (17. September 2016, 19:42)


alfaroberto

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

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12

Samstag, 17. September 2016, 20:53

Servus ihr Flugexperten,

Ich habe erst einmal am Simulator angefangen, was ich jedem Einsteiger dringend empfehlen würde... so ca. 40h welche ich in ca 3 Wochen als Schüler, da ich Ferien hatte hinbekommen habe. Danach ins örtliche Modellbau Geschäft und einen HR SR E Segler gekauft, doch damit bin ich nicht zurechtgekommen, also dann einen mit QR und der MPX Funman ist so geil. Ich kann eigentlich nichts anderes sagen. Anfänger: lernt gleich "richtig " fliegen mit QR. Das ist aber nur eine Meinung von ca 120.000 Modellfliegern ;)

Simulator ist das letzte, aber ich will ihn niemandem ausreden!

Ansonsten -->> Einsteiger Alternativen zu U Can Fly II
Grüsse Robert

MC20/HoTT, TT - Helis und ein paar Flieger!

13

Sonntag, 18. September 2016, 08:26

Simulator ist das letzte, aber ich will ihn niemandem ausreden!
Warum?? ???

alfaroberto

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

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14

Sonntag, 18. September 2016, 09:16

Simulator ist das letzte, aber ich will ihn niemandem ausreden!
Warum?? ???

Weil es unrealistisch und langweilig ist! ;)
Grüsse Robert

MC20/HoTT, TT - Helis und ein paar Flieger!

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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15

Sonntag, 18. September 2016, 09:31

Ich bin vor etwa 25 Jahren mit einem "Ohrensegler" Elektra von MPX eingestiegen. Steuerung : Seite/ Höhe! Das Modell war recht angenehm und leicht zu steuern und hatte sehr gute Flugeigenschaften. Nach einem Servotausch und ungenügende Kontrolle ging der dann aber verloren. Die neuen Servos liefen genau entgegengesetzt!!! Der zweite Segler war dann eine "Blue Phönix". Die habe ich heute noch.
Danach fing ich mit Quer an. Das war dann aber recht schnell gelernt. Heute fliege ich allerdings lieber Motormodelle. Meine Segler habe ich aber trotzdem noch. Die sind ja auch zum größten Teil aus Holz!!!!
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

16

Sonntag, 18. September 2016, 10:42

Hi zusammen

Ich habe mit Höhe/Seite/Quer begonnen zu fliegen (Motormodelle meines Onkels -> Graupner Maxi / Graupner Trainer 60 / etc.). Einige Jähre später wünschte ich, ich hätte in den Anfangsphasen nur ein Höhe-Seite-Modell gehabt.

Warum? Irgendwie war das Querruder-Kurvenfliegen für mich viel einfacher – so habe ich Kurven nahezu ausschliesslich mit dem Quer-/Höhenruder geflogen. Das Seitenruder blieb bei mir meistens still, was sich dann in den Folgejahren als negativ erwiesen hatte. Insbesondere bei meinen Shockflyer-Flieger – wo das Seitenruder ja unabdingbar ist – hat mir schlechthin die Praxis mit dem Seitenruder gefehlt.

Zum Glück ist man ja aber lernfähig und mittlerweilen klappt auch der Seitenruder-Einsatz einigermassen gut... :)

Gruss Manuel

17

Sonntag, 18. September 2016, 10:44

Simulator ist das letzte, aber ich will ihn niemandem ausreden!
Warum?? ???

Weil es unrealistisch und langweilig ist! ;)
Mag sein, aber für Anfänger ist es eine tolle Möglichkeit die Grundfunktionen zu erlernen.. ;)

18

Sonntag, 18. September 2016, 10:56

Ich selber hab mit nem Sunny ( 2m Segler aus Holz ) in den 90ern das Fliegen gelernt.
Der hatte nur Seite, Höhe und einen Motoraufsatz.
Das Modell war gutmütig und träge, allerdings wurde es dann doch recht schnell langweilig damit.
Als nächstes kam ein 1,5m Taxi in den Hangar.
Mit dem kam ich irgendwie gar nicht zurecht. Letztlich ist das Modell abgestürzt ( Anlagenausfall ).
Das nächste Modell war ein Antares von Simprop - Ich hatte richtig Bammel vor dem Teil und war dann überrascht wie einfach sich so ein Tiefdecker mit Querruder fliegen lässt. Dann kamen noch so einige Modelle bis heute.

In der Zwischenzeit hatte ich auch schon 3 Flugschüler.
2x Twinstar 1x Thermik Sport.
Der Thermik Sport war ein gutmütiger Flieger, in der Luft für Anfänger ideal, allerdings zum Anfangen zu schwer. Gerade beim Landen gab's da immer wieder mal Beschädigungen.
Der Twinstar war da sehr viel robuster und wesentlich einfacher zu reparieren, allerdings ist der standard Bürstenantrieb sehr schwachbrüstig.

Heute würde ich einem Neuling auf jeden Fall ein Modell mit Querruder empfehlen, das einfach zu fliegen, einfach zu reparieren und auch nicht zu teuer ist, da man das erste Modell meistens als Verlustobjekt abschreiben kann.
Optik im Prinzip egal - Hauptsache gut erkennbar.
Und ohne Fahrwerk auf dem Bauch mit einem Hochdecker landet es sich auch einfacher.

Ein erfahrener Modellbauer und Pilot an der Seite ist auf jeden Fall sinnvoll, weil man auch bei einem fast fertig Modell noch viel falsch machen kann und man die allerersten Landungen alleine nur sehr schwer ohne Bruch hinbekommt.

Einen Simulator würde ich parallel zu Flugtraining auf dem Platz empfehlen, da man sich damit viele Übungsstunden auf dem Platz spart.
Ausserdem hat man bei schlechtem Wetter auch eine Übungsmöglichkeit.
Allerdings nur, wenn damit ernsthaft geübt und nicht die Möglichkeiten des Simulators ausgelotet werden ( z.B. 400km/h Speedmodell zum Üben ?! )

Oberst_Krass

RCLine User

  • »Oberst_Krass« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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19

Sonntag, 18. September 2016, 19:00

Danke, dass Ihr Euch so rege an diesem Thread beteiligt.
Bitte denkt aber daran, dass es hier weniger darum gehen soll, welche Modelle man flog sondern über welche Achsen sie gesteuert wurden und wie die Erfahrungen damit waren.
Auch geht es darum, was Ihr aus heutiger Sicht sagen würdet - auch aus Erfahrungen mit Freunden.

Danke
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

BOcnc

RCLine Team

Wohnort: 26349 Jade

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20

Sonntag, 18. September 2016, 19:10

Zum Simulator kann ich sagen das es welche gibt die schon sehr realistisch sind. Kosten allerdings auch etwas mehr.
Ich musste allerdings festellen das es Tage dauert bis die Schüler danach den Sender nicht wie eine Spielkonsole benutzen. (Nur Vollausschläge und die Knüppel ständig loslassen).
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.