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FloBau

RCLine User

Wohnort: Weinheim

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21

Mittwoch, 18. Januar 2017, 15:17

Ich würde mir den Derkum Uranus inzwischen auch nicht mehr kaufen.

Hier gibt es inzwischen eine viel bessere Alternative:

https://www.lindinger.at/de/flugzeuge/an…lipo-6-8-4v-bec

Man kann sich natürlich auch extrem teure Regler, wie z.B. von Kontronik, kaufen. Das hatte ich damals bei meinen zwei Helis gemacht.

Allerdings sind 250 Euro für einen 80LV Regler ein extrem hoher Preis.

22

Mittwoch, 18. Januar 2017, 16:04

Hallo FloBau,

herzlichen Dank für den Tipp. Das ist zwar größer, als nötig (brauche einen für etwa 60A), aber es sieht gut aus. Kontronik ist zweifelsohne gut, doch liegt das für mich über meinem Hobby-Budget. Wichtig bei diesem HobbyWing Regler scheint mir auch, genug Abstand zwischen Montagebrett und Unterseite des Reglers zu lassen, sonst würde kein rechter Kühlungseffekt, wie dort dargestellt, auftreten. Aber ein gutes Teil.

Ich möchte Derkum oder Andere nicht in Bausch und Bogen schlecht machen. Doch es erschreckt mich, wenn an sich recht gute Händler offenbar Eingangs so wenig prüfen, daß ihnen solche Dinge nicht auffallen. Ich bin immer noch der Auffassung, daß Überlegungen und praktische Arbeit zu einer Standardisierung zwar Arbeit machen, aber auch manchem helfen könnten. Wäre auch bereit, mich, soweit möglich, daran zu beteiligen. Kalkulationsprogramme, wie zB Drive Calc oder Ähnliches, halte ich nicht für das Ei des Kolumbus, wenn auch hilfreiche Orientierung. Und letztlich können sie gute, standardisierte Daten nicht ganz ersetzen, sind zumindest zT abhängig von werbenden Aussagen der Hersteller als Datenbasis. Und die sind zT nicht genau definiert, für mich daher wertlos.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (18. Januar 2017, 16:30)


comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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23

Mittwoch, 18. Januar 2017, 16:20

Hi Jockel,
Kalkulationsprogramme, wie zB Drive Calc oder Ähnliches, halte ich nicht für das Ei des Kolumbus, wenn auch hilfreiche Orientierung. Und letztlich können sie gute, standardisierte Daten nicht ganz ersetzen, sind zumindest zT abhängig von werbenden Aussagen der Hersteller als Datenbasis.
warum nimmst Du an, dass DriveCalc eine Herstellerdatenbank hat?

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

24

Mittwoch, 18. Januar 2017, 16:27

Hallo Eddy,

von eDrive weiß ich definitiv, daß sie zumindest einen Teil der Daten von dort haben. Daher nehme ich an, daß es Andere nicht unbedingt anders machen. Natürlich kann und will ich nicht ausschließen, daß zumindest ein Teil der Daten in zB Drive Calc gemessen sind, vielleicht auch alle? Wenn es so sein sollte, ziehe ich die Aussage zurück.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (18. Januar 2017, 16:36)


comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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25

Mittwoch, 18. Januar 2017, 16:56

Dem wachen Betrachter könnte auffallen, dass im DriveCalc unter dem Motor die Angabe des Testers steht.
Natürlich kann man da auch faken.

Aber wenn zB Hacker und Kontronik, die ja beide sowohl Motoren, als auch Steller und Regler bauen,
da als Mix auftauchen, würde sich schon die Frage stellen, ob jetzt zB Kontronik einen Hacker-Motor
oder Hacker einen Kontronik-Steller bewirbt. (zB Hacker A20-6XL 10pol an Kontronik Jazz 55-6-18).

Die Idee und Umsetzung zu DriveCalc ist seinerzeit mal hier im Forum entstanden. Deswegen gibt es
im DC auch die Rubrik "Einzelstücke". Die Messwerte dort sind auch nicht unter Laborbedingungen
entstanden, dürfen also durchaus als etwas "variabel" angesehen werden.

Es ist nicht alles immer fragwürdig. - Wenn man es sachlich betrachtet.

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

26

Donnerstag, 19. Januar 2017, 13:44

Drive Calc basiert auf gemessenen Werten.
Riesenvorteil, du kannst dort deinen Eigen Motor einpflegen.
Die Verlässlichkeit siehst du unten, an den Abweichungen der Daten und unten rechts an der Scala.

Über (nicht) standardisierte Herstellerdaten, kanns du lange schimpfen, wird sich nichts tun.
Das hieße, mhrere Länder in ein Boot zu bekommen.
Ich empfehle hier einfach lesen und selbst urteilen.
Wenn z.B. ein Motor mit 850U/V und 40A max Strom angegeben wird und gleichzeitig eine Leistung von 740W propagiert wird
Das Teil nur 150g wiegt, dann sollten die Alarmglocken läuten.
Theoretisch ist das machbar, aber
Sowas betreibt man in der Regel mit 3 max 4s. Da bleibt bei Einhaltung des max. Stroms, der Zeiger bei 440 /knappen 600W stehen.
Das Ganze dann mal mit Messdaten im DC angeschaut, kommt dann vielleicht bei 40A noch ein Eta von 65%raus.
Heist an 4s über 200W nur Wärme ! An 3s noch über 150W!.
Dann weiss man was man davon halten kann.
Jetzt vergleichtst du das mal mit Angaben seriöserer Hersteller.
Aber leider machen dsy die Wenigsten und fahren voll auf die Schiene ab.
Für mich loht da nichtmal der Mausklick.
bis bald Maik

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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27

Donnerstag, 19. Januar 2017, 15:20

Du machst es Dir bzw. dem Hersteller zu einfach.

Als Kunde kann ich zumindest erwarten das innerhalb der Produktfamilie des Herstellers Regler und Motoren
untereinander kompatibel sind oder Animositäten klar gekennzeichnet sind..

Ist das nicht der Fall, gibt es aus Käufersicht keinen Grund diesen (durchaus hochpreisigen) Hersteller zu wählen,
da kann man auch gleich Chinaware auf gut Glück kombinieren.

Dagegen sage ich nichts und das sollte eine Selbstverständlichkeit für den eigenen Vertrieb der Firma darstellen, aber wie Jockel nach uns antwortete, lässt es genau die Vermutung zu, die ich äußerte.
Der Hersteller eines - Eddy, pass auf! - Reglers :tongue: , oder eines Stellers ;) kann doch nicht nach "häufig verkauften Motoren" prüfen. Das hieße ja, von der Konkurrenz die Motoren einzukaufen und vor allem: Woher weiß man,
welche Motoren die meist verkauften sind? Wenn man vom Preisbewusstsein der Leute ausgeht, dann dürften die hochpreisigen Motoren gar nicht getestet werden, denke ich.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

FloBau

RCLine User

Wohnort: Weinheim

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28

Donnerstag, 19. Januar 2017, 16:31

Ich persönlich kann ecalc bzw. propcalc empfehlen:

http://www.ecalc.ch/motorcalc.php

Die Datenbank ist deutlich aktueller, als bei drivecalc.

29

Donnerstag, 19. Januar 2017, 16:37

Hallo Jensemann,

ich glaube, da liegt ein Mißverständnis vor. Ich hatte nie daran gedacht, daß Hersteller X sämtliche "typischen" Muster des Marktes testet, um Himmels willen, das kann er wirklich nicht leisten müssen. Aber von seiner eigenen Marke. Und Hersteller Y von seiner eigenen usw. Würde dauern, bis ein aussagefähiges Set zusammengestellt ist, aber es wäre ein Ansatz, der mE allerdings erst wirklich Sinn macht, wenn man vorher festgelegt hätte, welche Werte vergleichend heran gezogen werden sollen. Also ist eine Art Leitung / Koordination für die Idee nötig, der sich seriöse Hersteller anschließen, Daten überlassen. Das Ganze sollte entweder mit Reglern des jeweiligen Herstellers, oder mit ebenfalls vorher ausgedeuteten (Liste der (Regler)) und anzugebenden Reglern passieren. So ungefähr war das gedacht.

P.S.: Zunächst würde ich von der Ehrlichkeit eines jeden ausgehen. erst wenn sich zeigt, daß man dies nicht voraussetzen kann, bleibt nur eine neutrale Instanz als Taktgeber.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (19. Januar 2017, 17:23)


30

Donnerstag, 19. Januar 2017, 16:51

Hallo FloBau,

der eCalc-Eigner beschrieb selbst, daß ein Teil (wie groß dieser Anteil ist, sagt er nicht) seiner Daten von den Herstellern kommt, ein Teil (selbes Spielchen) der Daten errechnet ist, nicht gemessen. Dazu kommt, daß nur ein funktionsreduziertes Prüfen / Probieren mit dem kostenfreien Tool möglich ist, alles weitere kostet. Das war mal anders, wie ich mich erinnere. Hacker zB stützt sich mW auch auf dieses Tool.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

31

Donnerstag, 19. Januar 2017, 17:12

An alle,

um nicht gründlich mißverstanden zu werden: mir ist klar, damit Wünsche zu äußern. Mir ist aber auch klar, aus eigenem Erleben, wie oft solche Fragen gerade, aber nicht nur, bei Einsteigern entstehen (bin ja selbst einer). Und es wird immer wieder beschrieben, daß manche Parameter nicht richtig definiert sind, also verschieden gehandhabt / ausgelegt werden können. Daß alles hat mich überhaupt dazu veranlaßt, mal einzuwerfen, daß es anders wäre, hätten wir zu mehr Parametern klare Definitionen und Meßwerte, würden sicher alle immer über wirklich dasselbe reden. Ein Vergleich ist doch nur dann glaubhaft, wenn man sich auf Daten verlassen kann. Ansonsten ist das Roulettspiel, mehr oder minder seriös / Maßstab bildend etc.

Nochmal: ich will niemanden in Bausch und Bogen schlecht machen. Hatte nur skizzieren wollen, daß ein etwas anderer Ansatz vielleicht zielführender wäre. Ja, eingangs schimpfte ich ordentlich - doch das war auch Frust, weil man mich des nicht-Kapierens beschuldigte, mir Faulheit vorhielt (ohne zu wissen, was ich schon gelesen habe) und selbst mit (sorry) weichen Aussagen kam. Entschuldigt, aber das war ein bißchen zuviel.

Aus der ganzen Geschichte konnte ich einiges lernen. Daß Euer Interesse ebenfalls verläßlichere Aussagen sein dürften, ist mir klar. Daß vielleicht manches, oder gar alles, nur frommer Wunsch ist, ist mir auch klar geworden. Bis auf die Aussage, es wäre wünschenswert (wenigstens das), mehr klare Definitionen und mehr vergleichbare Meßwerte zu haben, zu denen sich Hersteller und Anbieter, soweit Verantwortung dafür tragend, entsprechend einbringen, nehme ich das Andere gern zurück.

P.S.: die Tools nutze ich auch ab und zu. Sie geben mir einen ersten Anhalt - nur darauf verlassen würde ich mich nie.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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32

Donnerstag, 19. Januar 2017, 17:16

Drive Calc basiert auf gemessenen Werten.
Riesenvorteil, du kannst dort deinen Eigen Motor einpflegen.
Die Verlässlichkeit siehst du unten, an den Abweichungen der Daten und unten rechts an der Scala.

:ok: Und dazu möchte ich schreiben, das ich schon solche Messungen gemacht habe. Leider bekomme ich diese nicht in die Datenbank übertragen. Meine Kiner hatten mir gezeigt, wie man da diverse Schwierigkeiten meistern kann; allein, ich habe es vergessen.
Aber das Ergebnis war für mich sehr erstaunlich! Die Messungen sind nicht unbedingt sehr verlässlich (das sind andere auch niicht) aber die Ergebnisse in der Praxis stimmten dann. Und das zählt dann ja wohl auch....
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

33

Donnerstag, 19. Januar 2017, 17:27

Hallo flymaik und Dieter,

vielen Dank für Eure Beiträge. Werde es mit Drive Calc mal versuchen und ggf um Hilfe (zb bei der Eingabe eigener Daten) bitten. Wäre ein schlechter Kollege, wenn ich erst knottere, und dann nichts konstruktiv beitragen würde. Das will ich nicht schuldig bleiben, zumal dann nicht, wenn Drive Calc von ursprünglich hier ist.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (19. Januar 2017, 17:37)


34

Donnerstag, 19. Januar 2017, 17:57

@Tünnbüddel
Klar kann nicht jeder Hersteller seine Ware mit jedem auf dem Markt befindlichen anderen Komponenten austesten.
Ich wollte hier nur klarstellen, das nicht nur hochpreisige Ware gut sein kann.
Letztlich kann ich ja auch nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten.

@comicflyer
Das so ein Brushless Steller genaugenommen ein Steller ist, ist schon klar, ausser er arbeitet in speziellen Modi.
Im täglichen Sprachgebrauch hat sich aber eingebürgert, das man hier von Reglern spricht.
Wiederum genaugenommen ist das aber auch nicht ganz verkehrt, weil die Umpolung der einzelnen Phasen ja auch aus Messwerten berechnet und nachgesteuert wird.
Also ist das Ganze eigentlich ein Gerede um des Kaisers Bart.

@all
Egel welche Antriebs Kalkulationssoftware man verwendet ist das immer nur ein erster Anhaltspunkt, das man nicht ganz daneben liegt.
Jede Luftschraube ist anders ( Wirkungsgrad, n100 Wert ).
Jeder Steller hat einen Einfluss auf die gemessenen Werte.
Unwuchten jeglicher Art beeinflussen das Messergebnis.

Letztlich hilft hier nur die Messung mit den verwendeten Komponenten am realen Modell.
Ein Zangenamperemeter, ein Drehzahlmesser und eine Zugwaage reichen hierfür ja schon.
Man kann die Möglichkeiten natürlich mit Telemetrie noch erweitern und so auch Daten im Flug ermitteln.
Und Wettbewerbspiloten, die das letzte aus einem Antrieb rausholen müssen sind die meisten von uns ja sicher nicht.

Etwas seltsam finde ich die Diskussion um den Elektroatrieb schon manchmal.
Hier müssen die simulierten Werte bis auf 2 Stellen hiter dem Komma in der Realität erfüllt werden.
Bei den Verbrennern hat das früher Keinen Interessiert.

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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35

Donnerstag, 19. Januar 2017, 18:02

@ Jockel
Dann hat es sich für mich einfach anders gelesen, bzw. ich habe es nicht so aufgefasst, wie Du es meintest.

Aber es bleibt noch die Frage im Raum, ob der Stellregler nicht vielleicht einen Defekt hat. Dann ist der einfach durchgerutscht und ein anderer Uranus würde eventuell gehen.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

36

Donnerstag, 19. Januar 2017, 18:07

Hallo wkrug,

kann Dich gut verstehen, stimme Dir auch zu.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

37

Donnerstag, 19. Januar 2017, 18:09

Hallo Jensemann,

gut möglich, daß ich mich nicht gut ausgedrückt habe, muß nicht an Dir liegen.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

38

Donnerstag, 19. Januar 2017, 21:19

Ich persönlich kann ecalc bzw. propcalc empfehlen:

http://www.ecalc.ch/motorcalc.php

Die Datenbank ist deutlich aktueller, als bei drivecalc.


Ich fürchte, du hast das Prinzip vom DC nicht verstanden.

Werde es mit Drive Calc mal versuchen und ggf um Hilfe (zb bei der Eingabe eigener Daten) bitten. Wäre ein schlechter Kollege, wenn ich erst knottere, und dann nichts konstruktiv beitragen würde.


Es gibt unter " Hilfe" eine gut Anleitung. Damit hab ich mich auch eingefuchst.
Aber genau so läuftst, mit dem DC. Das ist ein Tool für Mitmacher.
Wer meint sich hinsetzen zu müssen und drauf wartet, das andere die gesuchten Daten liefern, wird auf Dauer, nicht glücklich werden.
Nur nehmen, stößt halt schnell an seine Grenzen.
bis bald Maik

39

Donnerstag, 19. Januar 2017, 21:38

Danke Maik.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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40

Freitag, 20. Januar 2017, 00:31

Hallo.

Um noch mal zum Regler zurückzukommen.
Ich habe zwar keinen Uranus, aber einen (wahrscheinlich baugleichen) Dymond Profi Evo 85.
Eigentlich wollte ich den Regler in einem Motormodell betreiben, aber da werkelt nun wegen integrierter Telemetrie ein Graupner Brushless Controll +T100.
Mir ist auch aufgefallen das der Regler den Motor etwas wiederwillig und dann mit etwas höherer Drehzahl anlaufen lässt. Ist er angelaufen, kann man den Motor
wieder etwas runterregeln. Der Motor ist ein Joker 4250, und das Timing habe ich auf 22° eingestellt, eigentlich fur den Motor ok. Denn getestet habe ich den
Motor auf den Prüfstand mit einem Turnigy K-Force 100, der eine noch etwas feinere Abstufung der Timings ermöglicht, damit lief der Motor deutlich besser.
Der Graupner Regler setzt noch einen drauf, fast ruckfreies Anlaufen bei noch geringerer Drehzahl, sehr feinfühliges Regelverhalten. Genau das richtige für ein Motormodell
welches viel im Teillastbetrieb geflogen wird.

Ich will nun nicht sagen das der Uranus/dymond/ZTW ....usw. schlecht ist, aber ewas mehr hatte ich bezüglich des Laufverhaltens schon erwartet, aber zum Glück ist es
nur im unteren Drehzahlbereich der eigentlich fast gar nicht genutzt wird, zumindest von mir. Aber nochmal würde ich mir den Regler wohl nicht kaufen, da ist selbst der
schon etwas ältere Turnigy K-Force 100A um Klassen Besser, der hat leider nur ein 3A L-BEC. Deshalb ist er mein Referenzregler für Prüfstandläufe geworden, da brauche ich kein
kräftiges BEC ;) .



Auch noch etwas zu DC, da möcht ich mich Maik anschließen.
Das Programm ist nicht schlecht, man muss sich aber auch etwas damit beschäftigen um zu wissen wie es anzuwenden und die Daten zu verstehen sind.
Bei mir kommen meine Motoren alle mal auf den Prüfstand, und einige Pflege ich in DC auch ein. Es kommt auch schon mal vor das ein Motor in DC schon drinn ist, und die Daten mit den Meinen
überhaupt nicht übereinstimmen. Aber schon ein Blick auf die Anzahl der Messreihen gibt oft schon Klarheit, fragt sich dann noch mit welchen Mitteln und Voraussetzungen der Motor gemessen wurde ??? :shake: .
Denn andere Motoren, die gut gemessen wurden, da habe ich nur sehr geringe Abweichungen, die ich aber normal finde (anderer Regler, Toleranzen vom Motor).
Auch darf man nicht vergessen das die Werte Standwerte sind, und nicht 1:1 zum Flug vergleich bar sind. Ich habe aber auch Telemetrie mit Logfunktion, und dann kann man schon eher vergleichen.
Ich stelle in DC die Spannung vom Log ein, und ändere so lange den Prop bis auch die Drehzahl mit den Logdaten identisch sind (zumindest fast ;) ) . Und dann vergleiche ich die Eingangsleistung und den Strom,
und wenn das (bis auf eine geringe vertretbare Toleranz) übereinstimmt, dann weiss ich das der Motor in DC gut gemessen wurde.
Worauf ich mich in DC immer verlasse ist ein Vergleich vorher/nachher. Ich wickel ab und an auch mal einen Motor neu, sei es weil er defekt war oder wegen erreichen einer anderen KV. Der positive Nebeneffekt ist bei vernünftiger
Ausführung fast immer ein besserer Wirkungsgrad. Wickel ich einen Motor um, wird er vorher vermessen und eingepflegt. Nach dem Umwickeln wird er unter den gleichen Bedingungen (Akku, Regler, Prop...) wieder gemessen, und was mich in erster Line interessiert: Ist der Motor besser oder schlechter geworden?
Was natürlich sehr wichtig ist, das ist geeignetes Messwerkzeug. Es sollte in der Lage sein komplette Datensätze (mind. Spannung ,Strom und Drehzahl) zeitgleich aufzeichnen zu können, das kann man mit einzelnen Messgeräten leider nicht.

Gruß Andreas
»grossiman« hat folgende Bilder angehängt:
  • RIMG2471.JPG
  • RIMG2472.JPG
  • Unbenannt.web.jpg
  • Unbenannt2.web.jpg
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/