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Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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41

Freitag, 20. Januar 2017, 10:18

Jockel!
Ich würde dir raten, suche dir einfach mal einen Motor raus und dann experimentiere mit der Akkuspannung, und mit der Festspannung. Außerdem "montierst" du mal, bei gleicher Betriebsspannung, unterschiedliche Propeller drauf. Du wirst sehen, bei dem einen "motzt" das programm, weil Strom zu hoch und bei dem Anderen wird der Motor nicht so richtig ausgereizt. Auch kann es da bei verschiedenen Reglern zu Unstimmigkeiten kommen, weil diese vielleicht nicht den Strom verkraften. Das meldet dir das Programm durch "rote Unterlegung. Einfach mal mit "spielen".
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

42

Freitag, 20. Januar 2017, 13:33

Hallo Dieter,

ja, genau das werde ich machen. Zunächst an einem Motorprüfstand. Den BL habe ich schon: einen GTX-3546 von Staufi. Sieht gut aus, sauber verarbeitet. Montagekreuz etc habe ich mitgekauft. Einen Motorprüfstand habe ich auch, er kann nur Schub nicht messen. Deswegen will ich mir noch einen bei Schweigi kaufen, mit dem kann man das messen (Digitalwaage dazu habe ich). Verschiedene Latten habe ich auch. Mir fehlen nur präparierte Holzlatten, aber die sind in Kürze dran (Kauf, Präparation). Dann bin ich gerüstet. Ach ja, 3s und 4s LiPos sind vorhanden. Einen 65A Regler habe ich (VTX von Staufi), der war nur bislang nicht aktivierbar bzw hatte Stottern. USB-Stick dazu habe ich, Prog-Card auch. Evtl. sehe ich mich noch nach einem weiteren 65A Regler um.

Fliegen möchte ich anfangs noch mit Aeronaut CamCarbon Props. Die sehen für meinen Geschmack an so einem Modell furchtbar aus, sind aber nicht so schnell kaputt, wie Holzprops, wenn die Landung nicht gleich top ist. Später möchte ich lieber mit einem passenden Holzprop fliegen. Die sind passender (Aussehen) und mE besser.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

FloBau

RCLine User

Wohnort: Weinheim

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43

Freitag, 20. Januar 2017, 14:40

Ich weiss nicht wirklich, was es beim DC falsch zu verstehen gibt.

Man benötigt auch keine 100% korrekten Werte, wie auch schon von anderen Usern bereits erwähnt wurde, sondern einen Anhaltspunkt für eine Motor-Regler-Prop Kombination.

Die Werte beim propcalc haben bei mir immer gepasst. Dagegen hatte ich beim DC öfter Werte, die nicht stimmen konnten.

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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44

Freitag, 20. Januar 2017, 15:51

ja, genau das werde ich machen. Zunächst an einem Motorprüfstand

Neeee, einfach mal theoretisch auf dem "Puter"!!!1 Und dann kannst du immer noch das Ganze in der Praxis vollziehen. Dazu brauchst du aber ein paar Kleinigkeiten, wie Strommesszange für Gleichstrom, Multimeter und so was. Vor jeder Messung solltest du dann die Akkus laden, damit die Messergebnisse dann halbwegs gleich sind.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

45

Freitag, 20. Januar 2017, 18:50

Hallo FloBau,
ok, danke, sehe mir den propcalc mal genauer an und probier damit mal herum. Die Werte des BL seitens Hersteller habe ich, Annahmen dazu machen kann ich, dann sieht man was heraus kommt. Ich weiß inzwischen, daß10" Durchmesser der Latte auf jeden Fall gehen, ob noch mehr, wird sich zeigen. Bei start auf Hardpiste wohl bis 11", bei Wiesenstart auf schlechtem Acker nicht. Also einige Eingrenzungen haben wir damit schon.

DC schau ich mir aber auch näher an. Vielleicht bringt mich die Hilfe weiter.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (20. Januar 2017, 18:59)


46

Freitag, 20. Januar 2017, 18:53

Hallo Dieter,

wird gemacht, danke. Die Meßgeräte habe ich, bis auf das Zangenamperemeter. Das müßte ich noch kaufen. Akkus vorher auftanken wird gemacht.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

47

Freitag, 20. Januar 2017, 20:12

Zitat

Die Meßgeräte habe ich, bis auf das Zangenamperemeter

Achte bitte darauf, das das Zangenamperemeter auch DC ( = Gleichstrom ) messen kann.
Einige günstige Messgeräte können das nicht!
Für eine Motorstrommessung brauchst Du das aber unbedingt, da hierbei das Amperemeter die Plusleitung ( oder auch Minusleitung ) des Stellers misst.

48

Freitag, 20. Januar 2017, 20:16

Hallo wkrug,

ok, danke, mache ich. Ein solches Teil kostet etwa 100 Euro. Denke / hoffe, in etwa dafür bekommt man das.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

DJK94

RCLine User

Wohnort: Hamburg

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49

Freitag, 20. Januar 2017, 20:30

Hallo

Ich hatte mir mal vor Jahren in FN dieses geholt. Bisher bin ich gut zufrieden damit. Motorströme hab ich damit auch schon vermessen, das geht echt gut.

Daniel

50

Freitag, 20. Januar 2017, 20:40

Hallo Daniel,

danke für den Link und den Tip - wieder 25 Euro gespart, prima. An Conrad hatte ich auch gedacht. Da bekomme ich auch Ersatz, wenn's klemmt.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

DJK94

RCLine User

Wohnort: Hamburg

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51

Freitag, 20. Januar 2017, 20:53

Gern geschehn. Ich meine ich hätte damals sogar nur 60 gezahlt, aber gut war halt Messe. Da war ich so in den Anfängen und hatte mit meiner Do geplant und einen kleinen Rüfstand aufgebaut. Und dann sah ich das und mein Taschengeld gabs grad her. Seitdem immer wieder mal im Einsatz. Das häufigste ist der "Pieper", zum Kurzschluss/Kontaktcheck.
Das letzte mal, dass ich die Strommessung gemacht habe, war, als ich einen Bürstenmotor mit dem Timing an bestehendem propeller auf definierten Strom gestellt habe.
Was teilweise kritisch ist, ist dass man darauf achten muss, dass man mit der Zange um eine Kabel kommt. Hier kann es passieren, dass die nicht zwischen die Kabel passt.

Daniel

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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52

Freitag, 20. Januar 2017, 21:17

Dazu brauchst du aber ein paar Kleinigkeiten, wie Strommesszange für Gleichstrom, Multimeter und so was.

Vergiss es , das habe ich durch, bis man den letzten Wert abgelesen und notiert hat stimmt der erste Wert schon nicht mehr,
und genau das ist aber notwendig. Die Daten sind dann quasi unbrauchbar, und DC schmeisst mit diesen Daten dann ein
nicht aussagekräftiges Ergebniss raus.
Das dann zum Thema "Verlässlichkeitsskala in DC" ;) .

Wer z.B. einen Unitest2, Unisens-E, UniLog2 oder etwas Vergleichbares eines anderen Herstellers sein Eigen nennen darf,
der kann sich glücklich schätzen. Damit kann man mit ausreichender Genauigkeit, und vor allen Dingen die Datensätze
zeitgleich (Schnappschüsse) aufzeichnen. Das sieht dann in etwa so aus wie unten auf dem Bild.

Noch ein Tipp zu dem Motoren vermessen.
Ich benutze wenn möglich KFZ-Batterien, je größer um so besser. Man sollte sich nicht wundern wie viel Strom so ein "kleiner"
E-Motor ziehen kann, eine kleine 40A Bleibatterie kann da schon mal während einer Testreihe schlapp machen.
Deshalb teste ich erst einmal den größtmöglichen Prop aus den der Motor (und auch Regler) abkann. Dann wird die KFZ-Batterie
wieder aufgeladen, und die Testreihe wird mit dem größten Prop begonnen. Ich probiere wenn möglich (habe leider nicht alles vorrätig)
mindestens 6 verschiedene Prop`s aus, immer kleiner werdend. Da auch die KFZ-Batterie nachlässt, habe ich dadurch zum Ende hin nicht so hohe
Spannungseinbrüche, was der Messgenauigkeit zugute kommt. Unter Last ist eine gute 12V KFZ-Batterie vergleichbar mit einem 3S LiPo unter Last.
Wer es sich leisten kann der benutzt natürlich ein einstellbares stabilisiertes kräftiges Netzteil, welches eine Spannung bis mind. 24V und einen Strom von
mindestens 50A erlaubt, das wäre Ideal. Damit hat man unabhängig von der Belastung immer die gleiche Spannung anliegen, genauer geht es dann schon fast nicht mehr.

Gruß Andreas
»grossiman« hat folgende Bilder angehängt:
  • Tabelle.JPG
  • RIMG2191.JPG
  • RIMG1890.JPG
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

53

Freitag, 20. Januar 2017, 21:47

Hallo Andreas,

schau ich mir vergleichend auch mal an. Gibt es den Unitester noch? Brauchte ja Equipment, mit dem ich A=, V=, W und Drehzahl messen könnte.

Mal etwas anderes, in diesem Zusammenhang: wie bekommt man verläßliche Aussagen (möglichst Messungen, zB indirekte, keine Statements) über das Prop-Verhalten Schub / Strahlgeschwindigkeit? Was sagt letztere genau aus? Falls dahinter eine Aussage zum Abriß stecken sollte, wie gehen dabei Prop-Formgebung und Rumpfkontur in die Aussage ein?

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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54

Freitag, 20. Januar 2017, 23:07

Hallo Jockel.

Den UniTest2 selbst gibt es nicht mehr, nur noch Zubehör, aber genau so gut kann man den UniLog2 nehmen. Das ist ein Sensor mit integrierter Micro-SD Card den man auch
ohne Telemetrie betreiben kann. Einmal aktiviert zeichnet er alle Daten bis zum Ausschalten auf. Das gute daran ist, man kann ihn in fast jedes Modell einbauen,
oder Ihn auch für Antriebsmessungen am Prüfstand benutzen. Hast Du eine Telemetriefähige Jeti Duplex, Multiplex M-Link, Graupner HoTT, Futaba, JR DMSS oder FrSky Fernsteuerung,
dann ist der UniLog2 damit kompatibel und man kann die Telemetrie nutzen. Aber auch mit alten Mhz-Anlagen ohne Telemetrie funktioniert der UniLog2 wegen der eigenen
Micro-SD zumindest als Datenlogger. Und teurer als der UniTest2 ist er inkl. der nötigen Sensoren auch nicht, universeller ist also der UniLog2.
Hast Du eine Graupner HoTT Fernsteuerung, dann langt auch ein UniSens-E, da die Daten auf die Micro-SD im Sender aufgezeichnet werden. Der UniSens-E kostet nur
halb so viel wie der UniLog2. Da ich eine Graupner HoTT Fernsteuerung habe benutze ich für meine Modelle den UniSens-E, für mich ausreichend. Der UniLog2 hat dafür mehr Messmöglichkeiten,
wie z.B. Geschwindigkeitsmessung (Staurohr) und Einzelzellen Spannungsmessung des Antriebsakkus ......

Eigentlich ist damit auch schon Deine zweite Frage beantwortet, wegen des Schubs und der Strahlgeschwindigkeit Prüfstand vs.Flug. Mit einem Telemetriesensor kannst Du den Antrieb
somit noch optimieren. Die Prüfstandläufe sind eigentlich nur dafür gut, um erst einmal eine Hausnummer zu haben.

https://www.sm-modellbau.de/UniLog-2
https://www.sm-modellbau.de/UniSens-E-und-Zubehoer

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

55

Samstag, 21. Januar 2017, 00:24

Hallo Andreas,

danke für die Infos und Links. Habe auch eine Graupner mx-20 Hott; dh da ginge dann auch der Unisense-E. Gut, muß erst die Funke fit machen, dann könnte es losgehen.

Werde aber am Prüfstand zumindest Props testen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Da kann ich Dieter gut verstehen. Bei den anderen Dingen nutzt er mE nur konventionellere Instrumente, macht orientierungsmäßig vieles am Prüfstand. Mit Deiner Methode kommt die Meßbarkeit im Flug dazu.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

56

Samstag, 21. Januar 2017, 08:26

Einen Motorprüfstand habe ich auch, er kann nur Schub nicht messen.


Jochen, tu dir einen Gefallen und verfalle nicht der allgemeinen Stammtischhysterie nach dem "besten oder größtem Schub."

Bei den Messungen kann man viel falsch machen. Was ein Antrieb im Stand macht, ist uninteressant.
Die Werte nehmen mit zunehmender Steigung ab und verwirren nur.
Schau man beim Andy auf die Angaben, da sind bei größeren Steigungen schon gar keine Werte angegeben.
Die Luftschrauben arbeiten im Abriß.
Aber Grad mit einem höheren Steigungsverhältnis, wird ein Antrieb effektiver.
Den Rest hat Andreas schon erklärt.
Ein Gerät ,das alle relevanten Daten messen und aufzeichnen kann. Das kann an dann gescheit auswerten.
Dann läufst, wie beabsichtigt.
bis bald Maik

57

Samstag, 21. Januar 2017, 08:37

Falls Du noch was günstigeres suchst:
http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.h…er&log=internal
Ich würde das hier nehmen, wenn Du mit 2,5% Messfehler leben kannst ;-)
http://www.pollin.de/shop/dt/NTk0OTYxOTk…NI_T_UT203.html

Für mehr Genauigkeit musst Du wohl auch mehr Geld ausgeben.

@Tünnbüddel
Zum Thema Standschub:
Viel Standschub ist im Prinzip schon gut.
Die Strahlgeschwindigkeit muss aber auch zu Modell passen.
Das kann man aber im Prinzip nur im Flug messen.
Die Strahlgeschwindigkeit ermittelt man aus der Drehzahl und der Steigung der eingesetzten Luftschraube.
Das wird dann so berechnet, als ob es keinen Widerstand des Modells gäbe, also sich die Luftschraube in die Luft reindrehen würde wie ein Gewinde in eine Mutter.
Reell hat man dann aber noch zwischen 5 und 30% Schlupf.
Das wird aber ein wenig dadurch ausgeglichen, das die Drehzahl im Flug zunimmt.

Beispiel Luftschtraube 12*8" Drehzahl 8000U/min
8000U/min / 60 sind 133,333 U/sek. ( Drehzahl )
8" * 2,54 = 19,52cm = 0,1952m. ( Steigung )
133,333 * 0,1952 = 26,03m/s * 3,6 = 93,7km/h
Ich hab das mal so ausführlich gemacht, damit man es nachvollziehen kann.

Leider sind nicht alle Hersteller unbedingt ehrlich was die Steigung ihrer Luftschrauben betrifft.
Da wird schon mal schnell ein halbes Zoll weniger Steigung geliefert und das sind bei einer 8" Latte schnell mal 6%.
Ich denke, das ist auch einer der Gründe - neben dem Wirkungsgrad -, warum da bei verschiedenen Luftschrauben unterschiedliche Werte rauskommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (21. Januar 2017, 09:04)


58

Samstag, 21. Januar 2017, 10:11

Hallo Maik und wkrug,

vielen Dank für Eure Erläuterungen. Denke, jetzt verstehe ich es besser. Die wesentlichen Messungen müssen im Flug erfolgen. Die Info, daß Propeller-Hersteller es uU nicht allzu genau mit den Werten nehmen, überrascht mich nicht - das denke ich schon länger. Fängt ja schon damit an, daß der Punkt, der die Angabe der Steigung trifft, nicht exakt festgelegt ist, sondern bei 70-75% der halben Blattlänge liegt. Der Rest des Blattes hat dann zunehmend schwächere Steigung. Manche, wie zB Aeronaut Cam Carbon, haben einen regelrechten Knick im Profilverlauf. Und über die Blattform, das Profil usw läßt sich erst gar keiner aus.

Keine Sorge Maik, ich seh den Standschub nicht als Mantra.

Gruß, Jockel
Gruß, Jockel

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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59

Samstag, 21. Januar 2017, 10:21

Ich benutze wenn möglich KFZ-Batterien, je größer um so besser. Man sollte sich nicht wundern wie viel Strom so ein "kleiner"
E-Motor ziehen kann, eine kleine 40A Bleibatterie kann da schon mal während einer Testreihe schlapp machen.

Wäre dazu zu schreiben, das so eine Bleibatterie einen recht hohen innwiderstand hat. Aber mit einem 20 Ampere Laborgerät gepuffert könnte das schon gehen.

Vergiss es , das habe ich durch, bis man den letzten Wert abgelesen und notiert hat stimmt der erste Wert schon nicht mehr,
und genau das ist aber notwendig. Die Daten sind dann quasi unbrauchbar, und DC schmeisst mit diesen Daten dann ein
nicht aussagekräftiges Ergebniss raus.
Das dann zum Thema "Verlässlichkeitsskala in DC" ;) .

Da hast du recht. Aber du musst das Teil ja nicht minutenlang laufen lassen. Und so reichen die abgelesenen Werte dann schon recht gut. Im Übrigen ziehe ich da immer meine Frau dazu. Die liest das eine und ich das andere Instrument ab. Im Übrigen sind Strommesszangen nicht unbedingt so absolut wahnsinnig genau. Aber für unsere zwecke reichen die dann schon.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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60

Samstag, 21. Januar 2017, 10:28

Jochen, tu dir einen Gefallen und verfalle nicht der allgemeinen Stammtischhysterie nach dem "besten oder größtem Schub."
Bei den Messungen kann man viel falsch machen. Was ein Antrieb im Stand macht, ist uninteressant.

Was Maik da schreibt, hat Hand und Fuß. Die Messungen und auch Drive Calc sollen dir nur mal eine Vorabentscheidung geben. Das Verhalten im Flug ist dann oft anders. Zum Beispiel, hatte ich mit Drive Calc einen Propeller raus gesucht, den dann beschafft und montiert. Und dann zeigte mir mein Sensor einen nicht zulässigen Überstrom an. Also, wenn du optimaler fliegen willst, wäre da schon so ein Sensor und Tele interessant.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter