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mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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41

Samstag, 29. April 2017, 11:32

Ein Danke an Jörg für die hervorragende Zusammenfassung - ich sehe es absolut ganz genau so !

Ich bin auch bei hacke Wind in der Luft gewesen ( Stabi musste ich auch max schalten .....) - mit nur einem weiteren Flugzeug welches dank Safe Funktion auch noch geflogen wurde.
(Alle anderen hatten plötzlich keine Lust mehr zu fliegen..................lag wohl am Wind )

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

BOcnc

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42

Samstag, 29. April 2017, 11:42

Wind fängt bei uns erst an wenn die Vögel zu Fuß gehen müssen.

Aber ich kenne das auch von denen die noch nicht so lange dabei sind.

Ich denke das liegt aber auch daran das früher die Flieger eher etwas grösser und schwerer waren.
Und den älteren stört der Wind nicht mehr.
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

mcxer

RCLine User

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43

Samstag, 29. April 2017, 11:59

Ich bin älter, ich kenne und habe noch etwas schwerere und größere Flugzeuge.........

Aber Du bist eingeladen im Herbst mal ein Flugzeug bei uns auf einem schmalen Weg zu starten ( der einfache Teil ) und auch dort wieder zu landen........

Besonders wenn der Wind mal wieder böig ist und quer zur schmalen Bahn kommt, freundlicher Weise an der etwas höher gelegenen Bahn an deren Kanten noch verwirbelt wird - dann zeigt sich wer es drauf hat !

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

BOcnc

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44

Samstag, 29. April 2017, 12:08

Unser Windsack ist fast immer horizontal und bögen mit Verwirbelungen an der 400 m2 großen Hütte mit Bäumen haben wir auch.

Was gibst du aus wenn ich das mache?
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

mcxer

RCLine User

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45

Samstag, 29. April 2017, 13:50

Entfernung Jade - Köln - ca. 350 km

Ja, auch bei uns auf dem Platz haben wir leider oftmals Verwirbelungen durch einen Wald - allerdings ist unser Platz so lang, dass man auch ausserhalb der Verwirbelungen landen kann, je nach Modell und Können des Piloten ist das auch eine sehr gute Idee den Anflug clever zu planen - schont die Nerven, das Modell und die Baukasse.

Ja, alte Hasen können vieles, die können i.d.R. auch ordentlich landen, hatten ja genug Zeit es zu üben.

Nur egal was man von elektronischen Systemen hält, sie reagieren immer schneller wie der Mensch, Sie steuern auf Wunsch Abweichungen schon aus die man mit dem bloßen Auge nicht sehen kann.

Ich habe auch reichlich Flieger ohne Stabi, Flieger wo der Stabi in meinen Augen ganz wenig Sinn macht, aber für Einsteiger oder bei wiedrigen Bedingungen kann der Stabi mehr als manch einer glauben mag.


Was ich ausgebe ?
Kaffee, Kuchen, Grillen etc. - alles machbar - gebe ich für nette Modellflieger gerne aus. :)

Allerdings möchte ich auch niemand dazu verleiten, ein schönes Modell aufgrund einer Wette oder Ähnlichem in Gefahr zu bringen.
An dem besagten Tag mit sehr viel Wind, habe ich auch aus gutem Grund nur noch ein spezielles Modell geflogen, das zum einen von mir schon als gebrauchte und reparierte Kiste gekauft wurde, zum anderen sehr gutmütig ist, dann noch einen frei programmierbaren Stabi verbaut hat, den ich über Schalter auch in einer Version mit extremen Werten für "Spezial-Fälle" programmiert habe. Der Tag war ein spezial Fall !

Am Ende wäre es auch noch frustrierend, wenn ich mit meiner alten Kiste und dem Stabi-System mehr brauchbare Landungen hinkriege wie ein geübter Pilot ohne solch ein System.
So ein Vergleich wäre in meinen Augen aber auch höchst unfair, er zeigt nur, das die Elektronik hier schneller und auch genauer regelt wie der Mensch.


mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

BOcnc

RCLine Team

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46

Samstag, 29. April 2017, 18:31

Köln ist dann doch etwas weit.
Nachtflug haben sie ja jetzt im Prinzip verboten so das ich da auch nicht mehr in die Gegend fahre.

Ich habe ja auch nichts gegen Stabis. Nur zum lernen finde ich die nicht so gut.

Und mit Wind hatte ich auch schon Probleme weil ich nicht mehr gegen den Wind zurück gekommen bin. Aber da hilft dann auch ein Stabi nicht.
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

Dieter Ma

RCLine User

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47

Sonntag, 30. April 2017, 10:43

Besonders wenn der Wind mal wieder böig ist und quer zur schmalen Bahn kommt, freundlicher Weise an der etwas höher gelegenen Bahn an deren Kanten noch verwirbelt wird - dann zeigt sich wer es drauf hat !

Kenne ich auch. Und dann alles frei und die Modellhütte neben (naja fast neben) der Landebahn. Und du stellst dich auf den Querwind ein, kommst dann in den Bereich wo die Hütte steht und auf einmal "Windstille" oder Verwirbelungen und dann wieder der Querwind. Ob danach das Modell noch "normal aus sieht", ist dann manchmal die Frage.....
Deswegen aber einen Stabilisator einzubauen?? .... Weiß nicht. Wer es braucht......
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

48

Sonntag, 30. April 2017, 20:16

Ich empfehle den Mauersegler, wenn du selber bauen willst. Leicht und preiswert zu bauen, fliegt wie auf Schienen. Zum Üben mit 2s fliegen, später kannst du auf 3s aufrüsten. Obwohl der sehr leicht ist, fliegt der sehr gut bei starkem Wind.
http://modell-aviator.de/modelle/downloadplan-mauersegler/

49

Dienstag, 2. Mai 2017, 14:21

Thom, du bist sooo gemein :nuts:
Jupiter Duck fliegt super, Otto auch... Depron-Magnum ist noch nicht ganz fertig, Nemo und Causemann-F-104 fällt unter die Rubrik "Ich trau mich nicht" :nuts: ...und nun...
...noch ein Depron-Teil mit Haben will-Reflex-Potential...

Also, Zwischenstand: Twinstar BL ist am Sa. angekommen, mittlerweile zusammengebaut. Der AR636 ist auch eingebaut, aber noch nicht programmiert. Da muß ich mich noch ein bisschen reinfitzen, bisher habe ich die Einstellungen immer am Sender vorgenommen.
Angedacht sind: FM1- alle Stabilisierung 0; FM2- 20% auf Quer; FM3- 40% Quer und Höhe. Heading alles null.
Ob das so funktioniert muß sich noch zeigen, vlt. hat ja schon jemand Erfahrungswerte- bin für alles offen.

Wetter ist ja schon wieder mistig...

Grüße

Samson

Btw.: Über Sinn und Unsinn von Flächenstabis läßt sich ewig streiten- Wer glaubt, das nicht nötig zu haben solls einfach lassen und gut. Kein Grund, in Glaubenskriege zu verfallen, oder gar Modelle wegen irgendwelcher Wetten zu riskieren- obwohl- wers unbedingt beweisen muß- ist ja auch SEINE Sache... Wir sind doch alles "Ausgewachsene" mit "Spieltrieb", einer so, der andere eben so... :w
www.samsons-zweirad.de
Hobby heißt mit größtmöglichem Aufwand geringen Nutzen zu erreichen

mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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50

Dienstag, 2. Mai 2017, 14:49

FM1 - alles auf Null - würde ich auch so machen.
FM2 - Quer, Höhe + Seite - alles ruhig mal mit 20% - hier Heading alles Null.
FM3 - Quer, Höhe + Seite - alles mal etwas über 20% (40% wäre mir etwas viel ) - hier auch auf alles 10-20% Heading.

Austesten der FM2+3 in Sicherheitshöhe bei moderater Fluggeschwindigkeit, den solche Systeme neigen zum Aufschaukeln im Regelkreis - den Finger beim austesten am Schalter lassen ! :)

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

51

Dienstag, 2. Mai 2017, 23:29

@BOcnc: das ist eine nie enden wollende Diskussion mit "alten Hasen"...es scheint da immer noch der Irrglaube zu sein das viel Gewicht viel hilft...

Als ich geschrieben habe das alle anderen am Boden geblieben sind als ich geflogen sind heisst das nicht das ich von "Jungs die noch grün hinter den Ohren sind" umgeben war...das waren alte Hasen zum Teil mit mehreren deutschen Meister Titeln...und nur um sie zu schocken habe ich dann noch meine Mini Dornier Delphin mit 70 gr. in einem Windschatten hinter einem Baum geflogen...ohne Stabi! Danach war die Diskussion das viel Gewicht bei Wind positiv ist ein für alle mal erledigt...

Am Bodensee ist Wind auch aus drei Windrichtungen mit hohen Wellen verbunden...fliegen kann dann nur wer es schafft über eine Welle in der Luft zu sein...reicht das nicht zerschellt er in der nächsten Welle. Das geht nur mir wenig Gewicht und genug Motorleistung. In der Luft ist Motorleistung und gutmütiges Flugverhalten wichtiger wie Gewicht so das es beim eindrehen in den Rückenwindkurs nicht zum einseitigen Strömungsabriss kommt..auch hier ist weniger Gewicht mehr...tja und die Landung kommt auch immer....viel Gewicht schlägt bei einem Durchsacker auch mit viel Gewicht ein...
Oder wie mein Kollege Rolf B. (auch ein alter Hase) immer sagt: Leicht baut es sich schwer aber fliegt es sich leicht...

Wer kein Stabi will soll es lassen...ich finde es einen genialen Fortschritt. Habe heute Abend wieder eine Schulveranstaltung gemacht..drittklässler...angefangen auf der UMX Radian, dann die Champ Safe+ und dann die Glasair Safe+...am Schluss hatten alle kapiert das man den Knüppel nicht wie wild rumrührt, konnten ohne SAFe Runden fliegen und dabei die Höhe halten und hatten es mit Links / rechts weitgehend drauf...hat sich alles wieder bestens bewährt.

Keine extrem Bedingungen aber mit 1.7 m Spannweite und 1.6 kg Abfluggewicht auch kein schwerer Vogel... [url]https://www.youtube.com/watch?v=KifGxee31Cw[/url] auch mal ohne Stabi :-) aber mit Stabi würde es Scaler aussehen...
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »greenmunster« (2. Mai 2017, 23:40)


Dieter Ma

RCLine User

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Beruf: Rentner

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52

Mittwoch, 3. Mai 2017, 09:43

Hmmm, jaiiin. Mit einem Segler habe ich da übelste Probleme, seit ich die Nickis rau habe und lipo drin. Er taumelt dahin wie ein welkes Blat im Herbstwind. In der Luft, ist mit genügend Motorleistung ein Schwergewicht leichter zu manövrieren. Alledings kommt dann die Landung. Und da ist ein Leichtgewicht sicher im Vorteil. Obwohl, wenn er dann da liegt? Bei stärkerem Wind hat er dann noch mal abgehoben und sich dann auf den Rücken gelegt! Hl leicht beschädigt!
Allerdings reden wir hier von dem Twinstar. Der ist durchaus leicht zu steuern und hält, mit etwas Nerven und Reaktion auch etwas schwereren Wind aus. Der "stärkster Wind " im einlanden war da, lt Windmesser, bei mir Stärke 7.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

53

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:22

Die Diskussion ob leicht oder schwer oder Stabi ja/nein kann man sich schenken; jeder hat seine eigene Präferenzen.

Ich für meinen Teil nutze z.B. keine Stabis, weils mir mit selbigen meist recht schnell langweilig wird und ich ohne auch besser in Übung bleibe. ;)




Gruss,
Axel.
Ich kann alles und ich weiss alles ! (in variabler Qualität und Quantität). :D

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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54

Donnerstag, 4. Mai 2017, 08:49

:ok: :)
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

55

Donnerstag, 4. Mai 2017, 12:22

Obwohl ich es eigentlich nicht wollte, muss ich jetzt auch einmal en paar Zeilen zum "Sinn oder Unsinn" von Stabis loswerden. Meine Überschrift "...für windigeres Wetter..." fordert es ja auch heraus.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass viele der "alten Hasen", die sich hier zu Wort melden, sich noch nie "herabgelassen" haben, einmal ein solches Modell selbst auszuprobieren?
(Wer es ausprobiert hat und trotzdem der Meinung "Unsinn" ist braucht ja nicht weiterlesen)

Zunächst kann ICH nur von meiner umx Sport Cub berichten:
Flight mode 1 war/ ist tatsächlich auch für mich so langweilig, daß ich bereits während des ersten Fluges in FM2 umgeschalten habe. Hier kam mir wohl meine Heli-Vorbelastung zugute, dass ich schon "weiß" welcher Knüppel was bewirkt.
Besonders die Rückkehr in eine neutrale Fluglage, sobald man die Knüppel loslässt, und das damit verbundene "ständig drücken müssen" hat mich sehr irritiert. Für einen völligen Anfänger ist das aber ganz sicher sehr hilfreich und mMn. aber auch der Grund, daß der genannte Anfänger ganz "von selbst" recht schnell FM2 ausprobiert. Er hat ja immer das "Fangnetz" des Zurückschaltens in FM1 und Eigenstabilität (z.B. beim Umdenken, das geht manchmal am Anfang erstaunlich langsam, eben wenn man noch "mitdenken" muß bis sich das automatisiert ;) ).

Im FM2 sieht die Sache schon anders aus, mit Schräglagenbegrenzung von ~45Grad kann man als Umsteiger schon auch Spass haben, ist aber eben durch die Begrenzung vor groben Schnitzern gefeit, was das Ganze deutlich entspannter macht ;) .

Übermütig geworden schaltet "man" dann in sicherer Höhe "testweise" in FM3, Hier gibt es keinerlei Begrenzung oder Stabilisierung, nur Windeinflüsse - und nur die - werden weiterhin ausgeglichen. Das kommt den kleinen Modellen auch sehr zugute, nur die 1s Antriebsauslegung der Sport Cub ist eben "zu mager".
Wer das auch nicht (mehr) will, ist kein Einsteiger mehr und soweit infiziert, dass er sich sicher ein anderes, seinen Wünschen entsprechendes Modell zulegen wird.

Zum Landen schalte ICH dann "sicherheitshalber" wieder in FM2 zurück, habe also weiterhin die Kontrolle aber Schräglagenbegrenzung.

Ob die Begrenzung auf ~45Grad, oder eben FM3 ohne Begrenzung noch einen Unterschied macht- wahrscheinlich nicht - aber allein der "Placebo-Effekt" gibt ein sichereres Gefühl, und damit ist doch auch schon viel geholfen :nuts:

Die nachrüstbaren Flächenkreisel haben mMn. ihren Sinn, indem eben auch bei Wetterbedingungen geflogen (und wieder gelandet) werden kann, bei denen sonst das Risiko zu hoch wäre. Der jeweilige Grad der Stabilisierung lässt sich ja einstellen und eben auch ganz abschschalten. Kann ja jeder selbst entscheiden- BähKreisel benutzen und fliegen oder Wetterfrust (ich weiß, mir Neuling steht eine solche Meinung eigentlich ja gar nicht zu ;) )

Noch weiter geht offenbar die genannte Glasair Safe+ (die ich nicht besitze).
Mit (sicherlich abschaltbaren) Flugraumgrenzen, Stabilisierung, Rückkehr- und "Warteschleifenfunktion" (wenns mit dem Denken mal wieder länger dauert- s.o., das gehirn funktioniert eben doch mechanisch :nuts: ), bis hin zur autonomen Landung ist das MMN. für den völligen Neueinsteiger ohne Vereinsambitionen o.ä. schon eine tolle Sache.
Seien wir doch mal ehrlich, wenn der Vogel erst mal hoch ist, kann jeder rel. schnell damit "fliegen", mal falsch rum "gewackelt" stört wenig, ist ja ringsum Platz ;) (Strömungsabrisse und dergleichen mal aussen vor), nur muss man ja irgendwann landen. ...und dazu in die Nähe des bösen Springrasens, der dann gleich nach der Fläche schnappt - nur weil man mal kurz in die falsche Richtung zuckt.
Und daß viele Leute heutzutage genau nach so etwas suchen, ohne sich erst lange mit den Grundlagen beschäftigen zu müssen, zeigt die Invasion der "Drohnen" (die MMN. auch schon nachgelassen hat- wird eben auch schnell langweilig)

Wer nun natürlich glaubt, nur weil er so einen automatisierten Hightech-Vogel in der Luft halten kann (womöglich noch per automatisierter Landung), bereits fliegen zu können - dem ist nun wirklich nicht zu helfen!

Wenn der Newbie mit dem Stabiflieger aber angefixt wurde, so wie ich, und nachdem er sich damit immer mehr traut (rel. Frust- und Brucharm), und es einigermassen beherrscht, das Hobby weitertreibt, dann ist doch alles gut und der (teil-) automatisierte Flieger hat seine Aufgabe erfüllt!

...wobei "können" ja nun auch ein sehr dehnbarer Begriff ist, wenn ich die Schaupiloten auf Messen, Flugtagen usw. sehe... Das ist so ähnlich wie Sonntags-Freizeitkicker und Bundesliga- beide "können" es - mal mehr mal weniger...
...und für die "Könner" gibt es dann die Nachrüstbaren um die Fliegbaren Wetterbedingungen zu erweitern... s.o.


So, ist ein ganz schön langer Sermon geworden.

Ist wie gesagt nur meine Meinung und soll keine Grundsatzdiskussion auslösen, wer anderer Meinung ist - gerne, jeder wie er mag und kann. (positiv gemeint)

Twinstar- Erstflug steht immer noch aus...

Grüße

Samson
www.samsons-zweirad.de
Hobby heißt mit größtmöglichem Aufwand geringen Nutzen zu erreichen

schmonzel

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Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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56

Donnerstag, 4. Mai 2017, 12:31

Twinstar- Erstflug steht immer noch aus...



...ich halte mich eher kurz...und warte auf deinen ( positiven ) Bericht.

Als ich anfing anno 2011, wurde geübt, unter Aufsicht, bis die Landungen bruchfrei klappten. Meine Schmerzgrenze lag hoch, andere hätten längst aufgehört.

Ehrgeiz und der Wille, das mal hinzubekommen, waren geweckt. Stabis kamen erst später auf.

Heute schockt mich gar nichts mehr : wir waren z.B. gerade beim Wasserfliegen und hatten NUR auflandigen Sturm und haben dennoch unsere Seabees in die Luft geworfen. ( Und gegen den Wind zwischen Bäumen 1 m vor die Wasserlinie in den weichen Strandsand "gesetzt". :prost: )
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

57

Donnerstag, 4. Mai 2017, 17:19

@ Samson:
Ein Twinstar ist auch nach meiner Beurteilung gut geeignet, sich mit dem Flächenfliegen vertraut zu machen.
Er ist leicht, wendig, hat einen großen Geschwindigkeitsbereich, ein unkritisches Überziehverhalten, steckt auch härtere Landungen weg und ist - im Falle eines Falles - leicht zu reparieren.

Ohne Wenn und Aber empfehle ich dir den (ständigen) Einsatz eines Stabilisierungssystems, so programmiert, dass das Gyroskop nur dafür sorgt, dass dein Modell die von dir per Steuerknüppelausschlag vorgegebene Drehrate realisiert, anders gesagt, äußere (durch Turbulenzen hervorgerufene) Störeinflüsse kompensiert. Nur dann bekommst du von deinem Modell, wenn es Turbulenuzen ausgesetzt ist, eine korrekte Rückmeldung zu deinen Steuerbefehlen.

Selbst für einen fortgeschrittenen Piloten ist es schwierig, auf äußere Störeinflüsse schnell und richtig zu reagieren und mit seinem Modell ein schönes Flugbild und gute Landungen zu realisieren. Ein so wie von mir beschrieben programmiertes Stabi kompensiert die Störungen, sorgt für ein schönes Flugbild und mindert das Risiko, dass Böen oder Turbulenzen zu einer missglückten Landung mit Schäden führen.
Wer meint, dass Modellfliegen nur dann nicht langweilig ist oder wird, wenn kein Stabilisierungssystem unberechenbare Störeinflüsse kompensiert, der soll sich mit Turbulenzen vergnügen.

Auf eine - wie ich meine - bessere Alternative habe ich zu Beginn eines Testberichts (FMT 01.2017) hingewiesen:
"4. August 2016, während des 3. Wasserflugtreffens am Wisseler See: Starker Wind bringt selbst dickere Äste der angrenzend zu unserem Camp stehenden Bäume in Bewegung. Modellflug ist unter den Bedingungen unmöglich. Messe-Showpilot Jürgen Schönle, gerade erst eingetroffen, sieht das offensichtlich anders. Er macht unbekümmert ein Schaummodell startklar, befördert es lässig mit SAL-Wurftechnik in die Luft und präsentiert inmitten starker Turbulenzen extreme 3D-Akrobatik. Nach etwa vier Minuten lässt er das Modell aus einem Harrier dicht vor seine Füße plumpsen."

Eine Woche nach dem Treffen hatte ich die Extra als Testmodell. Sie wiegt bei einer Spannweite von 1.215 mm abflugbereit nur 1.342 g, hat eine Flächenbelastung von nur 20,2 g/Quadratdezimeter. In diesem von Quique Somenzini entwickelten, superleichten Modell steckt serienmäßig ein Potenza-Kreisel, der ganz sicher nicht den Zweck hat, Langweile zu erzeugen.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang

58

Freitag, 5. Mai 2017, 00:15

Hallo Wolfgang,
das ist sehr nett von dir meine damalige “Aktion“ als Beispiel dafür zu verwenden wie pflegeleicht so ein System sein kann. Auch ich glaube dass ein nicht zu stark eingestellter Kreisel absolut sinnvoll.

59

Freitag, 5. Mai 2017, 08:21

Ich glaube das ist eine nie enden wollende Diskussion auch hier im direkten Umfeld..."Elektronik ist für Nichtskönner und damit lernt man nichts", "bei Wind braucht es eine hohe Flächenbelastung"..ich habe die Gespräche hier auch immer wieder obwohl ich bei vielen Treffen und Showflügen das Gegenteil bewiesen habe...die Leute sehen es, wundern sich und bleiben bei der alten Meinung....wobei neulich hat mich einer der eifrigsten Verfechter der Anti-Elektronik Liga in meinem ehemaligen Verein beim Schulen eines Kindes beobachtet und meinte dann " das ist ja vielleicht doch gar nicht so schlecht.."
- es gibt noch Hoffnung :-)
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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60

Freitag, 5. Mai 2017, 08:57

Ich glaube das ist eine nie enden wollende Diskussion auch hier im direkten Umfeld..."Elektronik ist für Nichtskönner und damit lernt man nichts", "bei Wind braucht es eine hohe Flächenbelastung"..ich habe die Gespräche hier auch immer wieder obwohl ich bei vielen Treffen und Showflügen das Gegenteil bewiesen habe...die Leute sehen es, wundern sich und bleiben bei der alten Meinung....wobei neulich hat mich einer der eifrigsten Verfechter der Anti-Elektronik Liga in meinem ehemaligen Verein beim Schulen eines Kindes beobachtet und meinte dann " das ist ja vielleicht doch gar nicht so schlecht.."
- es gibt noch Hoffnung :-)

Ich denke auch. Es soll jeder so selig werden wie er denkt......
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter