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1

Dienstag, 9. Mai 2017, 11:54

Landeanflug- aber wie?

Hallo zusammen,

nächste "dämliche Frage" von mir...

Ich bin mit meinem Twinstar BL und einigen Deprons geflogen. Die Deprons gehen ja nur bei wenig Wind, aber dafür gleiten die auch ganz gut. Verrückt wirds aber mit dem TS, den ich ja extra für mehr Wind angeschafft habe.
Fliegen gut und schön, aber irgendwann muß man ja mal landen...

Bin also in einer Kurve rel. weit weg angeflogen und habe dabei schon etwas an Höhe verloren, aber noch gut "Sicherheitsabstand", dann anfliegen gegen den Wind, fast ohne Antrieb- der Flieger gleitet! Also habe ich Tiefe gedrückt, dadurch nimmt der Flieger aber wieder Fahrt auf und beim (leichten) Ziehen knapp über Grund steigt er sofort wieder gegen den Wind weg und ist wieder auf der Ausgangshöhe ??? :shake:

Ich stelle mir den Endanflug so vor, dass das Modell mit erhobener Nase auf den angepeilten Landepunkt zusinkt, übertrieben gesagt wie ein Space Shuttle :nuts: . Jedoch segeln meine Modelle durch die guten Gleiteigenschaften immer weit über den angepeilten Punkt hinaus oder steigen, wie gesagt, sogar wieder weg. Wenn ich versuche, die Twinstar gegen den Wind ausgleiten zu lassen, ist das Sinken nur homöopatisch und bei ner passenden Böe steigt der Flieger sogar ohne Antrieb. :wall:

Mache ich etwas grundsätzlich falsch? Sind meine Vorstellungen falsch oder ist ein solcher Anflug ohne Landeklappen überhaupt möglich?

Grüße

Samson
www.samsons-zweirad.de
Hobby heißt mit größtmöglichem Aufwand geringen Nutzen zu erreichen

stein

RCLine User

Wohnort: Juelich, NRW

Beruf: Kaufmann

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2

Dienstag, 9. Mai 2017, 12:00

Falsche Landeeinteilung.

Im Endanflug konstante Sinkrate, am Platzanfang darf der Flieger max. 2 Meter Höhe haben.
Die Nase bleibt leicht nach unten geneigt, bis kurz vor dem Aufsetzen und dann Abfangen. Bist Du immer noch zu schnell, lass die Propeller ganz langsam drehen, das bremst die Fuhre dann ein wenig.
Ist keine Bremse im Regler aktiv (was so sein sollte), fangen die bei Gas aus von alleine an zu drehen und bremsen.

Wichtig ist, dass Du recht früh vor dem Platz die Höhe abgebaut hast. Hastiges Drücken führt nur dazu, dass der Flieger schneller wird und über den Landpunkt hinaus schiebt.

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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3

Dienstag, 9. Mai 2017, 12:32

Hallo Samson!
Da kann ich mich nur anschließen. Es ist einfach Übungssache. Mir ging´s genau so.
Hier etwas zum lachen. Es war mein Erstflug mit dem Twinni und überhaupt erstes wo ich eine Fläche heile runter gebracht habe. Es ist auch Heute nicht ideal.
Twinnstar segelt halt recht gut. Was Du machen könntest, wäre die QR zur Landung etwas hoch stellen. Aber nicht zu viel bitte. Du musst noch Restwege haben um mit QR zu steuern. Damit wird der Twinni zwar nicht unbedingt langsamer, sinkt aber steiler. Dazu muss man etwas Tiefe beimischen. Wie viel, kann man nur erfliegen. Die Einstellungen immer auf sicherer Höhe prüfen.
Sonst halt immer weiter üben, es wird schon.
Hier das Link zum lachen :D
https://www.youtube.com/watch?v=0n-Eajuy_ug

Viele Grüße Leo :w

4

Dienstag, 9. Mai 2017, 15:12

Hi,
einfach gesagt: Du fliegst zu hoch an.
Der Twinstar segelt halt ziemlich gut, deswegen musst du relativ tief anfliegen.
Und auf keinen Fall den Flieger runterdrücken! Das macht ihn nur schneller und er segelt erst recht über die Landestelle hinaus.
Noch was allgemeines zum Endanflug:
Ein Fehler den man gerade bei Anfängern relativ oft sieht ist dass viele im Endanflug noch versuchen die Flugrichtung zu verändern, indem sie noch leichte Kurven fliegen, um so die Landestelle besser zu treffen.
Das Ergebnis ist dann meistens, dass es nur schwer möglich ist, in 1-2m Höhe noch eine Kurve zu fliegen und direkt danach aufzusetzen => Sowas wird nix!
Deswegen: Wenn du in den Endanflug gehst, fliegst du diese Kurve so, dass das Modell schon in die richtige Richtung fliegt und du einfach nur noch geradeaus fliegen musst um zu landen.
Du darfst an keinem Punkt im Landeanflug auf dich zu fliegen, ab dem Punkt, in dem das Modell im Endanflug ist, sollte es in Verlängerung der Landebahn fliegen und ohne Korrekturen dort aufsetzen (Ausnahme sind Landungen bei Seitenwind, da musst du ggf. Richtungskorrekturen vornehmen, wobei eine Punktlandung bei Seitenwind auch schon zu den "Königsdisziplinen" beim Landen gehört).
Und, wie schon gesagt, der Flieger sollte im Landeanflug nicht mit der Nase nach unten zeigen, sondern komplett gerade sein. Kurz vor dem Aufsetzen sollte dann etwas gezogen werden, sodass die Nase leicht nach oben zeigt.
So sollte nicht viel schief gehen.

5

Dienstag, 9. Mai 2017, 17:13

Dem oben gesagten schließ ich mich an.

Ziemlich tief anfliegen ist ja bei einem Motormodell kein Problem.
Wenn man merkt, das es nicht mehr zur Platzgrenze reicht schiebt man einfach ein wenig Gas rein = Schleppgas.
An der Platzgrenze kann man dann das Gas bei Twinstar ganz rausnehmen und das Modell gepflegt ausschweben lassen.

Wirst sehen, das klappt super.

Beim Landen noch eine Kurve zu machen ist nicht so gut.
Manchmal berührt dabei eine Fläche den Boden und das Modell schlägt ein Rad ( = Fläche angeknaxt - Rumpf abgebrochen.

Manche Zweibeiner und da vor allem Warbirds neigen zum Springen.
Da muss die Fluggeschwindigkeit und die Fallgeschwindigkeit schon gut passen, damit das nicht passiert.
Die Gründe dafür sind vielfältig - Da mag ich mich jetzt darüber nicht auslassen.

Das ist ein Grund, warum Warbirds mit Fahrwerk keine so guten Anfängerflieger sind.
Manche Modelle brauchen sogar beim Aufsetzen noch etwas Gas, damit sie steuerbar bleiben.

6

Dienstag, 9. Mai 2017, 17:17

Du darfst an keinem Punkt im Landeanflug auf dich zu fliegen


Den versteh ich nicht ???

Es hängt sehr stark vom Flieger ab, wie die Landung dann aussieht. Der Twinni kennt keinen wirklichen Abriß, daher lässt er sich auch ganz langsam reinschleppen. Flieger gerade halten und soweit mit dem gas zurück, bis er merklich sinkt. Dann nur noch halten und warten. Der Rest ist Gewöhnung, wie hoch oder weit weg man alles einleiten muss und hängt auch vom Wetter ab.

Üb da, wo genug Platzreserven zum landen sind, da bleibt das Flugi dann auch heil :P
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

Walker

RCLine User

Wohnort: Eppstein im Taunus (In der Nähe von Wiesbaden)

Beruf: Industriekaufmann

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7

Dienstag, 9. Mai 2017, 17:28

Du darfst an keinem Punkt im Landeanflug auf dich zu fliegen


Den versteh ich nicht ???



Hi,

na, wenn du direkt auf dich zufliegst, besteht die Gefahr, dass der Flieger dich trifft. Das wollen wir ja allen nicht.... ;)

Gruß
Markus
Flieger von 80 cm bis 220 cm Spannweite.
(Nur elektrisch)
Funke: Graupner MZ 24 PRO

8

Dienstag, 9. Mai 2017, 17:29

Hallo Samson

Ich stelle mir den Endanflug so vor, dass das Modell mit erhobener Nase auf den angepeilten Landepunkt zusinkt, übertrieben gesagt wie ein Space Shuttle

Das Space Shuttle ist ein erbärmlicher Gleitflieger, deshalb der steile Anstellwinkel um zusätzlich Auftrieb zu erzeugen.

edoch segeln meine Modelle durch die guten Gleiteigenschaften immer weit über den angepeilten Punkt hinaus oder steigen, wie gesagt, sogar wieder weg. Wenn ich versuche, die Twinstar gegen den Wind ausgleiten zu lassen, ist das Sinken nur homöopatisch und bei ner passenden Böe steigt der Flieger sogar ohne Antrieb.

Genau richtig erkannt !

Mache ich etwas grundsätzlich falsch?

Nein, das verhalten Deiner Modelle ist normal. Du wirst einfach durch Erfahrung lernen.

Sind meine Vorstellungen falsch

Siehe meine Anmerkungen oben.

ist ein solcher Anflug ohne Landeklappen überhaupt möglich

Ich denke nein, siehe meine Anmerkungen oben.

Es gilt Übung macht den Meister. Modelle die gut segeln brauchen einen langen Landeanflug, Querruder hochstellen hilft da.

Viele Grüße Helmut
Viele Grüße

9

Dienstag, 9. Mai 2017, 17:31

Du darfst an keinem Punkt im Landeanflug auf dich zu fliegen


Den versteh ich nicht ???





ich auch nicht ! Es kommt auf die örtlichen Verhältnisse an. Ich kenne keinen Flugplatz wo so ein Anflug möglich wäre.

Viele Grüße Helmut
Viele Grüße

10

Dienstag, 9. Mai 2017, 17:58

...da bin ich ja schon mal beruhigt ;)

Was Du machen könntest, wäre die QR zur Landung etwas hoch stellen.

Modelle die gut segeln brauchen einen langen Landeanflug, Querruder hochstellen hilft da.


???
Ich war bisher immer der Meinung, Landeklappen stehen in Landestellung nach unten?! Aber wohl so viel, daß keine QR Wirkung mehr möglich ist, deshalb nach oben?

Da muß ich mich als nächstes in die Mischerprogrammierung einfitzen, das habe ich bisher noch aussen vor gelassen. Die Einstellungen sollten lt. Anleitung ja im AR636 vorgenommen werden und im Sender alles in "Grundstellung" verbleiben.
Hat jemand Tips zur Programmierung/ Mischung der QR in Landestellung nach oben? Bin da wie gesagt noch völlig unbeleckt, habe max. bei den Helis die im Handbuch ggf. vorgegebenen Mischer im Sender eingegeben.

Schönen Abend

und Danke

Samson
www.samsons-zweirad.de
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Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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11

Dienstag, 9. Mai 2017, 18:24

Hi Samson!
Ich war bisher immer der Meinung, Landeklappen stehen in Landestellung nach unten?!
Stimmt schon... Landeklappen....nur wenn Du welche hättest ;) . Twinstar hat halt nur QR, keine zusätzlichen Klappen. In diesem Fall, helfen die QR als Landehilfe. Wie beim Segler der nur QR hat auch.
Funktioniert recht gut. Wie beim EasyGlider Pro zB.
Ich kenne Deine Funke nicht. Wird wohl Spektrum sein. Du musst Dich etwas in der Anleitung einlesen. Auch mit DX6i war so was kein Problem.

Viele Grüße Leo :w

PS. Nur bitte nicht übertreiben mit hochstellen. Wie schon geschrieben, etwas Rest zum QR steuern muss bleiben.

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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12

Dienstag, 9. Mai 2017, 18:37

Was Du machen könntest, wäre die QR zur Landung etwas hoch stellen

Das hatte ich in einem anderen Tread auch schon angedeutet. Bei hochgestellten Querrudern reicht der Weg der Querruder zum steuern trotzdem aus. Jedenfalls bei meinem Sender. Und ich denke, bei anderen Sendern ist das ähnlich. Jaaa und die Motorbremse aus. Durch den Winddruck von vorne laufen die Props dann mit und bremsen etwas. Aber das wurde hier im Tread auch schon erwähnt. Und der Rest wurde von meinen "Kollegen" auch gut beschrieben. Du wirst es schaffen. Üben!!!!!
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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13

Dienstag, 9. Mai 2017, 18:40

Beim TS und anderen "nur" QR-Modellen werden die QR gerne hochgestellt, um beim
steilen Anstellwinkel einen Strömungsabriss zu vermeiden und Abtrieb zu erzeugen.

Meine Empfehlung: IMMER Drehzahl!
Ich habe, im Gegensatz zu den meisten E-Piloten, einen Schalter programmiert:
1. nach vorne, also "raus", ist AUS. Der Motorkanal ist abgeschaltet, kein versehentliches Anlaufen!
2. nach hinten, also rein, ist EIN und der Motor hat "Standgas"-Drehzahl.

Zum einen kenne ich die Standgasbremse aus meiner Verbrennerfliegerei,
zum anderen landet kein manntragendes Flugzeug mit stehendem Prop (ausser bei Defekt!).
Und glaube es, der Propellerkreis kann ordentlich bremsen!

Aber ich glaube gehört zu haben, dass man heutzutage im Modellflug den Motor abstellt und
mit Stabi fliegt... - ganz vorbildgetreu :O

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

14

Dienstag, 9. Mai 2017, 19:25

Bewegt man ein Flugzeug in der Luft, muss es schnell genug sein, um nie den Auftrieb zu verlieren. Bewegt man es am Boden, muss es langsam genug sein, um nie abheben zu können.

Ein Übergang zwischen diesen beiden Zuständen heißt Landung und ist wohl eines der komplexeste Manöver der gesamten Fliegerei.

Frag einmal Prof. Google nach "Landeeinteilung", er kennt dazu haufenweise Anleitungen für die verschiedensten Luftfahrzeuge. Das Prinzip ist immer gleich und gilt genau so natürlich auch für Modellflugzeuge. Lesen, verstehen, viel üben, dann klappt es früher oder später. Ohne theoretischen Hintergrund bleibt´s immer Chaos und Stress!

LG, Philipp

15

Dienstag, 9. Mai 2017, 19:55

Falsche Landeeinteilung
Im Endanflug konstante Sinkrate, am Platzanfang darf der Flieger max. 2 Meter Höhe haben.
Ist natürlich leicht gesagt . . .
Vorerst gilt es ja, den Flieger überhaupt (!) in einen gesteuerten (!) Sinkflug zu bringen. Und dann noch dazu soll der Sinkflug zu einen vorgegebenen Punkt hinführen.
Ganz schön viel für einen Anfänger.
Dann auch noch seitlich, nicht rechts und nicht links vom Aufsetzpunkt, was zumeist in einer nervösen Herumkurverei endet.

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein leichtes Hochstellen der Querruder eine Hilfe darstellt, da hierbei der Auftrieb und die Abrissgefahr etwas reduziert werden. Weiters sollten die Querruder differenziert angelenkt werden, idealerweise abhängig von Flugzustand. Allgemein würde ich sagen : Je langsamer der Flieger wird desto weniger Ausschlag nach unten. Richtungskorrekturen sollten eigentlich dem Seitenruder obliegen, gibt's aber hier nicht.

Die größte Hilfe für den Anfänger stellt mMn neben dem Mann an der Seite ausreichend Platz dar. Sehr oft gibt's beides nicht . . .

So oder so sollte sich der Pilot aber schon gedanklich drauf einstellen was da so kommt und was ihn erwartet.

Sowie der Pilot das Gefühl hat dass er den Flieger "oben" einigermaßen in der Hand hat ist halt der Landeanflug zu üben - nicht "in ausreichender Höhe" würde ich sagen, lieber rechtzeitig wieder Gas rein und neuerlich anfliegen. Denn so wird auch gleich der "Blick" geübt, ob sich der Flieger auf der richtigen Bahn befindet. Und gleichzeitig wird im Augenwinkel auch schon die Umgebung zu beobachten sein, was ganz wichtig ist.

Und wenn's mal gar nicht klappen will : Lieber den Flieger in Ruhe und gelassen in den Acker setzen als mit Krampf den Aufsetzpunkt zu treffen versuchen, was zumeist mit einem Strömungsabriss und senkrechtem Abstieg endet.

16

Dienstag, 9. Mai 2017, 21:26

Ich war bisher immer der Meinung, Landeklappen stehen in Landestellung nach unten?! Aber wohl so viel, daß keine QR Wirkung mehr möglich ist, deshalb nach oben?

Querruder sind außen an der Fläche, es besteht die Gefahr das bei einem Strömungsabriss das Flugzeug unsteuerbar wird. Die Gefahr eines Strömungsabrisses ist bei nach unten gestellten Rudern größer .Bei den Landeklappen innen trägt und stabilisiert die Fläche außen das Flugzeug noch wenn die Strömung abreißt.
Viele Grüße

17

Dienstag, 9. Mai 2017, 22:15

Zitat von »schaumwaffe«
Du darfst an keinem Punkt im Landeanflug auf dich zu fliegen



Den versteh ich nicht ???


Ich meinte damit dass du im Endanflug (das hätte ich genauer schreiben müssen) nie genau auf dich zu fliegen darfst.
Sonst würdest du dich ja selbst umfliegen wenn du durchstarten willst. (Hatte Markus ja schon richtig erklärt)
Der Flieger muss in Verlängerung der Landebahn fliegen und nicht auf dich zu, und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass du meistens beim Fliegen mitten auf der Landebahn stehst.
Und dieser Punkt gilt nicht immer, z.B. bei Landungen am Hang hangaufwärts.
Meistens stimmt das aber und deswegen habe ich das noch dazugeschrieben.

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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18

Mittwoch, 10. Mai 2017, 09:40

1. nach vorne, also "raus", ist AUS. Der Motorkanal ist abgeschaltet, kein versehentliches Anlaufen!
2. nach hinten, also rein, ist EIN und der Motor hat "Standgas"-Drehzahl.
Zum einen kenne ich die Standgasbremse aus meiner Verbrennerfliegerei,
zum anderen landet kein manntragendes Flugzeug mit stehendem Prop (ausser bei Defekt!). Und glaube es, der Propellerkreis kann ordentlich bremsen! Aber ich glaube gehört zu haben, dass man heutzutage im Modellflug den Motor abstellt und mit Stabi fliegt... - ganz vorbildgetreu :O


Bei defektem Motor kann der Pilot bei den meisten Manntragenden den Prop in "Segelstellung" bringen. Der Prop bremst dan nicht mehr ganz so stark.
Hmmm, naja er lernt jetzut erst mal das Landen. Wenn er dann da sicherer ist, kann er ja dann das "Skalefliegen" üben. Ich lande fast immer mit "Motor stop" Die Bremse ist ausgeschaltet und die Props laufen dann mit. das sieht auch Skale aus und man hat nicht die "Feinsteuerung" mit dem "Gas". Aber das hast du ja mit dem Schalter gelöst. Vielleicht nicht schlecht!
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

19

Mittwoch, 10. Mai 2017, 11:58

na, wenn du direkt auf dich zufliegst, besteht die Gefahr, dass der Flieger dich trifft. Das wollen wir ja allen nicht.... ;)
Außerdem kannst du die Fluglage viel schlechter erkennen. Da man ja auf oder neben der Landebahn steht, fliegt man zumindest bei größerer Entfernung fast zwangsläufig auf sich zu. Bei kleinen Pylonmodellen hatte ich oft das Problem, daß die dünnen Flächen und der ebenso kleine Rumpf kaum noch erkennbar waren. Da wäre eine Sicht mehr von der Seite schon angenehm gewesen.

Modelle die gut segeln brauchen einen langen Landeanflug, Querruder hochstellen hilft da.
Wobei man solche Modelle aber meist auch sehr langsam fliegen kann. Nur hat man nicht immer einen langen freien Anflug. Außerdem ist man dann lange weit weg in gefährlicher Nähe zum Boden.

Mit hochgestellten QR oder (Luxus) mit Butterfly ist die Ruderwirkung je nach Modell unterschiedlich. Das kann von sehr guter Kontrolle, bis fast keine QR Wirkung reichen.

Das war hier zwar nicht erwähnt, aber gerade bei Wind sollte man bedenken, daß der in Bodennähe meist merklich schwächer ist. D.h. wenn man bei Wind sehr langsam reinkommt, kann es sein, daß man ganz unten durchsackt, weil der Auftrieb abnimmt. Wenn man dabei die richtige (geringe) Höhe hat, kann das sogar eine saubere Landung geben. Schlimmstenfalls kippt das Modell über eine Fläche ab und schlägt ein Rad.

Ich gebe zu, daß ich auch gern ohne Motor reinkomme; damit habe ich eine Funktion weniger, um die ich mich kümmern muß.

RK

20

Donnerstag, 11. Mai 2017, 18:13

Landen?
Einfach aufhören zu fliegen.

Am Anfang kennt man die Sinkrate nicht so genau und fliegt
immer zu hoch an.
Mit Motor(progr.Motorbremse) aus und kreisen verliert man Höhe.
Drehen die Propeller bei Motor aus noch mit, verliert man sehr schnell Höhe.

Mit Motorbremse und ohne Lande- Bremsklappen,
lässt sich die TS problemlos auf einem Handtuch landen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (11. Mai 2017, 20:03)