HubiQuax

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1

Freitag, 1. Juni 2018, 22:05

MPX Twinstar anno 2018

Hallo alle,

ich habe eine Twinstar als Kit hier liegen, frisch geliefert, wollte schon immer mal so ein Teil haben.

Als Motoren habe ich zwei Turnigy D2836 /8 mit 1100kv hier liegen, als Luftschrauben MAS 8x6x3 vorrätig.
Und ich werde bestimmt bis in den Herbst brauchen.

Ich gedenke euch ab und zu mal um Hilfe zu bitten, ich glaube das ist (für mich) mein bisher anspruchsvollstes Bastelprojekt. Nach der etwas übergewichtigen LISA, die aber tatsächlich einige Flüge schaffte.

Meine erste Frage:

Ist es jetzt besser mit langen Akkukabeln zu fahren, oder mit langen Motorkabeln?

Gibt es konkrete Probleme mit einer Konfiguration?

Gruß
Lothar
Paradoxerweise ist das Problem beim Fliegen nicht die Luft, sondern die Erde ^^

2

Samstag, 2. Juni 2018, 06:30

Hallo

Regler in die Motorgondeln.
Kabel von dort zum Akku ohne Kondensator geht.
Keine Probleme!

Gruß
Tom

Ströher

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3

Samstag, 2. Juni 2018, 08:10

Ich habe die Regler, trotz des Platzmangels, im Rumpf sitzen und lange Kabel zu den Motoren gelegt. Und so ist es auch von MPX vorgesehen. Bei längeren Akkuleitungen können sich in den Leitungen in Richtung Akku Schwingungen aufbauen, die dann mit entsprechenden Stützkondensatoren ausgeglichen werden müssen. Bei den geringen Strömen, die in der Twin fliessen, könnte es aber auch so gehen.
Die Twin ist ein recht agiles Modell, das aber auch geflogen werden möchte. Aber gut ausgetrimmt, kannst du die Steuerknüppel auch mal kurzzeitig los lassen!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

DocCool

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4

Samstag, 9. Juni 2018, 06:54

ich hatte den Twin auch recht lange, der war so ziemlich mein erstes langlebigeres Einstiegsmodell.
Später auch auf Brushless umgebaut mit den Reglern im Rumpf.
Heute würde ich die Regler aber eher in die Gondeln setzen, da es sonst im Rumpf doch sehr eng ist und es auch ein Kühlproblem gibt.
Ob es aber wirklich nötig ist dann Kondensatoren in die Leitung zu setzen dürfte stark von den eingesetzten Reglern abhängen.
Sonst ist der Twinstar nach meiner Erfahrung recht einfach zu fliegen und verzeiht auch härtere Bodenkontakte .
Wichtigstes Ersatzteil ist der Flächenverbinder (Vorratskauf!)
Gruss
Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DocCool« (9. Juni 2018, 07:00)


5

Samstag, 9. Juni 2018, 09:18

Hallo Lothar,
die Twin war auch mein Ein (Um)stieg vom Hubi zu Fläche auf Empfehlung der Kollegen hier- Gute Wahl!

Und ich werde bestimmt bis in den Herbst brauchen.


Zum Aufbauen oder um damit Fliegen zu lernen? Weder noch! Den baust du locker an einem WE bei ner Tüte Hopfengetränk im Garten zusammen. Und Fliegen geht super easy, steuern kannst du doch, wenn ich Dein Nick richtig interpretiere. Macht Loopings und auch Rollen, sehen nur nicht so schön aus...

Wichtigstes Ersatzteil ist der Flächenverbinder (Vorratskauf!)


Naja, wenn man auf der Wiese steht, und das Ding ist gebrochen ists schon doof ohne Ersatz ;) , aber seitdem ich einen auf Reserve mithabe , hab ich den auch nicht mehr gebraucht...

Grüße und Viel Spaß (wirst Du sicher damit haben)

Samson
Hobby heißt mit größtmöglichem Aufwand geringen Nutzen zu erreichen

Ströher

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6

Samstag, 9. Juni 2018, 09:50

??? ich würde mir ja gerne nochmals so einen Twin zulegen, weil der "Alte" doch inzwischen seeehr ausgelutscht ist. Nur, die neuen gefallen mir von der Optik nicht! ==[] Also bleibt mein "alter Twin". Und weil ich eh noch eine allte Magister habe, können sich ja die beiden "Vögel" gegeseitig stützen! :D
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

DocCool

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7

Sonntag, 10. Juni 2018, 07:58

aber seitdem ich einen auf Reserve mithabe , hab ich den auch nicht mehr gebraucht...

genau deshalb hab ich auch immer einen Regenschirm dabei

HubiQuax

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8

Sonntag, 10. Juni 2018, 22:00

Hallo Samson,
Hallo Dieter,

Bin momentan in Urlaub, danach liegen einige Bauarbeiten im Haus an. Ich bin schon froh wenn ich Sonntags überhaupt mal zum fliegen komme.

Mir fehlen auch noch einige Bauteile, Servos, Regler, Kabel. Und ein Fahrwerk soll auch noch dran gebastelt werden. Da ich absolut unfähig beim Umgang mit dem Lötkolben bin wollte ich mal abklären welche Verlängerungen genau ich bestelle.
Beleuchtung und Klappen sollen ja auch noch dran.

Danke Matthias für den Tipp mit den Flächenverbindern, mache ich auf jeden Fall.

Beim Fahrwerk hadere ich noch mit meinen Vorstellungen, am liebsten wäre mir ein abnehmbarer Unterbau. Befestigt mit 4 bis 6 Schrauben in eingeklebte Dübel. Vorn mit Doppelrad, lenkbar, hinten mit seitlichen Radkästen. Wiegt ein bisschen, aber die Twinstar kann da ja was ab. Muss ich aber erst mal zeichnen. Sollte es zu wuchtig werden kommt halt wirklich nur was einfaches dran. Ich stehe nunmal auf Fahrwerk...

Als Akkus plane ich je 2 mal parallel geschaltet 3s mit 1600, 1800 oder 2300, da hab ich eh einige für die PZ Trojan. In dem inzwischen verkauften Graupner Kadett Klon hatte ich das auch schon so.

Nette Grüße
Lothar
Paradoxerweise ist das Problem beim Fliegen nicht die Luft, sondern die Erde ^^

Ströher

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9

Montag, 11. Juni 2018, 08:05

Wo fange ich da jetzt an? Also, mein letzter Flug war wegen Reparastur und Umbauarbeiten an Nebengebäuden vor ca. 8 Wochen. Jetzt auch noch Auto nur bedingt einsatzbereit, weil Kühlung defekt! Zu erwartender nächster Modellflug in vielleicht vier Wochen????

Wenn du brauchbare Brushless drin hast, brauchst du das Fahrwerk eigentlich nicht! Das Teil steigt von der gemähten Wiese auch ohne Fahrwerk weg. Und aus der Hand mit etwas gutem Schwung eh!!! Ich behaupte von meinem Twin, das der Schwerpunkt fast vernachlässigbar ist. Naja, so ein bisschen Schwerpunkt sollte er schon haben!!! 2200er und auch 3200er / 3300er gehen locker rein. Mit den letzteren fliegst du dann bis zu 15 - 20 Minuten! Je nach Flugstil natürlich. Bei Vollgas geht es früher zu ende.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

schmonzel

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10

Montag, 11. Juni 2018, 09:55

Ich habe in meine TS 2 einen 4500 er Akku 3 S reingestopft, passte hinten unter die Fläche genau rein....und das Teil blieb bei
moderatem Gaseinsatz bald ne halbe Stunde in der Luft. Normales MPX Setup mit beiden Reglern a 20 A im Rumpf vorne, es wurde immer recht eng !!
Hatte die QR einzeln angesteuert, so konnte ich etwas wie Thermik-Klappen programmieren.
Wenn brutaler Aufwind herrscht, konnte man fast dran glauben. :evil:
Steife Brisen machen dem Ding auch nix aus.
Fahrwerk ? Nö, unnötig, das Teil ist ein "Rutscher" und man kann dann auch so starten, vor allem im Winter auf Schnee ein Spektakel.

:prost:

Andreas
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

11

Montag, 11. Juni 2018, 12:58

Hallo Twinstarer....

zum Thema Flächenverbinder. Den findet ihr auf Thingiverse (Suche nach: "wing bracket for multiplex twinstar II") und könnt ihn selbst ausdrucken.

Viel Spaß!
Michael

Ströher

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12

Montag, 11. Juni 2018, 17:05

Steife Brisen machen dem Ding auch nix aus.
??? Stimmt!!!! 8( Bei uns war mal innerhalb ganz weniger Minuten der Wind von moderaten zwei - drei auf ÜBER sechs geklettert! Und ich hatte noch nicht sooo wansinig die Erfahrung mit Motormodellen und Starkwind! Der Twin kam einwandfrei runter und ist relativ sauber gelandet. Noch nicht mal ein Kratzerchen dran. Das Teil scheint wirklich fast unverwüstbar zu sein. :D
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

HubiQuax

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13

Dienstag, 12. Juni 2018, 10:29

Mir ist natürlich auch klar dass ein Fahrwerk nicht wirklich notwendig ist. Schauen wir mal wie es sich in der Zeichnung macht. Wie gesagt, ich stehe drauf, und habe ausreichend Räder in der Schublade. Wenn es nix wird dann bleiben halt ein paar Dübel unten im Rumpf.

Für die Klappen hab ich auch ne etwas seltsame Idee, die spukt schon seit unserem letzten Urlaubsflug in meinem Kopf herum. Letzte Woche hatte ich dann auch wieder freien Blick aus dem Fenster auf die Klappen, Zack war die Skizze dazu in meinem Kopf. Das muss ich einfach mal ausprobieren
Paradoxerweise ist das Problem beim Fliegen nicht die Luft, sondern die Erde ^^

14

Dienstag, 12. Juni 2018, 11:19

Ich habe in meine TS 2 einen 4500 er Akku 3 S reingestopft, passte hinten unter die Fläche genau rein....und das Teil blieb bei moderatem Gaseinsatz bald ne halbe Stunde in der Luft.

Da ist mein TS2 etwas extremer. Ich hab ihn gebraucht gekauft mit einer unpassenden Motorisierung, die nur deshalb nicht abbrannte, weil der Vorbesitzer ein recht dünnes Kabel zum Akku vorgesehen hatte, an dem genug Spannung abfiel :shake: .
Da sie gerade da waren, habe ich Innenläufer mit eher kleinen Props und zusammen etwa 60A montiert. Da geht mit den 3s4000 kaum mehr als 5min. Inzwischen noch Beleuchtung mit über 700LEDs, die allein etwa 5A ziehen.

Bei uns hat auch gerade jemand ein Fwk drangebaut. Sieht nicht so toll aus, funktioniert aber. Seine Räder und Achsen sind gleich am Rumpf befestigt. IMHO nicht nötig. Landenlernen kann man auch mit anderen Modellen mit Fwk und Starten geht immer aus der Hand.

RK

Ströher

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15

Dienstag, 12. Juni 2018, 19:42

Mir ist natürlich auch klar dass ein Fahrwerk nicht wirklich notwendig ist.
Oh!!! Um Gottes Willen! Bei uns sind ein paar Leute, die haben Fahrwerk drunter gebaut! Auch wegen des Landens! Es sieht recht gut aus, was die da gemacht haben. Mit Radkästen und so weiter. Ich meine hier im Forum hatte auch jemand gezeigt, das es auch mit steuerbaren Bugfahrwerk geht....
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter