1

Montag, 13. August 2018, 17:42

Meinung zu Pichler DominoMini

Guten Abend,
ich komme aus der RC Car Ecke, und würde jetzt gerne mal fliegen.
Mein Händler hat eine Pichler Domino Mini stehen, wär das erstmal was für den Anfang?
Ich muss dazu sagen das ich null Erfahrung mit den fliegen habe.
Deswegen würde ich von euch gerne wissen, was für eine Meinung zu diesen Modell besteht.

https://www.der-schweighofer.de/Mini-Dom…-mm-RTF-a229093

mcxer

RCLine User

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2

Montag, 13. August 2018, 19:12

Hallo Hoebel,

ist halt aus der Ferne schwer zu entscheiden, ob Dir die zusätzliche Dimension Probleme macht - oder eher nicht.

Im Prinzip ist es ein Einsteiger-Flieger, der grundsätzlich schon sehr gut geeignet ist und was einstecken kann, auch mal ne miese Landung verkraftet - dank Pusher-Motor.

In meinen Augen und aus Erfahrung, rate ich dennoch dazu, evt. erst am Sim zu fliegen oder mal eine Runde als Schüler zu fliegen.
Obendrein ist die Hilfe von erfahrenen Fliegern auch immer gut, so ein Flieger will halt auch eingeflogen werden, der Schwerpunkt muss dazu halbwegs stimmen - sonst ist das ganze Vergnügen ein ultra kurzes.

Aus der RC Car Ecke zu kommen ist schon mal gut, aus der Kölner Ecke wäre noch viel besser ! Ich würde Dich dann zum Schüler Fliegen für eine Runde einladen und könnte auch sonst hilfreiche Tips geben.... :)

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

Ströher

RCLine User

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3

Dienstag, 14. August 2018, 09:46

Mein Händler hat eine Pichler Domino Mini stehen,

Wie schon mein Vorgänger schrieb: Die dritte Dimension ist nicht immer so einfach...... Wenn du eine "normale Pultsteuerung" hättest, könntest du dir bei Multiplex den Sim kostenlos runter laden. Dann für ca. 20- 30 € ein Anschlußkabel und dann am PC üben!
Ich war damals "ins kalte Wasser" gehüpft. Das geht auch; kostet aber Lehrgeld!!!
Im Übrigen brauchst du auch eine Versicherung und idealer Weise wäre ein Modellplatz in deiner Nähe nicht schlecht. Hier findest du auch Flugmodeller, die dir den einen oder anderen Tipp geben können. Aber auch das hatte ja schon mein Vorgänger erläutert.....
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

4

Dienstag, 14. August 2018, 09:57

hallo

Deswegen würde ich von euch gerne wissen, was für eine Meinung zu diesen Modell besteht.


ehrlich gesagt : es ist ein Wegwerfartikel gut geeignet sich den Spass am fliegen zu verderben.
Wenn Du schon Erfahrung mit RC Cars hast wirst Du wissen das man billig immer zweimal kauft. Oder?
Zum Einsteigen halte ich es für den richtigen Weg Kontakt zu einem Verein aufzusuchen und zunächst einmal beim Schüler _Lehrer fliegen erste Erfahrungen zu machen.
Das bietet so ziemlich jeder Verein an. Dann merkst du sehr schnell was du für Talent hast und welcher Einstiegsflieger für Dich in Frage kommt.
Ich weiß den Rat wolltest Du sicher nicht hören, aber einen anderen habe ich nicht.
Viele Grüße Helmut

5

Donnerstag, 16. August 2018, 20:59

Hallo Hoebel,

hatte schon geantwortet und einiges dazu geschrieben, aber nach Einstellen war's weg, wie verschluckt. Keine Ahnung warum, ist auch egal. War sogar der Erste.

Der Tipp mit Simulator ganz am Anfang ist nicht schlecht. Hab#s auch so gemacht. Aber selbst und "richtig" fliegen ist doch noch etwas anders.

Meiner Auffassung nach wäre ein RES-E-Segler mit ca 1.5-2m Spannweite gut. Als 2-Achser (nur HR/SR) verzeiht er anfängliche Nervosität, gut eingestellt, wenigstens teilweise. Man hat Zeit, sich auf's Wesentliche zu konzentrieren und lernt. Starten, ruhig gerade fliegen, gezielt kurven, sanft landen usw.

Dieses Modell hingegen ist mE zu klein und nervös, ansonsten sicher kein schlechtes Konzept. Es gibt andere Angebote mit etwa der von mir vorgeschlagenen Spannweite – Option A.

Würde aber eher einen RES-E-Segler nehmen (Option B). Er hat max 2m Spannweite, ist als einfaches Holzmodell zu haben, lehrt einfach bauen und fliegen und kann auch später noch, zB zur Teilnahme an einem sicher spannenden Wettbewerb, genutzt werden. Anfangs natürlich nicht. Später macht's möglicherweise Spaß.

Neben HR/SR haben viele dieses Typs Landeklappen (LK), die eine kontrollierte Landung erleichtern. Es gibt vielfältige Angebote dazu, hier nur ein paar Beispiele:

http://www.cad2cnc.ch/

https://www.hoelleinshop.com/Flugmodelle…301&c=171&p=171

http://seta-tech.de/themes/kategorie/detail.php?artikelid=9

Zum Thema E-Ausrüstung sollte man sich vorab Rat einholen, um nicht unnötig Geld zu verpulvern.

Den Antriebsempfehlungen kann man hier aber im Allgemeinen folgen, die meisten sollten erprobt sein.
Gruß, Jockel

Thomas.Heiss

RCLine User

Wohnort: bei Nürnberg

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6

Freitag, 17. August 2018, 10:08


hatte schon geantwortet und einiges dazu geschrieben, aber nach Einstellen war's weg, wie verschluckt. Keine Ahnung warum, ist auch egal. War sogar der Erste.


Dein Posting ist im 1. (geschlossenen) Thread noch da: Meinungen zur Pichler Domino Mini

Das Beste wäre Du kopiert den ganzen Text in diesen offenen 2.Thread nochmal rein; dann könnte ggf. später der andere (doppelte) Thread von einem Moderator gelöscht werden.
Walkera Devo 10/DeviationTX (12CH DSMx & Telemetrie)...Ex-DX8...Blade 4503D...Walkera V120D02s...Blade 200QX BL Quad...StrykerQ (LEDs, QR M2 Umbau)...Ex-NanoCPX...Ex-120SR...Ex-MPX EGP...PPZ P51-D Mustang mit LEDs (crashed)...PZ Wildcat (crashed, Rumpf-Firewall suchend)
Verkaufe: Blade NanoCPX Ersatzteile (OVP): 2x MCPx Heckrotor (gelb), 2x Rotor Linkage Set, 1x Spindle Toolset

Thomas.Heiss

RCLine User

Wohnort: bei Nürnberg

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7

Freitag, 17. August 2018, 11:06

Hi,

der größere "Domingo 3" https://www.der-schweighofer.de/Domino-3…m-gruen-a218941 hat wenigstens 1,4m Spannweite und bereits 2 Querruder.

Ich würde mir eher keinen Flieger (wie den Mini) ohne QR nehmen; wenigstens sollten diese nachrüstbar sein.

Klappt dann halt anfangs nur mit Simulator-Training und/oder Lehrer-Schüler fliegen.

Alle Funktionen (incl. QR) gleichzeitig überfordern ggf. einen absoluten Anfänger.

Vor allem muß man den Flieger beim Erstflug erstmal einfliegen / eintrimmen, also auch die QR.


------------

Persönlich würde ich einen Multiplex EasyGlider 4 (EGP) mit 1,8m Spannweite jedem anderer EasyStar & Co. Variante mit rückwärtigem Propeller vorziehen.

Bei dieser Spannweite kann man dann auch wirklich den Motor zum segeln abstellen (vorderer Klapp-Propeller).
Größer ist anfangs immer besser = ruhigeres, entspannteres Flugbild.

"Segler" mit 0,8-1,4m Spannweite bin ich selber nicht geflogen; Hype ASW17 hat 2,2m und die Warbirds von Parkzone hatten ca. 1,1-1,2m.

An die Hype Miss America (Warbird) mit nur 0,68m denke ich ungern zurück; diese hat nicht den Erst-/Trimmflug überstanden:
Schwerpunkt war nach Anleitung (extra für meinen 2s 500mah Akku mit Blei vorne durch Händler vor Ort) eingemessen, so zappelig agierte der Flieger (auf QR+HR) warum auch immer :-)
Entweder war HR zu starker Ausschlag oder generell nach Anleitung zu Hecklastig eingestellt (würde sich ggf. mit Aussage von Mcxer überdecken!); jedenfalls war kaum ein smoother Kurvenflug mit 50-80% Gas möglich und der Flieger ist ziemlich flott Richtung naher Baumgrenze abgehauen - ich hatte keine Chance.
Kann mich auch erinnern dass die Telemetrie bei den 2s 500mah Whiteline Lipos sofort bei Start mit 80-100% Gas Alarm schlug...wäre ein Einbruch auf ca. 3,5V/Zelle....nach dem Start mit ~50-70% Gas passte es dann doch wieder...

Ist also wirklich nicht allzu trivial einen neuen Flieger einzustellen bzw. mit Erstflug einzutrimmen!

Das Wichtigste: Eine passende Wiese (keine Straße, Schnellstraße/Autobahn, keine Bäume, keine Häuser) in der Nähe.
Ist der Flieger erstmal im Baum, kann man ihn kaum mehr retten; der letzte Anwohner hatte meinen Flieger samt Elektronik und Telemetriemodul auf Rückfrage einfach entsorgt wie er nach Monaten wieder vom Baum herunterkam. Das tut weh!

Akkus: Der EGP kann auch mit Standard 3s 2.200mah Lipo geflogen werden.
Dieser Akku Typ passt dann auch in zahlreiche andere Modelle incl. 450er Helis (neuere 360/380er Helis fliegen meist schon mit 4-6s).

Gruß

Thomas
Walkera Devo 10/DeviationTX (12CH DSMx & Telemetrie)...Ex-DX8...Blade 4503D...Walkera V120D02s...Blade 200QX BL Quad...StrykerQ (LEDs, QR M2 Umbau)...Ex-NanoCPX...Ex-120SR...Ex-MPX EGP...PPZ P51-D Mustang mit LEDs (crashed)...PZ Wildcat (crashed, Rumpf-Firewall suchend)
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Thomas.Heiss« (18. August 2018, 05:21)


schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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8

Freitag, 17. August 2018, 11:15

Mit NULL Erfahrung kannst du dann froh sein, die 5-Sekunden-Marke zu übertreffen...beim Erstflug. :D

Du tankst nun die Auto voll und kommst nach 29439 Lüchow, ich habe 30 Modelle, wir machen Lehrer-Schüler-Programm !
Zeit : 1 langen Nachmittag !!
Kosten = NULL, außer Sprit.

Andreas :prost:
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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9

Freitag, 17. August 2018, 13:38

Meine Einladung zum Lehrer-Schüler fliegen steht auch noch - die Auswahl an Modellen ist ausgeprochen groß.... :)

@ Thomas
Die schöne Miss America hat den Schwerpunkt leider falsch angegeben ! Somit ist die mit der falschen CG-Angabe fast unfliegbar !
(ich habe sie noch in der Schachtel - habe sie aber schon fliegen gesehen - zickig ist die auch mit halbwegs korrekt eingestelltem CG :( :( )

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

10

Freitag, 17. August 2018, 14:56

Persönlich würde ich einen Multiplex EasyGlider 4 (EGP) mit 1,8m Spannweite jedem anderer EasyStar & Co. Variante mit rückwärtigem Propeller vorziehen.

Bei dieser Spannweite kann man dann auch wirklich den Motor zum segeln abstellen (vorderer Klapp-Propeller).
Größer ist anfangs immer besser = ruhigeres, entspannteres Flugbild.

"Segler" mit 0,8-1,4m Spannweite bin ich selber nicht geflogen; die Warbirds von Parkzone hatten ca. 1,1-1,2m.
An die Hype Miss America (Warbird) mit nur 0,68m denke ich ungern zurück; hat nicht den Erst-/Trimmflug überstanden (Schwerpunkt war OK!) so zappelig agierte der Flieger warum auch immer :-)

Akkus: Der EGP kann auch mit Standard 3s 2.200mah Lipo geflogen werden.
Dieser Akku Typ passt dann auch in zahlreiche andere Modelle incl. 450er Helis (neuere 360/380er Helis fliegen meist schon mit 4-6s).

Gruß

Thomas


Klar ein Easy-Glider fliegt besser als ein Easy-Star (und ähnliches)

ABER

Für einen Anfänger ist so ein Modell einfach besser, ich spreche da aus Erfahrung !

ich fliege meinen Graupner Elektro-Rookie immer noch sehr gerne. Der Flieger segelt auch recht gut, ich habe mit diesem Flieger schon viele entspannte Thermikflüge gemacht weil er einfach problemlos fliegt. der Flieger ist beliebig oft reparierbar, was man von einem Flieger mit Motor in der Schnauze keinesfalls sagen kann.
Die Flugeigenschaften sind absolut Anfänger gerecht, und der Flieger macht auch noch lange Spass ( mein Rookie fliegt mit 3 S 22oo MAh, damit geht er recht agil) . Sogar etwas Kunstflug geht problemlos.
Loopings, Rollen, sogar etwas ähnliches wie ein Turn ist möglich. Der Flieger ist grenzenlos gutmütig .
Ich habe mir jetzt einen neuen Rookie aufgebaut (der alte war jetzt wirklich nicht mehr schön, geflogen ist aber immer noch einwandfrei), siehe in meinen anderen Beitrag.

super Einsteiger-Modell zum Schleuderpreis

Ich kann es nur sagen Anfänger überschätzt euch nicht, das gibt nur Frust: ein Flieger wie ein Easy-Star; Graupner Elektro-Rookie; Graupner V-Venture sorgt für Erfolgserlebnisse und macht laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaage Spass. Ehrlich !!!

PS: Ich bin mit dem Rookie sogar an der Wasserkuppe bei wirklich ordentlich Wind geflogen, also selbst Hangflug geht damit !
Viele Grüße Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Datterich« (17. August 2018, 15:04)


11

Freitag, 17. August 2018, 16:41

Hallo Thomas,

wenn's weniger Mühe macht (oder gleich wäre):

hiesigen, neueren Text bitte lassen, älteren einfach löschen - nicht mehr nötig, war nur verblüfft. Meinerseits alles ok. Vielen Dank.
Schönes WE allen.
Gruß, Jockel

Ströher

RCLine User

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Beruf: Rentner

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12

Samstag, 18. August 2018, 09:19

Persönlich würde ich einen Multiplex EasyGlider 4 (EGP) mit 1,8m Spannweite jedem anderer EasyStar & Co. Variante mit rückwärtigem Propeller vorziehen.


...Also, ich habe einen Easyglider, der mir auch heute noch Spaß macht und einen "Funtastic" der Easystar ähnlich ist. Funtastic; da solltest du beim starten am Anfanng einen zweiten Mann/ Frau dabei haben zum werfen. Der Easyglider verhält sich da wesentlich besser und neutraler!!! Ansonsten, fliegen tun die beide sehr gut.
Wie ich oben schon geschrieben habe, ist selber fliegen lernen sicher möglich, aber auch Material verschleissend... Damals ging es noch nicht anders. Heute gibt es sogenannte Simulatoren, die man sich auch kostenlos runter laden kann. Eine brauchbare Steuerung dazu und ein Kabel von der Steuerung zum Computer und die Überei kann gefahrlos los gehen.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter