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Freitag, 16. August 2019, 17:29

Wiedereinstieg - Akkus und mehr für Swift

Hallo zusammen,

da dies mein erster Beitrag ist, möchte ich mich kurz vorstellen (Die Fragen kommen im nächsten Absatz :-) ) . Ich bin Marco, 42 Lenze jung und möchte jetzt nach vielen Jahren Abstinenz wieder mal einen Flieger in die Luft bringen.

Ich habe hier noch eine HK Swift liegen, die ich zunächst einmal versuchen werde zu reaktivieren. Die Swift war der ideale Flieger für mich, wollte sie aber damals noch etwas tunen (Umbau hat ein damaliger Arbeitskollege gemacht).

Hier die Daten vom aktuellen Setup:

Motor: Turnigy 2211 2300
Regler: 10A
Propeller: Klappluftschraube 5,1x3,1 (Original)
Gewicht ohne Akku: 132g

Nun die eigentlichen Fragen....

Ich vermute mal, die Akkus dürften nach knapp 10 Jahren ohne Aufladung nichts mehr taugen, oder? Es waren 2S 250mah.

Nach meiner Recherche (DC) gibt es für mich mit dem aktuellem Motor folgende Möglichkeiten für mich:

- 2S und neuen Prop (6x4)
- 3S und alten Prop

Zu was würdet ihr mir raten? Wieviel mah würdet ihr empfehlen? 500? 800?

Da ich größere Akkus nicht mehr unter den Flügel schieben kann muss ich entweder

- den Rumpf unten aufschneiden oder

- Gewichte ans Heck anbringen.

Wie würdet ihr das lösen?

Da ich nicht weiß, ob der Flieger überhaupt noch fliegt (die Nase ist ziemlich gestaucht und der Motorsturz wird wohl nicht mehr passen) und ob die Fliegerei überhaupt noch was für mich ist, würde ich gerne die Kosten zum testen auf ein Minimum beschränken. Ursprünglich wollte ich mir damals einen Flinky oder Sparko bauen, hab das aber aus Zeitgründen wieder verwerfen müssen.

OK, langer Text, aber so ist das nunmal beim ersten Post :)

Ich sag schonmal Danke fürs Lesen

Gruß Marco

mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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Freitag, 16. August 2019, 18:06

Hallo Marco,

ich kenne den kleinen Swift, da mein Kumpel den damals mal hatte.

Selbst in einer leichten Ausführung war und ist es mehr Motor-Modell als Segler - Segeln ist also eher nicht, bzw. die Segel-Leistungen sind bescheiden.
Machst Du ihn schwer, dann wird das Segeln mit dem Modell nicht besser.
Ja, an 2S war der schon zügig unterwegs, an 3S heisst es gut aufpassen - für die Größe dann schon recht flott !

Du darfst entscheiden ob Du ihn so leicht so möglich machst, was für so einen kleinen Schaum-Segler vom Verhalten auch Vorteile bringt, oder ob Du einen kleinen Pylon Renner draus machen möchtest - der etwas mehr vom Piloten verlangt.

PS: ich fand schon damals, das er nicht Fisch und nicht Fleisch ist - daher habe ich ihn nie besessen, habe allerdings ähnliche Modelle.
( mein 780mm Arcus Airy fliegt bei mir an 2S 240 mAh - damit ist er nicht schnell - segelt aber ganz passabel, für die "Größe" )

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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3

Samstag, 17. August 2019, 08:41

Bei 2S hast du, je nach Prop, bei gleicher Leistungsabgabe einen höheren Strom! Das sollte der Regler aber eigentlich verkraften. Für Jemanden, der schon etwas länger nicht mehr geflogen ist und auch so scheinbar nicht all zu große Flugerfahrungen hat, würde ich dir eher zu dem 2S raten. Das ist meine Meinung dazu.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter