Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Holger_Lambertus

RCLine User

Wohnort: 31535 Dingendskirchen

  • Nachricht senden

121

Donnerstag, 28. Juni 2007, 20:40

Hi Jan
Ich sehe das Problem (noch) nicht im Eisen, daran wird immer optimiert, wenn ich das Eisen mit seinen Fähigkeiten nutzen will muß ich es bis kurz vor der Verlustgrenze betreiben um den Ri bestmöglich zu drücken.

Bei den geringen Drehzahlen und den wenigen Polen langweilt sich das Eisen und rostet am Ende noch (richtig abgestimmt ist es wenn es nach 2Min Betrieb Dunkelrot glüht, der Beweis "Elektronen sind rot, also linksgerichtet:D).

Was tun um die Polzahl heraufzufordern um die Windungszahl zu drücken, was nur dann etwas bringt wenn ich die Spulenanzahl auch nicht um ein Vielfaches erhöhe ?

Mein erster Versuch geht nochmal über das Eisen, kleine 12Nut-Bleche (16mm 0,2mm), aber als 20poler aufwärts.

als nächses einen Eisenlosen Ringläufer wie in den Solarautos um möglichst lange Hebel bei geringem Gewicht zu erreichen.

In welchem Pott legen wir die Verluste, im Moment liegen sie bei den kleinen Motörchen im Kupfereimer, wie groß sind dagagen die Verluste durch den großen Winkelversatz eines 12N 20P/28P/32P, plus die höheren umagnetisierungen im Eisen ? Ich vermute weit geringer.

Scheibenläufer mit großen Hebeln hatten wir vor zwei Jahren probiert, hier kann man Eisenverlustfrei arbeiten, brachte aber trotzdem nicht den Erfolg (obwohl ich den Scheibenläufer nach wie vor für genial halte), ein drehendes Eisen in einer Glockenwicklung dürfte in so einem kleinem Motor eher Friemelei sein, aber möglich ist das, dazu müßte man testweise mal einen kleinen Faulhaber schlachten.
Gruß Holle

122

Donnerstag, 28. Juni 2007, 20:50

12N20P :
http://www.powercroco.de/12N20P.html

imho kein gangbarer weg.
N/P =1: max 1,5.
das scheint wirklich zu gelten.
es sei denn, du machst um1mm magnete 2mm rückschlüsse....

nur deshalb sind wir ja auf 18N gegangen.
wens rasten nicht stört, der kann jetzt 24P einbauen und wieder abc wickeln.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (28. Juni 2007, 20:55)


jwindte

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

Beruf: Leuchtturmwärter

  • Nachricht senden

123

Donnerstag, 28. Juni 2007, 21:39

Holle,

das Problem ist auch nicht im Eisen, der Ansatz über die Polzahl ist der interessante. Ob das mit dem üblichen Motorkonzept noch vernünftig baubar ist, sei mal dahingestellt. Aus der Sicht der Baubarkeit ist 12N20P durchaus einen (Fehl?-)versuch wert. Blech nimmt man für solche Versuche halt das, was man kriegen kann. Wenns dünnes Blech ist, schaden wirds nicht ;)

Ich werds mal mit 18mm 12/18N probieren.

Viele Grüße,
Jan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jwindte« (28. Juni 2007, 21:39)


Holger_Lambertus

RCLine User

Wohnort: 31535 Dingendskirchen

  • Nachricht senden

124

Donnerstag, 28. Juni 2007, 22:00

Hi Jan
Ja, habe grad mit Ralph getellt und mit den 12N20P Anschiss abgeholt :evil:

Problem beim Stator mit hoher Nutzahl wird sein das die Zähne nichts mehr halten können.
Ich hatte mal solche CDR Statoren mit riesigen Innenlöchern, sozusagen einen Ring mit Zähnen drann (oder wars doch ein zahnrad???), wäre das evtl ein Ansatz ?
Gruß Holle

125

Donnerstag, 28. Juni 2007, 22:02

48N stator :D

(kristjan tiimus)
»ano0013« hat folgendes Bild angehängt:
  • 48slots.Stator5.jpg

Holger_Lambertus

RCLine User

Wohnort: 31535 Dingendskirchen

  • Nachricht senden

126

Donnerstag, 28. Juni 2007, 22:04

Bingo 8(

Das ist der perfekte Ralphstator, ein dicker Draht pro Runde Nut "reingebogen".... :tongue:
Gruß Holle

127

Donnerstag, 28. Juni 2007, 22:05

= 0,5 winder.
geht aber nur mit fädeln. :D

:-)(-:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (28. Juni 2007, 22:06)


Holger_Lambertus

RCLine User

Wohnort: 31535 Dingendskirchen

  • Nachricht senden

128

Donnerstag, 28. Juni 2007, 22:07

Glocke mit 2 Dünnringlager "schwebend" bauen, Blatthalter ausen an der Glocke, dann kann man den als Hilfsmotor mal eben bei entsprechender Größe auf einem rundem Seglerrumpf "überstülpen" :D
Gruß Holle

129

Donnerstag, 28. Juni 2007, 22:09

da hab ich übrigens noch einen.

der hat 25mm aussendurchmesser, oder ???
»ano0013« hat folgendes Bild angehängt:
  • 30_8_10progr7.jpg

jwindte

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

Beruf: Leuchtturmwärter

  • Nachricht senden

130

Freitag, 29. Juni 2007, 17:08

Zitat

Original von Holger_Lambertus
Hi Jan
Ja, habe grad mit Ralph getellt und mit den 12N20P Anschiss abgeholt :evil:

Problem beim Stator mit hoher Nutzahl wird sein das die Zähne nichts mehr halten können.
Ich hatte mal solche CDR Statoren mit riesigen Innenlöchern, sozusagen einen Ring mit Zähnen drann (oder wars doch ein zahnrad???), wäre das evtl ein Ansatz ?


Hi,

in die Richtung habe ich auch schon mal zaghaft angefangen nachzudenken. Überlegung ist folgende(jedenfalls reime ich mir das so zusammen :dumm: ):
Das erzeugbare Drehmoment hängt primär von der Größe der Mantelfläche ab (zumindest nach der Rother-LRK Seite). Wenn man also die Mantelfläche als gegeben ansieht (=Gewicht Magnete+RR konstant), bleibt die Frage nach der optimalen Bauform(D/H-Verhältnis). Das Statorvolumen nimmt nun mit steigendem D/H-Verhältnis zu. Da das Problem die Kupferverluste sind, ist das erstmal gut, denn man bekommt mehr Kupfer in den Stator. Allerdings wird der Anteil des toten Kupfers auch größer, sodass man automatisch bei größeren Nutzahlen landet, um das wieder auszugleichen. Das ist zwar gut, um die hohe Polzahlen "fahren" zu können. Gibt andererseits aber das Bauproblem, Stiele werden zu schmal und biegen/brechen. Ergo muss man die Nuttiefe verringern, womit man aber von dem gerade gewonnenen Volumen wieder was verliert. So verkehrt muss das aber nicht sein, denn Statorvolumen==Gewicht. Die Frage ist halt, ob sich das unterm Strich ausgeht.

Das ganze ist glaube ich aber ein reines Bastelprojekt, 18N bei 18mm hat eine Nutbreite entsprechend 9N 9mm. Das ist elendiger Fummelkram!

Dass Dünnringlager der richtige Weg sind, mag ich nicht so recht glauben. Bei d15D20B3,5 kommt schon einiges an Gewicht zusammen(V=Pi*(20^2-15^2)*3,5=1923) im Vergleich zu d3D7B3 (377==0,45g) oder d2D6B2,5(251). Nach dem Volumen hochskaliert wiegt das Dünnringlager damit 2,3g. Das wären 3,7g Mehrgewicht im Vegleich zu d3D7! Also nur was für den "Überzieh"-Motor.

Jan

131

Dienstag, 3. Juli 2007, 09:58

meine testwicklung: eine gruppe 11x0,5.
entspräche 22x0,5 auf einem 9N.
gewickelt 9 + 2x zickzack.
sollte hoffentlich die drehzahl weit genug runter bringen, um eine 8x4,3 betreiben zu können.

auch wenn das jetzt ne milchmädchenrechnung ist: mit 22x0,5 und minipix würde der auch nur 3mm hohe sps-l eine 8x4,3 bei 6,5V und 8,2A mit 7200 rpm drehen und so über 300g schub erzeugen können.

am jazz gerechnet sähe das noch besser aus:
7600rpm mit 7,6A = 370g aus der 8x4,3.

auch der draht sollte diesen strom locker abkönnen. (bis 12A im Y)

wenn das annähernd stimmt, sollte das doch die richtige richtung sein ???
»ano0013« hat folgendes Bild angehängt:
  • test.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (3. Juli 2007, 09:58)


132

Dienstag, 3. Juli 2007, 14:25

die richtung sieht gut aus.
fertig wickeln und testlauf...danach kann man sagen, ob es wirklich die richtige richtung ist.
Torsten


von Benjamin
[SIZE=3]das design ist einfach porno!!! [/SIZE]

H.M.Murdock

RCLine User

Wohnort: Österreich

  • Nachricht senden

133

Dienstag, 3. Juli 2007, 19:33

hallo

ich hab euren thread als mitleser verfolgt.
ich dachte mir ich warte erst mal was ihr so hinbringt und such mir, wenn es so weit ist, einen leichten kleinen motor.
der sollte dann mit akkus etwa 250 mah 2s zu fliegen sein und unter anderem einen graupner scale prop mit 6,5*4 drehen.

meine liebsten luftschrauben sind übrigens die 5er gws und auch die noch die steile 6. meine akkus mögen die aber weniger :)

nachdem ich die suche benutzt habe nun meine frage:
was ist den der unterschied zwischen mini pix und jazz?
ich hab den pix und dachte mir vieleicht könntet ihr mir kurz erklären warum der jazz weniger strom bei mehr drehzahl braucht.

grüße
HM
Suche: [SIZE=3]Df 45 Einheiten [/SIZE] von Kyosho. Falls jemand solche aus Absturzmodellen liegen hat bitte Pn....

134

Dienstag, 3. Juli 2007, 19:51

weil der jazz der regler ist, der den besten wirkungsgrad aus einem motor rausktzelt.
er hat mit abstand die beste software.
allerdings ist er für die indoories zu groß.

ich hatte den motormike mal nach einer minivariante davon gefragt, aber die kontroniks sind der meinung, da gäbe es nicht genug nachfrage für.
irgendwie verständlich - einen indoorregler für 100€ wird wohl kaum einer kaufen wollen.

5er und 6er latten klingen eher nach speed denn nach 3D:

der würde dazu passen:

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=159560&sid=
die spannung deiner akkus ist ja deutlich niedriger als bei den messungen, also wären auch die ströme kleiner.....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (3. Juli 2007, 19:55)


H.M.Murdock

RCLine User

Wohnort: Österreich

  • Nachricht senden

135

Dienstag, 3. Juli 2007, 21:33

..das hat nichts mit speed zu tun sondern mit schönen leichten langsamen und kleinen parkflyern.


zur zeit fliege ich noch as-schnurze (light versionen mit drehteilen) die gehen ganz gut. mit 450er kokam und 480er ??? als 2s.
die überlegung geht jetzt dahin ob ich in richtung leichterer motor gehe und mit 250er zellen spazierenfliege oder ob ich weiter bei schurz bleibe
die neuen stärkeren 550er würden auch weniger wiegen als meine 450er...

in frage kommen auch 17mm statoren die es ja auch noch zu vernünftigen preisen als bausatz gibt. nur wegen der 3 gramm dann mehr strom zu brauchen wäre auch suboptimal.....

meine flieger würden halt mit latten größer 6 zoll kein querruder mehr brauchen.

zum speed: ich bin vermutlich schon zu lang modelbauer um wenn ich etwas schnelles will, mal abgesehen von indoor, nach leicht zu schreien.
flächenbelastung ist geschwindigkeit......


aber im moment sind meine finanziellen resourcen anderweitig zugeordnet.
hobby aufrüsten wird noch warten müßen. wollt mich nur zum thema regler mit meiner frage reinschalten.

gruß
HM
Suche: [SIZE=3]Df 45 Einheiten [/SIZE] von Kyosho. Falls jemand solche aus Absturzmodellen liegen hat bitte Pn....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »H.M.Murdock« (3. Juli 2007, 21:41)


nilsw

RCLine User

Wohnort: Schweiz

  • Nachricht senden

136

Dienstag, 3. Juli 2007, 22:15

Flächenbelastung gleich Speed gilt nur solange du dich im Sturz (oke zumindest im abwärtsflug) befindest!
Das gleiche Modell im geradeausflug mit dem gleichen Setup, aber leichter (jetzt mal angenomen, obwohl ja dann meist genau das setup nicht gleich ist)
werden beide Modelle gleich schnell sein, aber das leichtere besser steigen, und schneller beschleunigen, sowie enger um die Kurven, besser zu landen (Sprich schöner zu fliegen). Das mit der Flächenbelastung trifft natürlich zu, wenns dir nur um schnelles durchfliegen einer Strecke geht... Spich anstechen und dann voll Dampf 100m in möglichst kurzer Zeit zu durchfliegen.
Greez Nils

raven-999

RCLine User

Wohnort: schweiz

Beruf: Student ICT

  • Nachricht senden

137

Dienstag, 3. Juli 2007, 23:48

@nils
Behaupte mal dass wenn beide modelle das gleiche setup haben und eines leichter ist ist dieses im geradeauslug auch schneller. beide modelle müssen auftrieb erzeugen damit sie oben bleiben. das schwerere braucht aber mehr Auftrieb weil es ja schwerer ist , also höherer Anstellwinkel und dadurch automatisch langsamer.

Oder überlege ich da was falsch?

Gruss

jwindte

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

Beruf: Leuchtturmwärter

  • Nachricht senden

138

Mittwoch, 4. Juli 2007, 01:11

Hi Sergio,

theoretisch richtig, aber praktisch nicht unbedingt relevant. Im Schnellflug dominiert meist der Reibungswiderstand, der steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit. Der auftriebsabhängige Widerstand ist konstant, Gewicht gleich Auftrieb. Also je schneller du fliegst, desto weniger fällt der auftriebsabhängige Widerstand ins Gewicht.

Viele Grüße,
Jan

139

Mittwoch, 4. Juli 2007, 07:30

da sind wir ja schon wieder prima ot.

mach ich gleich mal weiter:

sergio, hast du mich vergessen???

nilsw

RCLine User

Wohnort: Schweiz

  • Nachricht senden

140

Mittwoch, 4. Juli 2007, 19:43

Theoretsich gebe ich dir Recht, aber ob das dann noch so viel ausmacht.
Mir ging es nur darum den " Flächenbelastung= Speed" Mythos, zumindest was den generellen Flug (ohne anstechen) betrifft, zu entkräften.:D
Greez Nils