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301

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 23:14

Zitat

Original von El_Grappador
Naja,

wer weiß wann es Ersatzmotoren für den A3D gibt? Da könnte man dann ja bei Ausfall beider Motoren die Elektronik in nen Sport verbauen. Oder in den Jet... ist dann zwar nicht so schnell wie ein A3D, aber die Motoren von den normalen Twins halten ja anscheinend sehr viel länger als die vom A3D und man kann sie als Ersatzpaar kaufen.

Die Alternative heisst: neuen A3D bestellen und wenn der schlechter fliegt, die Motoren umlöten. Das wären dann quasi über 12 Euro pro Motor ^^

Gruß,

El_Grappador


Du kannst ja nochmal die MicroSnap2.6 probieren. Die bringen auf jeden Fall mehr Power als alle anderen XTwin-Motoren, nur nicht so viel wie die des A3D, aber mehr als die des Jets. Hatte damals eine defekte Lötspitze und konnte nicht warten, eventuell wäre es mit einer feineren, neuen, die ich bestellt hatte, besser gelaufen.
Gruß

Lavater

302

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 23:43

@ El_Grappador:

Mit dem Vergleich liegst Du grundsätzlich nicht so falsch, es gibt nur ein paar gravierende Denkfehler dabei.

Die A3D- Motoren sind einfach "schärfer" gewickelte Sport- Motoren.

Die Motoren werden vermutlich absolut baugleich sein, bis auf die Anzahl der Windungen. Je weniger Windungen (beim ansonsten baugleichen Motor), desto höher die Drehzahl bei gleicher Eingangsspannung. Da nun der Propeller des A3D ebenfalls identisch mit den Propellern der anderen X-Twins ist nimmt auch der fließende Strom zu, was ja grundsätzlich auch erwünscht ist, da wir ja durch die Erhöhung der Drehzahl mehr Leistung abgreifen wollen. Die Sport- Motoren haben eine Leerlaufdrehzahl von 16000 RPM und die A3D-Motoren eine Drehzahl von 26000 RPM (Quelle: Eihrens Homepage). Meine höchste gemessene Propellerdrehzahl bei festgehaltenem A3D waren ca. 23000 RPM. Die relativ geringe Differenz zwischen Leerlauf und Lastdrehzahl lässt zunächst mal darauf schließen, das die Strombelastung im Flug nicht so dramatisch ist. Habe sie allerdings noch nicht gemessen.

Überschlägig (aus Flugzeit und Akkukapazität) ca. 1.2 A im mittel (0.6 A / Motor).
Max. dürfen die beiden Motoren eigentlich nie mehr als 2 A ziehen, also 1 A / Motor, da der Lipo 200 mAh hat und 10C (also 2 A) als maximale Belastbarkeit angegeben sind)

Hier kommen wir auch schon langsam an den entscheidenden Punkt!

Zitat

Andersrum (Sport-Motor an A3D) wäre es so, als würde man an einen 2 Ohm stabilen Verstärker Boxen mit 32 Ohm Impedanz hängen. Da lacht der quasi drüber ^^ Also ich denke, dass sollte gehn.


Hättest Du den Gedanken zu Ende gebracht hätte es Dir selbst auffallen müssen:

Der in einem Stromkreis fließende Strom wird immer von der Summe der Widerstände begrenzt als da in unserem Fall wären: Innenwiderstand des Akkus, Widerstand der Schalttransistoren (sehr klein im durchgeschalteten Zustand, etwas größer im Taktbetrieb), Leitungswiderstände und Gesamtwiderstand des Motors. Hierbei sollte klar sein, daß der "Motorwiderstand" immer der Größte im System sein muß, da wir hier ja unsere Leistung U x I umsetzen wollen.

Das heißt also, die Stromquelle kann nie mehr Strom liefern, als vom Widerstand des Stromkreises zugelassen wird. ( I = U/R). Im absoluten Extremfall (Kurzschluß) ist dann der Innenwiderstand des Akkus der Strombegrenzende Faktor und Du "grillst" Deinen Akku!

Womit wir auch schon bei Deinen Meßmethoden wären.

Den Motor abbauen und das Meßgerät im Strommeßbereich zwischen die Motorleitungen gehängt = Kurzschluß!! ==> Mit ziemlicher Sicherheit machst Du damit Regler und/ oder Dein Meßgerät kaputt, auch wenn der A3D eine Unterspannungsabschaltung zum Schutz des Akkus hat.

Was hast Du davon einen Kurzschluß zu messen?

Also: Die Sport- Motoren haben eine geringere Leistungsaufnahme => eine höhere "Impedanz" => nach Ohmschem Gesetz: I = U/R fließt damit einfach weniger Strom im Stromkreis, egal, wieviel Akku und Regler zu liefern im Stande wären.

M. f. G.

Hans
Graupner Bell Micro 47g, Jamara HG-le, Silverlit Acrobat 3D

El_Grappador

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303

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 00:39

Zitat

Original von mc-guiver

Also: Die Sport- Motoren haben eine geringere Leistungsaufnahme => eine höhere "Impedanz" => nach Ohmschem Gesetz: I = U/R fließt damit einfach weniger Strom im Stromkreis, egal, wieviel Akku und Regler zu liefern im Stande wären.



Deswegen meinte ich ja, dass man eigentlich problemlos einen Sport-Motor an eine A3D-Elektronik hängen könnte, da der ja eine höhere Impedanz als der A3D-Motor hat und die Elektronik und den LiPo nicht überlastet.

Aber kann dieser Motor auch auf "echte" 7 Stufen geregelt werden, oder wird die erste Stufe schon fast Vollgas sein?

Die These, dass der A3D-Motor eine schärfer gewickelte Variante des Standard-Motors ist kann ich nur unterstützen. Dies erklärt auch die wesentlich kürzere Lebendauer durch höhere Belastung der Lager. Ausserdem werden die (höchstwahrscheinlich) genauso dicken Drähte der Windungen durch die höhere Stromstärke auch dementsprechend häufiger durchbrennen.

Gruß,

El_Grappador

304

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 05:26

Hallo El-Grappador!

Kleine Reglerkunde:

Dem Regler und seinen Stufen ist es völlig egal, was da für ein Motor dranhängt. die Stufen bleiben.

Populärwissenschaftlich ausgedrückt werden sie werden durch schnelles Aus und Einschalten erzeugt.

Niedrige Drehzahl: Lang aus, kurz an, Höhere Drehzahl: Kurz aus, lang an. In der Höchsten Stufe ist der "Schalter" dann immer geschlossen.

Da die Schalttransistoren auch einen Widerstand haben (wenn auch einen sehr kleinen) und das Schalten auch nicht beliebig schnell vor sich geht fällt die Spannung am Regler ein klein wenig ab. Daraus ergibt sich die Verlustleistung des Reglers, (Der Spannungsabfall am Regler multipliziert mit dem gerade fließenden Strom) die eben nicht zu groß werden darf, da sonst der MosFet so heiß wird, daß er durchbrennt. Dies ist in gewisser Weise sogar ein "Teufelskreis", da der Innenwiderstand und damit die Verlustleistung ansteigt, je höher die Temperatur wird.

Nochmal zusammengefasst: Der Regler "spürt", da nur ein Schalter, die Windungszahl nur indirekt über seine Verlustleistung.

So wie es Deinem Lichtschalter auch egal ist, wieviel Watt die Glühbirne hat, die er einschaltet, bis eben die zu schaltende Leistung so groß wird, daß er in Rauch aufgeht.

Ich denke allerdings, daß die Mosfet´s in den X-Twin Empfängern nicht das limitierende sein werden, sondern eher die Akkus.

Der Sport hat einen 3,7 V, 130 mAh, 10C Lipo, kann also ohne Schaden zu nehmen ca. 1.3 A verteilt auf 2 Motoren abgeben, der A3D hat einen 200 mAh Akku und kann somit 2 A.

Ist denn die Richtung, in die Du bei hohen Drehzahlen nicht mehr vernünftig lenken kannst entgegengesetzt zur Seite des schlechteren Motors?

M. f. G.

Hans
Graupner Bell Micro 47g, Jamara HG-le, Silverlit Acrobat 3D

El_Grappador

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305

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 07:02

Hallo,

@mc-guiver: so ist es, der rechte Motor läuft schwergängiger, deshalb kommt er sehr schwer aus Rechtskurven wieder heraus. Seltsamerweise hört sich beim Geradeausflug (in der Hand gehalten) jede Stufe so an als wäre die Drehzahl recht identisch (kann man ja testen wenn man dabei die Trimmung ein paar mal drückt) ich denke es liegt vor allem auch an den 4 Sekunden, die der Regler braucht um das erste Lenksignal wieder abzuschalten und auf das nächste zu reagieren.

Danke für die kleine Aufklärung, hätte ich da vorher etwas mehr Ahnung gehabt wie ein Regler arbeitet, hätten sich einige Fragen wirklich von selbste geklärt ^^

Gruß,

El_Grappador

306

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 09:39

hallo mc guiver

wie misst du die drehzahl? hast du ein gerät? oder zählst du mit ==[]
carpe diem

307

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 21:25

Habt ihr noch Tipps, wie ich meinen zweiten A3D so hinbekomme, dass er genauso präzise fliegt, wie mein erster, d.h. schön geradeaus, nicht ständig nach oben ziehen, Segelflug ohne abzukippen ...

Habe Folgendes bereits versucht und es hatte bereits positive Effekte, aber noch nicht die gewünschten:

1.) Akku 2-3 mm nach vorne verlagert
2.) Heck runtergebogen
3.) Flügelwülste gekürzt
4.) Höhenruder justiert
5.) Kleine Unterlegscheibe unter einen Flügel geklebt, um das Abkippen auf die andere Seite zu verringern.


Leider zieht dieser A3D noch immer stark nach oben, sodass ich ihn eigentlich überwiegend Drücken und dabei Lenken muss. Er neigt auch stark dazu, Rechtskurven fliegen zu wollen und reagiert weitaus träger auf Steuerbefehle wie mein zweiter A3D, der unglaublich sauber und schnell fliegt und den man selbst Wind noch fliegen kann - ja, der mag sogar eine leichte Briese zum Fliegen, dann wird er richtig schnell.
Gruß

Lavater

308

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 23:11

mods

hallo
bin begeisterter neueinsteiger hier. hab mir die mods von blabla für die a3d funke angeasehen und gleich eingebaut. leider mit nur wenig erfolg. der kondensator hat die reichweite verschlechtert. :wall: als ich dann die widerstände eingebaut habe ist es etwas besser geworden, leider nicht so gut wie im orginalzustand. hab also zurückgebaut und mit eschrecken festgestellt,dass ich jetzt keinen empfang mehr hab. also die teile wieder reingefummelt. es geht wieder, die reichweite ist allerdings nicht besser geworden.
mit den einfachen verbesserungen fliegen meine 2 normalen a3d echt nett. macht einen heidenspass. hab mir mal überlegt, wie sich die kiste noch tunen lässt. wie wärs mit einem dritten motor? parallel zu einem anderen geschaltet? kennt sich einer mit solchen schaltplänen aus. wie müsste ich ihn schalten, damit die zwei normalen motoren immer noch die gleiche leistung zueinander haben und mein 3. mitläuft? eihren? blabla? lavater? wen hab ich vergessen? ??? ihr seit doch die tüftler.
carpe diem

309

Freitag, 5. Oktober 2007, 08:48

@ lekama:

Natürlich zähle ich beim Drehzahlmessen mit :D, allerdings mit ein klein wenig technischer Hilfe. Das Gerät heißt RC200 und ist von ELV. Ist klein und primitiv, erfüllt aber seinen Zweck. Es funktioniert wie eine Reflexlichtschranke.

Einen dritten Motor halte ich persönlich für wenig zielführend. Führt nur zu mehr Gewicht, kürzerer Flugzeit etc. Ich halte es auch für relativ schwierig, ihn an die Empfängereinheit anzuschließen. Die max. 2A am Akku mußt Du dabei auch noch berücksichtigen. Besser wäre es imho, es mit 2 stärkeren Antrieben zu versuchen.
Meine 2 Austauschmotoren müssten eigentlich heute ankommen. Werde dann berichten.

Zu Deinen Reichweitenproblemen: Hast Du schon mal versucht, die Motorleitungen aus dem Rumpf zu ziehen? Was für einen Kanal hat Dein A3D?

@ Lavater:

Schau Dir mal die Tragflächen Deines A3D genauer an. Du wirst feststellen, daß sie eine ziemlich starke Schränkung haben, daß heißt, ihr Profil ist eigentlich wie bei einem Propeller. Am Rumpf sind sie stark angestellt und an den Außenkanten verlaufen sie dann annähernd parallel zum Rumpf. Nahe am Rumpf tragen sie sehr viel zum Auftrieb bei und außen wesentlich weniger (Stichwort wieder: Kurze Hebel).

Es war bei meinem Umbau fast nicht möglich, die Antriebe vorne weiter innen anzubringen, als Sie aktuell angebracht sind. Bei Anbringung im breiten, stark angestellten Bereich der Tragflächen hatte ich extreme Probleme, sie so zu versetzten, daß der A3D geradeaus flog. Bei richtiger Einstellung saß dann der eine Motor mehr als 1 cm weiter außen als der andere 8(! Zudem hatte er immer die Tendenz bei mehr Gas extrem zu steigen (sah aus wie der Sport ohne Gewicht an der Nase).

Will sagen: Wenn die Anstellung der Flächen nah am Rumpf bei Deinem, wie bei meinem A3D nur ganz leichte Unregelmäßigkeiten links und rechts hat, oder die Motoren leicht unterschiedliche Neigungswinkel haben, könnte das auch schon ohne verzogenes Höhenleitwerk zu diesem Abkippen führen, da eine Fläche einfach permanent mehr Auftrieb erzeugt.

M. f. G.

Hans
Graupner Bell Micro 47g, Jamara HG-le, Silverlit Acrobat 3D

310

Freitag, 5. Oktober 2007, 10:28

morgen mc guiver

danke für die hilfe. hab aber mit allen drei a3d gemessen. und bei allen (2mal orginal, ein umbau) ist die reichweite ähnlich. beim umbauflieger liegen die kabel teilweise ausen. an dem kanns nicht liegen. ich wollte ja die fernsteuerung verbessern und nicht die flieger. an sich läßt sich ganz gut so fliegen, aber wer wills nicht noch verbessern.

zum 3. motor. kann man den akku nicht mit einem überspannungsschutz versehen, dass er nicht kaputt geht? wie sieht sowas aus?
was passiert, wenn ich von jedem motor den pluspol nehme, beide an einen pol des 3. motors anschließe und dann masse von der empfängerplatine hole. eventuell noch eine freilaufdiode dran.
carpe diem

El_Grappador

RCLine Neu User

Beruf: Maschbauer

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311

Freitag, 5. Oktober 2007, 20:06

Moin

Hallo zusammen,

@Lekama: Hab gerade das gleiche Problem mit meinem A3D, er fliegt gut innerhalb der Reichweite, da er aber die Steuerbefehle noch ca. 3-4 Sekunden nach Funkabbruch weiter ausführt ist er dann dementsprechend mies zu kontrollieren. Wenn er in einer Kurve bei Vollgas fliegt und man dann Gegenlenkt (mit Lenken-ohne-Gas-Mod oder mit anderer Gasstellung) passiert gar nichts er fliegt einfach mit Vollgas die Kurve weiter...

Man merkt deutlich wann er das nächste Steuersignal erhält und dann auch wirklich langsam gerdezieht... wenn man Pech hat und dann schon wieder der Kontakt abbricht, fliegt er dann eben genau eine Kurve in die andere Richtung. Somit ist es nicht möglich Ihn kontrolliert aus einer Kurve zu holen. Auch toll ist, wenn man einfach vom Gas geht und er fliegt noch diese 4 Sekunden weiter. Man kann dann nur hoffen, dass er nicht zu weit weg fliegt, oder dass er zufällig den nächsten Befehl ausführt und man Ihn ev. noch zu einer Kurve zwingen kann.

Ganz anders ist es, wenn man gerade (fragt mich nicht warum,wechselt täglich) guten Empfang hat, da geht echt die Post ab und er ist super und sehr präzise zu steuern. Zwar etwas träge beim Wechsel von einer Kurvenlage in die andere, aber da kann man mit kontrollierten Gasstößen und Höhen- und Tiefenruder nachhelfen...

Eben hatte er plötzlich nur noch eine max. Reichweite von 10 Metern ??? Alle Mods sind drin... Antenne ist als Schleppantenne umfunktioniert... Akku frisch... gleicher Flugplatz... ich hab langsam keine Ahnung mehr was das soll :dumm:

Gruß,

El_Grappador

312

Freitag, 5. Oktober 2007, 20:12

Zitat

Original von mc-guiver

@ Lavater:

Schau Dir mal die Tragflächen Deines A3D genauer an. Du wirst feststellen, daß sie eine ziemlich starke Schränkung haben, daß heißt, ihr Profil ist eigentlich wie bei einem Propeller. Am Rumpf sind sie stark angestellt und an den Außenkanten verlaufen sie dann annähernd parallel zum Rumpf. Nahe am Rumpf tragen sie sehr viel zum Auftrieb bei und außen wesentlich weniger (Stichwort wieder: Kurze Hebel).

Es war bei meinem Umbau fast nicht möglich, die Antriebe vorne weiter innen anzubringen, als Sie aktuell angebracht sind. Bei Anbringung im breiten, stark angestellten Bereich der Tragflächen hatte ich extreme Probleme, sie so zu versetzten, daß der A3D geradeaus flog. Bei richtiger Einstellung saß dann der eine Motor mehr als 1 cm weiter außen als der andere 8(! Zudem hatte er immer die Tendenz bei mehr Gas extrem zu steigen (sah aus wie der Sport ohne Gewicht an der Nase).

Will sagen: Wenn die Anstellung der Flächen nah am Rumpf bei Deinem, wie bei meinem A3D nur ganz leichte Unregelmäßigkeiten links und rechts hat, oder die Motoren leicht unterschiedliche Neigungswinkel haben, könnte das auch schon ohne verzogenes Höhenleitwerk zu diesem Abkippen führen, da eine Fläche einfach permanent mehr Auftrieb erzeugt.

M. f. G.

Hans


Danke für deine professionelle Erklärung! Bin jedes Mal erneut beeindruckt von deinen naturwissenschaftlichen Kenntnissen.

Heute habe ich die Ober- und Unterseite der Flügelendenwülste (die Enden der Wülste habe ich bereits gekappt gehabt) bis auf Flügeldicke gekappt. Seitdem segelt der A3D deutlich besser und fliegt noch etwas stabiler. Allerdings ist das Flugbild meines anderen A3D noch immer deutlich besser. Der andere legt einen perfekten Geradeausflug aufs Parkett, jener zittert beim Geradeausfliegen leicht auf und ab und bricht sehr gerne aus. Zudem kippt er immer noch gerne in Kurven leicht zur Seite, lässt sich schnell wieder fangen. Meinst du, es könnte auch daran liegen, dass ich den anderen, den genial fliegenden A3D in der Länge etwas gekürzt habe und ihm eine "Wulstnase" verpasst habe?
Gruß

Lavater

313

Freitag, 5. Oktober 2007, 20:14

RE: Moin

Zitat

Original von El_Grappador
Hallo zusammen,

@Lekama: Hab gerade das gleiche Problem mit meinem A3D, er fliegt gut innerhalb der Reichweite, da er aber die Steuerbefehle noch ca. 3-4 Sekunden nach Funkabbruch weiter ausführt ist er dann dementsprechend mies zu kontrollieren. Wenn er in einer Kurve bei Vollgas fliegt und man dann Gegenlenkt (mit Lenken-ohne-Gas-Mod oder mit anderer Gasstellung) passiert gar nichts er fliegt einfach mit Vollgas die Kurve weiter...

Man merkt deutlich wann er das nächste Steuersignal erhält und dann auch wirklich langsam gerdezieht... wenn man Pech hat und dann schon wieder der Kontakt abbricht, fliegt er dann eben genau eine Kurve in die andere Richtung. Somit ist es nicht möglich Ihn kontrolliert aus einer Kurve zu holen. Auch toll ist, wenn man einfach vom Gas geht und er fliegt noch diese 4 Sekunden weiter. Man kann dann nur hoffen, dass er nicht zu weit weg fliegt, oder dass er zufällig den nächsten Befehl ausführt und man Ihn ev. noch zu einer Kurve zwingen kann.

Ganz anders ist es, wenn man gerade (fragt mich nicht warum,wechselt täglich) guten Empfang hat, da geht echt die Post ab und er ist super und sehr präzise zu steuern. Zwar etwas träge beim Wechsel von einer Kurvenlage in die andere, aber da kann man mit kontrollierten Gasstößen und Höhen- und Tiefenruder nachhelfen...

Eben hatte er plötzlich nur noch eine max. Reichweite von 10 Metern ??? Alle Mods sind drin... Antenne ist als Schleppantenne umfunktioniert... Akku frisch... gleicher Flugplatz... ich hab langsam keine Ahnung mehr was das soll :dumm:

Gruß,

El_Grappador


Hast du eventuelle einen falschen Widerstand / den flaschen Kondensator verbaut? Sind deine Batterien frisch?
Wie gesagt, eventuell habe ich Glück, aber meine Funke reicht locker 100 m weit und beide A3Ds reagieren sehr gut (der eine) ordentlich (der andere) auf Funkbefehle.
Gruß

Lavater

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lavater« (5. Oktober 2007, 20:18)


314

Freitag, 5. Oktober 2007, 20:32

@ lekama:

Zitat

zum 3. motor. kann man den akku nicht mit einem überspannungsschutz versehen, dass er nicht kaputt geht? wie sieht sowas aus?


Das müßte ein Unterspannungsschutz sein und den hat der A3D schon. Will heißen: bricht die Spannung am Akku auf unter 3 V zusammen, wird der Akku von der Empfangseinheit getrennt. Macht ja auch Sinn, da ein tiefentladener Lipo kaputt ist. Problem dabei ist, daß dieser Schutzmechanismus dann greifen soll, wenn der Akku leer ist und nicht wenn die Motoren bei vollem Lipo so viel Strom ziehen, daß die Akkuspannung zusammenbricht. Das könnte dann nämlich tödlich für die Regler- Fets enden.

Zitat

was passiert, wenn ich von jedem motor den pluspol nehme, beide an einen pol des 3. motors anschließe und dann masse von der empfängerplatine hole. eventuell noch eine freilaufdiode dran.


So auf die schnelle überlegt:
Wenn die MosFets auf der Masseseite schalten läuft der mittlere Motor dann immer mit Vollgas, sobald Du den A3D einschaltest. Schalten sie nach Plus kannst Du imho nicht mehr lenken, da alle 3 Motoren immer mit derselben Drehzahl laufen.


Meine Motörchen sind heute angekommen. Sind leider pro Stück ca. 2g schwerer als die Originalmotoren incl. Motorgondeln. A3D mit 35g ???

Sie drehen die Propeller bei 3,7 V mit 28000 RPM bei 1 A Stromaufnahme (im Stand)

Sieht also eigentlich ganz gut aus. Das sollte der Lipo packen.

Zum Vergleich drehen die Originalmotoren mit Prop im Stand "nur" mit ca. 22500 RPM. Stromaufnahme habe ich noch nicht gemessen.

M. f. G.

Hans
Graupner Bell Micro 47g, Jamara HG-le, Silverlit Acrobat 3D

315

Freitag, 5. Oktober 2007, 20:38

habs inzwischen ausprobiert mit normaler x-twin technik. der dritte motor laüft einfach mit. allerdings lässt sich der flieger nicht mehr lenken, da die pluspole der zwei normalmotoren miteinander verbunden sind und somit immer die gleiche drehzahl haben. :no:
ansonsten ist es zumindest kurz gegangen. ob bei längerer belastung der akku zusammenbricht ist nicht klar.
was neues überlegen
carpe diem

316

Freitag, 5. Oktober 2007, 21:33

Hatte gerade den Original A3D Motor auf dem Teststand.

Ergebnis: Stromaufnahme bei 3.7 V war 0.75 A bei 23000 RPM unter Last (Original- Propeller)

Grundsätzlich lägen die Walkera Motörchen also gar nicht so schlecht, es sollte aber noch etwas mehr Drehzahl bei weniger Gewicht rauszuholen sein.

Der Masse / Leistung- Vergleich geht auf alle Fälle glatt an die Originalmotoren, da sie bei nicht einmal der Hälfte des Gewichts ( 2g zu 4.5g) ca. 3/4 der Leistung haben.

Morgen Schubmessung und Testflug.

M. f. G.

Hans
Graupner Bell Micro 47g, Jamara HG-le, Silverlit Acrobat 3D

El_Grappador

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317

Samstag, 6. Oktober 2007, 11:33

Neue Motörchen

Hallo,

ich finde dass sich das eigentlich gar net so schlecht anhört mit den anderen Motoren.
Natürlich kann man nicht nur vom Gewicht des Motors auf seine Qualität schliessen, aber wenn diese Motoren wesentlich haltbarer sind als die Originalen und der max. Schub auch noch höher ist, könnte dies ein echter Glücksgriff sein und zum Standard-Tuning werden ^^

Da ich auch gerne mit wenig Gas fliege und exakte Vorbeiflüge und Kurven auf ca. 1m Höhe zu meinen Lieblingsmanövern zählen würden diese Motoren bei meinem A3D dann auch nicht dauernd Ihre max. Leistung ziehen und der Akku könnte ev. ähnlich lange halten wie jetzt.

Du hast geschrieben, dass die Motoren ca. 4,5 g wiegen, meinst Du damit einen oder beide zusammen? Wenn es beide zusammen sind bedeutet das ein Mehrgewicht von (4,5-2)*100 /30 = 8,33 % bei einer Drehzahlerhöhung von (28000-23000)*100/23000=21,7 %. Wie sich diese Drehzahl auf den Schub auswirkt wäre interressant, da könnte man dann einen Gewicht / Schub Vergleich anstellen, der wohl wesentlich aussagekräftiger ist.

Dass der Akku dadurch mehr belastet wird ist klar, das dürfte aber jedem, der mehr Power am A3D haben will relativ egal sein, solange die Flugzeit sich nicht extrem verkürzt. Wahrscheinlich werden dann demnächst auch noch LiPos mit mehr Kapazität bei fast gleichen Gewicht verbaut ^^

Gruß,

El_Grappador

318

Samstag, 6. Oktober 2007, 11:57

morgen grappador.
deine rechnung ist nicht schlecht. allerdings kannst du die drehzahl nicht in relation zum gewicht setzen sondern den daraus resultierenden schub. der ist entscheidend. deine ca. 8% mehrgewicht fallen whrscheinlich gar nicht ins gewicht.
probiers aus und berichte. wäre echt interesannt. vielleicht läßt sich auch noch was über die propeller machen. aber gibts irgendwo andere propeller? oder gar impeller? wäre doch echt nett
carpe diem

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lekama« (6. Oktober 2007, 12:00)


319

Samstag, 6. Oktober 2007, 21:06

Hallo Zusammen!

Bin heute leider nicht zum fliegen gekommen.

Habe aber die Motoren provisorisch am A3D befestigt und den Standschub ermittelt. Mit Propeller auf Zug komme ich auf ca. 20g.

Mit den A3D- Motoren waren es ca. 15g, wobei manche von 20g mit den Originalmotoren berichten, was ich allerdings nie nachvollziehen konnte.

Auf Druck sind es jeweils ca. 1 bis 2g mehr.

@ El_Grappador:

Je Motor 4.5g !!!

Da der A3D mit 30g von haus aus schon relativ schwer ist, sind die zusätzlichen ca. 5g definitiv zu viel. Da reissen auch 5g mehr Schub nichts mehr raus zumal die Propellerchen nur Strahlgeschwindigkeit bringen aber nicht wirklich Kraft.

Vermute mal, das Schätzchen ist so fast nicht zu fliegen.

@ lekama:

Bin gerade auf der Suche nach etwas größeren Propellern. Wie aber oben schon geschrieben verkraftet der A3D das Mehrgewicht imho nicht.

Morgen mehr.

M. f. G.

Hans
Graupner Bell Micro 47g, Jamara HG-le, Silverlit Acrobat 3D

320

Sonntag, 7. Oktober 2007, 09:22

Hallo,

ich habe gestern einen neuen X-Twin Acrobat 3D getestet. Der X-Twin Sport macht viel Spaß, daher habe ich mir den Acrobat zugelegt. Obwohl ich gut vollwertige Modellflugzeuge fliegen kann, war ein korrekter Erstflug nicht möglich, da der Acrobat folgende Symptome zeigte:

-Kurven werden nicht eingeleitet, der Acrobat kippt höchstens leicht zu einer Seite. Für eine Wende braucht man so sicher hundert Meter (!).
-Die Funkreichweite ist wohl selbst mit vollen Batterien äußerst gering. Nach 10m kommt keine Reaktion mehr und die Motoren drehen munter weiter; obwohl der Gashebel in Neutralstellung steht.
-Der Acrobat braucht eine ewig lange Strecke für einen Bodenstart und steigt dann nur sehr langsam.
-Mir tun jetzt noch die Finger weh, weil man den Steuerknüppel wirklich extrem weit betätigen muss um eine Wirkung am Höhenruder zu sehen. Hier werde ich wohl die Fernsteuerung modifizieren müssen.

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das waren nur die offensichtlichen Mängel nach einem 2 Minuten Test. Ohne spürbare Lenkung und Reichweite zu fliegen empfand ich sofort als sinnlos...

Habt ihr Tipps, wie ich diese Punkte korrigieren kann sodass der Acrobat wie versprochen fliegt. Also so dass er Kurven fliegt, eine ausreichende Reichweite hat, Bodenstarts nach den versprochenen 5m einwandfrei gelingen und der Steuerknüppel sich einfacher betätigen lässt.

Gruß
sptotal
Gruß Alex

RJX X-Treme 90EP, Acromaster, microJet, PA Ultimate AMR

MX-22 @FrSky DJT, iCharger 3010B & 1010B+

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