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1

Montag, 24. September 2007, 15:07

Welches Modell für Aufstieg vom AirAcrobat zu empfehlen?

Hi,

in nächster Zeit will ich mir eventuell ein neues Flugmodell in einer "höheren Klasse" mit Höhenruder (evtl. Seitenruder) holen.

Es sollte ähnliche Flugeigenschaften wie der A3D von Silverlit aufweisen, allerdings

a) Ohne riesige Umbauten gut steuerbar sein
b) egal aus welcher Packung es kommt, gut fliegen ohne an ihm "rumbiegen" zu müssen
c) robust sein
d) eine ordentliche Reichweite (100-200 m) haben
e) Schnell aufladbar sein, am besten auch unterwegs / oder zweit Akku
f) Flugzeiten min. 10 min
g) und vor allem windstabiler als alles XTWins sein - ich wohne an einem windigen Ort, an dem es fast immer >2BFT hat.

Welches könnt ihr mir in der Preisklasse bis 120€ empfehlen? Funke sollte dabei sein und es sollte für einen Semi-Anfänger (mein schwerstes Modell, das ich bisher geflogen bin, war der A3D) geeignet sein.
Gruß

Lavater

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lavater« (24. September 2007, 15:09)


waelchr

RCLine User

Wohnort: Dietikon - Schweiz

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2

Montag, 24. September 2007, 19:19

RE: Welches Modell für Aufstieg vom AirAcrobat zu empfehlen?

Hmm...

-leider gibt es keine EierlegendeWollmilchsau!
-RTF -Flugzeuge sind meistens Schrott, da an allen Enden auf den Preis geschaut wird!
- 2 Windstärken sind sehr viel für einen Schnäppchen-Flieger, weil er Power bräuchte, aber wegen dem Butget nicht hat!

für mich kommt da nur ein Modellflugzeug in Frage, ein Modellflugzeug, kein Spielzeug.
Das kostet zwar zu Beginn mehr, zahlt sich aber schon nach wenigen Jahren aus.

Konkret kann ich einen EPP Nurflügler empfehlen, mit meinem ist schon die halbe Bekanntschaft geflogen und er lebt immernoch. Zu Beginn leicht gebaut zum Segeln, und wenn du es kannst, mit einem Motor befeuern und ab damit.
gruss
roman

Gibt es Freiflieger-Schaumwaffelpiloten im Raum Limmattal/Dietikon ???

Meine Homepage

3

Montag, 24. September 2007, 20:14

RE: Welches Modell für Aufstieg vom AirAcrobat zu empfehlen?

Zitat

Original von waelchr
Hmm...

-leider gibt es keine EierlegendeWollmilchsau!
-RTF -Flugzeuge sind meistens Schrott, da an allen Enden auf den Preis geschaut wird!
- 2 Windstärken sind sehr viel für einen Schnäppchen-Flieger, weil er Power bräuchte, aber wegen dem Butget nicht hat!

für mich kommt da nur ein Modellflugzeug in Frage, ein Modellflugzeug, kein Spielzeug.
Das kostet zwar zu Beginn mehr, zahlt sich aber schon nach wenigen Jahren aus.

Konkret kann ich einen EPP Nurflügler empfehlen, mit meinem ist schon die halbe Bekanntschaft geflogen und er lebt immernoch. Zu Beginn leicht gebaut zum Segeln, und wenn du es kannst, mit einem Motor befeuern und ab damit.


Danke dir, für die Antwort.
So richtig will ich nicht einsteigen, das Hobby wird mir dann zu teuer.

Was hältst du denn von den beiden:

[list=a]
http://cgi.ebay.at/New-4Ch-RTF-RC-EP-Aer…oQQcmdZViewItem

http://www.shop.gelbemaus.de/shop/articl…aid%3D007030%26
[/list=a][/list]
Gruß

Lavater

Adlers83

RCLine User

Wohnort: Berlin

Beruf: -

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4

Montag, 24. September 2007, 20:18

RE: Welches Modell für Aufstieg vom AirAcrobat zu empfehlen?

Guck doch einfach mal bei Conrad. Da gibt es viele komplett-sets in der Preisklasse.
Kenne die Modelle aber nicht und kann dir deshalb keinen empfehlen.

wolfgang.g

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: chef

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5

Montag, 24. September 2007, 21:59

Hi
würde keine modelle nehmen die vorne einen probeller haben - schlechte landung prop kaput 0,5 - 1,5 € dahin
besser zwei auf den flügel die geschütz sind oder mit propsafe oder oben drauf.

6

Montag, 24. September 2007, 23:09

Hallo Lavater:

Zuerst mal solltest Du dich fragen, wieviel Platz Du vor der Haustür zum Fliegen zur Verfügung hast, oder ob Du immer auf das große Feld/ Modellflugplatz fahren möchtest um zu fliegen.

Tendenziell eher Segler oder Motormodell?
Bei genanntem Preis kommt eigentlich nur Elektro in Frage.

Dann sind die Folgekosten im Auge zu behalten. Ein kleineres Modell kostet in der Regel deutlich weniger im Unterhalt als ein Größeres. Kleinere Akkus, kleinerer Motor, kleinere Luftschraube usw. . Wenn das Modell klein und leicht ist, verträgt es rauhe Landungen und Abstürze imho deutlich besser als ein größeres und schwereres.

Es gibt einige Beispiele dafür, daß sich klein und leicht durchaus mit Wind vertragen kann (bei ausreichender bis eher guter Motorisierung) :evil:.

Gut, in der Regel sind kleinere Modelle schwerer zu fliegen als größere.
Sind sie aber leicht und kompakt gebaut vertragen sie den einen oder anderen Absturz klaglos, wo beim größeren Modell schon reparieren angesagt ist.

Als ich früher einmal mit dem Flugmodellbau angefangen habe hieß es:
Für Anfänger immer den relativ großen und leichten Segler mit niedriger Flächenbelastung. Trotz Beachtung dieser Regeln gab es nach der Zeit mit dem Trainer eigentlich an jedem Flugtag Schrott. Hier und da reparieren, nächster Flug, nächster Schaden. Immer eine relativ langwierige Reparatur. Dann später mal: Elektrosegler. Schwerer Motor, schwere NiCd´s wurden durch leichte Flächen aus bespanntem Balsa ausgeglichen. Hier wieder das gleiche. Zu wenig Motorleistung, zu starker Steigflug, Strömungsabriss, aus die Maus. Kleine Unachtsamkeit oder die Steuerrichtung verwechselt ... Totalschaden. Deshalb hatte ich nun eigentlich auch Jahrelang nicht mehr so richtig Lust auf Flugmodelle.

Da haben wir es doch heute viel einfacher: EPP/ Depron in Kombination mit Brushless-Motoren und Lipoly- Akkus. Da fliegt beinahe Alles und es wird auch möglich kleinere Modelle mit ausreichend niedriger Flächenbelastung zu bauen.

Winzige Empfänger und Servo´s tun ihr übriges dazu.

Das alles zu Preisen, an die man bis vor ein paar Jahren nicht zu träumen wagte.

Noch dazu ist man sehr schnell flugbereit, braucht zum Mitnehmen kaum Platz und kann (fast) überall fliegen.

Die Silverlit´s sind doch im Spielzeugbereich ein gutes Beispiel: Meine 9 Jährige Tochter kann völlig Angstfrei einen X-Twin Sport steuern, noch dazu eigentlich direkt vor der Haustür.
Zerschellt er mal an der Hauswand, wird er aufgehoben und einfach neu gestartet. Sollte er mal wegfliegen ist der finanzielle Verlust auch verkraftbar.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde mir überlegen, ob Du Dir nicht für ein "bisschen" mehr Geld als genannt, günstige Einzelkomponenten kaufen solltest und einen kleineren oder größeren EPP/ Depron Bausatzflieger. 3 A3D´s, wenn ich richtig verstanden habe in kürzester Zeit sind ja immerhin auch schon min. 75 EUR + Ersatzteile, Elektronikkleinkram etc.:nuts:.

Etwas kleineres sollte komplett incl. einfachem 4-Kanal Sender, BL- Regler, Schnurrz- Motörchen, Lipoly- Akku und Ladegerät grob überschlagen auch schon unter 200 EUR zu haben sein(wenn man ein wenig kreativ ist ;)), fliegt sicher besser und ist vermutlich eine bessere Investition in die Zukunft, da die Komponenten eigentlich immer wieder verwendet werden können.

Ein kleiner Nurflügler/ Delta mit Quer/Höhenruder über Mischer (je nach Größe mit max. 200g Abfluggewicht, ausreichend aber nicht ultrascharf motorisiert sollte eigentlich schon gehen, wenn man den original A3D länger als 20 Sec. bei leichtem Wind in der Luft halten kann :D.


M. f. G.

Hans
Graupner Bell Micro 47g, Jamara HG-le, Silverlit Acrobat 3D