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Freitag, 2. November 2007, 23:30

Eigenbau mit X-Twin-Technik

Hallo allerseits,

wie ich schon erwähnt habe, möchte ich einen eigenen Fliege auf A3D-Technik aus 3mm Depron bauen.

Ich habe mich mal hingesetzt und ne Skizze von dem geplanten Modell gemacht.
Das Teil an sich ist hohl, der Empfänger wird wohl zwecks Schwepunkt mittig- bis ziemlich weit vorn liegen müssen. Hab aber noch keine Flächen ausgemessen und noch nix gewogen.

Beim Entwurf hat sich mir jedoch eine Frage aufgetan:

Was muss ich beachten, dass das Höhenruder ordentlich wirkt. Beim A3D wird es ja mehr oder weniger direkt von den Motoren angestrahlt.
Um eine Tesastreifen-Länge wird es wieder noch zum Teil verlängert, das hat beim A3D schon gut geholfen.

Also können die Motoren in der Region bleiben, wenn ich den Schwerpunkt so austarriert bekomme, oder sollten sie lieber vor dem Höhenruder liegen? -> Schlitze in den Tragflächen.

Ach ja, geplant sind momentan foolgende Abmaße:
Spannweite: 35cm, Länge 30cm.

Habt ihr irgendwelche Tips oder Anregungen?

Thx, Butch
»_butch_« hat folgendes Bild angehängt:
  • front.jpg

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Freitag, 2. November 2007, 23:32

RE: Eigenbau mit X-Twin-Technik

und noch nen Bild von hinten:
»_butch_« hat folgendes Bild angehängt:
  • back.jpg

lele

RCLine User

Beruf: schüler

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Samstag, 3. November 2007, 07:42

ich würd ma sagen, dass das höhenruder nix bringt, da es ja sehr stark vom runmpf verdeckt wird.

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Samstag, 3. November 2007, 16:55

@ _butch_:

Sehr schön! :ok:

Plane auch schon seit ein paar Tagen am neuen, ultimativ schnellen A3D- Jet. Sieht relativ ähnlich aus.

Habe schon mehrere Modellgleiter dazu gebastelt mit bisher folgendem Ergebnis:

Da mit einem Modellgewicht von ca. 30g zu rechnen ist (bin aktuell bei 32g mit Tuningmotoren) sollte der Tragflächeninhalt im Vergleich zum original- A3D deutlich vergrößert werden. Bin aktuell bei knapp 3 dm² bei 275mm Spannweite gelandet, da sich in ersten Versuchen eine relativ große Flächentiefe bei starker Pfeilung als günstiger erwiesen hat.

Winglets hatte ich auch schon dran, habe sie aber nun weggelassen und durch zwei schräggestellte Seitenleitwerke ersetzt. Funktionieren ähnlich wie die Winglets sind aber besser geschützt und es entfällt das Seitenleitwerk in der Mitte.

Fliegt als Wurfgleiter mit 30g Masse schon ganz ordentlich und auch relativ eigenstabil. Masse des kompletten Fliegers aus 3mm Selitron incl. Höhenleitwerk und Verstärkungen liegt bei knapp 10g ohne Elektronik. Möchte aber noch 2g einsparen.

Um das Ganze so einfach als möglich nach Absturz reparieren zu können verzichte ich auf die "Mitteldecker"- Variante und "klatsche" die Tragfläche einfach oben auf den Rumpf. Das spart zudem Gewicht.

Im Moment tüftle ich gerade an der Elektronik rum. Die A3D- Elektronik bekommt Mosfets spendiert.

Bis die benötigten Bauteile da sind bin ich gerade dran eine "Mechanik" zu entwerfen um die Lenkung des A3D- Jet über Querruder zu unterstützen.

Das Ganze mittels 1 oder 2 zusätzlicher Actuatorspulen (wenn 1 Stück, dann gegensinnig gewickelt mit Mittenabgriff), die von der Differenzspannung der beiden Motoren beim Lenken gespeist werden. (Es gibt hier im Forum eine Anleitung, wie man zusätzlich zu den beiden Motoren des normalen X-Twin auf diese Weise eine Spule für ein Seitenruder anschließen kann)

Zitat

http://www.rclineforum.de/forum/thread.php?threadid=110186&sid=&threadview=0&hilight=&hilightuser=&page=21


Wegen des Querruders sollte es eigentlich möglich sein, die Motoren ziemlich nah zusammen an den Seitenleitwerken anzubringen.

Höhenruder vor den Motoren: Denke schon, daß es funktioniert. Im Extremfall hilft Klebeband, wie Du ja auch schon geschrieben hast.

Die Motoren würde ich gefühlsmäßig eher ein bisschen näher am Rumpf anbringen.

Schwerpunkt: Elektronik unter der Kabinenhaube und Akku noch davor, dann stimmt der Schwerpunkt bei meine Variante fast. Da Deine Motoren deutlich leichter sind sollte es mit dem Schwerpunkt eigentlich keine Probleme geben.


M. f. G.

Hans
Graupner Bell Micro 47g, Jamara HG-le, Silverlit Acrobat 3D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mc-guiver« (3. November 2007, 17:04)


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Dienstag, 13. November 2007, 23:00

So, jetzt hatte ich endlich mal wieder Zeit, an dem Projekt weiter zu bauen.

Der Jungfernflug steht noch aus, dazu muss es mal windstill sein und ich muss Zeit haben, wenn es mal hell ist.

Unten fehlt noch die Bodenplatte. Die kommt, wenn ich den endgültigen Schwerpunkt ausgetestet habe. Die Motoren sind auch erstmal Testweise mit Klebeband fest gemacht, für den Fall, dass sie woanders hin müssen.

Jetzt find ich ihn zwar schon recht schön, aber was für Tips habt ihr zum bemalen von Depron? Airbrush, Edding? Was ist das leichteste, "Beste", etc.

bis denn, Butch
»_butch_« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_5910.jpg

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Dienstag, 13. November 2007, 23:01

und von vorn
»_butch_« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_5911.jpg

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Mittwoch, 14. November 2007, 06:43

Kann es sein, daß Du die EWD vergessen hast, also sowas wie das Höhenruder, nur unbeweglich? Ein X-Twin braucht sowas, biege die hinteren Flügelkanten nach oben.

Oder Du baust noch gesteuerte Enten-Flügel (Canards) an die Nase, dann wird das Höhenruder funktionieren und die Optik profitieren (Long-Eze lässt grüßen). Wird nicht einfach...

Weiß ist doch schön! Nächstesmal buntes Depron kaufen...
:w

Mach auch die Motoren weiter zusammen. Erst mal ganz zusammen, wenns nicht lenkt wieder auseinander. (oder ein doppeltes Seitenleitwerk?)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Hans Wurst« (14. November 2007, 07:09)


twinflyer

RCLine User

Wohnort: Karlsruhe

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8

Mittwoch, 14. November 2007, 15:11

ich lackier meine flieger immer mit Edding.

GRuss Max
Simprop Fling 8) Longshot 2 :ok: concepta :O Sirius 8(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »twinflyer« (14. November 2007, 15:11)