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nightmarexxx

RCLine User

  • »nightmarexxx« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: mammendorf

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1

Samstag, 1. März 2008, 15:14

vom trudeln nicht mehr rauskommen??

Hallo,
habe mir bereits mehrere Depron jets gebaut.
Nur das komische ist, das ich bei dem HAI Jet nicht mehr aus dem trudeln rauskomme. Weis wer warum das so ist? da kann ich höhe oder seite ziehen was ich will der macht dann gar nichts mehr.
Habe es malmit der flycam aufgenommen. werd schauen ob ich das reinstellen kann als beispiel

mfg



Andreasge

RCLine User

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Beruf: Schreiner

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2

Samstag, 1. März 2008, 15:43

RE: vom trudeln nicht mehr rauskommen??

Hi,

Das einzige was da dann noch hilft ist Leistung! Bei meinem RapiJet ist es genau so, wen ich die großen Ausschläge reinmach und voll höhe ziehe. Ich bekomme ihn da auch nur mit vollgas raus, dauert aber auch 2-3sec. lang.

Gruß Andy
Mit nem richtigen Motor Fliegt alles. (Sogar runter) :evil:

AliasJack

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Beruf: Sch�ler, immer noch 3jahre :( ;

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3

Samstag, 1. März 2008, 15:44

RE: vom trudeln nicht mehr rauskommen??

Hi
wir haben das Problem auch schon öfters gehabt
bis heute haben wir aber noch nicht herausgefunden woran das liegen könnte

irgendwo hab ich auch schon mal nen Fred aufgemacht, bei dem mir aber keiner helfen konnte:(

Mfg Jakob:w
All you need is a lot of speed :evil:

nightmarexxx

RCLine User

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Wohnort: mammendorf

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4

Samstag, 1. März 2008, 15:44

bei mir hilft da gar nichts nur motor aus voll höhe dann wird er langsamer und daher passiert auch nicht viel
aber das nervt trotzdem

AliasJack

RCLine User

Wohnort: Paradies

Beruf: Sch�ler, immer noch 3jahre :( ;

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5

Samstag, 1. März 2008, 15:47

hast du mal tief und vollgas probiert?
Mfg Jakob:w
All you need is a lot of speed :evil:

Paul H.

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6

Samstag, 1. März 2008, 15:51

RE: vom trudeln nicht mehr rauskommen??

Bei meinem Tigerle hat auch Leistung nix geholfen, das Ding ist getrudelt wie eine 1. Mit den Rudern, oder Gas konnte man nur den Trudelwinkel und Sinkgeschwindigkeit beeinflussen.

Abhilfe haben etwas vergrösserte und etwas nach hinten versetzte Seitenleitwerke gebracht. Auf dem bild ist er noch mit den kleineren Flossen - hab oben einfach noch 3-4cm angestückelt.

[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=47822&sid=[/IMG]

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (1. März 2008, 15:54)


nightmarexxx

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7

Samstag, 1. März 2008, 15:55

ne leider noch nicht und momentan ist auch zu viele wind um es auszuprobieren.
was ist dann der unterschied ob ich zieh oder drück
durch das das der Jet keine ewd hat ist das doch egal

AliasJack

RCLine User

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8

Samstag, 1. März 2008, 16:01

naja ich geh mal davon aus, wies bei uns war, dass der jet ins positive trudeln fällt
wenn du jetzt ziehst, kann sich erst recht keine strömung mehr aufbaun, weil du ja das modell immer langsamer machst
wenn noch ein kleines bisschen strömung anliegt, drückst du (beim drücken) die nase runter, sodass das modell schneller wird und sich somit die strömung sich leichter wieder anlegen kann
soweit mal die theorie
Mfg Jakob:w
All you need is a lot of speed :evil:

9

Samstag, 1. März 2008, 16:19

hatte ich auch mal: aber nur in normalfluglage !

aufm Rücken wars trudelsicher :nuts:


ich vermute, das leitwerk wird durch die anstellung der Fläche nur noch verwirbelt angeströmt



abhilfe schafften bei mir 2 kleine Leitwerke auf der Unterseite der Fläche :ok:
Fliegergruß Christian

[SIZE=4]suche: VPP Blätter System SFW [/SIZE]

Philippflieger

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Wohnort: Leverkusen

Beruf: Zivildienstleistender

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10

Samstag, 1. März 2008, 16:53

Hatte ich bei meinem Rapid Jet auch, und da ging auch mit Vollgas nichts mehr. Drehte sich dann nur schneller.
Und zu wenig Leistung war nicht vorhanden... knapp 750W/kg

11

Samstag, 1. März 2008, 20:17

:w

Das Problem ist mir schon aus alten Pibroszeiten bekannt. Die Strömung reißt komplett ab, so besteht absolut garkeine Ruderwirkung mehr, steuern bringt also garnichts mehr :hä:

Beim Pibros hat es geholfen die Seitenseitwerke zu vergrößern (2 Leitwerke in Originalgröße statt einem wie im Plan) und die Ruderausschläge zu beschränken. Um die gewünschte Ruderwirkung wieder herzustellen hatte ich die Ruder vergrößert, bei großen Ruderflächen und moderaten Ausschlägen muss die Strömung nicht so "ums Eck" wie bei kleinen Rudern und großen Ausschlägen. Ich hatte immer den Eindruck, dass der Abriss an den Rudern beginnt (nach einem schnellen Vollausschlag) und sich dann auf das ganze Modell fortpflanzt.
Beim Pibros ging das bei jeder Geschwindigkeit 8(

Die Robbe Mirage hat mit dem zu kleinen Original-SLW auch ein Trudelproblem, das SLW 1,5cm höher und 1.5cm tiefer bauen behebt das Problem vollständig :ok:
Nebenbei kommt das größere SLW auch dem Vorbild näher als das was Robbe serienmäßig dabei hat.

Was auch helfen könnte sind Grenzschichtzäune. Die verhindern/verzögern die Ausbreitung eines lokalen Abrisses über den ganzen Flügel. Hab ich bisher aber noch nicht bei einem Delta, sondern nur bei einem runden "Deckel" und bei einem Shocky getestet.

nightmarexxx

RCLine User

  • »nightmarexxx« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: mammendorf

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12

Samstag, 1. März 2008, 20:24

ich kann mir das fast nicht vorstellen, dass es nur am seitenruder hängt.
Habe mir ein mischmasch zwischen den Fliegern im ersten Bild gemacht.
Seitenruder des Hais und flügel des anderen jets.
da ist es kein problem aus dem trudelns rauszukommen.

Das stellt natürlich wieder viele Theorien auf den Kopf^^

Rudy F

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Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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13

Samstag, 1. März 2008, 20:39

Hi,

in der Großfliegerei ist die Trudelsicherheit eine Frage des Schwerpunktes. Daher durfte eine hintere Schwerpunktlage nicht überschritten werden und ein zB 40kg Mädchen musste sogar einen Sandsack mitführen. Oder beim Grunau-Baby gabs die einhängbaren Gewichtszylinder bei den Füßen.

Gibt es einen Grund für die Annahme, das das Problem mit einem zu weit hinten befindlichen Schwerpunkt im Modellflug nicht auch so sein sollte?
Also fehlende dynamische Längsstabilität?

Hatte auch mal ein Heckmotor-Delta, das bei stehendem Motor nicht mehr aus dem Sackflug rauskam, wenn man nicht aufpasste und zu langsam wurde.
Bekam dann eine Nase aus Dachdecker-Lötzinn an dien Zentralrippe geschraubt und das Problem war Geschichte.

Noch ein Grund bei Flugzeugen mit großer Seitenfläche vor dem Schwerpunkt dank langer Nase etc.: Zu geringe bis sogar negative Windfahnenwirkung.

Womit sich die Frage ergibt, ob bestimmte Deltaauslegungen überhaupt fähig sind ohne Motorhilfe und und/ohne Ruderanblasung durch den Propstrahl aus einem Flachtrudeln rauszukommen.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (1. März 2008, 20:43)


14

Samstag, 1. März 2008, 20:51

Zitat

Gibt es einen Grund für die Annahme, das das Problem mit einem zu weit hinten befindlichen Schwerpunkt im Modellflug nicht auch so sein sollte?
Also fehlende dynamische Längsstabilität?
Den Grund gibt es natürlich nicht.
Gerade bei unprofilierten Deltas kostet ein weiter vorne liegender Schwerpunkt aber Geschwindigkeit und Agilität, außerdem hat man zwischen Schnell- und Langsamflug mehr Trimmarbeit.

Wenn wir gerade bei der Großfliegerei sind: Dort gibt es für jedes Flugzeug einen zulässigen Flugbereich, der nicht verlassen werden darf. Es gibt Maximal- und Mindestgeschwindigkeit, es gibt maximale Anstellwinkel usw. Innerhalb dieses sicheren Flugbereichs kann nicht viel passieren, wenn man ihn verlässt kann das aber sehr schnell tragisch enden.
Auch das lässt sich 1:1 auf den Modellflug übertragen ;)
Da weniger passieren kann als bei einem Manntragenden geht man näher an die Grenzen heran. Oft wird dabei vergessen, dass die Grenzen trotzdem existieren und man wundert sich wenn das Modell plötzlich nicht mehr mitspielt.
Man kann also wahlweise die Grenzen einhalten oder das Modell so ändern, dass sich die Grenzen verschieben :ok:


Zitat

Womit sich die Frage ergibt, ob bestimmte Deltaauslegungen überhaupt fähig sind ohne Motorhilfe und und/ohne Ruderanblasung durch den Propstrahl aus einem Flachtrudeln rauszukommen.
Das braucht man garkein Delta, eine F-14 bekommt man auch nicht mehr aus dem Flachtrudeln raus, egal in welcher Position die Flächen gerade sind 8(
Die meisten Abstürze die nicht auf Start-/Landeunfälle, Zusammenstöße oder Triebwerksausfälle zurückzuführen waren, hatten Flachtrudeln als Ursache :nuts:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (1. März 2008, 20:56)


ManuelF

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15

Sonntag, 2. März 2008, 01:05

Bei derartigen modellen hilft nur....

Motor frontmontage (klar :D )
Seitenruder in die seite steuern in die das modell trudelt (übrigens bei jeder art von modell da die strömung dort zuerst anliegt als irgendwo anders)
zudem hilft es auch wenn man ne spur grösseren prop montiert. (bei kleineren langsamer anrennen lassen man spricht in so einer situation [heckmontage o.ä.] von bad flow oder bad wind, dh. die luft die der prop bekommt ist nur noch verwirbelt und indem man langsamer gas gibt ist es möglich das der prop schub endwickelt.

vielleicht hilft es.

mfg

manuel
:D

mushroom93

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16

Sonntag, 2. März 2008, 12:38

oder ein VPP um im trudel rückwärts abzuhauen :D ==[]

aber wäre doch ne (teure) Möglichkeit.
Viele Grüße, Jonas

17

Sonntag, 2. März 2008, 17:57

Zitat

Original von mushroom93
oder ein VPP um im trudel rückwärts abzuhauen :D ==[]

aber wäre doch ne (teure) Möglichkeit.
Bis jetzt war das ein konstruktiver Fred :angry:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (2. März 2008, 17:57)


mushroom93

RCLine User

Wohnort: Berlin-Reinickendorf

Beruf: Schüler

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18

Sonntag, 2. März 2008, 18:05

tschuldigung... :angel:
werds nicht mehr machen.. :-)(-:
Viele Grüße, Jonas