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1

Montag, 10. März 2008, 15:06

Knuffel Torsionsverstärkung

Hi
Da ich jetzt schon meinen dritten Knuffel gebaut habe, der, wie alle vorher, wieder durch das Anbringen des Deprontorsionsvertärkungsstreifens ( :dumm: ) verzogen wurde, wollte ich mal fragen, wie ihr da vorgeht.
Danke im Vorraus :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vergie« (10. März 2008, 15:06)


mushroom93

RCLine User

Wohnort: Berlin-Reinickendorf

Beruf: Schüler

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2

Montag, 10. März 2008, 15:27

mach es so,

du beist deinen Knuffel komplett auf, aber bis auf das an der Flügelvorderkante (3*0,5) angebrachtes Kohleprofil ohne Kohleabstrebungen.

Dann nimmst du 2 identisch hohe Tische und stellst diese nebeneinander.
Dann drehst du deinen Knuffel auf den Kopf und machst die Rumpfseitenansicht in den schlitz.
Dann haste die Modellunterseite vor dir.
Dann brinst du die Torosionsversteifung an. Am besten machst du das so, indem du 1mm Kohlestäbe nimmst undt mit diesen dem Rumpf abstrebst. Bilder dazu findest du im Labertreath"was macht ihr bei dem Wetter" auf den letzten seiten.
Und wenn du das erledigt hast brinst du die Flächenabstrebung an.
Viele Grüße, Jonas

3

Montag, 10. März 2008, 15:32

Würde das eigentlich schon lieber mit der Depronverstärkung machen da man darunter dann ja RC Komponenten verstecken kann.

mushroom93

RCLine User

Wohnort: Berlin-Reinickendorf

Beruf: Schüler

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4

Montag, 10. März 2008, 15:38

Die Kohleversteifung ist aber leichter und stabiler.
Und sch*** aufs Komponentenverstecken. Bei Fliegen fällts kaum noch auf.
Wenn du es trotzdem machen willst kannst es genauso machen wie oben beschrieben und halt anstatt Kohlestäben den Depronstreifen verbauen.
Viele Grüße, Jonas

GoFast

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Wohnort: Nähe Hameln (31785)

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5

Montag, 10. März 2008, 17:17

Zitat

Original von vergie
Würde das eigentlich schon lieber mit der Depronverstärkung machen da man darunter dann ja RC Komponenten verstecken kann.


Hi,
mit Depron geht das auch gut! Ich würde sie oben ankleben und Löcher in die Draufsicht schneiden. Die Löcher sieht man dann ja nur von unten und das stört kein bisschen, finde ich.
Grüße,
Fabi

6

Montag, 10. März 2008, 18:21

Ja, aber es geht ja darum, wie ich den Streifen draufbekomme, ohne dass nachher die Leitwerke schief sind ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »vergie« (10. März 2008, 18:22)


Amarok1994

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Wohnort: Deutschland NRW

Beruf: Schüler eines Gymnasiums

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7

Montag, 10. März 2008, 19:20

du baust einfach die ganze draufsicht (mit flächen und so) und machst nur die untere rumpfsilhuette
dran dann legst du den flieger auf den rücken auf nen tisch und verstrebst alles.
Wer Fehler oder Ironie findet , darf sie behalten.

derFlo

RCLine User

Wohnort: Löhne, Kreis Herford

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8

Montag, 10. März 2008, 19:29

Amarok hat das schon richtig beschrieben...

Die Drausicht, bestehend aus Rumpfdraufsicht, Tragflächen und Höhenleitwerk komplett zusammenbauen. Dann, je nach dem wo du die Torsionsverstäürkung anbringen willst nur die unter oder Oberseite der Rumpfseitenansicht auf die Draufsicht kleben. Jetzt kannst du das Komplette Modell auf eine Gerade Tischfläche legen und Flächenstreben und Torsionsverstärkung, sei sie nun aus Depron oder als Kohleverstrebung ausgeführt, anbringen. Dadurch, das das Modell plan auf der Tischfläche liegt, sollte somit auch nachher noch alles verzugsfrei und gerade sein.

Wenn die Rumpfseitenansich einteilig ist und du die Aufteilung der Modellteile nicht ändern willst geht das natürlich nicht. In dem Fall muss man halt einfach mal ordentlich arbeiten und beim ankleben der Torsionsverstärkung immer wieder kontrollieren, ob das Heck noch gerade ist. Das geht auch, ich hab auch so schon mehrere perfekt gerade Modelle gebaut. Einfacher ist aber definitiv die als erstes beschriebene Methode.

Gruß, Flo
[SIZE=3]Verkaufe Hoellein Piper/Piperle, siehe "Flugzeuge" in der RCLine Börse[/SIZE]

Alter Fessler

RCLine User

Wohnort: Heinsberg Rheinland

Beruf: Produktioner

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9

Dienstag, 11. März 2008, 14:27

Hallo Vergie.

Klebe die Depronverstärkung nicht mit UHU Por auf, sondern mit PU-Kleber! Ist auch nicht viel schwerer als UHU Por aber du hast genügend Zeit zum ausrichten. Wenn alles gerade ist mit Nadeln oder KLebeband fixieren und Pu-Kleber aushärten lassen. Wenn du noch etwas Wasser auf die Klebestelle nebelst (Parfümzersteuber) bindet der Kleber auch schneller ab als die auf der Verpackung stehenden 4 Stunden.
Achtung, nur ganz dünn die Klebekanten bestreichen, denn der PU-Kleber quillt auf beim Aushärten - vor allem wenn du ihn mit Wasser benebelst. Aber die Verklebung ist bombenfest und hochbelastbar. Ich klebe die Kohlestäbe für Fahrwerke und Flügelabstrebung auch alle mit PU-Kleber.

Gruß
Willi
What goes up, must come down! (Tom Petty)

10

Mittwoch, 9. April 2008, 17:22

So, bin jetzt endlich mal dazu gekommen, einen neuen Shocky zu bauen.
Dank eurer Tipps auch, bis auf einen kleinen Knick in der Seitenansicht, Verzugsfrei :D .
Es gibt aber immernoch ein Problem: Wenn ich enge negative Figuren fliege, dreht sich der Flieger weg, bei großen Radien und bei positiven Loopings ist alles in Ordnung. Der gleiche Effekt tritt auf, wenn ich im langsamen Rückenflug Höhe gebe.
Der Flieger ist am Höhenleitwerk verstrebt und hat nur einen Zacken Querrudertrimmung, der aber wahrscheinlich von der einseitigen Platzierung der Komponennten kommt, gebraucht.
Kann mir hier jemand weiterhelfen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vergie« (9. April 2008, 17:24)


11

Mittwoch, 9. April 2008, 18:06

Hallo Vergie,

das hatte ich auch schon.
Grund war wohl die Biegung der Flächenabstrebung, die bei negativen Figuren auf Druck beanspreucht werden und dann einknicken/durchbiegen.
Hast Du vielleicht etwas zu dünne CFK-Stäbe verbaut?
Dann verbiegt es die Kiste einfach.


Abhilfe: Auf der Oberseite eine zusätzliche Abstrebung (Faden oder Stab), die negativ dann auf Zug belastet werden.
Gruß,
Alvaro

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schafwiese« (9. April 2008, 18:07)


Soicha

RCLine User

Wohnort: Weyer-Ö

Beruf: Schüler

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12

Mittwoch, 9. April 2008, 19:43

Hy,
Bei mir war einmal das selbe Problem! Fliegst du Quer und Höhe auf dem rechten Knüppel? Falls ja, auchte darauf, dass du wirklich nur tiefe gibst! Wenn ein bisschen Quer dabei ist, dreht er sich raus!
Ich hoffe ich hab dir geholfen,
mfg Martin Salcher

13

Mittwoch, 9. April 2008, 20:15

Nein, ich fliege Mode 1, daran kann es also nicht liegen.
Das mit den Streben klingt plausibel, allerdings wundert es mich, dass er sich dann auch im langsamen Rückenflug beim Drücken rausdreht, bei weit geflogenen Loopings aber nicht. Werde mal versuchen, den Flügel mit Seilen zu verspannen.
Aber: Warum fliegen eigentlich fast alle so und deren Flieger drehen sich nicht heraus? Kann ich vielleicht billige Kohlestäbe erwischt haben oder gibt es da keine Qualitätsunterschiede

derFlo

RCLine User

Wohnort: Löhne, Kreis Herford

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14

Donnerstag, 10. April 2008, 16:01

Hi!

Schon möglich, das du schlechte Kohlestäbe erwischt hast, da gibt es leider erhebliche Qualitätsunterschiede!

Viel entscheidender als die Qualität der Kohlestäbe ist aber, wie diese eingeklebt sind. Sind die wirklich spannungsfrei und exakt gerade, oder vielleicht unter leichter Spannung, also minimal gebogen eingeklebt?
Diese dünnen Kohlestäbe können druckkräfte nur dann aufnehmen, wenn sie exakt gerade verlaufen, sobald sie sich minimal verbiegen ist die Drucksteifigkeit weg und der Stab knickt aus, die Tragfläche verbiegt sich...

Gruß, Flo
[SIZE=3]Verkaufe Hoellein Piper/Piperle, siehe "Flugzeuge" in der RCLine Börse[/SIZE]

15

Donnerstag, 10. April 2008, 17:01

Also soweit ich das beurteilen kann, sitzen die Stäbe spannungsfrei drin, werde sie aber zur Sicherheit nochmal neu einkleben. Gibt es irgendeine Möglichkeit, um die Qualität der Stäbe zu testen?