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Donnerstag, 12. Juni 2008, 11:08

Shockflyer-Neuling sucht Outdoor Modell

Hallo zusammen,

für die meist windtsillen, bzw. windarmen Abende suche ich einen Shocky um ein bisschen rumzuturnen und meine Kunstflugfähigkeiten zu erweitern. Meine größeren Modelle beherrsche ich ganz gut, es kann also auch gerne ein agiles Modell sein.

Meine ersten Recherchen brachten mich auf Modelle wie Voltflyer (hier reizt das Komplettset) oder Knuffel. Und dann sah ich noch, dass es eine Indian Spirit speziell für Outdoor gibt. Kann die das Gleiche wie Knuffel und Voltflyer (weil sie so "klobig" aussieht).

Immer wieder stieß ich hier im Forum auf die 2S gegen 3S Diskussion, speziell für Outdoor. Einige sagen, dass es für Outdoor immer 3S sein müsse, andere denken, dass dort auch 2S reicht. Gefühlsmäßig würde ich ja 3S sagen, damit ein bisschen mehr Gewicht wegen möglichen Windes da ist?

Vielleicht habt ihr ja einen konkreten Vorschlag, ggf. sogar mit Komponenten. Zusammen mit 2 Akkus möchte ich nicht mehr als 200,-- ausgeben.

Vielen Dank im Voraus!

Axel

nineofseven

RCLine User

Wohnort: Karlsruhe

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2

Donnerstag, 12. Juni 2008, 14:00

Hi,

komme soeben mit meinem selbstbau Wishbone von draußen rein, Windstärke 2-3.

Mit ca.170g, 2S und Powerschnurzz geht es ohne Probleme !

Gruß
Jens

3

Donnerstag, 12. Juni 2008, 14:14

Zitat

Original von nineofseven
Hi,

komme soeben mit meinem selbstbau Wishbone von draußen rein, Windstärke 2-3.

Mit ca.170g, 2S und Powerschnurzz geht es ohne Probleme !

Gruß
Jens

Das ist spannend zu hören, dass es mit diesem Gewicht und 2S auch bei Windstärke 2-3 geht!!

Das ist nämlich der Teil, den ich überhaupt nicht einschätzen kann. Bin bislang nur deutlich größere und schwerere Modelle geflogen.

Ich habe bei meiner weiteren Recherche nun auch größere und deutlich schwerere Shockies gesehen, wie z.B. robbe Amica oder Graupner Surprise. War jetzt davon ausgegangen, dass die schon sein müssten, wenn man v.a. draußen fliegt?
Was ist denn der Nachteil der größeren und schwereren? Mehr Platzbedarf?

Viele Grüße
Axel

nineofseven

RCLine User

Wohnort: Karlsruhe

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4

Donnerstag, 12. Juni 2008, 14:25

Hallo Alex,

natürlich kommt es auch immer drauf auf, wie man sich denn austoben will, schöne saubere Figuren sind natürlich nicht ohne weiteres möglich, weil es ihn, je nach Böen, natürlich "verweht", aber wie gesagt, rumfetzen und mit ein bissel Übung geht schon einiges auch bei Wind...

Grundsätzlich würde ich einfachheitshalber auch mal sagen, je schwerer, desto "schneller", desto mehr Platz....

5

Freitag, 13. Juni 2008, 13:42

Und je schwerer, desto mehr Massenträgheit, desto mehr Flächenbelastung, desto weniger 3D tauglich :D .
Ich fliege meinen Knuffel auch immer Outdoor im Garten, zuerst hatte ich ca.165g, ging eigentlich ganz gut, dachte ich zumindest. Dann hab ich mir neue Teile gekauft und liege nur bei 145g. Dazwischen liegen Welten! Der leichtere läßt sich viel besser im 3D fliegen, fliegt allgemein langsamer und beschleunigt extrem schnell. Er ist zwar windempfindlicher geworden aber ich empfehle, aufgrung meiner Erfahrung, immer so leicht wie möglich zu bauen. Achja, nimm nen YGE Regler, das macht auch (sobald man fliegen kann) sehr viel aus (meiner Meinung nach ist ein schneller Regler sogar wichtiger als gute Servos.)

Ansonsten nimm die Slowflyworld Yak54 mit hochwertigen Komponenten. Die soll relativ windunempfindlich sein ;) .

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »vergie« (13. Juni 2008, 13:44)


6

Freitag, 13. Juni 2008, 15:08

Zitat

Original von vergie
Ich fliege meinen Knuffel auch immer Outdoor im Garten, zuerst hatte ich ca.165g, ging eigentlich ganz gut, dachte ich zumindest. Dann hab ich mir neue Teile gekauft und liege nur bei 145g. Dazwischen liegen Welten! Der leichtere läßt sich viel besser im 3D fliegen, fliegt allgemein langsamer und beschleunigt extrem schnell. Er ist zwar windempfindlicher geworden aber ich empfehle, aufgrung meiner Erfahrung, immer so leicht wie möglich zu bauen. Achja, nimm nen YGE Regler, das macht auch (sobald man fliegen kann) sehr viel aus (meiner Meinung nach ist ein schneller Regler sogar wichtiger als gute Servos.)

Vielen Dank für diese Infos! Ich würde schon in Richtung Knuffel, Voltflyer etc tendieren. Soll ich dannn 2S oder 3S nehmen? Vor dem Hintergrund draußen fliegen. Was verträgt ein Knuffel mit 2S draußen?

Sorry. wenn ich auf dem Thema "draußen" so rumreite, aber es ist einfach schwer einzuschätzen. Im Reflex gibt es einen Ikarus Shockflyer. Den kann man bei eingestellten 2 Windstärken noch prima fliegen. Wenn ein Knuffel mit 2S auch noch so geht wäre ich zufrieden.

Gruß & Danke

Axel

7

Freitag, 13. Juni 2008, 19:45

Also bei böigem oder stärkerem Wind kann man halt netmehr wirklich präzise fliegen.
3s im Knuffel? Meiner Meinung nach nur für Power setups zu brauchen. Ich hab 2s drinnen und der geht mit nem selbstgewickelten Powerschnurzz ab 1/3 Gas senkrecht. Ich fliege 360er Zellen aber wenn du unbedingt meinst, das du mehr Gewicht brauchst (sehe ich aber nicht als sinnvoll an) würde ich das Gewicht lieber in mehr Kapazität stecken.
Ansonsten wäre vielleicht doch die SFW Yak 54 etwas für dich, fliegt wie ein silhouetten Flieger, nur sieht besser aus und ist windunempfindlicher. Der Nachteil ist eben, das du dir den Flieger nicht selbst schnitzen kannst. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vergie« (13. Juni 2008, 19:47)


8

Freitag, 13. Juni 2008, 19:46

Sorry, hab ausversehen den zitieren statt den editieren Button gedrückt (man kann hier ja nicht löschen).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vergie« (13. Juni 2008, 19:47)


9

Sonntag, 15. Juni 2008, 19:36

Die Indian Spirit Outdoor ist kein Shocky. Die hat profilierte Tragflächen und ist nicht lieferbar. Die Indor hat kein Profiel und ist sonst gleich.

10

Montag, 16. Juni 2008, 09:21

Hallo zusammen,

mir ist gestern ein gebrauchter Knuffel als Komplettset "zugeflogen".... ;) Ein Vereinskollege hatte Übersbestand. Somit ist mir die Kaufentscheidung quasi abgenommen worden.

Gestern abend habe ich getestet und bin absolut begeistert! Auf der Wiese vor dem Haus - genau wie ich mir das vorgestellt habe. Das bisschen Restwind hat ihn nicht gestört.

Motor ist ein AXI 2204/54, Regler ein "alter" YGE 10 und betrieben wird das ganze mit Kokam 3S 350mAh.

Damit wiegt er ca. 160g und fliegt spitze!

Gruß und nochmal Danke für eure informationen.

Axel

Ludger

RCLine User

Wohnort: Oer-Erkenschwick/NRW

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11

Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:30

Für deine Verhältnisse fliegt er sicher sehr gut,aber wenn du mal einen 30 g leichteren Knuffel geflogen bist merkst Du den Unterschied deutlich.Ich kann das gut beurteilen,denn ich besitze 2 Knuffels(110 gr. und 150 gr.)Ein Unterschied wie Tag und Nacht.3S sind outdoor absolut nicht nötig und macht das ganze Modell nur unnütz schwerer.

12

Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:34

Zitat

Original von Ludger
Für deine Verhältnisse fliegt er sicher sehr gut,aber wenn du mal einen 30 g leichteren Knuffel geflogen bist merkst Du den Unterschied deutlich.Ich kann das gut beurteilen,denn ich besitze 2 Knuffels(110 gr. und 150 gr.)Ein Unterschied wie Tag und Nacht.3S sind outdoor absolut nicht nötig und macht das ganze Modell nur unnütz schwerer.

Ich bin gestern mit den etwas leichteren 2S geflogen (ebenfalls outdoor) und ich konnte kaum einen Unterschied zu 3S wahrnehmen. Überrascht war ich, dass die Leistung fast gleich war - wie kann das sein bei ca. 3,7V weniger?

Ich werde mir wohl einen 2. Knuffel selber bauen, da kann ich ja dann mal auf Gewicht bauen und vergleichen.

Gruß

Axel

13

Mittwoch, 18. Juni 2008, 16:14

Wie das sein kann? Ganz einfach: Schwerer Flieger und schlechter Akku :evil: .
Die 2s Flyware select Energy sind zusammen mit den sfw Saftsäcken die momemtan besten Slowflyer zellen, die ich hatte, die Flyware kosten auch nur 8€ das Stück ;).
Wobei man natürlich sagen muss, das es für fortgeschrittene Piloten ein Unterschied wie Tag und Nacht ist. Wenn man noch nicht soviel 3D fliegt, fallen 10g mehr kaum auf.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vergie« (18. Juni 2008, 16:16)