Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

1

Freitag, 19. Dezember 2008, 13:50

Bau der GAF N24A Nomad Semi-Scale aus Depron

Hallo auch,

Wie versprochen berichte ich an dieser Stelle vom Bau der GAF N24A Nomad als Semi-Scale Depron-Modell im Maßstab 1:15.6 .
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • GAF-N24A.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flurnügler« (19. Dezember 2008, 13:59)


Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

2

Freitag, 19. Dezember 2008, 13:52

Um auf eine vernünftige Flächenbelastung zu kommen, wurde die Tragfläche in der Tiefe um 50 % vergrößert. Das Höhenleitwerk wurde entsprechend angepasst, so daß es 1/5 des Flächeninhaltes der Tragfläche hat.

Es ergeben sich folgende Hauptabmessungen:

Spannweite: 100 cm
Flächentiefe: 20 cm
Profil: Flurnügler_001
Dicke: 3 cm = 15 %
EWD: 1.5°
V-Form: 5.7 ° pro Flächenhälfte

Länge: 87 cm
Rumpfhöhe: 10 cm
Rumpfbreite: 8.6 cm

Spannweite HLW: 32.5 cm
Tiefe HLW: 12 cm
davon Klappe: 5 cm

Höhe SLW: 17.5 cm
Länge SLW: 19 cm
davon Klappe: 7 cm
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_Seite.gif
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flurnügler« (19. Dezember 2008, 15:39)


Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

3

Freitag, 19. Dezember 2008, 13:53

Geplantes Abfluggewicht: 300 g

Flächenbelastung: 15 g/dm²

Ausrüstung:

Motor ELE C20-S 2100 KV: 23 g
Regler ESC 15 A: < 14 g (Kann noch etwas gestrippt werden)
Prop Günnie 125 * 110 mm: 2 g
Akku LiPo 2s1p 650 mAh: 37 g
Empfänger R600 light: 10 g
Servo Hitec HS-50: 6 g

Standschub: 2 * 130 g bei 2 * 5.7 A an LiPo 2s1p 1000 mAh

Bauweise:

Rumpf in Depron-Kastenbauweise (3 mm) mit Spanten und Zwischenboden (6 mm)
teilweise verstärkt mit Glasgewebe 49 g/m² und Uhu PU Max. Der vordere, gerundete Bereich der Nase ist abnehmbar, somit kann der Akku leicht von vorne auf den Zwischenboden eingeschoben werden.

Kreuzleitwerk aus 4 mm Depron mit Kohlestab 2 mm als Verstärkung
Verbindung HLW - SLW mit Glasgewebe 49 g/m² und Uhu PU Max verstärkt
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_A.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

4

Freitag, 19. Dezember 2008, 13:54

Tragfläche in Depron-Schalenbauweise, Stegholme Depron 4 mm, zwischen den Motorgondeln verstärkt mit Balsa 2 mm (3 g/dm²). Nasen- und Endbereich verstärkt mit Balsa 2 mm (2 g/dm²). Die erste Version hat keine Querruder.

Rippen: Depron 3 mm, Abstand: 39.2 mm, im Bereich zwischen den Motorgondeln 4 mm und etwas enger, damit es passt.

Abstand der Motoren: 260 mm

Planvorgaben der Massen:

Motor mit Regler und Prop: 39 g (pro Motor)
Akku: 36 g
Tragfläche:80 g
RC: 22 g
Rumpf mit Fahrwerk: 60 g
Leitwerk: 15 g
Kleinkram: 10 g
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_B.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flurnügler« (19. Dezember 2008, 13:59)


Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

5

Freitag, 19. Dezember 2008, 13:55

Massen zum Zeitpunkt des Bildes:

Rumpf: 36 g
Tragfläche: 40 g
Leitwerk: 15 g

Summe: 91 g

Ich werde vom weiteren Fortschritt berichten.

Bis dann denn
Stephan Urra
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_C.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

6

Freitag, 19. Dezember 2008, 22:21

Die Beplankung erfolgt mit 1.5 mm Spaltdepron. Dazu wird 4 mm Nomoplan mit den heißen Draht mittig gespalten . Damit die Fläche verwundungsfrei wird, erfolgt das Aufbringen der Beplankung im Styropor-Bett.

Die Platte aus Spaltdepron wird genau zugeschnitten und mit schwachem doppelseitigem Klebeband (Tesa-Foto-Film) in das Bett gelegt und angedrückt. Dann wird die Unterseite des Tragflächengerippes mit Uhu-Por bestrichen. Diese wird in die Spaltdepron-Platte gelegt um die Klebe zu übertragen. Dann wird das Gerippe wieder herausgenommen um die Klebe antrocknen zu lassen.

Anschließend wird das Gerippe wieder in die Spaltdepron-Platte gelegt. Ganz präzise arbeiten, es gibt nur einen Versuch !!! Anschließend alle Klebestellen andrücken und ev. nachträglich mit Uhu PU Max fixieren.

Das Oberteil der Beplankung wird in ähnlicher Weise auf das im Bett fest fixierte Gerippe aufgebracht. Jetzt ist der Flächenkasten verwindungssteif.
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_D.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flurnügler« (20. Dezember 2008, 00:07)


Jürgen Be

RCLine User

Wohnort: Vaihingen/Enz

Beruf: Postler

  • Nachricht senden

7

Freitag, 19. Dezember 2008, 22:27

Hi Stephan,

super Baubericht :ok: :ok: , schönes Vorbid hast du dir ausgesucht. Werd den Threat gespannt weiter verfolgen.

Gruß Jürgen
Mein Verein:
http://hmsv.net/

Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

8

Samstag, 20. Dezember 2008, 18:53

Hallo Jürgen,

Freut mich, daß Dir die Nomad gefällt ! Mir geht es darum, zu zeigen, daß man relativ leicht und preiswert ein zweimotoriges Semi-Scale Modell für die Halle bauen kann. Nach diesem Prinzip kann man sicher eine ganze Reihe von Vorbildern nachbauen, aber am einfachsten ist es mit rechteckigem Rumpf.

Die Nasenleiste wird aus Depron-Streifen mit trapezförmigem (!) Querschnitt zusammengesetzt. Dann braucht mann nur noch ein wenig die Kanten rund zu schleifen. Mit wenig Aufwand ist eine hohe Profiltreue möglich. Es braucht dafür nur ein Spezialwerkzeug, um die schrägen Kanten zu schneiden.

Das untere Bild zeigt die linke Flächenhälfte nach und die rechte vor dem Schleifen.
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_E.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flurnügler« (20. Dezember 2008, 18:55)


9

Sonntag, 21. Dezember 2008, 14:23

:w

Echt schöner Flieger und toller Baubericht.
Ich hoffe es kommt ein Video oder gibt es schon eines. Wenn ja bitte Link.

mfg Indoorfreak

:w

Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

10

Sonntag, 21. Dezember 2008, 18:47

Hallo Indoorfreak,

Video gibt es frühestens wenn das Gerät sein angestammtes Element erobert hat. Es wird keine Videos geben, die zeigen, wie die Einzelteile mit den Fingern montiert werden.

Jetzt sieht man mal im Vergleich, wie schön das Profil geworden ist.

Die Form der Motorgondel wurde aus einer Zeichnung heraus mit MS-Paint in mein Profil eingefügt. Die Gondel wurde in der Länge nicht gestreckt, obwohl die Flächentiefe vergrößert wurde. Hierfür sind wieder mal Gewichtsgründe maßgeblich.

Die Seitenteile der Gondeln wurden mit 49 g/m² Glasfaser versehen.

Dann wurden die Gondeln mit Motorspant und Haltering zusammengeklebt. Die Regler wurden direkt an die Motorkabel gelötet, die dicken Originalkabel durch dünnere ersetzt, schließlich brauche ich nur 5 A und nicht 15. Außerdem kann ich die Kabel jetzt ohne überflüssige Stecker durch die Flächen fädeln. Volle 10 g wurden so eingespart ! Bis jetzt liege ich vom Gewicht her noch voll im Plan !

Bis dann denn
Stephan Urra
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_F.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flurnügler« (21. Dezember 2008, 18:48)


Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 23. Dezember 2008, 22:23

Jetzt ging es an die Nase. Da diese von viereckig auf rund übergeht, habe ich sie in Depron-Schichtbauweise gemacht. Die Schichten bestehen aus 6 mm Extrupor, das in Wirklichkeit nur 5.5 mm dick ist. Drei Platten aufeinander geklebt sind 15.5 mm. Also habe ich alle 15.5 mm eine Schablone aus Pizza-Pappe gemacht. Die erste viereckig, dann mit abgerundeten Ecken, an der Spitze oval. Dann alles aufeinander geschichtet, immer Schablone - 3 Lagen Extrupor - Schablone ..... 3 Lagen Extrupor - Schablone. Schön sauber ausgerichtet mit Uhu-Por aufeinander geklebt. Dann das Ganze mit dem heißen Draht geschält wie eine Apfelsine. Die Schablonen verhindern, daß man ins Fleisch eindringt. Anschließend mit Sandpapier übergeschliffen. Dann wieder alles zerpflückt, so daß die Klötze aus 3 Lagen Extrupor einzeln ohne Schablonen vorlagen. Nun mit dem heißen Draht ausgehöhlt, Wandstärke ca. 5 mm. Wieder alles schön sauber ausgerichtet aufeinander geklebt und noch mal übergeschliffen. Die Nasenspitze schön rund aus der Hand nach Gefühl und Augenmaß. Allerdings wiegt die Nase 12 g, geplant waren eigentlich nur 5. Eventuell wird das Teil mal abgeformt um eine leichte GFK-Nase zu laminieren. Ist auch besser wenn es mal eins auf die Nase gibt.

Für das Fahrwerk wurden Polystyrolrohre mit 2 mm Innendurchmesser eingeklebt. Das Rohr für das Bugfahrwerk wurde abgestrebt. Jetzt kann die Bodenplatte drauf. Das Fahrwerk aus 2 mm Kohlestäbchen kann dann einfach in die Rohre gesteckt werden, ist dann fest genug und kann noch ausgerichtet werden.

Bis nach Weihanchten
Stephan Urra
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_G.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flurnügler« (23. Dezember 2008, 22:27)


Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

12

Samstag, 3. Januar 2009, 19:15

Die Nase wurde jetzt mit vier Zapfen aus Kohle versehen, welche sie in Position halten sollen. Diese sind von Rohren im Rumpf geführt. Zwei Magneten im Rumpf halten die Nase fest, auf der Gegenseite sind zwei Blechstreifen angeklebt.

Das Fahrwerk wurde aus 2 mm Kohlestäben zusammengebaut. Erst mit Sekundenkleber angepunktet, dann mit Kohlerovings umwickelt und diese in Epoxyd getränkt. Die Räder wurden aus 1.5 mm Polystyrol geschnitten, mit aufgeschlitztem Spritschlauch als Reifen. Ein Rohr dient als Lager. Das Fahrwerk ist in die Aufnahmerohre im Rumpf nur gesteckt, so kann es leicht ausgewechselt oder für den Handstart weggelassen werden. Das Bugfahrwerk kann so leicht ausgerichtet werden.

Die Servos wurden an der vordersten Ecke des Seitenleitwerkes eingesetzt, das Höhenruderservo leicht schräg. Der Anlenkhebel des Höhenruders hat nur 80° Winkel, damit die Kinematik passt.

Der Empfänger klebt an einem Spant etwa in Höhe des Hauptfahrwerkes.

Der Sender wurde so programmiert, daß die beiden Motoren mit dem nicht vorhandenen Querruder gemischt wurden. So kann man am Boden etwas lenken.
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_H.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Flurnügler« (3. Januar 2009, 19:17)


Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

13

Samstag, 3. Januar 2009, 19:22

Erstflug der Nomad

Hallo auch,

Heute fand bei fast Windstille und -2°C der Erstflug der GAF N24A Nomad auf dem Modellflugplatz Mangolding bei Regensburg statt. Zum Rollen am Boden muß das Bugfahrwerk sauber gerade gestellt werden. Die Lenkung durch unterschiedliche Motordrehzahlen hat Wirkung, erlaubt aber kein präzises Steuern. Das Modell beschleunigt zügig, zum Abheben muß schon etwas Höhe gezogen werden. Es zeigte sich, daß der Flieger deutlich hecklastig war, es musste voll nach vorne getrimmt werden. Nach der Landung wurde der Akku um 30 mm vorgezogen. Der Schwerpunkt liegt jetzt bei 50 mm bezogen auf die Nase der Tragfläche. Jetzt ist der Schwerpunkt vertretbar, die Trimmung konnte deutlich reduziert werden. Noch eine leichte Trimmung nach rechts, und der Flieger liegt sauber in der Luft. Die Wirkung von Höhen- und Seitenruder ist mehr als ausreichend, das Modell liegt gut in der Hand. Zum normalen Fiegen kann das Gas weit zurückgenommen werden, die Regler arbeiten sauber im Teillastbereich. Das Profil erlaubt erwartungsgemäß einen hohen Anstellwinkel, der Strömungsabriß setzt weich ein, das Modell bleibt immer gut steuerbar. Ein schöner Langsamflug ist gut möglich, die Höhe mit dem Gas schön kontrollierbar. Damit sind die Voraussetzungen für das Fliegen in der Dreifachturnhalle gegeben. Das Modell wiegt jetzt mit LiPo 2s1p 1000 mAh Akku 350 g, etwas mehr als geplant, fliegt aber immer noch wie ein Leichtgewicht. Auch das Mehrgewicht durch die Lackierung wird die Nomad mühelos verkraften. Die Motoren haben weder Motorsturz noch Seitenzug, das dürfte der Grund für die Notwendigkeit der Trimmung sein. Der mit drei Schrauben fixierte Haltering kann durch Unterlegscheiben leicht in die gewünschte Richtung geneigt werden, so können Sturz und Zug eingestellt werden. Alles in Allem würde ich sagen, das Modell erfüllt die Erwartungen, ein gelungener Wurf. Nur noch ein paar Kleinigkeiten zu korrigieren. So sollte das Bugfahrwerk verstärkt werden, besser 3 mm Kohle als nur 2 mm. Es lohnt sich in jedem Falle, die Nomad nachzubauen.

Fangt schon mal an !

Bis dann denn
Stephan Urra
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_I.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Jürgen Be

RCLine User

Wohnort: Vaihingen/Enz

Beruf: Postler

  • Nachricht senden

14

Samstag, 3. Januar 2009, 21:35

suuuuper :ok: :ok:

gratuliere zum gelungenen Erstflug

Gruß Jürgen :w
Mein Verein:
http://hmsv.net/

Friedhelm Hess

RCLine User

Wohnort: Hagen /NRW

Beruf: Rentner (früher Postler)

  • Nachricht senden

15

Samstag, 3. Januar 2009, 21:47

Gratulation zum gelungenen Erstflug!

es ist immer der schönste Moment und wenn alles klappt und die Erwartungen erfüllt werden ist man Überglücklich!

Gruß
Friedhelm

Joachim222

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

  • Nachricht senden

16

Sonntag, 4. Januar 2009, 10:28

Auch meine Gratulation. Super!

Baust Du die kleinen Fahrwerksgondeln noch an, mit der Strebe zu den Flügeln? Das ist ja äußerst charakteristisch für die Nomad.
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

17

Sonntag, 4. Januar 2009, 12:23

Hallo auch,

Erst mal Danke für die Blumen ! Bin mal gespannt auf die Nachbauten !

Die Nomad ist jetzt provisorisch flugbereit. Jetzt werden erst mal die Kinderkrankheiten auskuriert. Dann geht es an die Verzierungen.

Die Fahrwerksgondeln kommen auf jeden Fall noch dran, und zwar an das steckbare Fahrwerk aus Kohlestäben. Die Kreuzungen sind übrigens mit Kohlerovings verstärkt.

Die Streben sind aus Gründen der Festigkeit nicht notwendig, sie wären reine Verzierungen. Ich habe noch keine gute Idee, wie ich sie an der abnehmbaren Tragfläche und dem abnehmbaren Fahrwerk so befestigen kann, daß sie bei Durchbiegung der Tragfläche nicht gleich wieder abreißen.

Bis dann denn
Stephan Urra
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Berni007aut

RCLine User

Wohnort: Wien, Floridsdorf

Beruf: Schüler TGM

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 6. Januar 2009, 01:45

Hallo!!

Super Modell ist es geworden!!!
Bravo!

Mfg BeRni
Hier könnte ihr Werbung stehen^^xD :shy:

Mfg Berni

Flurnügler

RCLine User

  • »Flurnügler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

19

Samstag, 24. Januar 2009, 21:18

Hallo auch,

Heute fanden ein paar weitere Flüge bei schönstem Sonnenschein und Windstille statt. Der Motorsturz von 3° wirkt echte Wunder ! Kein Trimmen auf Tiefe mehr nötig, das Ding liegt sauber in der Luft, egal ob mit Drittelgas oder Vollgas. Der Flieger läßt sich schön eng kreisen, reagiert gut und schnell auf Seitenruder. Das Höhenruder ist ausreichend groß, läßt sich schön in der Höhe halten. Die Langsamflugeigenschaften sind wie bei dem Profil Flurnügler_001 erwartet vom Feinsten, allerdings bräuchte man in der Nähe des Strömungsabrisses dann doch besser Querruder. Mit Seite alleine läßt sich da nicht mehr viel ausrichten. Die Motoren würden sogar fast zum Torqen reichen, aber ohne Querruder bricht sie schnell aus.

Beim Rollen am Boden auf vereister Piste ist die Steuerung über die Motoren genau das Richtige !

Dann der ultimative Test in der Dreifachturnhalle, unser Verein organisiert das so ungefähr einmal pro Monat in Regensburg.

Also Vollgas, Abheben, dann drosseln. Volle Kurve, zwei Sekunden Geradeausflug, wieder volle Kurve, und dann Gas weg und ausgleiten. Die Schweißperlen stehen auf meiner Stirn, aber der Flieger ist noch heile ! Jetzt am Boden rollen, gesteuert mit Motoren und Seitenruder, wie ein Automodell !

Mit etwas Übung kann man ihn in der Halle kreisen, aber es ist halt kein Schockflyer.

Meine nächste Nomad wird größer, vielleicht mit 2 mal 8.5 cm³ Viertakter.

Bis dann denn
Stephan Urra
»Flurnügler« hat folgendes Bild angehängt:
  • Nomad_K.jpg
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche