Luftschrauber

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1

Samstag, 10. Januar 2009, 08:14

Getriebe bauen

Hallo,
wo bekomme ich denn Ritzel und Zahnräder um mir ein Getriebe selber bauen zu können?
Welche Erfahrungen habt ihr beim Getriebebauen?
Und wie zentriert ihr die Propeller dann auf der dünnen Welle? Weil die Props haben ja immer ein größeres Montageloch. Die normalen Propsaver sind für dickere Wellen gemacht und sind zu schwer für dieses Vorhaben hier als Zentrierer ...
Will mir für winzige Bürstenmotoren ein Getriebe dranhängen...und evtl. auch mal einem BL sowas vorsetzen...
Grüße,
Luftschrauber
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JAP

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2

Samstag, 10. Januar 2009, 09:53

RE: Getriebe bauen

Entsprechende Zahrradsets bekommt man beim großen C beispielsweise. Wichtig ist darauf zu achten daß sowohl Räder als auch Ritzel das Gleiche Modul (vereinfacht Zahnabstand) haben.

Weiß ja nicht was Du genau machen möchtest aber eigentlich ist es kein Problem einen Propsafer drauf zu machen. Dazu kann man beispielsweise eines der großen Zahnräder nehemn und rechts und links gerade abschneiden, dann bleiben zwei "Flügel" stehen und die Führung in der Mitte. Nun wird dieses Zahnrad auf deine Welle geschoben und zwar das die Welle etwas über den flachen Rand des Zahrads rausschaut, dies ist die mittenführung für den Prop, rechts und links an die Flügel dann den Gummi rum. Die länge der überstehenden Welle so wählen das der Prop zwar gut geführt ist, aber noch abknicken kann!

Für besonders kleine Modelle eignen sich aber auch Servogetriebe oder so, auch alte CDRom laufwerke haben oft brauchbare Zahmräder - check it out!

Grüße
Gravity is not just a good idea - it´s a law !

Luftschrauber

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3

Samstag, 10. Januar 2009, 10:04

Danke, das check ich out :)

Obwohl...ich seh grade daß diese Mini-Bürstenmotoren auch schon um die 1g wiegen...da wickel ich mir lieber gleich meinen 2g-BL auf niedriges KV und hohes Drehmoment...

Aber zum Basteln mit alten Servoschlachtungen/XTwins sind diese Bürstenmotoren für mich trotzdem die erste Wahl, weil
ich will mir daraus ultraleichte Minislowflyer mit Magnetservo-Steuerung bauen zum Langsamfliegen.
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Luftschrauber

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4

Sonntag, 11. Januar 2009, 09:00

Hallo,
hat noch jemand Konstruktionsideen für ein Getriebe/Propzentrierer und Bauteil-Bezugsquellen?
Edit: Also beim wes gibts Bauteile für Getriebe, das weiß ich schonmal...
Grüße,
Luftschrauber
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5

Sonntag, 11. Januar 2009, 10:54

Getriebe selber bauen ...
-------------------------------------

Das ist ne Sache für sich....

Dazu must du ständig von Neuem anfangen, ausprobieren, Material beschaffen etc. Das kann total ins Geld gehen, wenn du es halbwegs vernünftig machen willst. Schau alleine mal, wieviel die verschiedenen Antriebsritzel kosten. Dann die kleinen Kugellager, usw. ;(

Kauf dir mal beim Konrat den Getriebebausatz für 6 Euro zum ausprobieren. Dann wirst du sehen, wie die Sache ausarten kann. 8)

Einfach ist es auf keinen Fall. ;)

jürgen
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rubberducky« (11. Januar 2009, 10:54)


6

Sonntag, 11. Januar 2009, 13:13

Ok mit Kugellager und solchen sachen kann das natürlich schon sehr ausarten aber um experimente zu machen würde ich Luftschrauber jetzt nicht so abschrecken. In der Vorbrushlesszeit war es fast alltag mal schnell ein Getriebe zu bauen und wenn man alle noch so erdenkliche Röhrchen und Wellen die man so im Alltag findet aufgehoben hat und die Zahnräder von alten Baukästen oder eben Elektrogeräten gesammelt hat, hatte man immer was brauchbares dabei. Mein aktuellstes Getriebe habe ich für den 2gramm Außenläufer gebaut. Dazu nahm ich ein Messing Ritzel aus meiner Kiste welches genau auf die Welle passte. Danach habe ich ein passendes zahnrad gesucht, Fündig geworden im 4€ Conrad Servo. Als Welle ein 1,5mm Kohle stab und als Führung ein aufgebohrtes Wattestäbchen. Durch das Nylon ähnliche Material hat das immer so eine Wachsartige Oberfläche und läuft wirklich sehr gut ( besser als china Gleitlager). Das ganze hat jetzt eine Übersetzung von 1:4,7 und dreht jetzt eine 5,3Zoll eigenbau Luftschraube. Den ganzen Antrieb habe ich in einem 40cm SPW Slowflyer mit exakt 25gramm und ist sehr gut Motorisiert ( Bodenstart max 2m). Mit dem Xtwin akku fliege ich fast 10min . Mein Fazit ist also: Sehr empfehlenswert.

7

Sonntag, 11. Januar 2009, 16:55

Dazu nahm ich ein Messing Ritzel aus meiner Kiste welches genau auf die Welle passte
---------------------------------

Damit fängt es schon an ...
Das Antriebsritzel .... weder Modellbaufachgeschäft noch Konnrat haben Antriebsritzel für kleine Wellen vorrätig. :(

Also bestellen (plus 5-7 Euro Versandkosten) ;(

und so geht es weiter, wenn man nicht gerade das passende Teil in der Krabbelkiste hat ...


Ich hab schon mal überlegt, ob es nicht vielleicht in anderen Hobbybereichen Ritzel und Zahnräder gibt (z.B. Modelleisenbahn...)
aber noch nichts gefunden .. ???

jürgen
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

8

Sonntag, 11. Januar 2009, 17:11

Ok! hast mich überzeugt :O Das man als Modellbauer keine Krabbelkisten hat, soweit habe ich nicht gedacht, bin dafür schon zu lange Jäger und Sammler :D
Auf der anderen Seite hat Luftschrauber aber auch geschrieben Experimente mit Servos ect wären erste Wahl. Passende Kunstoff Ritzel sind dort ja auch drinn, geht ja auch...

Luftschrauber

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9

Sonntag, 11. Januar 2009, 17:19

Ja, ich hab noch viele ausrangierte, weil zu schwere Servos.
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Paul H.

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10

Sonntag, 11. Januar 2009, 18:00

Irgendwie vermisse ich ne Erwähnung welche Motoren, welche Übersetzung, etc. das haben soll, aber ich geh mal davon aus dass du recht kleine Motoren meinst.

Ich hab bisher nur Getriebe für 400er aufwärts gebaut, mit Zahnrädern aus CDR-Laufwerken (Hab über hundert zerlegt - Zahnräder ohne Ende) und im einfachsten Fall ein Messingröhrchen als Lager und Stahldraht als Welle, als Anschlag hab ich einfach ein Stückcjhen Messingrohr auf die Welle geklebt, und zwischen Lagerrohr und Anschlag eine Beilagscheibe als Axiallager. Bisschen Nähmaschinenöl, funktioniert.
Den richtigen Abstand zwischen Motorwelle und LAgerrohr hab ich mit nem zurechtgeschliffenen Stückchen Holz und Sekundenkleber eingestellt.

Um Wellen aufzudicken verwende ich gerne Schrumpfschlauch, gibt's mit verschiedenen Wandstärken, mit 2 Lagen davon montiere ich Günnis auf 3mm-Wellen. Propsaver zusätzlich vorausgesetzt, bei geringen Leistungen funktioniert sicher auch Sekundenkleber.

Eine Alternative zu Schrumpfschlauch ist Klebeband - man muss nur beim Aufwickeln darauf achten dass sich Anfang und Ende nicht überlappen - dass also um den gesamten Umfang gleich viele Lagen sind. Ein kleienr Spalt zwischen Anfang und Ende macht nix, ist sogar nötig um wirklich zentrisch zu bleiben.

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

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11

Sonntag, 11. Januar 2009, 18:18

@ Paul
Genau so haben wir auch schon wirklich etliche Getriebe gebaut und wie du schreibst laufen die recht brauchbar. Zu den Motoren schreib er ja schon das sie ca 1gramm wiegen. Müssten also ähnlich wie die X twin Motoren sein.

Luftschrauber

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12

Sonntag, 11. Januar 2009, 21:07

Ja, ich meine diese kleinen Bürstenmotoren die in den kleinen Servos drin sind oder bspw. auch in meinem neuen XTwin mit Getriebemotor.
Habe auf der wes-Seite gelesen, daß diese in etwa 1 Gramm wiegen.
Danke für eure guten Tipps, warte gespannt auf weitere Ideen :)
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