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m-ultimate

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1

Montag, 2. Februar 2009, 16:58

Kupferlackdraht verwenden

Hallihallo,
ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps zu meinem Vorhaben geben.
Also ich will einen kleinen süßen Segler bauen und versuche gerade meine Komponenten zusammen zusuchen. Als Empfänger nutze ich einen R4P, an dem die Pins schon entfernt wurden. Dazu noch 2 kleine ältere blaue Servos (ich glaube es sind D44) und eine HXT60 lipo-zelle.
Ich möchte Kupferlackdraht verwenden, weiß jedoch nicht welche Stärke gut ist und wo ich den Draht herbekomme. Ich möchte nur ungern irgendwo speziell bestellen. Ich habe einen Elektromotor auseinandergenommen und der Draht misst einen Außendurchmesser von 0,16mm. Reicht dieser? Wie sind die Angaben bei dem Draht, den man kauft? Wird der Lack mitgezählt oder nicht?
Bei dem Flugzeug das ich bauen will müssen die Servos nicht viel leisten. Es wird ja kein 3d-shocky. Reicht mein Draht? Eventuell doppelt nehmen?
Kann ich diesen auch als Antenne für den Empfänger verwenden?

Ich wäre euch für eure Meinung dankbar.

Gruß Martin

axr33

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2

Montag, 2. Februar 2009, 18:32

RE: Kupferlackdraht verwenden

Hallo Martin

Also ich nehm für kleinere Servos (bis etwa 10g) den Kupferlackdraht von
CONRAD. Hatte bisher noch keine Probleme damit; der Draht hat einen
Durchmesser von 0.2 mm.
Wichtig ist, dass die zu verlötenden Enden vorher vom Lack befreit werden.
Das geht entweder mit einem Feuerzeug oder mit etwas Schleifpapier,
ich nehm Körnung 600.

Gruss

Rolf

Hier das Bild des Kupferlackdrahtes:
»axr33« hat folgendes Bild angehängt:
  • Draht.jpg
Weil die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit, hält man viele Leute für helle Köpfe, bis man sie reden hört.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »axr33« (2. Februar 2009, 18:33)


m-ultimate

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3

Montag, 2. Februar 2009, 18:43

Klingt interessant
bei der nächsten c-betellung geht das dann gleich mit ;)
sind die 0,2mm nun auf den gesamten Außendurchmesser bezogen (kannst du eventuell nachmessen?) oder auf dem tatsächlichen Kupferdurchmesser ohne Lack?
(hab keine Ahnung wie dick der Lack ist ;) )

axr33

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4

Montag, 2. Februar 2009, 19:19

Also im Conrad-Katalog steht im Beschrieb, es sei der Aussendurchmesser.
Wenn ich jedoch mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln nachmesse,
beträgt der Aussen-Ø etwas mehr als 0.2 mm, dann wäre also der Draht
selber schon so dick. Die Lackschicht bei meinem Prüfling hat etwa 0.02 mm,
der Durchmesser des Lackdrahtes total also etwa 0.24 mm.

Der 0.2er-Draht ergibt etwa einen Leitungs-Querschnitt von 0.12 mm², der
nächstgrössere, 0.3er etwa 0.28 mm². Kannst auch den nehmen, wenn Du
dem dünnen nicht traust. Hatte jedoch wie gesagt bei den kleinen Servos noch
nie Probleme mit dem 0.2er. Die Standard-Servokabel gibt es normalerweise
mit vier verschiedenen Querschnitts-Grössen: 0.08, 0.14, 0.25 und 0.34 mm²;
somit entspricht die Kupferlackdraht-Lösung etwa dem zweitkleinsten Kabel.

Übrigens habe ich auch die 4 Motoren meiner GWS-Herkules mit Kupferlackdraht
verkabelt, natürlich mit grösserem Querschnitt, funktioniert einwandfrei!

Gruss

Rolf
Weil die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit, hält man viele Leute für helle Köpfe, bis man sie reden hört.

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m-ultimate

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5

Dienstag, 3. Februar 2009, 16:12

Hmm jetzt hab ich alles fertig, aber die Servos zittern ganz schön bei Bewegung :(
Könnte das am Rumfummeln und -löten an der Platine liegen oder am Lackdraht oder...?

Und dann wollte ich nochmal fragen, ob ich den Kupferlackdraht auch als Antenne verwenden kann?!

LG Martin

PS:

http://img15.imageshack.us/img15/9315/13grammux3.jpg

Gibt es Baupläne von kleinen Seglern oder Nurfflüglern? Ich dachte da an ein Abfluggewicht bis maximal 50gr und wollte ein bisschen mit Depron basteln.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »m-ultimate« (3. Februar 2009, 17:49)


axr33

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6

Dienstag, 3. Februar 2009, 20:22

Hallo Martin

Hast Du die Kombination Servo/Empfänger vorher mit normalen Kabeln
zusammengesteckt und überprüft.
Solche "Zitter"-Servos hatte ich auch schon; das Ganze hatte allerdings nichts
mit der Verkabelung oder dem Empfänger zu tun, sondern einzig und alleine
mit der schlechten Qualität des Servos selber.
Vor allem mit Servos der 4.3g-Klasse habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.
Hier gibt es riesige Unterschiede bei der Qualität.
Jedes dritte kannst Du gleich wegwerfen und andere zittern und krächzen beim
Drehen, dass es nicht zum Zuschauen und -hören ist. Auch die Auflösung sowie
die Rückstellgenauigkeit sind teils katastrophal.
Gute Erfahrungen habe ich z.B. mit dem Bluebird BMS-303 (3.4 g ohne Kabel)
gemacht, etwas schwerer, aber auch gut, das Graupner C1081 oder FS-31 von
Robbe (baugleich z.B. mit Dymond D47).
Mein letztes Kupferlackprojekt war mit Servos vom Typ PICO von GWS (5.4g). Auch
hier, absolut problemlos. Diese Servos sind aber einfach schon gut; da zittert
und krächzt nichts, auch in der Mittelposition hört man überhaupt kein Summen
oder Piepsen, wie bei anderen Modellen.

Gruss

Rolf

Hier ein Negativ-Beispiel eines No-Name-Servos; habe mal eine Charge davon
gekauft, Fazit: Qualität mangelhaft:
»axr33« hat folgendes Bild angehängt:
  • Servo.jpg
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knuffel v2

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7

Dienstag, 3. Februar 2009, 20:26

ja,die hatte ich auch
einmal

und nie wieder :angry: :no:
[SIZE=3]Suche 1S Lipos ( Turnigy), 130-180 mAh, bitte alles anbieten! [/SIZE]

Mike Laurie

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8

Dienstag, 3. Februar 2009, 20:35

hey, die servos habe ich auch, die sind gut. am meisten sinn haben sie bei mir gequetscht im schraubstock gemacht, das kabel kann man abschneiden und gebrauchen. zwar recht teuer 3,50 für ein kabel zu bezahlen aber nun.... warum die das blaue transparente ding mit den zahnrädern drin an das kabel gemacht haben, weiß ich leider nicht....

axr33

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9

Dienstag, 3. Februar 2009, 21:15

Zitat

Original von Mike Laurie
... , das kabel kann man abschneiden und gebrauchen. ....


Hallo zusammen

Genau so ist es: hier das Teil, das ich davon gebrauchen konnte und dass den
Weg in meine Grabbelkiste gefunden hat; der Rest ist Sondermüll.

Gruss

Rolf
»axr33« hat folgendes Bild angehängt:
  • Kabel.jpg
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m-ultimate

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10

Dienstag, 3. Februar 2009, 21:16

Ich hab die Servos vorher probiert und sie liefen normal. Mit schlechten Servos habe ich auch meine Erfajrung gemacht, diese jedoch sind ok. Aber seitdem ich sie umgebaut habe, gibt es dieses Zittern. Die Rückstellgenauigkeit ist ok und im stillstand sind sie auch ruhig. Sie werden eben immer nervös, wenn ich es bewegen will. Komische Sache. Hoffentlich war es für die Platine nicht zu heiß geworden.

FBO

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11

Dienstag, 3. Februar 2009, 21:27

Die D47 von Staufenbiel sind Müll, die anderen die die vorher mal hatten und noch kleiner waren sind noch größerer Müll, D37 hiessen die glaube ich, 2 waren von ANfang an kaputt und 2 sind in der Luft gestorben, obwohl so gut wie keine Belastung.. Ich hab heut bei Staufenbiel in der Grabbelkiste ein kleines Graupner für 5€ gefunden, das musste gleich mit. Ansonsten von Staufenbiel sind die D60 sehr gut.
Löte doch einfach mal an jede Lötstelle noch nen 2. Draht, dann weisst du, ob der Querschnitt eventuell zu gering ist. Oder miss erstmal den Widerstand von der Servoplatine zum Empfänger durch den Draht, da sollte kein nennenswerter Widerstand zu stande kommen, wenn ja hast du den Draht eventuell nicht richtig entlackt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FBO« (3. Februar 2009, 21:42)


Mike Laurie

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12

Dienstag, 3. Februar 2009, 21:32

Zitat

Die D47 von Staufenbiel sind Müll , die anderen die die vorher mal hatten und noch kleiner waren sind noch größerer Müll, D37 hiessen die glaube ich, 2 waren von ANfang an kaputt und 2 sind in der Luft gestorben, obwohl so gut wie keine Belastung.. Ich hab heut bei Staufenbiel in der Grabbelkiste ein kleines Graupner für 5€ gefunden, das musste gleich mit. Ansonsten von Staufenbiel sind die D47 sehr gut.
??? ??? ???

axr33

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13

Dienstag, 3. Februar 2009, 21:34

Zitat

Original von FBO
Die D47 von Staufenbiel sind Müll, ... ... Ansonsten von Staufenbiel sind die D47 sehr gut.


8( Ja was jetzt; Top oder Flop?

@ Martin

Kannst Du mal auflisten, welche Komponenten Du verbaut hast, welchen
Drahtdurchmesser Du verwendest und wie lange die Drähte sind?

Was eine Möglichkeit ist, ist die schlechte Leitfähigkeit an der Lötstelle wegen
Lackresten auf dem Draht. Wurde ja schon erwähnt.

Gruss

Rolf
Weil die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit, hält man viele Leute für helle Köpfe, bis man sie reden hört.

FBO

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14

Dienstag, 3. Februar 2009, 21:44

Die eco sind schrott, hab mich oben irgendwie verschrieben, ich meinte die D60, das sind gute Servos, zwar nicht ganz leicht und komisches Format aber dafür top.
Hab das oben mal wegeditiert :D
So ich hab jetzt nochmal nachgesehen, die Schrottservos sind das D90 eco und das D37.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FBO« (3. Februar 2009, 21:49)


15

Dienstag, 3. Februar 2009, 21:47

Zitat

Original von FBO
Die D47 sind schrott


:dumm: :evil: :nuts: Ich kauf dir wenn du welche hast den Schrott gerne ab, sagen wir 5 € das Stück? Das ist immernoch mehr als das was ich nach Aussage einiger Leute hier für ein richtig gutes Servo bezahlen müsste (HXT 500,3,50$).

Sorry aber IMO ist das D47 das beste was man in dieser Klasse überhaupt bekommen kann :ok:
[SIZE=2]Mit freundlichen Fliegergrüßen,Björn :w[/SIZE]

FBO

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16

Dienstag, 3. Februar 2009, 21:50

Ja ich habs weggemacht, war ein Irrtum, iuch meinte dieses andere verkackte blaue :D
Also nochmal die Schrottdinger sind die D37 und D90 Eco.

m-ultimate

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17

Dienstag, 3. Februar 2009, 21:55

Leute leute leute

Bleibt bitte beim Thema. Zum OT noch meine Meinung: Die D47 sind egientlich ganz gut. Sowohl im Shocky, als auch im Pylon mit 740W und 300khm. 8)

@Rolf:
Wie oben schonm geschrieben, sind es D44 und GWS R4P Empfänger. Das tut aber nichts zur Sache. Die Servos liefen vorher einwandfrei und auch der Test mit normalen Stecker am Kupferlackdraht und einem Schulzeempfänger bringen sie die gleichen Ergebnisse. Das Zittern kann eigentlich nur vom Draht oder Löten kommen. Das mit dem doppelten Dreht werde ich mal probieren. Schlie0ßlich hat mein 0,16er nur 16 / 25 Querschnittsfläche gegenüber dem 20er. Also fast nur die Hälfte.

Ich werde mal weiter probieren

18

Dienstag, 3. Februar 2009, 22:05

Zitat

Sorry aber IMO ist das D47 das beste was man in dieser Klasse überhaupt bekommen kann :ok:

ich würde soweit gehen zu sagen, die D47 udn wie sie bei anderen Händlern noch heißen sind nicht die besten, sondern sogar die einzigen guten Servos unter 5g.

axr33

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19

Dienstag, 3. Februar 2009, 22:27

Zitat


ich würde soweit gehen zu sagen, die D47 udn wie sie bei anderen Händlern noch heißen sind nicht die besten, sondern sogar die einzigen guten Servos unter 5g.


OT an:

Da bin ich aber froh, dass ich meinem letzten Edel-Vögelchen, dem PULSAR
2008 mit V-Leitwerk, rundherum Dymond D60 und D47 spendiert habe :w
Fühl ich mich fast schon ein bisschen bestätigt in meiner Wahl.

In die Shockys und kleinen Schaumies kommen die HXT500. Gut und günstig,
kann ich nur sagen, und akzeptable 5 g schwer. Alle anderen 4 - 5 g Servos,
die ich probiert habe (und es waren einige) können mir gestohlen bleiben.

OT aus

@ Martin

Den GWS-Empfänger hatte ich früher auch im Einsatz; der ist normalerweise
problemlos. Dein 0.16er-Draht ist halt schon arg dünn, das gibt Dir gerademal
eine Querschnittsfläche von 0.08 mm², dies entspricht dem dünnsten erhältlichen
Servo-Litzenkabel. Du hast immer noch nicht geschrieben, wie lange denn die
Kupferdrähte sind. Meine sind selten über 40 cm lang. Auch verwende ich halt
den 0.2er Draht, das gibt immerhin 0.12 mm², das 1,5-fache Deiner Installation.
Ich tippe aber nachwievor auf zuviel Übergangswiderstand an den Lötstellen,
sei es durch Lackreste oder sonst irgendwas. Kannst ja mal mit einem Multimeter
die Leitungen ausmessen; was bekommst Du für Ergebnisse?

Gruss

Rolf
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20

Dienstag, 3. Februar 2009, 23:01

So ich hab mir mal die Mühe gemacht und jeweils 2 Drähte genommen. Ergebnis ist nich viel besser. Den Widerstand kann ich nicht messen. Die Kabel sind ca 10cm lang. Gut gelötet sind sie auch. Mist!