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rainer.kroh

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1

Montag, 11. Mai 2009, 21:59

Modifikation einer AirAce P-38 Hawk

Hallo zusammen,

mein Kollege Joerg (greenmunster) hat mich aufgefordert, dass ich Bilder von meinem AirAce-Umbau ins Forum stellen soll.
Vorab ein paar Infos über mich, die AirAce war mein erster Modellflieger (erworben Herbst 2008 ) und Anfang diesen Jahres habe ich dann angefangen, mir meinen ersten Depron-Flieger selber zu bauen (eine Micro-Drake).

Warum habe ich meine AirAce umgebaut? Ich hatte Probleme mit der Elektronik, so dass nur noch ein Motor angesprochen wurde und so hab ich entschieden, das Teil ein wenig zu modifizieren.

Hier ein Bild nach dem Zerlegen der P-38

Gruß

Rainer
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2

Montag, 11. Mai 2009, 22:06

RE: Modifikation einer AirAce P-38 Hawk

Zuerst hab ich die Querruder und das Höhenruder entsprechend der angedeuteten Linien rausgeschnitten.
Nach meinen ersten Flugerfahrungen würde ich aber sagen, dass es sinnvoller wäre, vorallem die Querruder ein wenig großzügiger auszuschneiden.
Mein erster Ansatz für die Befestigung der Ruder seht ihr hier, d.h. ich hab auf jeder Seite einen kurzen Stahldraht angebracht.
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rainer.kroh

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3

Montag, 11. Mai 2009, 22:16

RE: Modifikation einer AirAce P-38 Hawk

Die Befestigung hat sich eigentlich beim Höhenruder bewährt, aber die Querruder sind einfach einiges dünner und somit biegsamer, so dass ich später entschieden habe, an den Querrudern ein Stück Carbonstab anzubringen, sie somit zu stabilisieren und auch die Befestigung am Flügel dann per Uhu-Por zu machen
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4

Montag, 11. Mai 2009, 22:18

RE: Modifikation einer AirAce P-38 Hawk

Hier ein Bild vom befestigten Querruder
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5

Montag, 11. Mai 2009, 22:27

RE: Modifikation einer AirAce P-38 Hawk

Als nächstes habe ich dann angefangen, ein wenig Platz für Akku, Servos, Empfänger etc. zu schaffen.
Mit dem Messer wurde zuerst ein Aushöhlung für den Akku gemacht, und zwar wurde ein kleiner Deckel aus der Schnauze herausgeschnitten und anschliessend das Material entfernt. Man muss ein wenig aufpassen, vorallem an den Seiten nicht zu viel wegzunehmen, da sonst die Festigkeit stark leidet.
Die maximale "Tiefe" wird eigentlich durch die Aufnahme des Vorderrades vorgegeben.
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cheesa

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6

Dienstag, 12. Mai 2009, 14:07

RE: Modifikation einer AirAce P-38 Hawk

Super echt toller werde ihn aber ganz fix verfolgen...

mfg cheesa
Je schneller man fliegt, desto tiefer steckt man in der Erde :D

rainer.kroh

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7

Dienstag, 12. Mai 2009, 21:46

RE: Modifikation einer AirAce P-38 Hawk

Hi,

als nächstes habe ich mich dann an die Ansteuerung für die Querruder herangewagt. Wegen der vorhandenen Dicke von den Flügeln habe ich die Idee gehabt, beide Querruder durch einen Servo, welchen ich in den Rumpf der P-38 anbringe, anzusteuern. Den nötigen Platz habe ich hinteren Bereich des Rumpfes mit dem Messer herausgearbeitet
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8

Dienstag, 12. Mai 2009, 21:50

RE: Modifikation einer AirAce P-38 Hawk

Anschließend wurde ein DYMOND D37 Servo in die herausgearbeitete Aussparung eingebracht
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9

Dienstag, 12. Mai 2009, 21:55

RE: Modifikation einer AirAce P-38 Hawk

WIe gesagt, die Ansteuerung der Querruder erfolgt nur über einen Servo, so dass ich auf beiden Seiten der Flügel eine Umlenkung auf die Ruder anbringen musste.
Diese Umlenkung wollte ich einigermaßen im Flügel selber "verschwinden" lassen und hab dazu auf der Höhe der Querruder entsprechende Aussparungen herausgearbeitet. Da ich keinen Heizdraht habe, habe ich einfach meinen Lötkolben dafür missbraucht.

Ausserdem habe ich die Aussparung ungefähr auf einer Linie zwischen den Flügeln und dem Servoarm angebracht, um damit eine gerade Verbindung zur Umlenkung zu schaffen.

Eine Alternative zu meinem gewählten Ansatz wäre sicherlich auch die Verwendung von 2 Servos für die Querruder, am besten angebracht an der Aussenseite der Motorengondeln. Schneidet man die Querruder ein wenig größer aus als ich es getan hab, dann müsste man eine ziemlich direkte Ansteuerung der Ruder ereichen können. Man muss sich halt dann noch Gedanken machen, wie man am besten die Servokabel in den Rumpf führt.
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Donnerstag, 14. Mai 2009, 22:35

Hallo zusammen,

als nächstes hab ich mich dann um die Umlenkung zu den Querrudern gekümmert. Zuerst habe ich aber einen Bowdenzug (für die Führung des Anlenkungsdrahtes) von der Flügelaussparung in den Rumpf getrieben, indem ich mit einem Schaschlikspieß das Loch dazu vorgebohrt habe.
War zwar ein bisschen anstrengend, aber hat dann doch recht geklappt (wobei ich zugeben muss, dass ich nicht immer gleich genau da raus gekommen bin, wo ich wollte).

Als Umlenkung hab ich einfach ein Servoruder verwendet und dies in einem ersten Schritt einfach mit einer kleinen Schraube in ein 3mm Depronplättchen geschraubt, welches ich anschiessend in die Aussparung eingeklebt habe.
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11

Donnerstag, 14. Mai 2009, 22:43

Ich hab aber dann schnell feststellen müssen, dass diese Umlenkung nicht stabil genug und somit die Ruderausschläge zu gering sind.
Ich hab deshalb für die Befestigung ein 0,8mm Sperrholz verwendet, welches dann auch die notwendige Stabiliät einbringt. Als Lager habe ich ein Stück von einem Carbonstab genommen.
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12

Donnerstag, 14. Mai 2009, 22:47

Ok, jetzt zur Ansteuerung des Höhenruders.
In der linken Motorgondel (bzw. im hinteren EPP-Teil) hab ich eine Aussparung für den Servo ausgearbeitet, so dass der Servo schön stramm drin stecken bleibt.
Zum Verlegen des Servokabels hab ich mit dem Lötkolben noch eine kleine Rinne bis zur bereits vorhandenen Kabelrinne im Flügel eingebracht.
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13

Donnerstag, 14. Mai 2009, 22:50

Die Verbindung mit dem Höhenruder kann dann sehr schön direkt entlang des Rumpfes erfolgen
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14

Donnerstag, 14. Mai 2009, 22:54

Zur weiteren Stabilisierung der Querruder hab ich zur Sicherheit noch ein weiteres Sperrholzstückchen angebracht
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15

Donnerstag, 14. Mai 2009, 22:59

Damit war eigentlich das meiste geschafft.
Als letztes wurde der Regler und der Empfänger im Rumpf untergebracht. Als Empfänger verwende ich ein Spektrum AR6100 (ich hab zwar einen 6100E bestellt, aber leider wurde der 6100 geliefert, aber der passt auch).
Die beiden Antennenteile habe einfach direkt durch den Rumpf nach aussen geführt.
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16

Donnerstag, 14. Mai 2009, 23:02

Mit diesem Aufbau bzw. den Bauteilen kann man auch alles ohne Probleme wieder mit den Originalabdeckungen verschliessen.
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17

Donnerstag, 14. Mai 2009, 23:10

Ok,

das war es eigentlich im Ganzen. Als Akku verwende ich einen 200mAH 2s Akku mit 14g Gewicht. Damit klappts auch sehr gut mit dem Schwerpunkt.
Ich habs auch einmal mit einem 350mAh Akku mit 25 g versucht, aber da wird er schon ziemlich kopflastig.
Ich überlege mir deshalb, falls ich einmal einen größeren Akku verwenden möchte, dass ich diesen an die Stelle des Empfängers platziere und den Empfänger vorne ins Akkufach verfrachte.

So, vielleicht hat dieser kleine Baubericht andere AirAce Besitzer ein wenig motiviert, auch ein wenig Hand anzulegen.

Gruß Rainer

P.S. Ich bin derzeit auch am Überlegen, ob ich auch noch die Seitenruder ansteuern soll, da die Querruder doch ein wenig zu klein bei mir ausgefallen sind (vermute ich zumindestens)

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Pic Killer

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Wohnort: Dorsten

Beruf: Werkstoffprüfer

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18

Freitag, 15. Mai 2009, 11:59

Hi.

Deine Position vom Querruderhorn solltest du nochmal überdenken.
Die Bohrung für die Anlenkung,sollte für gleichmäßige Ausschläge im Drehpunkt liegen. Deine Ruder sind oben angeschlagen und eine leichte Differenzierung kann nicht schaden,so sollte die Bohrung noch so 2-3mm vor dem Ruder sitzen.

So wie es aktuell ist,wird die P-38 wohl er nur in den Schiebeflug und mit Glück in eine Kurve zu lenken sein. Zumal die V-Form auch relativ groß ist. :shy:

rainer.kroh

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19

Montag, 18. Mai 2009, 10:52

Hi,

vielen Dank für den Hinweis mit dem Ruderhohrn, ich versuchs einmal entsprechend anzupassen.
Das mit dem Schiebeflug bzw. in eine Kurve lenken kann ich aber nicht bestätigen, die P-38 legt sich eigentlich recht gut in die Kurven (wobei enge Kurven nicht so ihr Ding sind).

20

Freitag, 22. Mai 2009, 14:56

Sehr schöner Baubericht.

Hast Du etwas an den Motoren geändert, oder fliegst Du mit den Orginalen Getriebemotoren. Hat der Regler auf den normalen Empfänger gepasst. oder hab ich etwas überlesen?

Sind noch LEDs daran?

Zeige doch Fotos von dem fertigen Modell.

Ich hatte bis vor 2 Tagen eine Moskito. Mit dem 2S 450 mAh Lipo hatte sie endlich die Leistung für weite Rundflüge. Als der Akku schlapp wurde hatte ich keine Ruder um wieder zurückzukommen. Dann flog sie unauffindbar in die Saat.

Maximilian